Päpstlicher Segen für den Globalen Migrationspakt

Der Vatikan in Marrakesch: Migration ein absolutes Recht

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erteilt in Marrakesch im Namen von Papst Franziskus dem Globalen Migrationspakt den Segen.
Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin erteilt in Marrakesch im Namen von Papst Franziskus dem Globalen Migrationspakt den Segen.

Der Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on ist unter­zeich­net. Er trägt vor allem die zahl­rei­chen Unter­schrif­ten von Ver­tre­tern aus Her­kunfts­län­dern. Deut­lich gerin­ger sind die Unter­schrif­ten von Ver­tre­tern der Ziel­län­der. In man­chen Staats­kanz­lei­en ist man noch imstan­de, die ein­fa­che Fra­ge nach dem Cui bono zu stel­len. Der Hei­li­ge Stuhl war in Mar­ra­kesch mit Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin ver­tre­ten und erteil­te dem Pakt den Segen von Papst Fran­zis­kus.

Papst Fran­zis­kus erteil­te im Sep­tem­ber 2015 als ein­zi­ger Reli­gi­ons­ver­tre­ter und somit als aner­kann­te höch­ste, mora­li­sche Auto­ri­tät im New Yor­ker Glas­pa­last der Ver­ein­ten Natio­nen den UNO-Zie­len für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung (deutsch offi­zi­ell: Trans­for­ma­ti­on unse­rer Welt: die Agen­da 2030 für nach­hal­ti­ge Ent­wick­lung) sei­nen Segen. Abtrei­bung hin oder her. Am ver­gan­ge­nen Diens­tag tat der Kar­di­nal­staats­se­kre­tär in Mar­ra­kesch beim Glo­ba­len Migra­ti­ons­pakt das Glei­che.

Die Migra­ti­ons-Kom­pak­ta­ten stel­len einen wei­te­ren Schritt zur Glo­ba­li­sie­rung und damit zur Beschnei­dung der staat­li­chen Sou­ve­rä­ni­tät dar. Beschö­ni­gun­gen hin oder her. Was sie genau bedeu­ten, muß sich erst zei­gen, und das nicht etwa nur des­halb, weil sie erst in die Tat umge­setzt wer­den müs­sen. Viel­mehr des­halb, weil dar­in Begrif­fe unscharf for­mu­liert und daher flie­ßend sind. Das ist Absicht. Seit 2015 wur­de die­ses Vor­ge­hen im gro­ßen Stil vor­ex­er­ziert mit der flie­ßen­den Syn­ony­mi­sie­rung von Flücht­ling und Migrant. Der Ver­trags­text scheint bewußt als work in pro­gress kon­zi­piert zu sein. Er ist schwam­mig, sodaß sei­ne kon­kre­te Umset­zung jenen einen wei­ten Spiel­raum läßt, ihn aus­zu­bau­en, die ihn ton­an­ge­bend gestal­ten kön­nen. Das sind jene, die den Pakt woll­ten. Sie haben sich selbst ein bemer­kens­wer­tes Instru­ment in die Hand gege­ben.

Vatikan verkündet neue Gebote und neue Sünden

Auch der Vati­kan erteil­te Anfang der Woche dem Glo­bal Com­pact for Migra­ti­on im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus grü­nes Licht. Kon­kret ist damit die Ver­ab­so­lu­tie­rung der Migra­ti­on als Recht gemeint. Anders aus­ge­drückt: Für den Hei­li­gen Stuhl unter Fran­zis­kus ist Migra­ti­on unter allen Umstän­den und immer etwas Gutes und die Auf­nah­me der Migran­ten durch die Ziel­län­der unter allen Umstän­den und immer eine Pflicht.

Reli­gi­ons­hi­sto­risch und theo­lo­gisch betrach­tet wur­de die 2015 über Nacht postu­lier­te „Will­kom­mens­kul­tur“ vom Hei­li­gen Stuhl in den Rang der Gebo­te und ein Ver­stoß dage­gen in den Sta­tus einer Sün­de geho­ben.

Der näch­ste Schritt steht in weni­gen Tagen, am 19. Dezem­ber, bevor und wird sich wie­der im Glas­pa­last in New York abspie­len. Dort wird die UNO-Voll­ver­samm­lung den Migra­ti­ons­pakt for­mal beschlie­ßen. Das Ergeb­nis der Abstim­mung steht bereits fest.

