Islam und Gewalt gegen Frauen

Islam und Gewalt gegen Frauen
Islam und Gewalt gegen Frauen

Die aus­ufern­de sexu­el­le Gewalt mus­li­mi­scher Män­ner in Köln und anders­wo ver­weist auf eine ent­spre­chen­de Ver­brei­tung die­ser Pra­xis in isla­mi­schen Län­dern. Aber auch für die west­li­chen Gesell­schaf­ten soll­ten die­se Vor­fäl­le Anstoß sein, über das Aus­maß von sexu­el­ler Gewalt gegen Frau­en zu erschrecken.

Ein Gast­kom­men­tar von Hubert Hecker.

Die Zahl der Anzei­gen zu Über­grif­fen auf Frau­en in der Köl­ner Syl­ve­ster­nacht ist inzwi­schen auf über 1.000 gestie­gen. Davon bezieht sich etwa die Hälf­te auf sexu­el­le Belä­sti­gun­gen bis hin zu Nöti­gung. Von den bis­her 44 Beschul­dig­ten ist der über­wie­gen­de Anteil nord­afri­ka­nisch-mus­li­mi­scher Her­kunft. Die Zahl der Opfer liegt bei etwa 1.300.

Was sind die Ursachenbedingungen für die männlich-muslimischen Übergriffe?

Seit­her wird mit ver­schie­de­nen Theo­rien und Inter­pre­ta­tio­nen über die Ein­ord­nung der Köl­ner Vor­fäl­le gestrit­ten. Die Gei­ster schei­den sich dar­an, wel­che Rol­le der Islam als Ursa­chen­be­din­gung spielt. Lin­ke und Femi­ni­stin­nen sowie Ver­tre­ter der Islam-Ver­bän­de behaup­ten, die mas­sen­haf­ten Sexu­al-Über­grif­fe hät­ten nichts oder wenig mit der Islam-Reli­gi­on zu tun. Oskar Lafon­tai­ne und der slo­we­ni­sche Links-Phi­lo­soph Sla­voj Žižek mei­nen, die sexu­el­len Gewalt­ta­ten der Nord­afri­ka­ner sei­en aus der Fru­stra­ti­on der neo­ko­lo­nia­li­stisch gede­mü­tig­ten Under­dogs zu erklä­ren. Islam­ver­tre­ter tref­fen sich in ihrer Auf­fas­sung mit deut­schen Islam­ver­ste­hern, ins­be­son­de­re Sozi­al­päd­ago­gen, dass die frau­en­ver­ach­ten­de Gewalt nicht im Islam wur­ze­le, son­dern allein durch kul­tu­rel­le Tra­di­tio­nen bedingt sei­en. Schließ­lich behaup­tet die Auf­schrei-Femi­ni­stin Anne Wizo­rek, der Pro­blem­kern der Köl­ner Sexu­al­de­lik­te sei nicht der Islam, son­dern patri­ar­cha­li­sche Struk­tu­ren – auch in Deutsch­land.

Eine neue Dimension von Frauenverachtung und Sexualgewalt

Die lin­ke Femi­ni­stin ver­weist mit fal­schen Zah­len auf das Mün­che­ner Okto­ber­fest, wo jähr­lich Dut­zen­de Ver­ge­wal­ti­gun­gen statt­fän­den und die Behör­den von einer Dun­kel­zif­fer von 200 wei­te­ren Fäl­len aus­gin­gen. Die Poli­zei stell­te inzwi­schen rich­tig, dass im letz­ten Jah­re eine Ver­ge­wal­ti­gung ange­zeigt wur­de und die Dun­kel­zif­fer rei­ne Spe­ku­la­ti­on sei. Bei 5,9 Mil­lio­nen Wiesn­be­su­cher sei­en 20 Anzei­gen wegen sexu­el­ler Nöti­gung ein­ge­gan­gen. Bei die­sem Zah­len­ver­hält­nis läuft der Wiesn-Hin­weis vie­ler Femi­ni­stin­nen ins Lee­re bzw. auf Rela­ti­vie­rung und Ablen­kung von sexua­li­sier­ter Gewalt auf der Köl­ner Dom­plat­te hin­aus. Denn dar­in waren sich die Betrof­fe­nen wie alle seriö­sen Beob­ach­ter einig: In der Syl­ve­ster­nacht ist nach Art und Zahl eine neue Dimen­si­on von Frau­en­ver­ach­tung und sexua­li­sier­ter Gewalt in Erschei­nung getre­ten.

Unter dem Begriff der ‚neu­en Dimen­si­on’ kann aber auch ver­stan­den wer­den, dass es ernst­haf­te Pro­ble­me mit allen Arten von sexu­el­len Über­grif­fen auch bei uns gibt. Nach einer Befra­gung des deut­schen Fami­li­en­mi­ni­ste­ri­ums haben drei­zehn Pro­zent der in Deutsch­land leben­den Frau­en seit ihrem 16. Lebens­jahr straft­recht­lich rele­van­te For­men sexu­el­ler Gewalt erlebt. Die Zahl der mit Köln ver­gleich­ba­ren sexu­el­len Über­grif­fe (also auch Begrap­schen und Befum­meln) dürf­te dabei über 20 Pro­zent lie­gen. Kör­per­li­che und/oder sexu­el­le Gewalt erle­ben Frau­en über­wie­gend durch Part­ner oder Expart­ner im häus­li­chen Bereich. Die Gesamt­zahl zu die­sem Kom­plex liegt bei 40 Pro­zent.

Sexuelle Übergriffe sind für Frauen in islamischen Ländern die Regel

Gleich­wohl wird durch die­se Ver­gleichs­zah­len aber auch die ‚neue Dimen­si­on’ deut­lich, die die nord­afri­ka­ni­schen Sexu­al­tä­ter in unser Land gebracht haben: In den Nord­afri­ka-Staa­ten wie Marok­ko, Alge­ri­en und Ägyp­ten, so ver­si­chert uns die Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­ti­on, machen 99 Pro­zent aller Frau­en in der Öffent­lich­keit die Erfah­rung, von mus­li­mi­schen Män­nern sexu­ell bedrängt, begrapscht und belei­digt zu wer­den. Inso­fern ist selbst die gegen Femi­ni­stin­nen gerich­tet Aus­sa­ge unter­trie­ben, in den nord­afri­ka­ni­schen Län­dern sei an jedem Tag des Jah­res sexu­el­le Okto­ber­fest-Sai­son.

Organisierte Vergewaltigungen

Repor­te­rin­nen aus west­li­chen Staa­ten berich­ten schon seit Jah­ren dar­über, dass in fast allen isla­mi­schen Staa­ten die sexu­el­le Bedrän­gung und Bedrückung von Mäd­chen und Frau­en in der Öffent­lich­keit zuge­nom­men habe. Auf offe­nen Stra­ßen und Plät­zen, in Parks und erst recht in den öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln wer­den jun­ge Frau­en ver­bal und phy­sisch sexu­ell belä­stigt — von puber­tie­ren­den Jun­gen ange­fan­gen bis zu älte­ren Män­nern. Das berich­te­te die ZEIT-Repor­te­rin Andrea Back­haus 2014. Selbst auf dem Kai­ro­er Cam­pus-Gelän­de wer­den west­lich geklei­de­te Stu­den­tin­nen von Kom­mi­li­to­nen gejagt – und der Direk­tor tut nichts. Bei den Auf­stän­den gegen Muba­rak vor fünf Jah­ren wur­den orga­ni­sier­te Ver­ge­wal­ti­gung von Ägyp­te­rin­nen und Aus­län­de­rin­nen zum Trend, der bis heu­te anhält. Auf dem Tah­r­ir-Platz stürz­ten sich damals etwa 250 Män­ner auf die süd­afri­ka­ni­sche Repor­te­rin Lara Loga und ver­ge­wal­tig­ten sie mit ihren Hän­den.

Eine giftige Mischung aus Kultur und Religion des Islam

Der FAZ-Jour­na­list Samu­el Schirm­beck beob­ach­te­te den glei­chen Trend bei sei­nem zehn­jäh­ri­gen Auf­ent­halt in Alge­ri­en und Marok­ko. Sein Resü­mee: Was in der Syl­ve­ster­nacht in Köln pas­sier­te, geschieht am hell­lich­ten Tag hun­dert­tau­send­fach in Nord­afri­ka und der ara­bi­schen Welt – an Mus­li­min­nen. Auf­schluss­reich ist die Aus­sa­ge einer jun­gen Marok­ka­ne­rin in Deutsch­land. Nach dem Besuch der Frank­fur­ter Klein­markt­hal­le sag­te sie: Das ist der schön­ste Markt, den ich je besucht habe. Schirm­beck wand­te ein: Auch ohne die wür­zi­gen Düf­te und die Far­ben Marok­kos? Ja, war die Ant­wort, ohne das Blau von Ellebo­gen, die sich Ihnen ganz zufäl­lig der­art in die Brust ram­men, dass Sie vor Schmerz auf­schrei­en könn­ten. Ohne das Grün von Knif­fen und Grif­fen sonst wohin. Stimmt. Die­se Far­ben Marok­kos hat Ihre Klein­markt­hal­le nicht.

Die ägyp­ti­sche Schrift­stel­le­rin Mona Elta­ha­wy schreibt: Ich kann Ihnen zu jedem ara­bi­schen Land eine Lita­nei von den schlimm­sten sexu­el­len Belä­sti­gun­gen und über­grif­fi­gen Demü­ti­gun­gen berich­ten, die von einer gif­ti­gen Mischung aus Kul­tur und Reli­gi­on ange­facht wer­den. Ja, die­se Unsit­te ist eine tra­di­tio­nel­le Kul­tur – bes­ser Unkul­tur von Frau­en­ver­ach­tung, die aber ihre Wur­zeln im Islam hat. Denn kei­ne der Welt­re­li­gio­nen prägt so wie der Islam All­tags­le­ben, Gewohn­hei­ten, Sozi­al­ver­hal­ten und alle ande­ren Kul­tur­äu­ße­run­gen.

Herr-schaft und Gewalt gegen Frauen aus dem Koran

Die Macht der Män­nern über die Frau­en ist seit 1400 Jah­ren im Koran fest­ge­legt: Der Mann hat ein Vor­recht an Ent­schei­dun­gen vor der Frau. Män­ner sol­len vor Frau­en bevor­zugt wer­den, weil Allah die einen vor den ande­ren mit Vor­zü­gen begab­te (Sure 4,35). Die­se Ober- und Unter­ord­nung durch­zieht die isla­mi­sche Erzie­hung von Kin­dern und Jugend­li­chen. In und nach der Puber­tät inter­na­li­sie­ren und zele­brie­ren die Jun­gen ihre Vor­rech­te — auch auf sexu­el­lem Gebiet. Für die Ehe unter Mus­li­men heißt die Regel: Die Frau­en sind für euch ein Acker. Geht auf euer Saat­feld, wann immer ihr wollt (Sure 2,223). Das gilt zwar nur für das Besä­en von Ehe­frau­en, aber auch die unver­hei­ra­te­ten Män­ner drängt es jeden Tag zum Säen, gera­de wenn sie aus Armut nicht oder spät zum Hei­ra­ten kom­men. Moham­med hat­te für die­sen Fall den Kauf von bil­li­gen Skla­vin­nen vor­ge­se­hen. Das ist heu­te nur noch – oder wie­der – im ISla­mi­schen Staat erlaubt, nicht aber in son­sti­gen mus­li­mi­schen Staa­ten. Nicht mei­ne Schuld, sagen die jun­gen Män­ner, und gehen sich ihr täg­li­ches Stück Frau grap­schen.

Ungehorsame Ehefrauen schlagen – der Sündenfall sexueller Gewalt im Islam

Frau­en gel­ten grund­sätz­lich als unmün­dig, deren Wil­len und Wol­len irrele­vant sind. Schon bei der Ehe­schlie­ßung müs­sen sie sich den Ent­schei­dun­gen ihres Vor­mun­des (Vater, Bru­der oder Onkel) unter­wer­fen. In der Ehe sind sie ihrem Mann zum Gehor­sam unter­tan. Wenn eine Ehe­frau unge­hor­sam ist und damit Grund für männ­li­ches Erzür­nen gibt, so hat der Mann das Recht, die Frau zu ver­wei­sen, sie ein­zu­sper­ren und mit Schlä­gen zu züch­ti­gen (Sure 2,35). Auch die­se koran­le­gi­ti­mier­te Gewalt­tä­tig­keit gegen Ehe­frau­en wirkt auf die unver­hei­ra­te­ten Män­ner zurück. Die ehe­ma­li­ge Fami­li­en­mi­ni­ste­rin Kri­sti­na Schrö­der spricht von gewalt­le­gi­ti­mie­ren­den Männ­lich­keits­nor­men, die mus­li­mi­sche Migran­ten mit­brin­gen. Nach Deutsch­land sind bis­her etwa 700.000 bis 800.000 jun­ge Mus­li­me ein­ge­wan­dert, die kaum eine Chan­ce haben, in abseh­ba­rer Zeit ihre drän­gen­de libi­do (und destru­do) an Ehe­frau­en zu befrie­di­gen. Wer will sich anhei­schig machen, die­se Män­ner in unse­re Norm- und Wert­ord­nung von Gleich­be­rech­ti­gung und gewalt­lo­sem Umgang inte­grie­ren zu kön­nen?

