Auf die Ehe folgt das Priestertum: Fällt der Priesterzölibat?

Franziskus hat für Oktober 2019 eine Amazonas-Spezialsynode einberufen. Seit Ende 2015 haben Papst-Kritiker diesen Schritt vorhergesagt. Sie fürchten einen Angriff auf den Priesterzölibat. Davon sagte Franziskus gestern nichts. Davon berichtet aber die ihm sehr nahestehende Internetseite "Faro di Roma".
Franziskus hat für Oktober 2019 eine Amazonas-Spezialsynode einberufen. Seit Ende 2015 haben Papst-Kritiker diesen Schritt vorhergesagt. Sie fürchten einen Angriff auf den Priesterzölibat. Davon sagte Franziskus gestern nichts. Davon berichtet aber die ihm sehr nahestehende Internetseite "Faro di Roma".

(Rom) Was Kri­ti­ker seit fast zwei Jah­ren vor­her­sag­ten, ist ein­ge­tre­ten. Papst Fran­zis­kus beruft offi­zi­ell eine Ama­zo­nas-Spe­zi­al­syn­ode ein. Es gehe um „neue Wege“ für die „Evan­ge­li­sie­rung der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung“ so Papst Fran­zis­kus und der bra­si­lia­ni­sche Papst-Freund Clau­dio Kar­di­nal Hum­mes. „Die ein­ge­bo­re­ne Bevöl­ke­rung als Vor­wand für die Ein­füh­rung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster“, schreibt hin­ge­gen Secretum meum mihi.

Die seit 2014 sehr aktive „Amazonas-Werkstatt“

Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster berich­te­te am 9. Dezem­ber 2015 als Erster über Plä­ne von Papst Fran­zis­kus, die näch­ste Bischofs­syn­ode zur Auf­he­bung des Prie­ster­z­ö­li­bats zu nüt­zen. Als Aus­gangs­punkt nann­te Magi­ster das Ama­zo­nas­ge­biet und als Haupt­ak­teu­re die bra­si­lia­ni­schen Bischö­fe Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes und Erwin Kräut­ler. Daß bei­de deut­scher Abstam­mung sind, ist dabei ein nicht so neben­säch­li­ches Detail.

Bischof Erwin Kräutler (links) und Kardinal Hummes (3.v.l.): Hauptakteure gegen den Zölibat
Bischof Erwin Kräut­ler (links) und Kar­di­nal Hum­mes (3.v.l.): Haupt­ak­teu­re gegen den Zöli­bat

In Rom hüll­te man sich in Schwei­gen. Die Nebel began­nen sich aber lang­sam zu lich­ten. Magi­sters Bericht erhielt schnel­le Bestä­ti­gung, was die erklär­ten Absich­ten von Hum­mes und Kräut­ler betref­fen, die eine „Ama­zo­nas-Werk­statt“ für ein neu­es Prie­ster­tum ein­ge­rich­tet hat­ten, des­sen Haupt­ziel die Abschaf­fung des Prie­ster­z­ö­li­bats als kon­sti­tu­ti­ves Ele­ment des Prie­ster­tums  ist.

Das Ziel ist so alt wie die moder­ni­sti­sche 68er-Bewe­gung in der Kir­che. Die Beru­fungs­kri­se kommt die­ser Rich­tung dabei durch­aus gele­gen, um mit struk­tu­rel­len Ände­run­gen eine „Beru­fungs­wen­de“ her­bei­zu­füh­ren.

Geflü­gelt ist eine Aus­sa­ge Kräut­lers, die er selbst nach sei­nem ersten Besuch bei Papst Fran­zis­kus im Jahr 2014 erzähl­te. Fran­zis­kus habe sich auf­ge­schlos­sen gezeigt und ermu­tigt, in der Beru­fungs­fra­ge „küh­ne“ Vor­schlä­ge zu unter­brei­ten, so der öster­rei­chi­sche Mis­si­ons­bi­schof. Unter Papst Bene­dikt XVI. sei das noch ganz anders gewe­sen. Als er, Kräut­ler, dem deut­schen Papst den Prie­ster­man­gel unter den Indi­os im Ama­zo­nas­ge­biet geklagt hät­te, habe ihn die­ser auf­ge­for­dert, um Prie­ster­be­ru­fun­gen zu beten. „Da mache ich nicht mit“, lau­te­te die sinn­ge­mä­ße Ant­wort Kräut­lers.