Der Vati­kan ist nicht Mit­glied der UNO, wes­halb der Kar­di­nal­staats­se­kre­tär mit dem Sta­tus eines Stän­di­gen Beob­ach­ters in der marok­ka­ni­schen Mil­lio­nen­me­tro­po­le anwe­send war. Als sol­cher kann er nicht nur an den UNO-Kon­fe­ren­zen teil­neh­men, son­dern auch das Wort ergrei­fen.

Was sagte Kardinal Parolin in Marrakesch?

Er kün­dig­te an, bereits „den Pro­zeß ein­ge­lei­tet“ zu haben, „um die effi­zi­en­te­sten For­men zu fin­den, mit denen die Ein­rich­tun­gen der katho­li­schen Kir­che und die katho­li­schen Orga­ni­sa­tio­nen der gan­zen Welt“, den glo­ba­len Pakt nüt­zen kön­nen. Was das genau hei­ßen soll, ist ange­sichts des in der Sub­stanz wenig greif­ba­ren Ver­trags­tex­tes mehr als unklar. Ent­schei­den­der scheint also die Absichts­er­klä­rung, und die ist ein bedin­gungs­lo­ses Bekennt­nis zur Migra­ti­ons­agen­da der UNO.

In der Tat gehört Papst Fran­zis­kus seit mehr als fünf Jah­ren zu den aktiv­sten unter den füh­ren­den Stich­wort­ge­bern der Migra­ti­ons­agen­da, wenn­gleich er nicht deren Erfin­der ist.

Merkels Marrakesch-Botschaft

Neben ihm steht auf poli­ti­scher Ebe­ne gleich Bun­des­kanz­le­rin Ange­la Mer­kel. Ihre Bot­schaft in Mar­ra­kesch bestand aus drei zen­tra­len Punk­ten:

  • Mas­sen­mi­gra­ti­on ist ein „nor­ma­les Phä­no­men“;
  • wenn sie legal erfolgt, „ist sie eine posi­ti­ve Sache“;
  • die Hand­ha­bung eines „glo­ba­len Phä­no­mens“ kann „nicht den ein­zel­nen Staa­ten anver­traut“ wer­den, son­dern „nur der inter­na­tio­na­len Gemein­schaft“.

Migra­ti­on ist inso­fern ein glo­ba­les Phä­no­men, als es in zahl­rei­chen Län­dern welt­weit auf­tritt. Es han­delt sich aber nicht im kon­kre­ten Fall um ein glo­ba­les Phä­no­men, weil kei­ne Migra­ti­ons­be­we­gung glo­bal erfolgt. Jede Situa­ti­on in den ein­zel­nen Her­kunfts­län­dern ist anders, anders sind die Migrations‑, Schleu­ser- und Schlep­per­we­ge, anders sind die Ziel­län­der und anders ist die Situa­ti­on und sind die Moti­ve eines jeden ein­zel­nen Migran­ten.

Damit ist auch schon die Behaup­tung wider­legt, die ein­zel­nen Län­der könn­ten die Migra­ti­on nicht hand­ha­ben. Wer sonst?

In Wirk­lich­keit rede­te Mer­kel der Ent­mach­tung und Ent­rech­tung der sou­ve­rä­nen Staa­ten das Wort, die in einer zen­tra­len Fra­ge schlecht­hin, den Men­schen­be­we­gun­gen, eines nicht mehr wären, näm­lich sou­ve­rän. Der Migra­ti­ons­pakt stellt sich unter die­sem Gesichts­punkt als ein gigan­ti­scher Ver­such her­aus, die glo­ba­le Per­so­nen­frei­zü­gig­keit durch­zu­set­zen, was der erste Schritt zum Ende der heu­ti­gen Staa­ten wäre.

Hat das jemand so gefor­dert? Hat das jemand so beschlos­sen, bei­spiels­wei­se der Deut­sche Bun­des­tag? Nein. Durch die Hin­ter­tür sol­len an den demo­kra­tisch legi­ti­mier­ten Gesetz­ge­bungs­or­ga­nen vor­bei und vor allem ent­ge­gen den ver­fas­sungs­mä­ßi­gen Pflich­ten voll­ende­te Tat­sa­chen geschaf­fen wer­den. Sou­ve­rä­ni­tät und Demo­kra­tie war in den Köp­fen man­cher Regie­ren­den offen­bar gestern.