Ein Hoch­schul­pro­fes­sor beschreibt in einem FAZ-Leser­brief, dass auch hier gebo­re­ne jun­ge Mus­li­me das von Schirm­beck geschil­der­te Frau­en­bild repro­du­zie­ren. Auf z. B. respekt­vol­le Team­ar­beit in Augen­hö­he mit Kom­mi­li­to­nin­nen wol­len sich die nicht ein­las­sen, die in einer par­al­le­len Sub­kul­tur von machi­sti­schen, gewalt­ver­herr­li­chen­den Män­ner­bün­den leb­ten. Berufs­schul­leh­re­rin­nen kön­nen davon ein schlim­mes Lied sin­gen, wie sie von Sei­ten mus­li­mi­scher Jugend­li­chen her­ab­las­sen­de und anzüg­li­che Demü­ti­gun­gen ertra­gen müs­sen.

Die strengen Scharia-Regeln gelten praktisch nur für Mädchen und Frauen

Es bleibt die Fra­ge, wes­halb es den isla­mi­schen Auto­ri­tä­ten in den mus­li­mi­schen Län­dern nicht gelingt, den angeb­lich so stren­gen und strik­ten Scha­ria-Geset­zen Gel­tung zu ver­schaf­fen – etwa beim Ver­bot von vor­ehe­li­chem Geschlechts­ver­kehr. Fak­tisch gilt die­se Regel nur für jun­ge Frau­en, beim Ver­stoß wer­den sie mit Schan­de und manch­mal mit dem Tod sank­tio­niert. Bei jun­gen Män­nern kräht da kein Hahn nach. Auch bei den (männ­li­chen) Besuchs­zah­len von west­li­chen Por­no­gra­phie­sei­ten ste­hen vie­le ara­bi­sche Län­der auf den vor­de­ren Plät­zen.

Viel­leicht ist die­ses Phä­no­men mit dem Vor­herr­schen von isla­mi­scher Gesetz­lich­keit zu erklä­ren. Schon Moham­med hat im Koran haupt­säch­lich sicht­ba­res Ver­hal­ten vor­ge­schrie­ben. Im zuneh­mend sala­fi­sier­ten Islam wer­den alle Lebens­be­rei­che unter das Muster von halal – erlaub­te und haram – ver­bo­te­ne Hand­lun­gen gefasst. Auch bei den reli­giö­sen Übun­gen ist allein der rich­ti­ge ritu­el­le Voll­zug ver­dienst­voll. Ähn­lich sieht es mit den Sexu­al­re­geln aus. Das Ver­bot von vor­ehe­li­chem Geschlechts­ver­kehr wird letzt­lich dar­an gemes­sen, ob das weib­li­che Jung­fern­häut­chen beim Ehe­voll­zug noch intakt ist. Man­che Imma­me erlau­ben sogar eine Repa­ra­tur des Hymens nach einem Unfall. Außer­ehe­li­cher Ver­kehr ist zwar eben­falls ver­bo­ten. Doch schii­ti­sche Theo­lo­gen etwa erlau­ben die Pro­sti­tu­ti­on als Ehe auf Zeit – und sei es für eine hal­be Stun­de.

Keine sexuelle Selbstdisziplin in Gedanken, Worten und Werken

Auf die den Hand­lun­gen vor­ge­la­ger­ten Ein­stel­lun­gen und Gesin­nun­gen legt die isla­mi­sche Theo­lo­gie anschei­nend wenig Wert. Chri­stus dage­gen lehr­te, dass aus dem Her­zen alle bösen Taten wie Mord, Ehe­bruch, Dieb­stahl, Hab­sucht etc. kom­men. Der Mord (nicht nur an Abel) beginnt mit Neid, Hass und Übel­wol­len. Und wer eine ande­re Frau in der Absicht des Begeh­rens anschaut, hat in sei­nem Her­zen die Ehe schon gebro­chen – so Jesus nach Mt 5,28. Die christ­li­che Moral­theo­lo­gie hat aus die­sem Anspruch Jesu für den Sexu­al­be­reich die Tugend der Keusch­heit ent­wickelt, also die sexu­el­le Selbst­dis­zi­plin in Gedan­ken, Wor­ten und Wer­ken. Das klingt in Zei­ten der Selbst­ver­wirk­li­chungs­pro­pa­gan­da ziem­lich anti­quiert, ist aber auch heu­te noch eine wirk­sa­me Schutz­hal­tung vor der Skla­ve­rei von Sucht und Sün­de.

Die 68er hat­ten die Paro­le aus­ge­ge­ben: Keusch­heit ist eben­so­we­nig eine Tugend wie Unter­ernäh­rung. Seit­her hat sich in den west­li­chen Gesell­schaf­ten im sexu­el­len Bereich eine Unkul­tur des lais­sez fai­re eta­bliert. Die Fol­gen sind eine exzes­si­ve Aus­brei­tung von Por­no­gra­phie, Pro­sti­tu­ti­on, Sei­ten­sprung-Por­ta­le etc. – gegrün­det auf Aus­beu­tung, Zwang und Instru­men­ta­li­sie­rung von Frau­en. Ange­sichts die­ser Ver­hält­nis­se soll­te die Kir­che die Leh­re von der Keusch­heit wie­der beto­nen, womit die ehe­li­che Lie­be vor­be­rei­tet, ergänzt und geschützt wür­de. Erst recht soll­te die aktu­el­le Kon­fron­ta­ti­on mit der aus­ufern­den sexu­el­len Über­grif­fig­keit in isla­mi­schen Gesell­schaf­ten für die Kir­che ein Anstoß sein, den Men­schen wie­der Sinn und Wert von sexu­el­ler Selbst­dis­zi­plin auf­zu­zei­gen. Gegen­über der äußer­li­chen isla­mi­schen Gesetz­lich­keit in sexu­el­len Fra­gen hat die Kir­che mit der von Innen gesteu­er­ten Keusch­heits­hal­tung einen anthro­po­lo­gi­schen Schatz auf­zu­wei­sen.

Text: Hubert Hecker
Bild: Asia­News

103 Kommentare

  1. Der Westen bekommt hier einen wei­te­ren Beweis dar­über, was ihm blü­hen kann, wenn der Islam Euro­pa über­flu­ten soll­te. Im Islam, also ihm Koran ist die Frau als Die­ne­rin des Man­nes fest­ge­legt, er kann in jedem Fal­le über sie ver­fü­gen. Des­we­gen braucht man sich nicht wun­dern, wenn Zuge­rei­ste die Frau als Objekt und nicht als Sub­jekt wahr­neh­men. Außer­dem ist man der Mei­nung, der Westen ist sexu­ell hem­mungs­los. Hin­zu kommt das Klein­re­den von Vor­gän­gen und Hand­lun­gen in den Flücht­lings­un­ter­künf­ten wo ver­mehrt Chri­sten das Ziel von Aus­ein­an­der­set­zun­gen sind. Die­ses Wohl­wol­len gegen­über dem Islam ist des­we­gen von der Poli­tik und Kir­che als naiv anzu­se­hen. Ein Umden­ken ist nicht zu erwar­ten.

  2. Ins­ge­samt ein sehr guter Arti­kel, dan­ke!
    Zu erwäh­nen wären hier noch ein paar Details, etwa, dass alle vier Rechts­schu­len des Islam die Beschnei­dung der Frau emp­feh­len, um sie in einer sexu­el­len Befrie­di­gung behin­dern. Was die „Gedan­ken“ betrifft, ken­ne ich von eher mysti­schen Mus­li­men schon die­ses stän­di­ge Stre­ben nach „Herz­rei­ni­gen“, wie sie es nen­nen. Aber ohne Jesus gelingt das nicht, und die­se Män­ner ste­hen unter dem Druck, etwas sein zu wol­len, was sie nur für Augen­blicke errei­chen, und dem immer neu­en Absturz in die eige­ne Sünd­haf­tig­keit. Was Chri­sten hier ret­tet ist die Barm­her­zig­keit und Ver­ge­bungs­be­reit­schaft und auch — sagen wir es deut­lich — die Besee­lung des gei­stig toten Uner­lö­sten mit dem Hei­li­gen Geist, also… mit…ja: mit Gott selbst!
    Ima­me haben dage­gen einen Kon­troll­wahn über die mög­li­chen sexu­el­len Anre­gun­gen, die Frau­en erhal­ten könn­ten. So habe ich irgend­wo gele­sen, ein Imam emp­feh­le, Frau­en von Markt­be­su­chen abzu­hal­ten, um dort nicht durch den Anblick oder Kauf von Schlan­gen­gur­ken oder Gel­ber­üben an gewis­se männ­li­che Kör­per­tei­le erin­nert zu wer­den. Da kann man belie­big fort­füh­ren: Jeder ein­fa­che Tür­griff wird so zum Sakrileg…Frauen fin­den in die­sem Leben ein­fach kei­nen Platz.

    Vie­les aller­dings, was hier über den Islam berich­tet wird, trifft und traf auch auf katho­li­sche Aus­wüch­se und Irr­tü­mer zu. Eine Behin­de­rung und Unter­wer­fung der Frau­en ist und war auch bei uns from­me Ideo­lo­gie.
    Der Femi­nis­mus ist ja eine Fol­ge die­ser Unge­rech­tig­keit.

    Es wäre hier sehr viel auf­zu­ar­bei­ten und end­lich theo­lo­gisch sau­ber zu reflek­tie­ren, aber die Pro­gres­si­ven haben kei­ne ande­re Idee als eine Total­mas­kui­ni­sie­rung der Frau und die Kon­ser­va­ti­ven haben teil­wei­se den Hang, ver­gleich­ba­re Idea­le wie der Islam mit einer ähn­li­chen Aggres­si­vi­tät wie die­se Reli­gi­on zu ver­tre­ten (aus­ge­nom­men die Ver­sto­ßungs­pra­xis). Und wie immer, Schan­de der weib­li­chen Ver­blö­dung: Frau­en ganz an der Spit­ze die­ses unwür­di­gen Trei­bens (ist übri­gens im Islam genau­so!).
    Auch bei uns hat­ten erwach­se­ne Frau­en Vor­mün­der, auch bei uns muss­te eine Frau unter der Herr­schaft des Man­nes leben.

    Es war hier­zu­lan­de aus­schließ­lich die Refle­xi­on auf die erha­be­ne Stel­lung der Got­tes­mut­ter, die in vie­len Her­zen die geist­li­che Erkennt­nis zumin­dest erahn­bar mach­te, wo Gott die Frau nicht nur sieht, son­dern haben will.
    Alle gro­ßen weib­li­chen Hei­li­gen stie­ßen auch in der Kir­che auf die erbit­ter­te Her­ab­las­sung und Arro­ganz männ­li­cher Platz­hir­sche und ihrer weib­li­chen Cla­queue­re. Man kann ent­spre­chen­de Kla­gen bei Hil­de­gard lesen, aber auch bei The­re­sia v. A. ganz aus­führ­lich. Förm­lich ermor­dert wur­de Jean­ne d’Arc an die­sem Mas­ku­lini­täts­wahn in der Kir­che. Der hei­li­ge Fran­zis­kus pre­dig­te den Aber­glau­ben, die Frau habe den „bösen Blick“ — wir ken­nen auch das aus dem Islam!

    Ande­rer­seits warf das Hei­den­tum der frü­hen Kir­che vor, sie sei „wei­bisch“ und effe­mi­niert, eben weil am Anfang Frau­en trotz gif­ti­ger Väter­stel­len eine sehr gro­ße Rol­le spiel­ten und auch eine uner­hör­te Ach­tung genos­sen. Das ist viel­fach bezeugt. Das „Weib­lich­sein“ gehört also zur Kir­che, die als Braut auch gar nicht anders sein kann. Die Fähig­keit der gläu­bi­gen Frau, dies auch in ihrer natür­li­chen Gestalt dar­zu­stel­len, ist tat­säch­lich der Vor­zug der Frau.

    Da wir aller­dings wie gesagt durch die höch­ste Erha­ben­heit, die einem Men­schen zuteil wer­den kann, und die Gott nun mal, all die­sen Ansprü­chen zum Trotz dem, was vor der Welt nichts gilt oder gel­ten darf, näm­lich einer Frau, ver­lie­hen hat, wuss­te die wah­re Kir­che auch immer, dass die Ver­ach­tung der Frau sata­ni­schen Ursprungs ist und ehr­te daher die Frau.

    Im Koran wer­den nur Män­ner ange­spro­chen. Ihnen wird die Unter­wer­fung der Frau ange­wie­sen.
    Im NT gibt es eini­ge Stel­len, die von Unter­ord­nung spre­chen. Sie wer­den ger­ne von macht­be­ses­se­nen Män­nern und ihrem weib­li­chen Anhang zitiert.

    Hier­zu ist aber zwei­er­lei zu bemer­ken:

    1. Da bei uns der Herr selbst sich zum Die­ner aller gemacht hat, ist weib­li­che Dienst­bar­keit ein für alle­mal eine höhe­re Tugend als männ­li­cher Herr­schafts­an­spruch. Garan­tin dafür der erha­ben­ste Mensch: Maria, eine Frau. Jesu Auf­for­de­rung an sei­ne männ­li­chen Jün­ger lau­tet: Wer der größ­te sein will, soll der Die­ner aller sein.

