Berater des Papstes: „Demokratien sind durch Plutokratie korrumpiert“

Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, der politische Arm von Papst Franziskus, am 3. März 2018 mit Pablo Moyano, dem mächtigsten Gewerkschaftsboß Argentiniens.
Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, der politische Arm von Papst Franziskus, am 3. März 2018 mit Pablo Moyano, dem mächtigsten Gewerkschaftsboß Argentiniens.

(Bue­nos Aires) Bereits am 2. Febru­ar hat­te es Kuri­en­bi­schof Mar­ce­lo San­chez Soron­do, der poli­ti­sche Arm von Papst Fran­zis­kus, gesagt. Nun wie­der­hol­te er sei­ne Aus­sa­ge: „Die Chi­ne­sen för­dern das All­ge­mein­wohl mehr als alle ande­re“. Gemeint ist die kom­mu­ni­sti­sche Volks­re­pu­blik Chi­na, in der seit 69 Jah­ren eine bedin­gungs­lo­se Dik­ta­tur der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei herrscht. Wie paßt das mit einem so ein­fluß­rei­chen Mann der katho­li­schen Kir­che zusam­men?

China als „Vorbild“ zur Umsetzung der christlichen Soziallehre

Anfang Febru­ar ließ San­chez Soron­do, der Kanz­ler der Päpst­li­chen Aka­de­mien der Wis­sen­schaf­ten und Päpst­li­chen Aka­de­mien der Sozi­al­wis­sen­schaf­ten, die inter­es­sier­te Welt auf­hor­chen. Der Argen­ti­ni­er ist nicht wegen die­ser Ämter ein­fluß­reich, son­dern weil er der poli­ti­sche Bera­ter von Papst Fran­zis­kus ist. Über ihn lau­fen die Fäden der päpst­li­chen Agen­da zur UNO, eben­so zum poli­ti­schen Links­spek­trum von gemä­ßigt bis radi­kal – und auch zum Regime in Peking.

Mit sei­nem Namen ist der Ein­zug der Abtrei­bungs-, Über­be­völ­ke­rungs-, Kli­ma– und Eutha­na­sie­lob­by in den Vati­kan ver­bun­den.

Militärparade Rotchina
Mili­tär­pa­ra­de Rot­chi­nas

In einem Inter­view mit der spa­ni­schen Aus­ga­be von Vati­can Insi­der sag­te der Sproß der argen­ti­ni­schen Ober­schicht, als gera­de ein Dop­pel­spiel von Papst Fran­zis­kus in der vati­ka­ni­schen Chi­na-Poli­tik auf­ge­flo­gen war, davon unge­rührt und unbe­irrt:

„In die­sem Moment sind jene, die die Sozi­al­leh­re der Kir­che am besten ver­wirk­li­chen, die Chi­ne­sen“.

Der Polit­be­ra­ter des Pap­stes lob­te das kom­mu­ni­sti­sche Arbei­ter- und Bau­ern­pa­ra­dies als eine Art „Para­dies auf Erden“. In Rot­chi­na herr­sche „Respekt für die Umwelt“, dort gel­te „Arbeit für alle als Prio­ri­tät“, es gebe „kei­ne Slums“ und „kei­ne Dro­gen“.

Bereits im Som­mer 2017 hat­te er die Volks­re­pu­blik als „Modell“ und „Ant­wort“ auf die kapi­ta­li­sti­sche Glo­ba­li­sie­rung bezeich­net.

Nun wie­der­hol­te er sei­ne Aus­sa­ge inner­halb weni­ger Mona­te zum drit­ten Mal.

Sanchez Sorondo und der mächtige Gewerkschaftsboß Argentiniens

In den ver­gan­ge­nen Tagen hielt sich San­chez Soron­do in sei­ner Hei­mat Argen­ti­ni­en auf. Sei­ne Anwe­sen­heit wur­de von den dor­ti­gen Medi­en als als wei­te­res Signal gese­hen, daß Papst Fran­zis­kus nicht dar­an inter­es­siert ist, den Bruch mit Staats­prä­si­dent Mau­ricio Macri zu über­win­den.