Der Pakt ist daher kei­nes­wegs irrele­vant, wie man­che Kom­men­ta­to­ren zu beschwich­ti­gen ver­su­chen, nur weil er kei­ne kon­kre­ten Maß­nah­men ent­hält und mehr einer Absichts­er­klä­rung ähnelt. Die Bedeu­tung liegt genau in die­ser Absichts­er­klä­rung. Sie spie­gelt wider, was die wirk­lich Mäch­ti­gen anstre­ben, und das ist alar­mie­rend.

„Widrige Umstände“

Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Paro­lin begrün­de­te sei­ne Anwe­sen­heit in Mar­ra­kesch mit dem Hin­weis, daß „immer mehr Men­schen gezwun­gen sind, wegen wid­ri­ger Fak­to­ren, ihre Häu­ser zu ver­las­sen“. Die For­mu­lie­rung war erstaun­lich all­ge­mein gehal­ten. Der poli­ti­sche Arm von Papst Fran­zis­kus, Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo San­chez Soron­do, bezeich­ne­te bereits den „Kli­ma­wan­del“ als anzu­er­ken­nen­den Migra­ti­ons­grund. Nimmt man die Kata­stro­phen­ma­che­rei der UNO-Unglücks­pro­phe­ten beim Welt­kli­ma­gip­fel in Kat­to­witz beim Wort, etwa den sozia­li­sti­schen UNO-Gene­ral­se­kre­tär Anto­nio Gut­ier­res, dann sei­en „gan­ze Län­der“ vom Kli­ma­wan­del so bedroht, daß sie in naher Zukunft unbe­wohn­bar wür­den. Vor­sichts­hal­ber nann­te er aller­dings kein kon­kre­tes Bei­spiel für sei­ne gewag­te Behaup­tung. Der Nach­weis dafür dürf­te ihm schwer­fal­len, erst recht, daß dafür laut UNO-Kli­ma­dok­trin der Mensch „schuld“ ist.

Der Hin­weis kün­digt aber bereits an, mit wel­chen Argu­men­ten kom­men­de Migra­ti­ons­wel­len gerecht­fer­tigt wer­den könn­ten — ganz ohne Nach­weis.

Kar­di­nal Paro­lin

Paro­lin sekun­dier­te in Mar­ra­kesch den Ver­fech­tern der Migra­ti­ons-Agen­da, indem er Migra­ti­on kate­go­risch zur „unfrei­wil­li­gen Rei­se“ erklär­te, die „Migran­ten und ihre Fami­li­en in ver­letz­ba­re Situa­tio­nen brin­ge“. Der häu­fig­ste Migra­ti­ons­grund, die Wirt­schafts­mi­gra­ti­on wird ver­schwie­gen und fein säu­ber­lich aus allen Erör­te­run­gen aus­ge­klam­mert.

Geht es also nach Papst Fran­zis­kus, habe jeder ein Recht hin­zu­ge­hen, wohin er wol­le. Die Ziel­län­der aber haben kei­ne Rech­te, denn sie haben auf­zu­neh­men und den Mund zu hal­ten. Wer es nicht tut, macht sich schul­dig. Das ist die neue Moral der neu­en glo­ba­li­sti­schen Zeit.

Was in Marrakesch (ab)gesegnet wurde

Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Paro­lin hat der wirk­li­chen Funk­ti­on der Mar­ra­kesch-Kon­fe­renz sei­nen Segen erteilt. Die Zie­le, die mit dem Pakt erst­mals in einem offi­zi­el­len Doku­ment faß­bar wer­den, las­sen sich knapp zusam­men­fas­sen:

  • Redu­zie­rung der Sou­ve­rä­ni­tät der Staa­ten;
  • „Über­zeu­gung“ der öffent­li­chen Mei­nung welt­weit, daß Migra­ti­on ein abso­lu­tes Recht und immer ein posi­ti­ves Phä­no­men ist;
  • defi­ni­ti­ve Besei­ti­gung jeder Unter­schei­dung zwi­schen Flücht­lin­gen und Wirt­schafts­mi­gran­ten und zwi­schen ille­ga­ler und regu­lä­rer Migra­ti­on;
  • Zwang zur Auf­nah­me von Migran­ten.

In die­sem Sin­ne erklär­te Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Paro­lin in Mar­ra­kesch Migra­ti­on zu einem Mit­tel der „mensch­li­chen Ent­wick­lung“.