    2. Die belieb­ten Sät­ze von Patri­ar­cha­lis­mus-Anhän­gern rich­ten aller­dings NICHT an den Mann, son­dern an die Frau. Es wird nicht dem Mann erlaubt, die Frau zu unter­jo­chen, son­dern der Frau nahe­ge­legt, sich dem Mann unter­zu­ord­nen um Chri­sti wil­len. Der Mann dage­gen wird ange­wie­sen, eine ein­zi­ge Frau zu lie­ben wie Chri­stus die Kir­che und sich für sie hin­zu­ge­ben. Das ist mehr als Unter­ord­nung! Folg­lich beto­nen sowohl Petrus als auch Pau­lus, dass zwi­schen Mann und Frau gegen­sei­ti­ge Unter­ord­nung prak­ti­ziert wer­den sol­le. Lei­der über­las man das in der Kir­che mit erstaun­li­cher Regel­mä­ßig­keit.

    Auch Tho­mas v.A. hat­te die­sel­ben Allü­ren wie der Koran: Der Mann sei eben „wei­ser“, eben­so wie Köni­ge „wei­ser“ als Unter­ta­nen sei­en.

    Dass das ein­fach nur Blöd­sinn ist, weiß jeder Lebens­er­fah­re­ne. Und mit der Schrift stimmt es auch nicht über­ein, denn dort wird das, was als wei­se in der Welt ange­se­hen wird, ein­deu­tig zurück­ge­stellt (Magi­ni­fi­cat u.a.).

    Petrus schreibt aber ins­ge­samt, dass jeder Christ sich sozi­al Über­ge­ord­ne­ten, auch den Unge­rech­ten, Dum­men und Gewalt­tä­ti­gen, unter­ord­nen soll. Nicht, um dar­aus eine Hier­ar­chie-Leh­re zu zim­mern, wie das die Kir­che lei­der auch teil­wei­se tat, son­dern weil es ange­sichts des nahen­den Welt­endes und der Sünd­haf­tig­keit des Men­schen kei­nen Sinn hat, sich auf die­sem Schau­platz zu schla­gen: Am Ende wer­den viel­leicht bestehen­de Macht­ver­hält­nis­se radi­kal gekippt, aber es ent­steht neue Unge­rech­tig­keit.

    Dass die wah­ren Ver­hält­nis­se im Reich Got­tes teil­wei­se eine regel­rech­te Umkeh­rung des­sen sein wer­den, was uns die Sünd­haf­tig­keit ein­blies, ist im NT mehr­fach aus­ge­sagt: Die Letz­ten wer­den die Ersten sein. Mit Maria hat das bereits ange­fan­gen!

    Ange­sichts der Her­aus­for­de­rung durch den Islam wäre es not­wen­dig, sich des The­mas auch in der Kir­che über­haupt erst ein­mal sorg­sam anzu­neh­men. Lei­der erstar­ren alle Ver­su­che ent­we­der in einem kru­den und ungeist­li­chen Mas­ku­li­nis­mus oder in einer rela­tiv plat­ten Idee von „Wesens­un­gleich­heit“ der Geschlech­ter, die an sich aber heid­nisch ist. Nach der Gene­sis und als Eben­bild der in sich wesen­glei­chen Tri­ni­tät ist auch der Mensch immer wesen­gleich — Män­ner und Frau­en wer­den ja nicht getrennt von­ein­an­der geschaf­fen, son­dern aus immer dem sel­ben Wesen gebiert einer den ande­ren! Dar­auf ver­weist schon Pau­lus, wenn er sagt, auch wenn die Frau aus dem Mann in einer Initi­al­ge­ne­se geschaf­fen wur­de und damit die Her­kunft des Soh­nes aus dem Vater als Grund­prin­zip abge­bil­det wur­de, von Unter­ord­nun­gen im Sin­ne des „Herr­schens“ also trotz des Begrif­fes „Haupt“ kei­ne Rede sein kann, ist die­ses „Von jeman­dem Kom­men“ ab die­ser Initi­al­zün­dung wech­sel­sei­tig, denn jeder Mann kommt von der Frau, und zwar in beson­ders inten­si­ver Wei­se von ihr. Die ent­schei­den­de Prä­gung jedes Men­schen geschieht unwei­ger­li­che nach der natür­li­chen Ord­nung durch die Mut­ter. Unter­bricht man die­sen Zusam­men­hang, wer­den die wer­den­den Men­schen defor­miert.

    Im Grun­de wird die­se theo­lo­gi­sche Auf­ar­bei­tung des The­mas auch ein mysti­scher Akt sein müs­sen, denn das Geheim­nis, das sich dar­in ver­birgt ist, wie der Völ­ker­apo­stel sagt, „magnum“, groß, tief, erha­ben.

    Es ist eine hauch­dün­ne Trenn­li­nie auch in der Kir­che zwi­schen einer geist­lich erleuch­te­ten Sicht und … letzt­end­lich einem isla­m­ähn­li­chen Ver­ständ­nis.

    Das Ver­mum­men der Frau als geist­un­fä­hi­ges, unter­ge­ord­ne­tes Gespenst wie oben auf dem Bild pro­pa­gie­ren auch vie­le Tra­dis und ord­nen damit der Frau das Auf­tre­ten der ver­blen­de­ten jüdi­schen Syn­ago­ge zu, die eine Decke über dem Kopf hat nach dem NT.
    Die­se Auf­fas­sung steht aller­dings ein­deu­tig allen Aus­sa­gen des NT ent­ge­gen, die die Frau als eben­so erleuch­tet und eben­so am Leib Chri­sti Anteil habend beschrei­ben.

    Der Islam führt uns also unse­re eige­nen Abgrün­de vor Augen und es wird dies auch der tief­ste Grund dafür sein, war­um unse­re Gesell­schaft in Welt und Kir­che auf das Mas­sa­ker auf der Dom­plat­te so hilf­los reagiert.

    • Ein wwahr­haft sehr wich­ti­ger Bei­trag zum The­ma Mann/Frau im Islam und in der katho­li­schen Kir­che. Der Wider­spruch zwi­schen der Ver­mum­mung vie­ler katho­li­scher Non­nen und der For­de­rung JESU an die Män­ner, nicht ein­mal in Gedan­ken falsch und sexi­stisch über Frau­en zu den­ken zeigt sehr klar, wie wenig die Her­ren in der Kir­che gelernt haben, sich an die­se Gebo­te zu hal­ten.
      War­um hat Mut­ter Tere­sa die­se Ver­schleie­rung wohl. Und woher ist ihre jahr­zehn­te dau­ern­de Dun­kel­heit (Hei­li­ge der Dun­kel­heit hat sie sich selbst genannt) wohl gekom­men? Durch eine Füh­rung von Män­nern in der Kir­che, die nie wirk­lich IN ihrer Arbeit, in ihren ganz kon­kre­ten päd­ago­gi­schen Her­aus­for­de­run­gen gestan­den haben und ihr kei­ner­lei prak­ti­schen Hil­fen haben geben kön­nen. Das hat­te und hat bis heu­te fata­le Fol­gen für die vie­len Wai­sen­kin­der, die sie auf­ge­nom­men hat­te.
      Eine Mit­ar­bei­te­rin von Mis­sio Aachen hat über sie gesagt: „Sie hat die Armen zu Skla­ven ihrer eige­nen Hei­lig­keit (Hei­lig­keits­gier) gemacht.
      Öffent­lich aber wirbt Mis­sio wei­ter mit Mut­ter Tere­sas Namen und Foto, um Spen­den zu bekom­men.
      Soviel zu den Unge­reimt­hei­ten zwi­schen Mann und Frau, zwi­schen angeb­li­chen Vätern und Müt­tern inner­halb der kath. Kir­che. Den direk­ten Scha­den haben die, die wirk­lich ver­elen­det sind und Opfer die­ser Art „Hil­fen“ von Süch­ti­gen nach Hei­lig­keit gewor­den sind. Es sind zu vie­le !
      Glück für die Kar­rie­re­ka­tho­len ist nur, das die Armen sich nicht selbst zur Wehr zu set­zen wagen.

      Noch­mals Dank für die­sen wich­ti­gen Kom­men­tar !

      • „Kar­rie­re­ka­tho­len“.. und Hei­li­ge der Kir­che ver­bal an den Pran­ger stel­len.. mir scheint, hier dankt ein bis in die Wort­wahl hin­ein iden­ti­scher Ungeist sich selbst..

    • Lie­be Zeit­schnur, ich habe eine Idee. Wer­den sie unser näch­ster Papst (oder „Päp­stin“) und alle unse­re Pro­p­le­me sind gelöst, denn mit Ihrem gran­dio­sen Wis­sen und Gerech­tig­keits­sinn kann nichts mehr schief­ge­hen!?

  3. Wich­ti­ges Inter­view mit dem ine­sti­ga­ti­ven Jour­na­li­sten und Buch­au­tor Ger­hard Wis­new­ski: https://www.youtube.com/watch?v=SDQ4gqqax4E — „Inhal­te aus dem (sei­nem) Buch: ob wir wirk­lich einen Fach­kräf­te­man­gel haben die wah­ren Hin­ter­grün­de der Flücht­lings­kri­se wie die Migra­ti­ons­waf­fe in Stel­lung gebracht wur­de wie Deutsch­lands und Euro­pas Bevöl­ke­rung aus­ge­tauscht wer­den soll war­um die UNO Ver­trie­be­ne für ihre Migra­ti­ons­po­li­tik braucht und vie­les ande­re mehr.“ (Zia­tat)–
    Ich sehe nichts Gutes für unser Land und Euro­pa, wenn es so wei­ter geht.

    • Bevöl­ke­rungs­aus­tausch?

      Unse­re ein­hei­mi­sche Bevöl­ke­rung hat sich doch selbst die Nach­kom­men­schaft abge­schnit­ten!

      Und immer noch ist es jeder­manns ege­ne Ent­schei­dung, ob er Nach­kom­men haben möch­te oder nicht.
      Nicht jeder bekommt die Kin­der­zahl, die er sich wünscht, oder über­haupt Kin­der, aber der Kin­der­man­gel hier­zu­lan­de dürf­te vor allem an der all­sei­ti­gen ver­wei­ge­rung lie­gen.

      Was also soll man machen?

      Will man den Über­hang an Alten in 20 Jah­ren aus­glei­chen, muss man Frem­de ins Land holen. Zäh­len wir 2+2 zusam­men. Oder wol­len Sie, dass in 20 jah­re alle alten Hin­fäl­li­gen ermor­det wer­den? Denn nie­mand wird in der Lage sein, sie zu finan­zie­ren, zu pfle­gen UND dabei auch noch für so etwas wie ein Brut­to­so­zi­al­pro­dukt zu sor­gen.

      Schön fin­de ich das alles nicht, aber was wol­len Sie machen?

      Ich wür­de aller­dings genau­er hin­se­hen, wer unse­re eige­ne Bevöl­ke­rung erset­zen wird.

      • @zeitschnur — Da muss ich jetzt auf das Buch „The Pen­ta­gons New Map“ von Tho­mas M. Bar­nett ver­wei­sen: http://www.amazon.de/Pentagons-New-Thomas-P-M-Barnett/dp/0425202399/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1455977913&sr=8–1&keywords=Thomas+M.+Barnett — Die­ses Buch darf nicht ins Deut­sche über­setzt wer­den und Bar­nett erklärt nur das, was er als Direk­ti­ve von ‚Ganz Oben‘ durch das PENTAGON bekom­men hat. Hier eine deut­sche Zusam­men­fang dazu: https://ia802205.us.archive.org/11/items/Nwo-planZurZerstoerungDerStaaten/Nwo-planZurZerstoerungDerStaaten.pdf — Es gibt DEFINITIV Plä­ne uns hier mit afro-ori­en­ta­li­schen Men­schen zu über­schwem­men und alles zu deta­bi­li­sie­ren. Das sind KEINE Ver­schwö­rungs­theo­rien, son­dern FAKTEN. Die Plä­ne unse­re Bevöl­ke­rung mit­tels „Pil­le“, Abtrei­bung, Homo und falsch­ge­lenk­ter Sexua­li­tät (schon bei Kin­dern durch „Dr. Sommer“/BRAVO) zu redu­zie­ren, lau­fen seit Ende der sech­zi­ger Jah­re und sind offen­sicht­lich.
        Wun­dern tut mich bloß, dass unse­re Bischö­fe so gut wie gar nichts dage­gen getan haben.