Sanchez Sorondo, Moyano und Gustavo Vera
San­chez Soron­do, Moy­a­no und Gusta­vo Vera

Der Kuri­en­bi­schof trat am Sitz der Gewerk­schaft der LKW-Fah­rer SCC auf, die als erklär­te Geg­ner Macris bekannt ist. In der Biblio­te­ca Eva Peron, die sich am Sitz der Gewerk­schaft befin­det, nahm San­chez Soron­do an einer Tagung teil. Refe­rent neben ihm war der Sozi­al­ak­ti­vist Gusta­vo Vera, der bei der Kon­takt­auf­nah­me des Vati­kans zur radi­ka­len Lin­ken im spa­nisch­spra­chi­gen Raum zur Hand geht.

Vor allem aber war da Pablo Moy­a­no, der stell­ver­tre­ten­de SCC-Vor­sit­zen­de und zugleich Gewerk­schafts­se­kre­tär der Con­fe­der­ación Gene­ral del Tra­ba­jo de la Repú­b­li­ca Argen­ti­na (CGT). Der CGT ist der größ­te Gewerk­schafts­bund des Lan­des, zu dem sich 1930 Sozia­li­sten, Kom­mu­ni­sten und revo­lu­tio­nä­re Syn­di­ka­li­sten zusam­men­ge­schlos­sen hat­ten. Bis 1945 war die Mehr­heits­strö­mung in der Gewerk­schaft sozia­li­stisch, seit­her pero­ni­stisch, womit die ver­ein­te Lin­ke gemeint war.

Pablo Moy­a­no ist stell­ver­tre­ten­der SCC-Vor­sit­zen­der, sein Vater Hugo Moy­a­no der Vor­sit­zen­de. Die Moy­a­nos gel­ten als „mäch­tig­ste Gewerk­schaf­ter“ Argen­ti­ni­ens. Laut Anga­ben des Trans­port­mi­ni­ste­ri­ums kon­trol­lie­ren sie fak­tisch die gesam­te Logi­stik des Lan­des. Wenn die Moy­a­nos wol­len „steht der Güter­trans­port in Argen­ti­ni­en still“, so ein Ver­tre­ter des Mini­ste­ri­ums. Hugo Moy­a­no war von 2004–2016 auch CGT-Vor­sit­zen­der. Zudem ist er Prä­si­dent eines der bekann­te­sten argen­ti­ni­schen Fuß­ball­clubs Club Atlé­ti­co Inde­pen­dien­te, 16 Mal Sie­ger der argen­ti­ni­schen Höchst­li­ga, Rekord­sie­ger der Copa Liber­tado­res und der­zei­ti­ger Inha­ber der Copa Sudame­ri­ca­na.

Hugo Moy­a­no war pero­ni­sti­scher Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter in Bue­nos Aires und argen­ti­ni­scher Par­la­ments­ab­ge­ord­ne­ter. Obwohl mehr­fach im Gespräch, schaff­te es der heu­te 74-Jäh­ri­ge nicht, pero­ni­sti­scher Prä­si­dent­schafts­kan­di­dat zu wer­den. Das könn­te sei­nem Sohn Pablo noch gelin­gen. Durch des­sen har­te Linie gegen­über Staats­prä­si­dent Macri ver­sucht er sich in der öffent­li­chen Wahr­neh­mung zu des­sen Gegen­spie­ler und eigent­li­chem Her­aus­for­de­rer zu machen. Auf den rech­ten Unter­arm hat sich Pablo Moy­a­no den Spruch täto­wie­ren las­sen: „Wenn Gott mit mir ist, wer ist dann gegen mich?“

Der Papst und die Chinesen — „Weltenergiematrix muß geändert werden“

Das The­ma der Tagung vom ver­gan­ge­nen Sams­tag lau­te­te:

„Die Her­aus­for­de­run­gen der Enzy­kli­ka Lau­da­to si“.

Laut dem Pres­se­dienst der Gewerk­schaft SCC sag­te der Kuri­en­bi­schof:

„Im Punkt 23 von Lau­da­to si hat der Papst nicht dem furcht­ba­ren Druck nach­ge­ge­ben, son­dern argu­men­tiert, daß die Welt­ener­gie­ma­trix auf der Grund­la­ge von Erd­öl und Koh­le, die unser ein­zi­ges Haus zer­stört, geän­dert wer­den muß“.