Wie sag­te doch San­chez Soron­do, der poli­ti­sche Bera­ter von Papst Fran­zis­kus, bereits im Juli 2017:

„Die Mensch­heit erlebt einen magi­schen Moment: Erst­mals stim­men das Lehr­amt des Pap­stes und das Lehr­amt der UNO über­ein.“

Text: Andre­as Becker
Bild: Nuo­va Bus­so­la Quo­ti­dia­na


9 Kommentare

  1. Die Ver­nunft müss­te einem doch sagen, dass der Grund für die­se abnor­me Schwem­me an Wirt­schafts­mi­gran­ten im Syri­en-Krieg liegt. Bald ist man dazu über­ge­gan­gen, die Armut Afri­kas zu bekla­gen und so die Schwem­me zu recht­fer­ti­gen. Dass es jetzt gegen den Recht­staat, Grund­fe­sten der Staats­ver­fas­sung und eben jede Ver­nunft geht, ist offen­kun­dig.
    Es ist mei­ner Mei­nung nach wie bei den Spen­den — wenn man nicht weiß wohin das Geld geht, dann zählt die gute Absicht um das gute Werk zu voll­brin­gen. Weiß man aber, wie im Fall der Wirt­schafts­mi­gran­ten, dass es eben­sol­che sind, ist das abzu­leh­nen. Wenn 10% der Migran­ten von 2015 Syrer sind, und kaum Kriegs­flücht­lin­ge dabei waren, ist die Sache klar.
    Man muss rück­blickend wis­sen, dass man in Euro­pa nur Asyl bekommt, wenn man ver­folgt ist oder in der Hei­mat Krieg herrscht. Und die­ses Asyl wird nur „auf Zeit“, also zeit­lich begrenzt gewährt.
    Und dass man nicht einen gan­zen Kon­ti­nent, Afri­ka hat 1 Mrd Ein­woh­ner, auf­neh­men kann, soll­te doch auch die Ver­nunft sagen.
    Und dass ver­folg­te Kriegs­flücht­lin­ge nie im Leben jemand ver­ge­wal­ti­gen wür­den, soll­te auch klar sein. Wenn die Men­schen sich mehr und mehr für die Sün­de ent­schei­den, durch Abtrei­bun­gen und got­tes­lä­ster­li­che Geset­ze, lässt Gott sie in die Irre gehen und das erle­ben wir heu­te anhand die­ser Migran­ten­flut.
    Eine Füh­rung im Vati­kan, die sich per­ma­nent poli­tisch ein­mischt und die Gebo­te Got­tes auf­weicht und preis­gibt, zählt für mich nur zu den Fol­gen des Irre­ge­hens der Mensch­heit, die Gott zulässt. Und zwar solan­ge zulässt, bis die Ankunft des Herrn Jesus Chri­stus da ist.

  2. Wie kann ein Papst den Segen für die neue Chri­sten­ver­fol­gung geben?

    Die Mei­nungs­frei­hei­ten wer­den ein­ge­schränkt.….

    Die Bot­schaf­ten von La Salet­te wer­den immer deut­li­cher.

  3. „Die Mensch­heit erlebt einen magi­schen Moment: Erst­mals stim­men das Lehr­amt des Pap­stes und das Lehr­amt der UNO über­ein.“
    Die Wahr­heit ist, dass die Mensch­heit einen wahr­haft sata­ni­schen Moment erlebt. Wenn das Lehr­amt des Pap­stes mit dem Lehr­amt der UNO über­ein­stimmt, ist das Lehr­amt des Pap­stes frei­mau­re­risch, sata­nisch und ein unglaub­li­cher Angriff auf die Mensch­heit.

    • Die Welt ist schon seit län­ge­rer Zeit frei­mau­re­risch (d.h. sata­nisch).
      Nur wird es jetzt immer sicht­ba­rer. Die Mas­se merkt es aber nicht mehr, weil man sich schon dar­an gewöhnt hat.