      • „Zäh­len wir 2+2 zusam­men. Oder wol­len Sie, dass in 20 jah­re alle alten Hin­fäl­li­gen ermor­det wer­den? Denn nie­mand wird in der Lage sein, sie zu finan­zie­ren, zu pfle­gen UND dabei auch noch für so etwas wie ein Brut­to­so­zi­al­pro­dukt zu sor­gen.“

        Aller­dings ist es höchst zwei­fel­haft, daß die von Mer­kel aus dem Ori­ent Geru­fe­ne­nen die­sen Dienst tun wer­den. Per­sön­lich wür­de ich sol­che Leu­te aber auch nie­mals in mein Haus las­sen.
        Außer­dem ist die­ser Wahn eine mög­lichst gro­ße Bevöl­ke­rungs­zahl zu haben ent­setz­lich. Und die­ser schreck­li­che Jubel wenn ire­gend ein „Bevöl­ke­rungs­re­kord“ in irgend einer Stadt erreicht wor­den ist.
        So war die Schweiz mit ihren gut 5 Mio Ein­woh­nern vor ein paar Jahr­zehn­ten viel lebens­wer­ter und fried­li­cher. Jetzt selbst hier seit 2 Jahr­zehn­ten: Über­frem­dung, ein­ge­wan­der­tes Schma­rot­zer­tum, Gewalt­tä­tig­keit, aus­ufern­de Pro­sti­tu­ti­on, ori­en­ta­len-Machis­mo, durch die mas­si­ve Ein­wan­de­rung pro­du­zier­te räum­li­che Enge, wel­che Umwelt und Lebens­qua­li­tät stark beein­träch­ti­gen, und natür­lich mehr Steu­ern als frü­her da vie­le die­ser Wan­de­rer ali­men­tiert wer­den etc.

      • Man kann eine Son­nen­bril­le so gut ver­dun­keln und abdich­ten, dass von der Son­ne nichts zu sehen ist, auch wenn man direkt hin­ein­schaut.

      • Ich sag­te ja: Ich wür­de sorg­fäl­tig aus­wäh­len!

        Und um eine Rie­sen­be­völ­ke­rungs­zahl gehts mir auch nicht — es geht um eine demo­gra­fi­sche Schief­la­ge:

        https://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Wandel_in_Deutschland#/media/File:Bevpyr_2050.png

        Sie sehen in der Pro­gno­se-Sta­ti­stik einen tota­len Über­hang von Über-Sech­zig­jäh­ri­gen.
        Sie haben in der Schweiz ein ande­res Sozi­al­ver­si­che­rungs­sy­stem und daher haben Sie mich viel­leicht nicht ver­stan­den.

      • Wie­so aber die Bevöl­ke­rungs­an­zahl aus­ge­rech­net mit ara­bi­schen, sprich isla­mi­sti­schen, also voll­stän­dig kul­tur­frem­den Migran­ten auf­ge­füllt wer­den muss und nicht bei­spiels­wei­se mit latein­ame­ri­ka­ni­schen oder afri­ka­nisch-christ­li­chen, die reli­gi­ös und kul­tu­rell den Euro­pä­ern viel mehr ent­spre­chen wür­den, bleibt dabei das gro­ße Fra­ge­zei­chen!

      • Wich­ti­ge KLARSTELLUNG: Ich will hier kei­ne kru­den Feind­bil­der bedie­nen. Im oben von mir zitier­ten Arti­kel, der eine Zusam­men­fas­sung zu Tho­mas M. Bar­netts Buch „The Pen­ta­gons New Map“ sein soll­te, wird ein „iner­na­tio­na­les Juden­tum“ als Draht­zie­her der Kri­sen postu­liert. Damit stim­me ich in kein­ster Wei­se über­ein ! Ich bin gegen jeg­li­chen Anti­se­mi­tis­mus. Es geht mir nur um das, was Bar­nett an Mecha­nis­men und Abläu­fen in sei­nem Buch dar­legt. Die Ban­ke­li­ten und Ver­ant­wort­li­chen sind zumeist wohl kei­ne gläu­bi­gen Juden aus der ortho­do­xen Syn­ago­ge, son­dern gehö­ren eher zu ganz ande­ren Grup­pie­run­gen. Dar­über hin­aus sind es zumeist auch kei­ne Per­so­nen jüdi­scher Abstam­mung. Es ist mir wich­tig dies klar­zu­stel­len und Miß­ver­ständ­nis­se aus­zu­räu­men.

  4. @ zeit­schnur:“ Ich woll­te lie­ber bei Löwen und Dra­chen woh­nen denn bei einem bösen Wei­be. Wenn sie böse ist, so ver­stellt sie ihre Gebär­de, und wird fin­ster wie ein schwar­zer Sack. Ein schatz­haf­tes Weib ist einem stil­len Mann wie ein san­di­ger Weg den Berg hin­auf einem alten Mann“.„Ein böses Weib macht ein betrüb­tes Herz, trau­ri­ges Ange­sicht und Her­ze­leid“. (Aus dem Buch Sirach-Kapi­tel 25. Drei gute und drei böse Din­ge. Das böse Weib).Klare Sache und damit hopp.

  5. @ zeit­schnur
    kön­nen Sie Ihre pseu­do-theo­lo­gi­schen (das ist bewusst pau­schal gesagt) Ergüs­se nicht end­lich wenig­stens kür­zer fas­sen? Lesen Sie nach, was @Sophus kürz­lich über Ihre „Heul­susen-Atti­tü­de“ usw. geschrie­ben hat: Sie soll­ten sei­nen Text ein­rah­men und neben dem Spie­gel auf­stel­len.

    • Quid­quid prae­ci­pies, esto bre­vis (Horaz, Ars poet. 335)
      bre­vis esse labo­ro, obscu­rus fio (Horaz, Ars Poet. 25–26)
      Non lon­ga est fabu­la (Horaz, Sat. I,1, 95)
      Ver­bum non amp­li­us addam (Horaz, Sat. I,1,121)

      Horaz war übri­gens kein Wild­schwein, son­dern ein (Has)Schweinchen aus Epi­kurs Gar­ten…

    • @Bernhard — Genau die­se natio­na­len Iden­ti­tä­ten und Kul­tu­ren sol­len ja desta­bi­li­siert, nivel­liert und auf­ge­löst wer­den (sie­he mein ‚Barnett‘-post oben). Das Ziel ist ein ‚Pan­eu­ro­pa‘, das mit einer hell­brau­nen homo­ge­nen Mas­se bewohnt sein soll, „die zu dumm zum auf­mucken, aber gera­de noch intel­li­gent zum arbei­ten (als Skla­ve) ist. Fra­ge mich bloß, was die dann mit Hun­dert­mil­lio­nen Moscheen und Halb­mon­den wol­len, die sich nicht ver­mi­schen, son­dern alles ver­dän­gen und die­se trans­at­lan­ti­schen ‚Pla­ner‘ dann eben­so in den Orkus schicken wer­den.

      • Als Ergän­zung: Nur zwei vide­os, um sich zu ver­ge­gen­wär­ti­gen wie weit es hier schon gekom­men ist: https://www.youtube.com/watch?v=psfMLKIjGTY — und: https://www.youtube.com/watch?v=cgb-zp9DDHg — Wel­cher deut­sche Mann kann sich noch dage­gen weh­ren ? Unse­re Bun­des­wehr ist zur Schrumpf­trup­pe run­ter­ge­kom­men und muss „unse­ren“ Frie­den am Hin­du­kusch und in Mali ver­tei­di­gen und unse­re gebil­de­ten Män­ner ler­nen kei­ne Kampf­kunst, um Weib und Kind beschüt­zen zu kön­nen. — Sor­ry, ich mache mir des­we­gen ech­te Sor­gen…

      • @zeitschnur — Es geht nicht dar­um, dass hier auch durch­ge­knall­te Leu­te gibt, die Inhal­te der ‚unse­li­gen 12 Jah­re‘ wei­ter­füh­ren, son­dern dar­um, dass wir uns kaum mehr gegen die Clan-Gewalt der min­de­stens 15–20 ori­en­ta­li­schen Clans weh­ren kön­nen. Die Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten wer­den immer schlim­mer und wer­den immer grö­ßer. Man braucht nur das Buch „Deutsch­land im Blau­licht“ von Tan­ja Kam­bou­ri (Poli­zi­stin, die selbst Migran­tin ist berich­tet aus dem All­tag) lesen. Wenn die­se Neu­sied­ler in klei­ne Orte gebracht wer­den, hau­en sie zum Groß­teil ab und tau­chen in den Ban­lieus der Groß­städ­te wie Ber­lin, Duis­burg-Marxloh und Bre­men etc. ab. Das alles gibt mir zu den­ken.

      • @ Jean­ne d’Arc

        Ja, das glau­be ich Ihnen gern — nur ist das schon wie­der ein neu­er Aspekt.
        Ich bin immer noch bei der ver­link­ten Musi, und Sie schon bei irgend­wel­chen Clan­struk­tu­ren in Groß­städ­ten.

        Außer­dem woll­te ich nicht auf die 12 Jah­re zurück­kom­men, son­dern dar­auf, dass es auch ger­man­si­che Par­al­le­len gibt. Immer­hin ver­herr­li­chen die Her­ren von mei­nem Link die „Faust“, die sie gewis­sen Leu­ten ins Gesicht hau­en zu geden­ken. Glau­ben Sie nicht, dass das genau­so ernst gemeint ist, wie das ande­re von den Osma­nen etc.?
        Sie fin­den ohne­hin bei den Rap­pern die schreck­lich­sten Tex­te, ins­ge­samt frau­en­feind­lich, sexi­stisch und immer gewalt­tä­tig — von Aus­nah­men abge­se­hen. Das macht wenig Unter­schied, ob die blond oder braun sind…

        Das ist Machis­mo pur, das was katho­li­sche Kon­ser­va­ti­ve so wahn­sin­nig wich­tig fin­den und ach so sehr ver­mis­sen. Da ist es und es war nie anders — der „star­ke Mann“ trat immer und über­all so auf. ich kann das all das däm­li­che kon­ser­va­ti­ve Geschwätz genau­so nicht mehr hören wie das ent­spre­chen­de „lin­ke“ Gequas­sel. Wenn Ihr doch nur alle­samt mal auf­wa­chen wür­det. In Wahr­heit ist das eine die ande­re Sei­te der­sel­ben wert­lo­sen Medail­le!

        Wir sind in Gefahr, aber nicht nur wegen der Frem­den, son­dern wegen eines gan­zen Knäu­els an Moti­ven und Pro­blem­la­gen, zu denen vor allem wir selbst bei­getra­gen haben.

        Ob das die Ver­wei­ge­rung gegen Nach­kom­men sei (die übri­gens in eini­gen Nach­bar­län­dern nie so eska­lie­ren konn­te wie bei uns!), ob das ein dump­fes deut­sches Vor­gar­ten­spie­ßer­tum sei, das zwi­schen Groß­mann­sat­ti­tü­den und Klein­ka­riert­heit schwankt, ob das ein pseu­do­lin­kes Har­mo­nie­ge­säu­sel ist, ob das die infan­ti­len bür­ger­li­chen Spiel­chen alter­na­ti­ver „Gut­men­schen“ oder das eng­stir­ni­ge geknö­ter rechts­ge­rich­te­ter Gedie­gen­heits­fa­na­ti­ker ist, oder die­se vul­gä­re Inte­gra­ti­ons­ver­wei­ge­rung zumeist isla­mi­scher Com­mu­nities — eins ist schlim­mer als das ande­re und hat ein wil­des Gemix aus Bil­dungs­not­stand, Hedo­nis­mus, urba­ner Ver­wahr­lo­sung, Über­al­te­rung und reli­giö­se Ideo­lo­gi­sie­rung her­vor­ge­ru­fen. Die­se schlecht inte­grier­te isla­mi­sche Jugend, über die wir kla­gen, ist nicht so viel anders als die ent­spre­chen­den deut­schen Jugend­li­chen. Wenn ich in der S‑Bahn fah­re und deutsch­stäm­mi­ge Gym­na­sia­sten eine hal­be Stun­de lang nur sich gegen­sei­tig als „Hu…söhne“, „Wi…ser“, „A…löcher“ bezech­nen, sich tre­ten, nie­der­ma­chen, mit Fra­gen „Hey mach die Fres­se zu!“ Oder ein Hau­fen ordi­nä­rer Gir­lies end­lo­ses alber­nes, halb anzüg­li­ches Geki­cher und Hin­ter­ge­äf­fe hin­ter Fahr­gä­sten, die ihrer Mei­nung nicht nicht cool genug ange­zo­gen oder fri­siert sind, alte Leu­te nicht sit­zen las­sen (was mir ins­be­son­de­re bei Jungs ganz wider­lich auf­fällt: fett­lei­bi­ge deut­sche Jugend­li­che ste­hen nicht auf vor Alten, Behin­der­ten oder Schwan­ge­ren!), dann ist das nicht wesent­lich anders als wenn mir ein schwar­zer Bubie neu­lich tat­säch­lich sei­nen knacki­gen Retro-Slip-Hin­tern unter die Nase hielt, weil sei­ne Ober-Hose, wie es für Jungs gera­de Mode ist (seeeehr sexy!), unter­halb der Pobacken hing.

        Nee — ich weiß nicht, ob Sie das nicht mit­krie­gen, aber das ist ein und der sel­be niveau­lo­se Stil, zumal die ent­spre­chen­den Deut­schen zumeist kei­ne Chri­sten mehr sind und kei­ne Ahnung haben, wer ihre Vor­fah­ren waren, son­dern ver­wöhn­te Neu­hei­den.
        So pas­sen sie wie ein Ei zum ande­ren mit unse­ren häu­fig ver­wahr­lo­sten Jugend­li­chen.

        Ich habe schon deut­sche Eltern ver­zwei­felt um ihre Kin­der wei­nen sehen, aber — und das ist nun mal eine Tat­sa­che: auch tür­ki­sche Eltern (ich unter­rich­te).

        Den mei­sten hier wünsch ich ein­fach mal einen nor­ma­len Kon­takt zu den ver­hass­ten Frem­den — das wür­de vie­les klä­ren, sofern man sich nicht hart macht dage­gen.