Und wei­ter:

„Alle Päp­ste haben mich über­rascht, aber die­ser ist Argen­ti­ni­er, und wir müs­sen ihn unter­stüt­zen. Das muß von allen ver­stan­den wer­den. Fran­zis­kus hat die Selig­prei­sun­gen als Pro­gramm und in sei­nem Her­zen, in sei­nen Genen, hat er den Kampf gegen die neu­en For­men der Skla­ve­rei wie die sexu­el­le Zwangs­ar­beit  ̶  kei­ne Frau will der Pro­sti­tu­ti­on unter­wor­fen sein  ̶  , der Organ­han­del und die Dro­gen. Des­halb bit­te ich Euch, die Enzy­kli­ka Lau­da­to si zu lesen und dafür zu arbei­ten, daß sie umge­setzt wird. Der argen­ti­ni­sche Papst hat bereits die Unter­stüt­zung der reli­giö­sen Füh­rer und der UNO. Des­halb müßt ihr mehr als alle ande­ren die Mensch­heit vor der Plu­to­kra­tie ret­ten. Plu­to heißt Geld, und die Demo­kra­tien sind kor­rum­piert wegen der Wahl­kam­pa­gnen, die zum Bei­spiel von den Erd­öl­kon­zer­nen für Prä­si­den­ten wie Trump bezahlt wer­den. Des­halb för­dern die Chi­ne­sen das All­ge­mein­wohl mehr als alle ande­ren, weil dort die Poli­tik die Wirt­schaft kon­trol­liert und nicht umge­kehrt.“

Die argen­ti­ni­sche Wirt­schafts­zei­tung Ambi­to Finan­cie­ro berich­te­te über die Tagung und sprach in Anspie­lung auf das The­ma von einem „Plan“ des Vati­kans und der Moy­a­nos, Argen­ti­ni­en zu „lau­da­ti­sie­ren“. San­chez Soron­do wird mit den Wor­ten zitiert:

„Argen­ti­ni­en muß die Fah­ne des Pap­stes vor­an­tra­gen, und wer sie in die­sem Moment vor­an­trägt, das sind die Gewerk­schafts­be­we­gun­gen“.

„Pluto heißt Geld“

Ob der Kuri­en­bi­schof und der Papst in Argen­ti­ni­en auf die rich­ti­ge Kar­te gesetzt haben, wird sich zei­gen. Der Moy­a­no-Clan hat­te am 21. Febru­ar ohne Man­dat des CGT-Gewerk­schafts­bun­des eine Groß­kund­ge­bung gegen Staats­prä­si­dent Macri durch­ge­führt. Des­halb kam es gestern zum Bruch. Die von Moy­a­no und sei­nem Vater kon­trol­lier­te Gewerk­schaft SCC hat den CGT ver­las­sen und will den Kampf gegen Macri allein fort­set­zen.

Am 28. Febru­ar gab die Staats­an­walt­schaft zudem bekannt, gegen Hugo und Pablo Moy­a­no wegen des Ver­dachts der Geld­wä­sche zu ermit­teln. Sie sol­len Grund­stücke zum fünf­fa­chen Schätz­wert ver­kauft haben. „Plu­to heißt Geld“, hat­te San­chez Soron­do in sei­nem Vor­trag erklärt. Pablo Moy­a­no neben ihm nick­te zustim­mend.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: nfocamioneros.com.ar/NaS (Screen­shots)

8 Kommentare

  1. Q. E. D.
    Papst Fran­zis­kus ist Mar­xist und sonst nichts ande­res. Wer die VR Chi­na als Vor­bild hin­stellt und alles ver­gißt, was dort geschieht oder bes­ser igno­riert, ist ein Agent der VR Chi­na und kein Glied der Katho­li­schen Kir­che. Man kann nur noch eines sein: Sedis­pri­va­tio­nist! Der Stuhl Petri ist von feind­li­chen Mäch­ten okku­piert, die in schein­lega­ler Wei­se sich einen Papst erwählt haben, der sich nach dem mäch­tig­sten Land der Welt streckt. So wie Papst Johan­nes Paul II. sich den USA (den Frei­mau­rern!) ange­dient hat, so dient sich jetzt „Papst“ Fran­zis­kus der VR Chi­na (den Kom­mu­ni­sten) an! Und das alles geschieht im Namen des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils „Gau­di­um et Spes“.
    Die Kon­zils­kir­che ist also nicht mehr die Katho­li­sche Kir­che! Q. E. D!