  4. Zu wenig ist im Zusam­men­hang mit dem UN-Migra­ti­ons­pakt das Augen­merk auf das eigent­li­che Pro­blem für das noch natio­nal­staat­lich orga­ni­sier­te, auf antik-christ­lich-jüdi­schen Grund­la­gen auf­ge­bau­te Euro­pa gerich­tet wor­den, des­sen poli­ti­sche und kul­tu­rel­le Exi­stenz durch eine zu erwar­ten­de regel­mä­ßi­ge Ein­wan­de­rung von vor­nehm­lich Mos­lems aus Nah­ost und Afri­ka bis in die Wur­zeln gefähr­det. Nach­dem der UN-Migra­ti­ons­pakt in Mar­ra­kesch in Kraft gesetzt wor­den ist,muss auf die­se Son­der­ge­fahr, die von der glo­ba­len Reli­gi­ons- und Welt­herr­schafts­ideo­lo­gie des Islam aus­geht, ver­stärkt hin­ge­wie­sen wer­den — auch im Hin­blick auf die Hal­tung von Papst Fran­zis­kus, den deut­schen Bischö­fen und dem ZdK, die sich öffent­lich posi­tiv Hal­tung zu einem Pakt,geäußert haben, der im Vor­feld von Mar­ra­kesch im Deut­schen Bun­des­tags im Namen des Deut­schen Vol­kes mehr­heit­lich ver­ab­schie­det wor­den ist, ohne dass die­ses Volk recht­zei­tig über des­sen Inhal­te infor­miert oder gar um sei­ne Mei­nung gefragt wor­den wäre. Damit wur­de der deut­schen Bun­des­re­gie­rung ein Frei­brief zur Unter­zeich­nung des Pak­tes am 11. 12. 2018 in Mar­ra­kesch aus­ge­stellt, obwohl man davon aus­ge­hen muss, dass die­se Regie­rung offen­sicht­lich nicht in Gän­ze wuss­te, was Sie tat — wohl aber die Glo­ba­li­sten in ihr, an der Spit­ze Frau BK Mer­kel, die den Pakt unter­schrie­ben und ihre Unter­schrift in einer Rede unter­stri­chen und als Glo­ba­li­stin geoutet hat.
    Was sie weiß, soll­te man auch im Vati­kan wis­sen!
    Der UN-Migra­ti­ons­pakt ist gegen das histo­risch gewach­se­ne, aus der indo­ger­ma­ni­schen Völ­ker­ver­tei­lung her­vor­ge­gan­ge­ne euro­päi­sche Natio­nal­staa­ten­sy­stem gerich­tet, mit dem Ziel, die­ses System durch Majo­ri­sie­rung mit mehr­heit­lich mos­le­mi­schen Migran­ten zu zer­stö­ren und die isla­mi­sti­sche, auf Welt­herr­schaft aus­ge­rich­te­te Got­te­staats­idee in ihren eige­nen, poli­ti­schen Glo­ba­lis­mus zu inte­grie­ren: ein Welt­staat, eine Welt­füh­rer­schaft, eine Welt­wirt­schaft, eine gen­ver­bes­ser­te Welt­ra­sse, eine Welt­spra­che und eine Welt­re­li­gi­on.
    Aber alle Natio­nal­staa­ten Ost­mit­tel­eu­ro­pas, die aus den Viel­vö­ker­staa­ten zur natio­na­len Frei­heit gelangt sind, wie sie schon Her­der in sei­nen „Stim­men der Völ­ker im Lied“ als unaus­weich­lich für den Welt­frie­den gefor­dert hat, aben die Unter­schrift verweigert.Und das hat Fol­gen für Deutsch­land!

    Je mehr näm­lich EU-Staa­ten ihre Unter­schrift unter den UN-Migra­ti­ons­pakt ver­wei­gern, der im eng­li­schen Ori­gi­nal lau­tet: GLOBAL COMPACT FOR SAFE, ORDERLY AND REGULAR MIGRATION“, umso kri­ti­scher wird sich die Situa­ti­on für Deutsch­land und auch für des­sen Katho­li­ken ent­wickeln. Auf Deutsch­land und sein Sozi­al­sy­stem wer­den sich Migran­ten aus aller Welt, vor allem Mos­lems aus den isla­mi­schen Staa­ten Afri­kas und des Nahen Ostens kon­zen­trie­ren, denn end­lich wird es wie­der mög­lich sein, ohne „Feu­er und Schwert“ die glo­ba­len Herr­schafts­plä­ne Allahs zu ver­fol­gen und wei­ter­hin zu ver­wirk­li­chen.