250.000 Amazonas-Indios Vorwand für Zölibatsabschaffung

Kri­ti­ker sagen daher, daß der Prie­ster­man­gel für 250.000 Indi­os im Ama­zo­nas nur als Vor­wand dient, um Hand an das Prie­ster­tum der latei­ni­schen Kir­che zu legen und den Prie­ster­z­ö­li­bat zu kap­pen.

Es gehe dar­um, einen Prä­ze­denz­fall zu schaf­fen, und sei er noch so klein. Der Ama­zo­nas ist für die mei­sten Men­schen fern und mit aller­lei sozi­al­ro­man­ti­schen Kli­schees behaf­tet. Die wirk­li­che Situa­ti­on im Ama­zo­nas ist den mei­sten Katho­li­ken unbe­kannt. Die­ser Zustand soll die Schaf­fung einer „fer­nen“ Son­der­re­ge­lung erleich­tern. Die Aus­nah­me die­ne jedoch nur als Brech­ei­sen, um damit den Zöli­bat als Wesens­merk­mal des Prie­ster­tums welt­weit aus­zu­he­beln.

Als im Sep­tem­ber 2016 in einem bra­si­lia­ni­schen Bis­tum eine Tagung statt­fand, refe­rier­te auch Kar­di­nal Hum­mes und beklag­te die schwie­ri­ge Situa­ti­on der Indi­os, die in den ent­fernt gele­ge­nen Gebie­ten Ama­zo­ni­ens zu sel­ten einen Prie­ster zu Gesicht bekä­men und daher nur sel­ten die Sakra­men­te emp­fan­gen könn­ten. Dann leg­te er die Plä­ne für einen „indi­ge­nen Kle­rus“ vor, der ver­hei­ra­tet sein dür­fen soll­te, weil den Indi­os die Ehe­lo­sig­keit fremd sei (zu den Plä­nen sie­he auch: Kar­di­nal Hum­mes und ein „ver­hei­ra­te­ter Kle­rus“: „Papst Fran­zis­kus will eine Kir­che mit ama­zo­ni­schem Gesicht“). Als ein Tagungs­teil­neh­mer den Vor­schlag mach­te, man sol­le jeden Mis­si­ons­or­den der Welt­kir­che bit­ten, zwei Prie­ster in den Ama­zo­nas zu ent­sen­den, dann sei das Pro­blem mehr als gelöst, waren die wirk­li­chen Absich­ten hin­ter der „Ama­zo­nas-Werk­statt“ ent­larvt. Kar­di­nal Hum­mes reagiert ener­gisch und wehr­te den Vor­schlag ab. „Nein, nein, das will der Papst nicht“. Er lehn­te nicht nur den Alter­na­tiv­vor­schlag kate­go­risch ab, son­dern berief sich dabei auf Papst Fran­zis­kus. Der Grund? „Seit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil“ sol­le es nur mehr einen ein­hei­mi­schen Kle­rus geben.

Kei­ne Mis­si­on mehr also?