        Ich wür­de aller­dings die­ses kri­mi­nel­le Pack, das auch hier­her­ge­kom­men ist, mit ganz ande­ren Zan­gen anfas­sen, und kein sol­ches Geschiss an den Gren­zen machen. Es ist fahr­lö­s­sig von Mer­kel, sich der­ma­ßen „hilf­los“ auf­zu­füh­ren — das bringt nicht nur die Deut­schen in ver­uf (unter den Nach­bar­län­dern), son­dern auch unse­re vie­len Inte­grier­ten und flei­ßi­gen und kon­struk­ti­ven Mit­bür­ger.

      • @ zeit­schnur 22. FEBRUAR 2016 UM 13:10 — Da haben Sie recht. Der Ver­fall ist in allen Berei­chen. Wer hat­te uns gläu­bi­gen Chri­sten eigent­lich gehei­ßen unse­ren Glau­ben, Moral und Sit­ten über Bord zu wer­fen ? Das begann ja alles im Zusam­men­hang mit den 68zigern und ihrem ‚Marsch durch die Insti­tu­tio­nen‘. Dar­über hin­aus kam ja Swing, Beat und schlech­te Klei­dung ja schon seit den 20zigern immer mehr noch Euro­pa. Wer hat uns Chri­sten gehei­ßen, das alles mit­zu­ma­chen ? Ich war in den 70zigern in der Grund­schu­le. Da kamen die Mini­röcke auf. Mei­ne Eltern und ich selbst auch woll­ten das nicht. Weil ich Röcke über’s Knie trug wur­de ich von den Klas­sen­ka­me­ra­din­nen ver­spot­tet und gemobbt. Seit den 70zigern wur­de es mit den Kino- und Fern­seh­fil­men immer schlim­mer. Immer mehr Gewalt, unge­re­gel­te Sexua­li­tät oder sogar por­no­gra­phi­sti­sche Sze­nen in den Fil­men. Sol­che anstän­di­gen Fil­me wie ‚Moses‘ oder ‚Win­ne­tou‘ (nur als Bei­spie­le) wer­den kaum mehr gemacht. Vie­le unse­rer Jugend­li­chen ver­wahr­lo­sen see­lisch-gei­stig. Trau­rig.
        Das mit den ine­grier­tren, kon­struk­ti­ven Aus­län­dern stimmt in einem gewis­sen Aus­maß. Aber las­sen sich die Mil­lio­nen Mar­ro­ka­ner, Tune­si­er, Alge­ri­er, Afgha­nen, Paki­sta­ner (um nur einen Teil zu nen­nen), seit letz­tem Sep­tem­ber, in die­sem Aus­maß inte­grie­ren ? Das funk­tio­niert doch alles nicht mehr in die­ser Mas­se. Und Frau Mer­kel will mit der Poli­tik der ‚Offe­nen Gren­zen‘ ja so wei­ter machen. Die Migran­ten, die in den letz­ten 10–40 Jah­ren sich hier super inte­griert haben, waren ja nicht in solch einem zah­len­mä­ßig nicht mehr zu bewäl­ti­gen­den Aus­maß gekom­men und da hat das ja alles noch eini­ger­ma­ßen funk­tio­niert.

    • @ Bern­hard

      Das Video, unter­malt von bom­ba­sti­scher Film­mu­sik, will an so etwas wie eine „euro­päi­sche Iden­ti­tät“ appel­lie­ren und stellt ver­schie­de­ne histo­ri­sche Iden­ti­tä­ten auf euro­päi­schem Boden so zusam­men, als sei das alles immer in fried­lich­ster Har­mo­nie zusam­men­ge­stan­den.

      Dass all die­se Ein­zel­hei­ten sich teil­wei­se unter gegen­sei­ti­ger Auslöschung(sabsicht) bekämpft haben, wird lei­der voll­kom­men unter­schla­gen.

      Mir ist das alles zu melo­dra­ma­tisch. Was floss her auf abend­län­di­schem Boden nicht für Blut von Abend­län­dern durch Abend­län­der!

      Und nie­mand bil­de sich ein, das sei heu­te alles bei­gelegt.

      Wir haben an Jugo­sla­wi­en gese­hen, dass die alten Kon­flik­te schnel­ler wie­der da sein, als wir gucken kön­nen.

      Ich den­ke, wir ste­hen z.Zt. auch viel eher inner­eu­ro­pä­isch auf der Kip­pe als hnsicht­lich der Frem­den, die kom­men.

  6. Mir stellt sich immer mehr die Fra­ge, wel­chen Anteil hat Kir­che dar­an? Wird man eines Tages das „bela­sten­de Mate­ri­al“, die, men­sch­recht­lich wie theo­lo­gisch betrach­tet, viel zu opti­misch­ten Erklä­run­gen des Vati­ca­num II zum Islam nun­mehr gegen sie vor­le­gen? Ins­be­son­de­re auch hin­sicht­lich ihrer Hal­tung danach. Könn­te es sich nicht als gewal­ti­ger Bume­rang erwei­sen, die­sen Koran geküsst zu haben, der für eine der­art leid­vol­le und offen men­schen­rechts­ver­let­zen­de Gesell­schafts­ord­nung ver­ant­wort­lich ist, wie in den ara­bi­schen Län­dern? Viel­leicht wird man sogar eines Tages sagen, typisch für die Kir­che ist die posi­ti­ve Bewer­tung einer frau­en­feind­li­chen Ideo­lo­gie gewe­sen, weil die Kir­che selbst den Frau­en nie genug beach­tung geschenkt hät­te? Der Zeit­geist wan­delt sich, wenn man mit ihm segelt, gerät man aus schein­bar ruhi­ger See im Nu in gewal­ti­ge Orka­ne.

  7. In die­sem Zusam­men­hang wür­de ich ger­ne mal an die Huma­ni­sten und Sym­pa­thies­an­ten mit dem Frei­mau­rer­tum eine Fra­ge rich­ten:
    wo sind denn die Idea­le geblieben,der Wille,„das Gute,Schöne Wah­re“ zu pfle­gen und zu bewah­ren?
    Wenn man sich in unse­rer Welt so umschaut sieht man nur Häßliches,Gewalt,Sexismus,Kuppelshows und Ent­blö­ßer­or­gi­en in jedem Aus­maß.
    Wenn man das nicht wollte,warum dul­det man es dann?
    Wozu dann der so lan­ge ange­streb­te ( und ja nun erreichte)Schulterschluß mit dem Katho­li­zis­mus?
    Wo aber bleibt der Schul­ter­schluß mit den Idea­len des Chri­sten­tums?
    Allein hier­an wird sich der Sinn des Huma­nis­mus und des Frei­mau­rer­tums bewei­sen.
    Oder ent­lar­ven.

    • Viel­leicht liegt der Feh­ler in Ihrer Annah­me, dass hin­ter allem „die Frei­mau­rer“ stecken und Sie jedem der Ihren üble Moti­ve unter­stel­len? Viel­leicht ist die Welt dif­fe­ren­zier­ter und kom­ple­xer?

      Ich den­ke, dass der Huma­nis­mus sich sei­ne Idea­le selbst ja glaubt und sie auch will — aber es schei­tert eben vie­les am Men­schen und sei­ner Schwä­che. Ohne Jesus gibt es kei­nen dau­er­haf­ten Frie­den, auch dann nicht, wenn man sich ihn wünsch­te.

      Vie­le Men­schen fan­gen mit gro­ßen Idea­len an — sowohl in der Welt als auch in der Kir­che, aber wie vie­le wer­den zu wah­ren Besti­en ange­sichts der Kon­fron­ta­ti­on mit der Rea­li­tät? Und vie­le wer­den das zwar nicht, resi­gnie­ren aber. Ihre Nai­vi­tät ist kor­rum­piert wor­den.
      War­um soll­te das, psy­cho­lo­gisch gespro­chen, bei Huma­ni­sten anders sein als bei Katho­li­ken?

      Frei­heit erreicht man wohl wirk­lich nur unter radi­ka­ler Los­lö­sung von der Abhän­gig­keit aus der irdi­schen Ver­ste­hens­wei­se von „Frie­den“. Und wir soll­ten uns nichts vor­ma­chen — hier sind die mei­sten Katho­li­ken, egal ob Tra­di oder Pro­gres­si­ve, nicht sehr viel tief­sin­ni­ger als Huma­ni­sten. Oft kann man sich nur schä­men für die eige­nen Glau­bens­ge­nos­sen, weil Nicht-Katho­li­ken nicht sel­ten sen­si­bler, respekt­vol­ler sind und in man­chem ein fei­ne­res Ehr- und Mit­ge­fühl haben.
      Ein irdisch miss­ver­stan­de­ner Glau­be macht ganz offen­kun­dig krank, schwer­krank, wenn nicht sogar regel­recht bos­haft und heuch­le­risch. Und letz­te­res ist viel, viel schlim­mer als man­cher Irr­tum eines Men­schen, der den Glau­ben gar nicht kennt.

      Es ist ein Trau­er­spiel!

      • Ich woll­te damit nur deut­lich machen,das der Feh­ler in den Ideo­lo­gien liegt,denen man ver­geb­lich hin­ter­her­läuft und die alle paar Jahr­zehn­te die Far­be und die Paro­len wech­selt.
        Lei­der ist das den Ideo­lo­gen aller Cou­leur nicht bewusst,darum nützt ihnen auch die Ver­ein­nah­mung des Papst­tums nichts.
        Da wird aus dem Papst ledig­lich der Ober-Ideologe,was im Prin­zip nun schon gesche­hen ist.

      • @ Bern­hard

        Sie spre­chen davon, dass die Ideo­lo­gien alle paar Jahr­zehn­te Far­be und Paro­len wech­seln.

        Das stimmt tat­säch­lich, aber wir kom­men hier dem gene­rel­len Pro­blem etwas näher. Die mei­sten from­men Katho­li­ken sehen das näm­lich anders. Es wür­de — ihrer Mei­nung nach — ins­ge­heim seit Jahr­hun­der­ten eine ganz bestimm­te, immer glei­che Ideo­lo­gie pro­pa­giert und habe den Stuhl Petri usur­piert.

        Sie erken­nen sicher, dass das ein dia­me­tra­ler Gegen­satz zu Ihrer Mei­nung ist.

        Die Gemenge­la­ge ist wesent­lich kom­pli­zier­ter, zumal auch vie­le Katho­li­ken nichts wei­ter als einer Tra­di-Ideo­lo­gie fol­gen.

        Wann lesen Sie hier mal den Namen Jesu im Form?

        Ich sage Ihnen: Die­se Leu­te hier sind wie ein „Her­ren­lo­ses Gut“ (Hef­ker), wie man auf Hebrä­isch sagt… ein Spiel­ball ihrer from­men Fin­ster­nis­se. Denn das gibt es, und nichts auf der Welt ist schlim­mer als katho­li­sche Ideo­lo­gi­sie­rung. Vor kei­ner Ent­glei­sung, Bos­heit und Gewalt­tat schreckt sie zurück. In der Geschich­te war sie um nichts bes­ser als der Isla­mis­mus und wer weiß, was die­se Ban­de noch anrich­ten wird, wenn sie sich erst mit F. geei­nigt haben wird.

        Es ist erschreckend, wie wenig sich die­se Leu­te hier um den Herrn sche­ren.
        Das erklärt aber auch, war­um der gei­sti­ge Hori­zont, das Zivi­li­sa­ti­ons­ni­veau und der Umgangs­stil hier von Monat zu Monat fin­ste­rer wer­den: Die Ideo­lo­gi­sie­rung zieht die Schlin­ge immer wei­ter zu.

        Und das ist nor­mal, egal ob bei ver­bis­se­nen Huma­ni­sten oder Katho­li­ken oder Mus­li­men — immer kommt dabei das­sel­be her­aus, wie man unschwer sieht.

        Wenn der Glau­be zur blo­ßen Ideo­lo­gie ver­kommt, und das tut er!, dann ist alles ver­lo­ren aus mensch­li­cher Sicht.

        Nur Jesus macht frei von der Sün­de, und nur er gibt klu­ge Gedan­ken ein. Und nur er kann der See­le mit­tei­len, wie sie han­deln soll.

  8. Der Westen sieht jetzt, was in Kür­ze gesche­hen wird, da der Islam Euro­pa über­flu­tet.

    Frau Mer­kel und ihre Hel­fers­hel­fer „Refu­gees wel­co­me“ WOLLEN Euro­pa und ganz beson­ders Deutsch­land zer­stö­ren. Denn so blind und dumm kann man nicht sein. Und die Bischö­fe wei­gern sich, vor dem Irr­sinn zu war­nen.

    Aber lei­der sind die mei­sten immer noch dafür.

    Wer dies nicht glaubt, soll­te sich nach der Wahl in Baden-Würt­tem­berg an die­sen Bei­trag erin­nern. Denn sowohl Schwarz als auch Grün wol­len die­sen Irr­sinn wei­ter durch­zie­hen.

    Wenn man doch nur flie­hen könn­te!

  9. Wenn ich die Aus­sa­ge von Bischof Over­beck inter­pre­tie­re, sol­len wir uns den Gepflo­gen­hei­ten des Islam anpas­sen.
    Also Frau­en begrap­schen, Prie­ster belei­di­gen und anspucken, Kir­chen schän­den. Muss man die­se Aus­sa­ge in die­sem Sin­ne inter­pre­tie­ren?