    Die gegen­wär­ti­ge Erobe­rungs­stra­te­gie des Islam hat das Nah­ziel, über Mas­sen­ein­wan­de­rung, den Bau von exter­ri­to­ria­len Moscheen und Imam­pro­pa­gan­da, durch Poly­ga­mie, unge­hemm­te Fer­ti­li­sa­ti­on und Orga­ni­sa­ti­on in Groß­fa­mi­li­en das libe­ral-demo­kra­ti­sche Euro­pa völ­lig zu unter­wan­dern, dabei jeg­li­che Inte­gra­ti­on in die „Gast­län­der“ zu ver­wei­gern und in ihnen demo­kra­ti­sche Mehr­hei­ten zu gewin­nen, die Macht zu über­neh­men, die bis­he­ri­ge Staats­ord­nung dem Gesetz der Scha­ria zu unter­wer­fen, die Pri­vat­ver­mö­gen umzu­ver­tei­len und end­lich das längst geplan­te Kali­fat Eura­bi­en zu errich­ten.

    Die Isla­mi­sie­rungs­ge­fahr für Euro­pa erhellt ein Zitat des Greifs­wal­der Alt­hi­sto­ri­kers Egon Flaig aus dem Pro­gramm des Grün­ders der Mus­lim-Brü­der­schaft Hassan Al Ban­na, der über die isla­mi­schen Aneig­nungs­zie­le am 15.09.2006 fol­gen­de Sät­ze ins Netz gestellt hat:
    „Dann wol­len wir, daß die Fah­ne des Islam wie­der über die­sen Land­schaf­ten weht, die das Glück hat­ten, eine Zeit­lang unter der Herr­schaft des Islam zu sein und den Ruf des Muez­zins Gott prei­sen zu hören. Dann starb das Licht des Islam aus und sie kehr­ten zum Unglau­ben zurück. Anda­lu­si­en, Sizi­li­en, der Bal­kan, Süd­ita­li­en und die grie­chi­schen Inseln sind alle isla­mi­sche Kolo­nien, die in den Schoß des Islam zurück­keh­ren müs­sen. Das Mit­tel­meer und das Rote Meer müs­sen wie­der isla­mi­sche Bin­nen­mee­re wie frü­her wer­den.“ Seit BK Mer­kels aus­ge­lö­ste und tole­rier­te Mos­le­min­va­si­on von 2015/2016 wer­den die Plä­ne kon­kre­ter, wie der UN-Miga­ti­ons­pakt erweist, an dem auch die Bun­des­re­gie­rung mit­ge­wirkt und dem Volk zu ver­schlei­ern ver­sucht hat. Es lag offen­bar im per­sön­li­chen, glo­ba­li­sti­schen Inter­es­se von BK Mer­kel, den sog. „Glo­ba­len Pakt“ in Mar­ra­kesch am 11./12. Dezem­ber 2018 zu unter­zeich­nen – mit allen Unge­nau­ig­kei­ten, Dop­pel­deu­tig­kei­ten und vor­her­seh­ba­ren Fol­gen!

    Da zum Bei­spiel in die­sem Pakt die Wör­ter verpflichten/Verpflichtung auf 32 Sei­ten 87x vor­kom­men, wird eine Über­set­zungs­be­son­der­heit aus dem Eng­li­schen ins Deut­sche rele­vant. Die Mehr­zahl der Medi­en über­set­zen den eng­li­schen Titel wie folgt: „Glo­ba­ler Pakt für siche­re, geord­ne­te und regu­lä­re Migra­ti­on“. Das klingt harm­los! Da aller­dings im Wirt­schafts­eng­lisch das Wort „regu­lar“ die Bedeu­tung von „regel­mä­ßig“ hat, lau­tet die rich­ti­ge Über­set­zung: „Glo­ba­ler Pakt für siche­re, geord­ne­te und regel­mä­ßi­ge Migra­ti­on“.
    Damit ändert sich die Ziel­set­zung des Pak­tes gegen­über einem bevor­zug­ten Ziel­land wie Deutsch­land erheb­lich. Denn Deutsch­land wird die Ver­pflich­tung abver­langt, einem regel­mä­ßi­gen und damit unbe­grenz­ten Zustrom von Migran­ten frei­en Zugang, recht­li­che Gleich­stel­lung, Reli­gi­ons­frei­heit, ärzt­li­che Ver­sor­gung und Lebens­un­ter­halt auf den ver­an­schlag­ten Niveaus zu gewäh­ren.
    Die­ser Bring­pflicht könn­te sich Deutsch­land auch mit einem restrik­ti­ven Ein­wan­de­rungs­ge­setz, das auf Arbeits­ver­hält­nis­se aus­ge­rich­tet ist, nicht ent­zie­hen, da der Koran den Mos­lems jed­we­de Inte­gra­ti­on durch ernst­haf­te Erwerbs­tä­tig­keit unter „Ungläu­bi­gen“, also in einem „Haus des Krie­ges“, ver­bie­tet – nicht aber die Ent­ge­gen­nah­me von Sozi­al­lei­stun­gen jed­we­der Art. Denn Allahs Wil­le hat nur ein Ziel: die Unter­wer­fung der Ungläu­bi­gen in aller Welt. Wenn es auf deren eige­nen Kosten geschieht: Umso bes­ser!