Neuauflage der Synodenstrategie

Was Magi­ster Anfang Dezem­ber 2015 noch nicht wuß­te, aber sein Kol­le­ge Mar­co Tosat­ti weni­ge Mona­te spä­ter ergänz­te: Der Bischofs­syn­ode in Rom soll­te eine Ama­zo­nas-Syn­ode vor­aus­ge­hen. An ihr sol­len alle Bis­tü­mer teil­neh­men, die Anteil am Ama­zo­nas­becken haben. Die Cho­reo­gra­phie zur Zöli­bats­ab­schaf­fung sieht, so Tosat­ti, die Abhal­tung der Ama­zo­nas-Syn­ode vor. Die­se for­mu­liert eine Kla­ge über den Prie­ster­man­gel unter den Indi­os und eine Bit­te an Papst Fran­zis­kus, eine Son­der­form des Wei­he­sa­kra­ments zu erlau­ben. Dann wer­de Fran­zis­kus eine Bischofs­syn­ode nach Rom ein­be­ru­fen und die Kla­ge und Bit­te die­ser vor­le­gen. Bei der Fami­li­en­syn­ode sprach er vor Syn­oden­be­ginn von einem „Schrei des Vol­kes“, der erhört wer­den müs­se. Ähn­lich wer­de es auch beim neu­en The­ma sein.

Die Befürch­tung: Die Syn­ode könn­te gleich enden wie die Fami­li­en­syn­ode. Die Syn­oda­len bekräf­ti­gen trotz aller Trick­se­rei der Syn­oden­re­gie die katho­li­sche Leh­re, aber Fran­zis­kus ent­schei­det den­noch, was er von Anfang geplant hat­te, wie eine Chro­no­lo­gie der Fak­ten vom März 2013 bis Okto­ber 2014 belegt. Offen gesagt und zuge­ge­ben hat er es aber bis heu­te nicht. Das Ergeb­nis wäre, daß im Rah­men der Ama­zo­nas-Werk­statt in den Urwäl­dern Bra­si­li­ens ein neu­es Prie­ster­tum geschaf­fen wird, das für die Zukunft zumin­dest den Ein­stieg zur Abschaf­fung des Prie­ster­z­ö­li­bats welt­weit bie­tet.

Die For­mu­lie­rung, man set­ze sich für einen „indi­ge­nen Kle­rus“ ein, um die „Evan­ge­li­sie­rung der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung“ zu för­dern und dem Prie­ster­man­gel zu begeg­nen, klingt sehr gut, ist aber „nur Fas­sa­de“, so Secretum meum mihi.

Papst Fran­zis­kus erklär­te am 5. Okto­ber vor den Bischö­fen und mehr als 80 Prie­stern des Erz­bis­tums Lyon, daß er „im Moment“ kei­nen Grund sehe, daß sich am Prie­ster­z­ö­li­bat etwas ändern soll­te. Die Bekräf­ti­gung des Zöli­bats ist vage for­mu­liert. Fran­zis­kus erklärt auch nach wie vor, daß sich an der Leh­re von der Unauf­lös­lich­keit der sakra­men­ta­len Ehe nichts geän­dert habe, för­dert aber zugleich die Aner­ken­nung von Ehe­bruch, Schei­dung und Zweit­ehe in sei­nem eige­nen Bis­tum Rom und in ande­ren Bis­tü­mern, die ihm dar­in fol­gen wol­len. Wor­te sind gedul­dig. Klar­heit sieht anders aus, wie die Wei­ge­rung zeigt, auf die Dubia (Zwei­fel) von Kar­di­nä­len zu ant­wor­ten.

Die Bekanntgabe der Amazonas-Synode

Gestern gab Fran­zis­kus offi­zi­ell in sei­ner Anspra­che vor dem Ange­lus die Ein­be­ru­fung der Ama­zo­nas-Syn­ode bekannt. Er begrün­de­te dies mit dem Hin­weis auf einen Wunsch der Bischofs­kon­fe­ren­zen Latein­ame­ri­kas, dem er ent­ge­gen­kom­me. Die Son­der­syn­ode wird im Okto­ber 2019 in Rom statt­fin­den.

Das Haupt­ziel der Syn­ode soll es sein, „neue Wege für die Evan­ge­li­sie­rung jenes Teils des Got­tes­vol­kes, beson­ders der Indi­ge­nen aus­fin­dig zu machen“.