    Einer der größ­ten Kir­chen­fein­de hat es ein­mal so aus­ge­drückt!
    Napo­le­on Bona­par­te:
    Es gibt kein gut­mü­ti­ge­res, aber auch kein leicht­gläu­bi­ge­res Volk als das Deut­sche. Kei­ne Lüge kann grob genug erson­nen wer­den, die Deut­schen glau­ben sie. Um eine Paro­le, die man ihnen gab, ver­fol­gen sie ihre Lands­leu­te mit grö­sse­rer Erbit­te­rung, als ihre wirk­li­chen Fein­de.

  10. Auch in die­sem Teil­aspekt der Irr­leh­re Islam wird Eines wie­der evi­dent; es fügt sich denn auch naht­los in den Gesamt­kon­text ein:
    Dem Islam sind Gna­de und Erlö­sung unbe­kannt !

    Der uner­müd­li­che Mah­ner vor einer ver­häng­nis­vol­len „inter­re­li­giö­sen“ Anbie­de­rung an den Islam, der Kon­ver­tit Mag­di Chri­sti­an Allam, über das Wesen des Islam:
    -
    „Die Wur­zel des Bösen ist Bestand­teil eines Islams, der phy­sio­lo­gisch gewalt­tä­tig und histo­risch auf Kon­flikt aus­ge­rich­tet ist.“
    -

  11. @Leo Laemm­lein
    Geehr­ter, Sie wis­sen doch als Katho­lik, dass die Leh­re von der Ent­rückung nicht zum katho­li­schen Glau­ben gehört, nicht wahr? Oder Sie mein­ten etwas ande­res?

    • Geehr­ter @ Eli­as,
      Alle Chri­sten, auch die Katho­li­ken, glau­ben an die Ent­rückung. War­um? Weil sie aus­drück­li­che Leh­re der Bibel ist: 1 Kor 4,17.
      „dein­de nos, qui vivi­mus, qui relin­qui­mur simul r a p i e m u r cum illis in nubi­bus obvi­am Domi­no in aera, et sic sem­per cum Domi­no eri­mus.“
      „Danach wer­den wir, die wir leben und übrig blei­ben, zusam­men mit ihnen e n t r ü c k t wer­den in Wol­ken, zur Begeg­nung mit dem Herrn, in die Luft, und so wer­den wir bei dem Herrn sein alle­zeit.“
      Im Ori­gi­nal­text steht für „wir wer­den ent­rückt werden“/ „rapiémur“: „har­pa­ge­só­me­tha“, zum Verb „har­páz­e­in“ (lat „rápe­re“).
      Um die­sen Vor­gang theo­lo­gisch zu bezeich­nen, wur­de das Haupt­wort „Ent­rückung“ gebil­det, eng­lisch „rap­tu­re“.
      Die Ent­rückung als sol­che steht also nicht in Fra­ge. Umstrit­ten ist nur ihr Zeit­punkt, genau­er gesagt: ihr Ort im Zwei­ten Kom­men, in der Wie­der­kunft, der Paru­sie des Herrn. Er kann aus dem Zusam­men­hang von 1 Thess 4 allein nicht fest­ge­stellt wer­den. Er muss in Zusam­men­sicht mit den ande­ren Stel­len, die das Zwei­te Kom­men des Herrn zum Inhalt haben, erschlos­sen wer­den.
      Die Ansich­ten dar­über vari­ie­ren je nach der ver­tre­te­nen all­ge­mei­nen Escha­to­lo­gie, auch im Hin­blick auf das Mill­en­ni­um.
      Dabei stel­len sich soche Fra­gen: War­um und wozu über­haupt kommt Jesus wie­der? Ist sei­ne Wie­der­kunft ein punk­tu­el­les Gesche­hen, oder ein län­ge­rer Vor­gang, der ver­schie­de­ne Ereig­nis­se umfasst? u.dgl.m.
      Die­je­ni­gen, die anneh­men, dass sich die 70. Jahr­wo­che Dani­els noch nicht in der Ver­gan­gen­heit ereig­net hat, son­dern noch bevor­steht als sie­ben­jäh­ri­ge Trüb­sal (Drang­sal), deren zwei­te Hälf­te meist Gro­ße Trüb­sal genannt wird (nach Matth 24,15ff. par), neh­men eine Ent­rückung als beson­de­res Gesche­hen ent­we­der vor Beginn der Trüb­sal oder wäh­rend der Trüb­sal oder nach der Trüb­sal an. Die ersten bei­den Grup­pen sind sich im all­ge­mei­nen einig dar­in, dass die Ent­rückung vor der Gro­ßen Trüb­sal im enge­ren Sinn, also ab Mit­te der Trüb­sal statt­fin­det, spä­te­stens aber bevor sich der Zorn Got­tes in den Schalen­ge­rich­ten der sieb­ten Posau­ne über die unbuß­fer­ti­ge Mensch­heit ergießt.
      Dar­auf spiel­te ich in mei­nem Satz an.
      Ein Ver­tre­ter der Ent­rückung vor Beginn der Trüb­sal unter den anti­ken Kir­chen­vä­tern war Ephräm der Syrer.

      • Die Ent­rückung ist tat­säch­lich katho­li­sche Leh­re, weil Sie ein­deu­ti­ge NT-Auzs­sa­ge ist.

        Ist sie aber eine „Flucht“?

        Und vor allem: Jeder fürch­te sich davor, dass er nicht mit­ge­nom­men wird! Denn auch das berich­ten die Evan­ge­li­en:

        „40 Dann wer­den zwei auf dem Fel­de sein; der eine wird ange­nom­men, der ande­re wird preis­ge­ge­ben.
        41 Zwei Frau­en wer­den mah­len mit der Müh­le; die eine wird ange­nom­men, die ande­re wird preis­ge­ge­ben.
        42 Dar­um wachet; denn ihr wisst nicht, an wel­chem Tag euer Herr kommt.
        43 Das sollt ihr aber wis­sen: Wenn ein Haus­va­ter wüss­te, zu wel­cher Stun­de in der Nacht der Dieb kommt, so wür­de er ja wachen und nicht in sein Haus ein­bre­chen las­sen.
        44 Dar­um seid auch ihr bereit! Denn der Men­schen­sohn kommt zu einer Stun­de, da ihr’s nicht meint. (Mt. 24)

  12. Ok im Islam wer­den Frau­en mit­tel­al­ter­lich behan­delt, aber lasst uns doch mal die bru­ta­le Unter­drückung des Man­nes als Fami­li­en­ober­haupt beleuch­ten. Die zer­stö­rung der männ­li­chen Exi­stenz durch Schei­dung und Femi­nis­mus etc.

    • Ein Katho­lik kann sich nicht Schei­den las­sen, es gibt höch­sten falls Annul­lie­run­gen die von der Kir­che behan­delt wer­den und nicht von einem Staat, für einen Katho­li­ken ist Ehe abso­lu­te Kir­chen­sa­che, Staa­ten kom­men und gehen das Reich bleibt bestehen. Wenn Frau­en über­haupt Rech­te hat­ten dann im Katho­li­zis­mus, Gleich­stel­lung gibt es im Katho­li­zis­mus auch nicht man trennt die Geschlech­ter dort in Mann und Frau. Die katho­li­sche Gesell­schaft ist eigent­lich ein Stän­de­sy­stem, das Prie­ster­tum ist ein Stand, daher so soll­te auch der katho­li­sche Laie nach Stand leben jen­seits vom Bür­ger­tum und sei­nen welt­li­chen Phan­ta­sien.

      • Inter­es­sant ist eigent­lich das die BRD etwas macht bei Schei­dun­gen von Katho­li­ken, das ihr gar nicht zusteht, denn sie darf kei­ne Katho­li­ken schei­den weil sie es nicht kann, sie über­tritt ihre Kom­pe­tenz, das ist arg­li­sti­ge Täu­schung in Form orga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät. Viel­leicht soll­ten mal alle Katho­li­ken dage­gen vor­ge­hen.

      • Jetzt hal­ten Sie mal den Ball flach — der Staat schei­det ledig­lich die zivi­le Ehe, nicht die reli­giö­se. Es ist dem Staat doch gleich, ob und wie Paa­re nach reli­giö­sen Riten ver­hei­ra­tet sind.

        Wenn Katho­li­ken das dann als Frei­brief anse­hen, sind sie schlecht infor­miert über ihren Sta­tus in der Kir­che. Was kann der Staat für die reli­giö­se Ver­blö­dung der Katho­li­ken?

      • @zeitschnur
        Es geht dar­um das die Ehe ein Sakra­ment (!) ist und nur von der Kir­che gespen­det wer­den kann, wozu eine zivi­le Ehe? Der Staat kann sich auch von der Kir­che beur­kun­den las­sen das ein katho­li­sches Paar getraut ist. Ehe ist Kir­chen­sa­che, der Staat hat sich nicht über­all ein­zu­mi­schen. Der Staat par­ti­zi­piert klar an der Täu­schung, ein gigan­ti­scher Wirt­schafts­markt all die Anwalts-und Gerichts­ko­sten. Das die Betrof­fe­nen nicht unschul­dig an der Sache sind ist klar, aber wenn Leu­te noch damit Geld ver­die­nen wird es abgrün­dig per­vers, sor­ry und das ist in kein­ster Wei­se zu dul­den, das ist kri­mi­nell anstatt den Opfern zu hel­fen tritt man noch nach.

      • Das Sakra­ment der Ehe spen­det nicht die Kir­che, son­dern sie assi­si­tiert dem nur — man nennt das für den Gläu­bi­gen „Form­pf­licht ein­hal­ten“.

        Das Sakra­ment der Ehe spen­det der Bräu­ti­gam der Braut und die Braut dem Bräu­ti­gam — das wur­de immer so gelehrt, ist also jahr­hun­der­te­lan­ge Auf­fas­sung.

        Vor Tri­ent muss­te dabei nicht mal die Kir­che assi­stie­ren. Im Prin­zip und Not­fall auch heu­te nicht. Man hat die Form­pf­licht vor­ge­schrie­ben, nicht um das Sakra­ment gül­ti­ger zu machen, son­dern um recht­li­che Pro­ble­me mit heim­lich geschlos­se­nen Ehen zu been­den, denn nie­mand außer den Betrof­fe­nen war Zeu­ge.

        Wozu Zivil­ehe? Ja das ist doch ganz ein­fach: Um auch Ungläu­bi­gen oder Misch­gläu­bi­gen eine for­mel­le Ehe­schlie­ßung zu ermög­li­chen.
        Nur in her­me­ti­schen Gesell­schaf­ten mit Reli­gi­ons­zwang kommt man ohne sie aus. Die Fra­ge stell­te sich zudem aus recht­li­chen Grün­den im moder­nen Staats­we­sen (Erbrecht, Fami­li­en­schutz durch den Staat etc.)

      • @zeitschnur
        Klar das man für Hei­den eine Zivil­ehe hal­ten kann, wor­um es eigent­lich geht wür­de der Staat sich bei der Kir­che nur eine Urkun­de ein­ho­len und man kön­ne als Katho­lik nur kirch­lich hei­ra­ten gäbe es über­haupt kei­ne wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen! Zivil­ehe hat es damals nicht gebraucht und braucht es heu­te auch nicht, die Schä­den sind ja immens wenn man sieht wie vie­le geschie­den sind mitt­ler­wei­le.

      • @ Heinrch

        Das geht nicht, weil der Staat eine recht­li­che Gleich­be­hand­lung aller garan­tie­ren muss in einer so gewich­ti­gen Fra­ge.

        Prin­zi­pi­ell ist das so rich­tig gere­gelt.

        Ic wie­der­ho­le: Der Staat maßt sich hier an sich nichts an — es sind Katho­li­ken selbst, die trotz der Vor­schrif­ten ihrer Reli­gi­on, ihre Ehen bre­chen. Der Staat garan­tiert nur ein Schei­dungs­recht für die zivi­le Ehe, nicht für die reli­giö­se. das über­lässt er der jewei­li­gen Reli­gi­ons­ge­mein­schaft.

        Da jede Reli­gi­ons­ge­mein­schaft hier ande­re Nor­men hat, ist das auch rich­tig so.

      • @zeitschnur
        Kein Rich­ter der Welt kann eine Ehe schei­den die unauf­lös­lich ist egal mit wel­cher Argu­men­ta­ti­on, hier wer­den Par­al­lel­ge­sell­schaf­ten auf juri­sti­scher Ebe­ne gezüch­tet. Der Staat muss sei­ne Feh­ler kor­ri­gie­ren, in der Ver­gan­gen­heit konn­te man im HRR auch Pro­ble­me mit Juden recht­lich expli­zit gere­gelt lösen ohne das es sol­che Ver­wir­run­gen gab wie sie durch eine Zivil­ehe ent­stan­den sind. Aus der Zivil­ehe geht ein pro­ji­zier­ter Hass auf die Kir­che her­vor, Haupt­ver­ur­sa­cher sind die Betrof­fe­nen selbst, vol­le Zustim­mung, doch der Staat macht da mit und trägt nicht zum Frie­den bei was die eigent­li­che Auf­ga­be eines Staa­tes ist! Der Staat schürt Kon­flik­te und behebt sie nicht, er erfüllt nicht mehr in die­sem Punkt sei­ne Auf­ga­be als Staat.