    Es wäre not­wen­dig, dass sich der Vati­kan und die deut­sche und euro­päi­sche Bischofs­kon­fe­renz, sowie das ZdK, wenn sie die Stim­men der Katho­li­ken in Deutsch­land und Euro­pa nach außen hin ver­tre­ten wol­len, an der Posi­ti­on von Innen­mi­ni­ster See­hofer ori­en­tie­ren, die er in sei­ner Grund­satz­re­de zur Eröff­nung der Islam­kon­fe­renz 2018 ein­ge­nom­men hat. Was er da gesagt hat, muss wie­der­um im Zusam­men­hang mit den anwe­sen­den über­wie­gend kon­ser­va­ti­ven Mos­lems gehört wer­den. Er hat bewusst den Satz „Der Islam gehört zu Deutsch­land“ oder des­sen Negie­rung ver­mie­den und sehr dif­fe­ren­ziert von einem „Islam ‚in, aus und für Deutsch­land’“ gespro­chen.
    Damit hat Innen­mi­ni­ster See­hofer nach wie vor zwi­schen dem Islam als Reli­gi­on und den ein­zel­nen Mos­lems unter­schie­den hat. Der Islam als Reli­gi­ons­ge­mein­schaft gehört für ihn nicht zu Deutsch­land, wohl aber Deut­sche isla­mi­schen Glau­bens, wenn sie bereit sind, sich in die Ord­nun­gen des deut­schen Staa­tes zu inte­grie­ren. Dass pass­deut­sche, kon­ser­va­ti­ve Mos­lems die­sen Unter­schied nicht machen, son­dern sich nach wie vor in Deutsch­land als Mos­lems füh­len und ver­hal­ten, hängt mit der Koranfor­de­rung zusam­men, dass sich Mos­lems unter der Herr­schaft von „Ungläu­bi­gen“ im sog. „Haus des Krie­ges“ befin­den und gemäß den Suren für die­ses Haus zu ver­hal­ten haben. Das hat Inte­gra­ti­ons­ver­wei­ge­rung zur Fol­ge und schließt im täg­li­chen Umgang mit Ungläu­bi­gen nach Allahs Wil­len den Ein­satz von Lüge, Betrug oder Täu­schung und der­glei­chen mit ein, bis das „Haus des Krie­ges“ durch Macht­über­nah­me in ein „Haus des Frie­dens“ unter der Herr­schaft der Scha­ria ersetzt wird, in dem dann nach Unter­wer­fung der Ungläu­bi­gen die Suren des Frie­dens zu gel­ten haben.