Kar­di­nal Hum­mes war der erste Kir­chen­ver­tre­ter, der auf die Ankün­di­gung reagier­te. Er dank­te dem Papst über­schweng­lich für die Ein­be­ru­fung.

„Es wird ein sehr wich­ti­ges kirch­li­ches Ereig­nis für die Mis­si­on der Kir­che“. Der Kar­di­nal sprach vom Urwald und dem Kli­ma. Die „gan­ze Welt“ habe ein „spe­zi­el­les Inter­es­se an Ama­zo­ni­en wegen des Welt­kli­mas“, um dann aber Inter­es­san­te­res zu sagen:

„Die Syn­ode ist vor allem wich­tig für die Evan­ge­li­sie­rung die­ser Regi­on, die Evan­ge­li­sie­rung der indi­ge­nen Men­schen, die dort sind, die mit gro­ßer Hoff­nung die Prä­senz der Kir­che und des Wor­tes Got­tes erhof­fen.“

Inter­vi­sta con il card. Hum­mes

Gran­de sod­dis­fa­zio­ne del card. Clau­dio Hum­mes, pre­si­den­te del­la REPAM, Rete Eccle­sia­le Pan-amaz­zo­ni­ca, per l’an­nun­cio del Papa di un‘ assem­blea spe­cia­le del Sin­o­do dei ves­co­vi per la Pan-amaz­zo­nia, da ten­er­si nel­l’ot­tob­re del 2019. Guar­da la nostra inter­vi­sta

Posted by News.va Ita­lia­no on Sunday, Octo­ber 15, 2017

Was nicht gesagt wird, ist wichtiger als das Gesagte — Kommt Amoris laetitia II?

Weder Papst Fran­zis­kus noch Kar­di­nal Hum­mes erwähn­ten das Prie­ster­tum, den Prie­ster­man­gel oder den Zöli­bat. Fran­zis­kus hat­te Erz­bi­schof Bru­no For­te am Ende der Fami­li­en­syn­ode auf­ge­for­dert, die wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen im Schluß­be­richt nicht zu erwäh­nen, weil die Ver­tei­di­ger des Ehe­sa­kra­ments „uns sonst einen Wir­bel machen“. Er, Fran­zis­kus, wer­de dann schon alles machen. Was er „gemacht“ hat, das ist seit Amo­ris lae­ti­tia und der damit ein­her­ge­hen­den Spal­tung der Kir­che bekannt.

Was sich bei der Fami­li­en­syn­ode abspiel­te, könn­te sich, so die Befürch­tun­gen, bei der Ama­zo­nas-Syn­ode wie­der­ho­len. Der eigent­li­che Grund für die Ein­be­ru­fung, die Zulas­sung der wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen zur Kom­mu­ni­on bei der Fami­li­en­syn­ode und die Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Män­ner zum Prie­ster­tum bei der Ama­zo­nas-Syn­ode, könn­te ver­schwie­gen und mit einem Doku­ment Amo­ris lae­ti­tia II schlei­chend ein­ge­führt wer­den, was offi­zi­ell weder bestä­tigt noch demen­tiert wird.

„Typisch jesui­tisch“ kom­men­tiert Erz­bi­schof For­te durch­aus wohl­wol­lend die päpst­li­che Anwei­sung vom Okto­ber 2015. „Typisch jesui­tisch“ könn­te nun auch die Ama­zo­nas-Syn­ode ablau­fen, und ehe sich die Kir­che ver­sieht, wur­de der Anschlag auf den Prie­ster­z­ö­li­bat bereits durch­ge­führt, so besorg­te Kir­chen­krei­se.