    • Der Mann ver­ant­wor­tet zu einem gro­ßen Teil das Schei­tern der Ehen. Und sei­ne sexu­el­le Ent­hem­mung und sein repres­si­ver Macht­an­spruch hat über­haupt erst den Femi­nis­mus her­vor­ge­bracht.

      In dem Moment, in dem ein Mann gut ist, wozu auch gehört, dass er sich nicht unter­leibs­ge­steu­ert, son­dern ver­nünf­tig und sorg­sam prü­fend an eine Frau bin­det, wird er mit sei­ner Frau auch gut leben.

      Das wuss­ten schon die Alten, und dar­an hat sich nichts geän­dert. Tritt er als Macho auf, wird die Frau ihn unwei­ger­lich ver­ach­ten.

  13. Mal eine tech­ni­sche Fra­ge: Wie kommt es, dass ich in der Sei­ten­lei­ste die neu­en Kom­men­ta­re (Kom­men­tar­an­fän­ge) ange­zeigt bekom­me, die neu­en Kom­men­ta­re im Kom­men­tar­be­reich unter­halb der Arti­kel aber nicht auf­schei­nen?

  14. Die mei­sten hier unter die­sem Bei­trag tun mir leid. Woher der gan­ze Hass? Wenn man das hier so liest, von irgend­wel­chen Mischra­s­sen usw. fühlt man sich wie in im fal­schen Film. Wenn alle Immi­gran­ten blond und blau­äu­gig wae­ren, wae­re es in Ord­nung dass sie hier sind? Die Welt und unser Chri­sten­tum hat zum gro­eß­ten Teil gra­de nicht die uri­gen Ari­er als Mit­glie­der. Vlt. tre­ten eini­ge der hier schrei­ben­den Fori­sten mal zu ihrem eige­nen Woh­le ein wenig zuru­eck.

    • So ein Schwach­sinn. Ich hof­fe Sie mer­ken bald wohin Sie mit Ihrer Mei­nung kom­men, ich gön­ne es Ihnen

    • Da haben Sie wahr­lich recht!
      Das ein­zi­ge, was ich nach­voll­zie­he, ist die Abwehr gegen­über einem domi­nan­ten, her­ri­schen Islam. Aber ich bin mir dem Kli­en­tel hier gar nicht mal so sicher, ob die dem Islam nicht näher ste­hen als man­cher gebo­re­ne Mus­lim.

      Ich habe auf die­sem Forum schon die schlimm­sten ras­si­sti­schen Annah­men gele­sen. Das Größ­te war vor eini­gen Mona­ten die „Angst“, irgend­ein böser Frei­mau­rer könn­te hier eine „hell­brau­ne Ras­se mit einem IQ von 90 züch­ten“, um die­se halb­blö­den Leu­te unter sei­ne One-World-Fuch­tel zu brin­gen.

      Das ist Ras­sis­mus pur! Jesus und Maria waren „hell­braun“ — Maria der „Sitz der Weis­heit“ übri­gens, nein? Wer so einen Blöd­sinn schreibt, ist offen­bar davon über­zeugt, dass Dun­kel­häu­ti­ge­re sta­ti­stisch gese­hen düm­mer und weni­ger begabt sei­en als die Wei­ßen.
      Ob man unter Katho­li­ken eigent­lich noch katho­li­schen Glau­ben fin­det?

      Für Deutsch­land ist es unwich­tig, ob sich die Haut­far­be etwas ver­dun­kelt — viel schlim­mer, ja über­haupt nur schlimm ist die all­sei­ti­ge Ver­fin­ste­rung der Her­zen.

    • @Der jun­ge­Jün­ger 21. Febru­ar 2016 um 13:28 — Sie bezo­gen Ihre Kri­tik eher auf die sogen. „Mel­ting-Pot-Poli­cy“ und nicht auf die schlei­chen­de Isla­mi­sie­rung. Des­we­gen möch­te ich mich ent­schul­di­gen. Mann kann alles kri­ti­sie­ren, jedoch soll­te man die Fak­ten auch nicht aus dem Auge ver­lie­ren. Das Buch von Tho­mas M. Bar­nett (sie­he mei­ne Hin­wei­se oben) ist im Auf­trag der höch­sten Stel­len publi­ziert und es gibt noch das Buch der ame­ri­ka­ni­schen Wis­sen­schaft­le­rin Kel­ly M. Green­hill „Wea­pons of Mass Migra­ti­on: For­ced Dis­pla­ce­ment, Coer­ci­on, and For­eign Poli­cy (Cor­nell Stu­dies in Secu­ri­ty Affairs)“ (auch in deut­scher Über­set­zung erhält­lich), wo sie belegt dass Ame­ri­ka gezielt vie­le Län­der durch Mas­sen­imi­gra­ti­on desta­bi­li­sie­ren und ver­mi­schen will. Ich glau­be eher nicht, dass das alles „Erfin­dun­gen“ sind, vor allem weil Tho­mas M. Bar­nett sein Buch „The Pen­ta­gons New Map“ ja im Auf­trag höch­ster Regie­rungs­krei­se schrieb und dar­in genau das als Pla­nung vor­ge­ge­ben wird. Ich möch­te hof­fen, dass es alles nicht so ist, aber es kann auch anders sein…

  15. Aus purer Feig­heit vor dem Feind ist die Kir­che hier­zu­lan­de lei­der teil­wei­se zu einer Kloa­ke mutiert. Die Bischö­fe wol­len die ver­folg­ten Chri­sten in Flücht­lings­un­ter­künf­ten nicht vor Mus­li­men schüt­zen. Statt
    des­sen zwingt man Läm­mer zu den Wöl­fen, um den mul­ti­kul­tu­rel­len Traum
    nicht zu gefähr­den. Das Leid Men­schen ist bei dem Dau­er­ex­pe­ri­ment offen­bar gleich­gül­tig. Man kann sich nur dafür schä­men.

    • So ganz stimmt das aber nicht: In Stutt­gart etwa ist die Stadt dar­auf ein­ge­gan­gen, Chri­sten nicht mehr mit Mus­li­men in einer Unter­kunft zu belas­sen, da die Mus­li­me die Chri­sten unsäg­lich schi­ka­niert haben.

      http://www.focus.de/regional/stuttgart/neue-unterkunft-in-stuttgart-wegen-mobbing-30-christliche-fluechtlinge-duerfen-umziehen_id_5265883.html

      Ande­rer­seits muss man sich tat­säch­lich fra­gen, ob man mus­li­mi­sche Aus­fäl­lig­keit und Gewalt­tä­tig­keit wirk­lich inso­fern auch noch unter­stützt, denn das tut man unge­wollt.
      Es kann nicht ange­hen, dass man deren into­le­ran­te und kri­mi­nel­le Ener­gie gegen alles, was nicht mus­li­misch ist, auch noch dadurch legi­ti­miert, dass man die ver­hass­ten „Ande­ren“ aus ihrer anma­ßen­den Nähe ent­fernt.

      • Stimmt nicht ganz.
        Es wer­den Über­le­gun­gen ange­stellt…
        Die prak­ti­sche Aus­füh­rung kann vor­aus­sicht­lich erst in 5 Mona­ten voll­zo­gen wer­den.

  16. Die fina­le Qua­li­tät der mus­li­mi­schen Gewalt gegen Frau­en gip­felt in mus­li­mi­scher Gewalt gegen nicht­mus­li­mi­sche Frau­en.

    Nicht­mus­li­mi­sche Men­schen (Kafir) wer­den von Mus­li­men dämo­ni­siert und sind aus ihrer Sicht qua­si Frei­wild in jeder Hin­sicht.

    Nicht­mus­li­mi­sche Frau­en sind das Ver­ach­tungs­wer­te­ste aller (ungläu­bi­gen ) Men­schen, wie man es in allen mus­li­mi­schen Schrif­ten belegt fin­det.

    http://derprophet.info/inhalt/das-bild-unglaeubigen-htm/#qadhi

    http://derprophet.info/inhalt/sharia-htm/#III%29%20Sexueller%20Missbrauch%20von%20Sklavinnen%20und%20weiblichen%20ungl%C3%A4ubigen%20Kriegsgefangenen

    http://de.europenews.dk/PDF/-Bill-Warner-Scharia-fuer-Nicht-Muslime-Kapitel-1-Einfuehrung-77345.html

  17. Eine aus­ge­zeich­ne­te Ana­ly­se, die ich voll mit­tra­gen kann und der man eine gro­ße Ver­brei­tung wün­schen wür­de. Aber lei­der liegt unser Land seit Mona­ten in einer unbe­greif­li­chen „Flücht­lings-Star­re“, so dass man mei­nen könn­te, die füh­ren­de poli­ti­sche Kaste, ein­schließ­lich gro­ßer Tei­le der Pres­se, hät­te den Ver­stand ver­lo­ren

  18. Als Katho­lik soll­te man nicht ver­ges­sen, vor der eige­nen Haus­tü­re zu keh­ren: fast die Hälf­te der Men­schen der Erde leben in Län­dern, in denen es erlaubt bzw. straf­frei ist, Ehe­frau­en zu ver­ge­wal­ti­gen. Nahe­zu eine hal­be Mil­li­ar­de Men­schen davon leben in Län­dern mit groß­teils christ­li­chem Ver­ständ­nis. Bei wich­ti­gen, rich­tungs­wei­sen­den Ent­schei­dun­gen der UN, wo es um Abbau von Gewalt gegen Frau­en inner­halb der Ehe geht, stem­men sich allen vor­an ara­bi­sche Län­der, aber lei­der auch der Vati­kan gegen die sexu­el­le Selbst­be­stimmt­heit von Ehe­frau­en.

    • Sexu­el­le Selbst­be­stim­mung ist eine UN-Code­word, unter dem sich auch schlech­te Inhal­te und Zie­le ver­ber­gen, die von Chri­sten nicht gut gehei­ßen wer­den kön­nen.

    • So, so. Fol­gen­des sind dem­nach Staa­ten mit „groß­teils christ­li­chem Ver­ständ­nis“, whe­re spou­sal rape is not a cri­mi­nal offence:

      Afgha­ni­stan, Alge­ria, Bah­rain, Ban­gla­desh
      Bela­rus, Bots­wa­na, Bru­nei Darus­sa­lam
      Cen­tral Afri­can Repu­blic, Chi­na
      Chad, Demo­cra­tic Repu­blic of Con­go
      Egypt, Eri­trea, Ethio­pia, Hai­ti
      India, Indo­ne­sia, Iran, Iraq
      Ivory Coast, Jor­dan, Kuwait, Laos
      Leba­non, Libya, Mala­wi, Mali
      Malay­sia, Mon­go­lia, Moroc­co, Myan­mar
      Nige­ria, Oman, Paki­stan
      Pale­sti­ni­an ter­ri­to­ries, Sau­di Ara­bia
      Sene­gal, Sin­g­a­po­re, South Sudan
      Sri Lan­ka, Sudan, Syria
      Taji­ki­stan, Tan­za­nia, Tuni­sia
      United Arab Emi­ra­tes, Ugan­da
      Viet­nam, Yemen, Zam­bia
      https://en.wikipedia.org/wiki/Marital_rape

      Dann gehen Sie mal schön wischen1

      • Bern­hard schrieb, eine hal­be Mil­li­ar­de der Betrof­fe­nen lebe in Län­dern mit christ­li­chem Ver­ständ­nis.

        Damit sag­te er nicht, dass alle Län­der, die Ver­ge­wal­ti­gung in der Ehe nicht für eine Straf­tat hal­ten, christ­li­che Län­der sei­en.
        Es geht um eine Zahl von Betrof­fe­nen.

        Klar soweit?

        Zudem steht in Ihrem Link, dass die Liste, die Sie anfüh­ren, in der Dis­kus­si­on sei — also nicht ein­wand­frei sicher.

      • Ah ja, nicht ein­wand­frei sicher. Ihre hal­be Mil­li­ar­de dafür desto mehr. Alles klar. Irgend­wie machen Sie in den letz­ten Bei­trä­gen einen fah­ri­gen Ein­druck.

      • @ Car­lo

        Stecken Sie Ihre Psy­cho­ma­sche ein — ich wie­der­ho­le Benrds Argu­men­ta­ti­ons­struk­tur extra für Sie noch mal:

        1. Die Hälf­te der Meschen lebt in Staa­ten, die die ehe­li­che Ver­ge­wal­ti­gung erlau­ben.

        2. Eine hal­be Mil­li­ar­de davon lebt in Län­dern, die christ­lich domi­niert sind.

        Das hat also mit der Fra­ge, wie vie­le christ­li­che Län­der im ver­gleich zu ande­ren Ver­ge­wal­ti­gung in der Ehe straf­frei las­sen, nicht szu tun.
        Damit hat Bernd nicht argu­men­tiert, son­dern mit abso­lu­ten Zah­len.
        Bei 7,35 Mil­li­ar­den Men­schen Welt­be­völ­ke­rung sind die Hälf­te davon knapp 3,7 Mil­li­ar­den. Und jetzt set­zen Sie dazu die 0,5 Mil­li­ar­de von Chri­sten.

        Macht es jetzt end­lich klick?