    Was See­hofer gesagt hat, war kei­ne Wer­bung für den kon­ser­va­ti­ven Islam der Hij­ra-Dok­trin, son­dern eine ern­ste War­nung vor eben die­sem, ver­bun­den mit der gleich­zei­ti­gen Absa­ge an eine wider­stands­lo­se Hin­nah­me einer Macht­über­nah­me durch Majo­ri­sie­rung, durch Ter­ror und offe­nen Bür­ger­krieg im Rah­men des Dschi­had. Ein Islam „in, aus und für Deutsch­land“ bedeu­tet grund­sätz­lich Nicht­ein­füh­rung des Scha­ria­rechts, viel­mehr allei­ni­ge Gül­tig­keit des Grund­ge­set­zes und aller dar­aus resul­tie­ren­den Gest­zes­vor­schrif­ten, Bekennt­nis zum deut­schen Natio­nal­staat, sei­ner demo­kra­tisch-plu­ra­len Gesell­schafts­ord­nung und sei­ner Geschich­te. Die Kurz­for­mu­lie­rung See­hofers bedeu­tet auch Abkehr von der isla­mi­schen Auf­tei­lung der Welt in ein „Haus des Frie­dens“ und ein „Haus des Krie­ges“ und damit die ersatz­lo­se Strei­chung der Suren des Krie­ges. Mos­lems müss­ten im Fal­le einer demo­kra­tisch erreich­ten Majo­ri­tät im deut­schen Staat ihre Macht nach den bestehen­den Geset­zen aus­üben und unter der Regie­rungs­ge­walt von Nicht­mos­lems Soli­da­ri­tät und Tole­ranz üben und die Vor­zü­ge fried­li­chen Zusam­men­le­bens schät­zen ler­nen. Innen­mi­ni­ster See­hofer hat damit den anwe­sen­den Mos­lems, deren isla­mi­sche Hij­ra-Dok­trin des Koran und deren Ziel­set­zun­gen eine Abfuhr erteilt, auf dem Weg zur Welt­herr­schaft mit­tels Migra­ti­on nicht-mus­li­mi­sche Gesell­schaf­ten zu unter­wan­dern, zu unter­wer­fen und zu isla­mi­sie­ren.
    Viel­leicht soll­te man auch ein­mal in kirch­li­chen Krei­sen ein­schließ­lich des Vati­kan die Koran­su­ren des Krie­ges zur Kennt­nis neh­men, die im Zwei­fels­fall für Mos­lems immer rele­van­ter sind, als die Suren des Frie­dens, bevor man wei­ter­hin im Namen von Euro­pas Katho­li­ken den UN-Migra­ti­ons­pakt begrüßt, des­sen abseh­ba­re Fol­gen für Euro­pa das Ende der Katho­li­schen Kir­che und ihres Glau­bens bedeu­ten wür­den!
    Das schei­nen aber nicht alle erken­nen zu wol­len – auch nicht in offi­zi­el­len kirch­lich-katho­li­schen Krei­sen bis hin­auf in Peter Suther­lands (+2017) Ein­fluss­be­reich in einem glo­ba­li­stisch inspi­rier­ten Vati­kan!

  5. Allein im Okto­ber kamen wie­der über 60 000 Men­schen in die EU. Das heißt im Resul­tat frü­her oder spä­ter nach „Deutsch­land“.

    Solan­ge sich die Deut­schen das gefal­len las­sen, wird es so wei­ter gehen.

    • Der Irr­tum der Deut­schen, ange­fan­gen von Luther über Hit­ler bis Mer­kel heu­te, der ist offen­kun­dig. Wenn sogar die Grü­nen Stim­men­zu­lauf bekom­men und die AfD als ein­zi­ge War­ner­par­tei ver­teu­felt wird, die Medi­en eine Hetz­jagd betrei­ben gegen alles das den Rechts­staat und die Ord­nung ein­for­dert, weiß man die Deut­schen sind wie­der ein­mal auf einen Betrug her­ein­ge­fal­len.
      Und wenn der Ober­hir­te der deut­schen Bischö­fe Frei­tags in der Fasten­zeit Rot­wein trinkt und Kalbs­schnit­zel isst, statt wie Jesus 40 Tage zu fasten und unter allen Kon­fes­sio­nen aus­ge­rech­net den Pro­te­stan­ten die Hand reicht und gera­de­zu vor sie hin­kniet, ist der Irr­tum nicht über­seh- son­dern höch­stens über­les­bar.

      Was haben sich die Deut­schen nicht alles gefal­len und ange­dei­hen las­sen. Als hät­ten sie nie wirk­lich den Glau­ben an Chri­stus gehabt — erst die Spal­tung in die Luthersekte(nicht Kir­che!) — dann fal­len sie auf Hit­ler her­ein — und letzt­lich nach­dem Rechts ver­teu­felt ist, der Links­ruck. Es gibt schein­bar kein Fett­näpf­chen das das deut­sche, laut Goe­the „tra­gi­sche“ Volk, aus­ge­las­sen hät­te.

      Und immer wie­der die Cha­rak­te­ri­sie­rung als flei­ßig, her­den­treu und letzt­lich kon­for­mi­stisch oder gar psy­cho­lo­gisch gespro­chen „anan­ka­stisch“, also anpas­sungs­süch­tig. Das sind sie die Deut­schen, ihre Irr­tü­mer erstrecken sich über die CO²-Theo­rie, die Flücht­lings­lü­ge, 9/11 und und und. Es gibt nichts, wo sie nicht betro­gen wor­den wären.

      • „Es gibt nichts, wo sie nicht betro­gen wor­den wären““.
        Die Nar­ren las­sen sich ger­ne betrü­gen — sehr ger­ne sogar.

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