    • @Christoph Rhein — Ich hal­te es für ziem­lich aus­ge­schlos­sen, dass sich Johan­nes Paul II. wis­sent­lich den Frei­mau­rern ange­dient hät­te. Dies darf man getrost den „schwar­zen Legen­den“ zuord­nen. Das wäre ja fast so, als ob man Joseph Ratzinger/Benedikt XVI. der Frei­mau­re­rei ver­däch­tigt, weil er ein Lieb­ha­ber Mozart­scher Musik ist. JP II hat­te sich sicher­lich auch nicht den Ver­ei­nig­ten Staa­ten ange­dient. Dazu war er ein­fach zu sou­ve­rän. Dass diver­se „Lob­by­grup­pen“ im Vati­kan schon immer mit­mi­schen oder es zumin­dest ver­su­chen, dar­un­ter die Anhän­ger der poli­ti­schen Befrei­ungs­theo­lo­gie, die Frei­mau­re­rei, die Homo­sub­kul­tur bis hin zur Mafia, und das bis zum heu­ti­gen Tag, ist wohl anzu­neh­men. Dafür gibt es sogar eine gan­ze Rei­he von Indi­zi­en.

      • Jeder Papst, der sich auf eine frem­de Macht ein­läßt, die sich nicht ganz im Sin­ne der katho­li­schen Sozi­al­leh­re, des Natur­rech­tes und der Grund­of­fen­ba­rung der Zehn Gebo­te ver­hält, scha­det dem Papst­tum. Aber, daß die Frei­mau­re­rei der USA unter Ronald Rea­gan im Rück­zug begrif­fen war, da Nach­fol­ge­sek­ten wie Sci­en­to­lo­gy, New World Order, Bil­der­ber­ger-Gesell­schaft und der Cha­ris­ma­tis­mus die USA in ein spi­ri­tu­el­les Cha­os stürz­ten, das hat auch Johan­nes Paul II gese­hen. Er schwärm­te aber immer noch davon, die USA als „Feind des Fein­des“ (Kom­mu­nis­mus!) mit der Reli­gi­ons­frei­heit im Gepäck gegen den Ost­block gebrau­chen zu kön­nen. Und: das Vor­ge­hen gegen die „Befrei­ungs­theo­lo­gie“ ohne Rück­griff auf die über­lie­fer­te katho­li­sche Sozi­al­leh­re, wie etwa das IPCOS immer wie­der ein­ge­for­dert hat, ist unter­blie­ben, sodaß sich letzt­lich das neo­li­be­ral­kon­ser­va­ti­ve Pro­gramm der Frei­mau­re­rei in Latein­ame­ri­ka neben dem Linksbolivarismus(peronismus) ent­wickeln konn­te mit den Fol­gen bis heu­te. War­um muß­te sich der Prä­fekt der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on mit der Frei­mau­re­rei beschäf­ti­gen?

  2. Kei­ne Dro­gen, kei­ne Slums, kei­ne (zumin­dest öffent­li­che) Pro­sti­tu­ti­on, kei­ne Woh­nungs­not, kei­ne Arbeits­lo­sig­keit usw… Das gab es ja alles schon mal, nicht nur in der Volks­re­pu­blik Chi­na, son­dern auch in diver­sen ande­ren Dik­ta­tu­ren — und in Chi­na ist es noch immer so (und vor allem in Nord­ko­rea). Auch im öst­li­chen Deutsch­land war es so bis 1989. Und von 1933 bis 1945 sogar im gesam­ten Deutsch­land, damals als „Drit­tes Reich“ bekannt, also im natio­nal-sozia­li­stisch regier­ten Deutsch­land.