Das „eigentliche Thema“: die „viri probati“

Die Bestä­ti­gung, daß Papst-Kri­ti­ker kei­ne „Gespen­ster“ sehen, kommt von papst­na­her Sei­te. Wie bei der Fami­li­en­syn­ode ver­ste­hen Ber­go­glia­ner die päpst­li­che Inten­tio­nen, auch wenn die­se nicht deut­lich aus­ge­spro­chen wer­den. So zeich­net es sich auch in Sachen Ama­zo­nas und Zöli­bat ab. Wäh­rend Fran­zis­kus und Kar­di­nal Hum­mes nur von der „Evan­ge­li­sie­rung der indi­ge­nen Bevöl­ke­rung“ spra­chen, titel­te die Fran­zis­kus sehr nahe­ste­hen­de Inter­net­sei­te Faro di Roma:

„Bei der Syn­ode für Ama­zo­ni­en die ‚Viri pro­ba­ti‘. Die eigent­li­che Fra­ge“

„Die eigent­li­che Fra­ge“, um die es geht, ist dem­nach nicht die Evan­ge­li­sie­rung und in die­sem Fall auch nicht das Welt­kli­ma, son­dern die Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Män­ner zum Prie­ster­tum.

Die „viri pro­ba­ti“ sind ver­hei­ra­te­te Män­ner, die zum Dia­ko­nat, der unter­sten Stu­fe des Wei­he­sa­kra­ments, zuge­las­sen sind. Damit wur­de seit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil in einer ersten Stu­fe bereits in das Wei­he­sa­kra­ment ein­ge­grif­fen. Es besteht kein Zwei­fel, daß moder­ni­sti­sche Kir­chen­krei­se die Zulas­sung zum Dia­ko­nat nur als ersten Schritt zur ange­streb­ten Zöli­bats­ab­schaf­fung sahen. Als Paul VI. die­ser aber nicht zustimm­te, gaben Zehn­tau­sen­de Prie­ster ihr Prie­ster­tum auf und lie­ßen sich lai­sie­ren. Johan­nes Paul II. und Bene­dikt XVI. mach­ten die Zulas­sung von „viri pro­ba­ti“ nicht rück­gän­gig, lie­ßen aber kei­nen Zwei­fel, daß der Zöli­bat ein Wesens­merk­mal des Prie­ster­tums ist. Durch ihn und in ihm wird sogar der Anspruch der katho­li­schen Kir­che, die wah­re Kir­che Jesu Chri­sti zu sein bestä­tigt, da nur die latei­ni­sche Kir­che unter allen christ­li­chen Kir­chen, Kon­fes­sio­nen und Deno­mi­na­tio­nen das sakra­men­ta­le Prie­ster­tum und den Prie­ster­z­ö­li­bat durch­ge­hal­ten hat. Daß ein anders gesinn­ter Papst hier anset­zen könn­te, war vor­her­seh­bar. Der regiert seit 2013 in Rom.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Faro di Roma (Screen­shot)

3 Kommentare

  1. Was nicht gesagt wird, ist wich­ti­ger als das Gesag­te — das scheint das Mot­to des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus zu sein. Wie schon bei der Hand­kom­mu­ni­on und bei der Kom­mu­ni­on für Wie­der­ver­hei­ra­te­te will man schein­bar das­sel­be Spiel auch beim Prie­ster­z­ö­li­bat spie­len. Ein Prie­ster, der sei­ne Beru­fung ernst­nimmt, hat doch gar kei­ne Zeit für eine Frau, geschwei­ge denn eine Fami­lie mit Kin­dern. Unteil­bar soll er dem Herrn gehö­ren und rein soll er sein, das ist der Sinn des Zöli­bats.

    • Mir fal­len zudem die Wor­te auf, die ober­fläch­lich einen guten Ein­druck machen sol­len. „Amo­ris Lae­ti­tia“ hört sich ja dem Namen nach gut an, wenn es auch pasto­ral zur Häre­sie anstif­tet. Und wie im Arti­kel erwähnt, stel­len sich die mei­sten unter der „Amazonas“-Gegend aller­hand Roman­ti­sches vor, ver­knüp­fen damit vor­ne­weg bereits etwas Posi­ti­ves. In Wahr­heit geht es auch hier um eine Schwä­chung des katho­li­schen Glau­bens.

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