    Dafür gab es aller­dings in jenen Län­dern Aber­mil­lio­nen Todes­op­fer, über­füll­te Gefäng­nis­se, Umer­zie­hunsla­ger, Kon­zen­tra­ti­ons­la­ger, als „Arbeits­la­ger“ getarn­te Ver­nich­tungs­la­ger, auch als Gulags bekannt, Todes­la­ger, Gas­kam­mern, Eutha­na­sie­zen­tren zur Besei­ti­gung lebens­un­wer­ten Lebens usw…
    Da macht es gar kei­nen Unter­schied, ob nun „sozia­li­stisch“ mit oder ohne „natio­nal“ davor. Gan­ze Bevöl­ke­rungs­grup­pen muss­ten sei­ner­zeit mit ihrer Frei­heit und schließ­lich mit dem Leben bezah­len. Man hat­te sie schon damals mit „Plu­to“ in Ver­bin­dung gebracht: dort vor allem die Adels­fa­mi­li­en, Groß­grund­be­sit­zer und sog. Kula­ken, hier vor allem die Juden.

    Ein Para­dies gab es bis­her nir­gend­wo auf Erden und kann es auch zukünf­tig hinie­den nicht geben. – Das hat auch Jesus nie ver­spro­chen. Und eine poli­ti­sche Welt­herr­schaft hat­te er auch nicht im Sinn. Nicht ein­mal einen „poli­ti­schen Arm“ namens Soron­do oder ähn­lich hat­te er sich zuge­legt. Aber wer bloß arbei­tet heu­te so ziel­stre­big auf eine dies­sei­ti­ge Welt­herr­schaft hin und war­um?

  3. Die KP der VR Chi­na ist
    sogar so auf das All­ge­mein­wohl bedacht,
    dass Gewerk­schaf­ten
    gar nicht mehr not­wen­dig sind.

    Die letz­te US-Prä­si­den­ten-Wahl hat­te den Vor­teil,
    dass Email-Ver­öf­fent­li­chun­gen,
    Gläu­bi­gen der röm. kath. Kir­che,
    einen Blick hin­ter den Vor­hang
    der poli­ti­schen Sup­pen­kö­che
    der Demo­kra­ten ermög­lich­ten.

  4. Na ja. Dass unse­re „Demo­kra­tien“ nicht auf das Gemein­wohl, son­dern auf den Gemein­un­ter­gang gerich­tet sind, ist mitt­ler­wei­le evi­dent. Wer Augen hat zu sehen, der sehe.
    Wie es dies­be­züg­lich in Chi­na bestellt ist, weiß ich nicht. Angeb­lich auch nicht so gut, scheint der Kampf der dor­ti­gen KP letzt­lich auch den Han-Chi­ne­sen zu gel­ten.
    So gese­hen wäre es ein Streit um des Kai­sers Bart.
    Unse­re „Demo­kra­tien“ jeden­falls sind es nicht wert, dass wir sie auch nur gegen­über einem Ver­gleich mit Chi­na ver­tei­di­gen.

  5. „In die­sem Moment sind jene, die die Sozi­al­leh­re der Kir­che am besten ver­wirk­li­chen, die Chi­ne­sen“.
    Erstaun­li­che Ein­sich­ten über ein kom­mu­ni­sti­sches Regime mit Zwangs­ab­trei­bun­gen, Zer­stö­run­gen von christ­li­chen Kir­chen, Organ­han­del, Umer­zie­hungs­la­gern und einem sehr man­gel­haf­ten System von sozia­len Siche­run­gen. Oder doch eher oppor­tu­ni­sti­sche Ansich­ten, pas­send zur unter­wür­fi­gen Chi­na-Poli­tik des der­zei­ti­gen Pap­stes?

  6. Klar dass der Papst den chi­ne­si­schen Unter­grund­bi­schö­fen in den Rücken fällt. Der Papst steht fest auf der Sei­te des chi­ne­si­schen Regimes . Bei die­sem Papst nicht wei­ter über­ra­schend , da er dem Kom­mu­nis­mus sehr nahe steht und einen tra­di­tio­nel­len Katho­li­zis­mus strikt ablehnt.

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