        Ob ich fah­rig bin? Nöö, aber das Forum hier dreht all­mäh­lich fats kom­plett hohl, und weil sie sich gegen­sei­tig mit Hass und hyste­rie anstecken, die amren Leu­te hier, den­ken sie auch noch, dann müss­ten sie ja auch im recht sein — das ver­hass­te Mehr­heits­prin­zip nimmt man da dann aus­nahms­wei­se mal ger­ne in Anspruch.
        Was haben Sie seit Neu­stem damit zu schaf­fen? Igna­tia­ni­sche Exer­zi­ti­en oder eine Anwei­sung vom Beicht­va­ter?
        Mein Rat als Schwe­ster im Glau­ben: Bit­te prü­fen Sie alles mit ruhi­ger Ver­nunft und unter Gebet, und las­sen Sie sich von nie­man­dem ein­fach diri­gie­ren oder auf­het­zen (was im Moment schwer ist ist!). Ver­ges­sen Sie nicht, dass auch Jesus am Ende fast ganz allei­ne stand. Und ver­hee­rend war es für alle, die den geist­li­chen Füh­rern mehr glaub­ten als dem, was eigent­lich vor Augen war und selbst von einem heid­ni­schen Haupt­mann unterm Kreuz sofort erkannt wur­de!

      • Zu Ihrer „Argu­men­ta­ti­ons­struk­tur“ sage ich nur: geschenkt!

        Viel­leicht tut es Teu­er­ster aber gut, sich zur Abwechs­lung mal etwas mit Atlas und Taschen­rech­ner zu betä­ti­gen und mir bit­te auf­zu­zei­gen, wie/wo sie aus der auf­ge­führ­ten Staa­ten­aus­wahl ihre 500m –> Frau­en (!) zusam­men­klaubt, die unter angeb­li­cher christ­li­cher Domi­nanz ste­hen. Dar­um ging es mir !

      • @ Car­lo

        Was fra­gen Sie das mich — wir debat­tier­ten über das Posting eines ande­res Kom­men­ta­tors — fra­gen Sie doch den, der es geschrie­ben hat.
        Aber ich freue mich, dass Sie jetzt ver­stan­den haben, was er mein­te.
        Auch ein Ergeb­nis.

  19. @ zeit­schnur, das wis­sen inzwi­schen alle (?), ist die Ein­zi­ge hier, die nie­mals, nie­mals BLÖDSINN schreibt, aber fast jeden andern Bei­trag mit Qatsch oder Blöd­sinn anre­det. WER sind Sie eigent­lich mit die­ser uner­träg­li­chen Über­heb­lich­keit? Nicht Rosen soll­te ich Ihnen schen­ken, son­dern einen enorm gro­ssen Kak­tus! Sei­en Sie SACHLICH und KURZ (!!), sei­en SIE mal jene, die nach­denkt, viel­leicht zuerst über sich selbst. BASTA

    • Kei­ne Rose ohne Dor­nen, sagt schon das Sprich­wort…

      Mit Ihrem Basta-Bild­zei­tungs­ho­ri­zont ist Ihnen natür­lich jede tief­grün­di­ge Über­le­gung zu viel. Und genau des­we­gen sind so vie­le Tra­di-Katho­li­ken auch sol­che infan­ti­len Schwäch­lin­ge und trü­be Tas­sen. Sie den­ken nicht, wol­len nicht den­ken, son­dern nur ein biss­chen her­um­pro­le­ten, dann wird weh­ge­klagt, weil die Welt sich ver­ächt­lich abwen­det, und schuld sind natür­lich die, die einem mit wenig Ein­satz über­le­gen sind. Es gehört ja nicht viel dazu, die­sem Schmutz, der hier von den übli­chen Ver­däch­ti­gen unter der Anlei­tung irgend­wel­cher Exe­zi­ti­en­mei­ster täg­lich raus­ge­bla­sen wird im Forum, über­le­gen zu sein…

      Aber wenn Ihnen das Den­ken sol­che Mühe berei­tet — las­sen Sie es doch ein­fach wei­ter­hin.
      Aber eine Fra­ge hät­te ich noch: War­um lesen Sie dann so zwang­haft mei­ne Tex­te?
      Ist das eine Sucht oder Maso­chis­mus?
      Oder inter­es­siert es Sie viel­leicht ganz klamm­heim­lich doch, was die böse zeit­schnur schreibt?

  20. @ Zeit­schnur
    es ist eine Sucht, Ver­ehr­te­ste, eine Sucht! So etwas wie Hass­lie­be! Auch schon davon gehört? Also bis zum näch­sten Mal. Und nicht ver­ges­sen: Kak­tus pfle­gen!

    • Dan­ke, dan­ke — übri­gens: Kak­teen haben wun­der­schö­ne Blü­ten mit­un­ter. Wäre schön, wenn sich Ihre Sta­cheln mal wie­der zu einer sol­chen Kon­zen­tra­ti­on auf Schö­nes, Wah­res und Gutes zusam­men­fän­den.
      Ich bin dank­ba­re Abneh­me­rin!

  21. An und für sich bin ich froh über die offen­sicht­li­chen Defi­zi­te des Islams, die geeig­net sind, die Leu­te frü­her auf­wa­chen zu las­sen. Natür­lich ist zeit­schnur mas­siv ente­gen­zu­tre­ten. Es ist näm­lich völ­lig egal, durch wen wir sub­sti­tu­iert wer­den. Tot ist tot, hin ist hin. Ein isla­mi­sches Euro­pa ist so wenig Euro­pa wie ein christ­lich-schwarz­afri­ka­ni­sches oder chi­ne­si­sches. Und wenn wir ‑aus wle­chen Grün­den auch immer — schrump­fen, so ist das unse­re Ange­le­gen­heit, die kei­nem das Recht gibt, hier ein­zu­drin­gen und zu sie­deln. Somit ver­fehlt die Islam­de­bat­te den Kern des Pro­blems.

    ein Phä­no­men ist aller­dings beach­tens­wert. Die ein­zi­ge rela­van­te christ­li­che Kraft, die sich der „Isla­mi­ni­se­rung“, rec­te dem eth­n­si­chen Aus­tausch Euro­pas wider­setzt, sind glau­bens­treue Katho­li­ken. Der Main­stream in bei­den Groß­kir­chen ist zu ver­ges­sen, die Ortho­do­xie kei­ne bedeu­ten­de Kraft in den betrof­fe­nen Län­dern. Dies zeigt auf erschrecken­de Wei­se, den intel­lek­ture­len und geist­li­chen Nie­der­gang der Men­schen, die an nichts Rech­tes mehr zu glau­ben im Stan­de sind. Sie ver­fa­len in einen Göt­zen­kult maso­ni­sti­scher Idea­le wie „Men­schen­rech­te“, „Frei­heit, Gleich­heit, Brün­der­lich­keit“ und ähli­chem Unsinn.

    • Zeit­schnur ist „natür­lich“ ent­ge­gen­zu­tre­ten — also gut: wenn Sie so freund­lich wären auch noch zu erklä­ren wor­in genau?!

      Die Fra­ge der Alters­ver­sor­gung für einen Mas­siv­über­hang an Über­sech­zig­jäh­ri­gen haben Sie auch nicht erklärt, außer­dem maßen Sie sich an, für ein omi­nö­ses „Wir“ zu spre­chen, das aber von Ihnen bestimmt wer­den soll — ich zum Bei­spiel, obwohl eben­falls zu die­sem „Woir“ gehö­rend, muss ja eben­falls bekämpft wer­den.
      Bra­vo!

      „Rech­te ein­zu­drin­gen“ sind ana­ly­tisch nicht das­sel­be wie „Rech­te zu sie­deln“. Es gibt nie ein Recht „ein­zu­drin­gen“, aber sehr wohl defi­nier­te Rech­te, ein­zu­wan­dern, Asyl zu bean­tra­gen oder zu sie­deln. Das gel­ten­de Recht erlaubt nun mal eine sol­che Ein­wan­de­rung. Und bit­te ver­wech­seln Sie das jetzt nicht mit einer ille­ga­len Ein­wan­de­rung…

      Blöd­sinn auch Ihr Schluss­pas­sus über die hel­den­haf­ten, ein­zi­gen glau­bens­treu­en Katho­li­ken, die sich dem Islam ent­ge­gen­stel­len.
      Erstens mal wäre zu klä­ren, wen Sie unter „glau­bens­treu“ ver­ste­hen. Allei­ne da fängt es ja schon an. Wie Ihnen schon auf­ge­gan­gen sein dürf­te, wis­sen die­se selbst­er­nann­ten Glau­bens­treu­en nicht, wo sie ste­hen: wenn die Mus­li­me und Ara­ber hier „sie­deln“, „ein­drin­gen“ oder gar Ver­bre­chen bege­hen, dann hat der Tra­di­nor­ma­lo aber gar nichts dafür übrig und hetzt sich die See­le aus dem Leib gegen die­se Leu­te. Wenn die­sel­ben men­ta­len Typen in Isra­el, Iran oder auf den Golan­hö­hen und im His­bol­lah-Liba­non Stunk machen, ist der Nor­ma­lo-Tra­di der beste Freund sol­cher Mus­li­me und ent­schul­digt jedes isla­mi­sche Ver­bre­chen und hetzt mit die­sen Leu­ten im Chor gegen die „Zio­ni­sten“. Man muss sich mal ent­schei­den, was man eigent­lich meint und will.

      Jeden­falls sind es vor allem Evan­ge­li­ka­le, die ein kla­res Nein zum Isla­mis­mus spre­chen und daher auch Isra­el sein Recht zuge­ste­hen und die ver­wor­re­ne Lage der Palä­sti­nen­ser rea­li­sti­scher beur­tei­len. Pein­lich aber wahr. Die Tra­dis kann man in der Pfei­fe rau­chen — eben weil sie inkon­se­quent und dop­pel­zün­gig sind.

  22. Unter dem Code­wort „sexu­el­le Selbst­be­stimmt­heit“ läuft auch
    die Abtrei­bung… also Vor­sicht.

  23. Ich bezog mich auf die Aus­sa­ge von @Bernd:
    „wo es um Abbau von Gewalt gegen Frau­en inner­halb der Ehe geht, stem­men sich allen vor­an ara­bi­sche Län­der, aber lei­der auch der Vati­kan gegen die sexu­el­le Selbst­be­stimmt­heit von Ehe­frau­en.“

    Zunächst ist die­se „sexu­el­le Selbst­be­stimmt­heit“ auch eine For­mel mit vie­len Facet­ten. Es wird jeder sagen, das ist doch ein Men­schen­recht. Bei genaue­rer Betrach­tung ist es jedoch ein poli­tisch instru­men­ta­li­sier­tes „Minen­feld“. Die katho­li­sche Ehe­leh­re ist jedoch keins­wegs in einem Atem­zug mit der Pra­xis „ara­bi­scher Län­der“ zu nen­nen.
    Im Gegen­teil, sieht die katho­li­sche Ehe­leh­re das höchst­mass gegen­sei­ti­gen
    Respek­tes vor.

  24. …aber eben z.B. auch kei­ne Abtrei­bung gegen den Wil­len des Ehe­part­ners,
    aus „Selbst­be­stim­mungs­grün­den“.

    • Naja — wie Sie zitie­ren, es geht hier aus­schließ­lich um Ehe­frau­en, also nicht um den gan­zen Rest der „Selbst­be­stimmt­heits­de­bat­te“ (Gen­de­ris­mus etc.).

      Die katho­li­sche Ehe­leh­re ist aller­dings, was die Ver­ge­wal­ti­gung in der Ehe betrifft, unklar. Stets hielt man den Part­nern vor, sie hät­ten ihre „ehe­li­che“ Pflicht zu erfül­len. Das heißt: Ein Ehe­part­ner kann vom ande­ren die Sexua­li­tät ein­kla­gen, weil das schließ­lich des­sen Pflicht sei.

      Hin­zu kommt, dass Ver­ge­wal­ti­gung als Kava­liers­de­likt galt, vor allem in katho­li­schen Regio­nen, und ähn­lich wie im islam laste­te man sie am lieb­sten der Frau an. Fand das Gan­ze in der Ehe statt, hat­te die frau eh nichts zu mel­den, weil sie als Ehe­frau schließ­lich den Mann zu wil­len zu sein hat (lesen Sie dazu mal die Abschnit­te im Röm. Kate­chis­mus, und Sie wer­den zuge­ben, dass es nicht lustig ist, das zu lesen und v.a. teil­wei­se weit weg vom NT)…
      Nun sieht das aus bio­lo­gi­schen Grün­den für Män­ner anders aus als für Frau­en. Ich will bei­lei­be nicht behaup­ten, dass es nicht gera­de genug Frau­en gibt, die lie­bes­hung­ri­ger als ihre Män­ner sind. Das gibt es oft, wahr­schein­lich so oft wie umge­kehrt. War­um sonst soll­ten Mus­lim-Gelehr­te so hin­ter der Beschnei­dung der Frau her­sein?
      Aber, und das ist der sprin­gen­de Punkt: Einen Mann, der nicht will oder kann, wird kei­ne Frau zwin­gen kön­nen. Umge­kehrt aber ist das sehr wohl mög­lich und wird welt­weit unge­niert auch so prak­ti­ziert.

      Ich sage dazu, dass in einer nor­ma­len Ehe — und ich lebe in einer sol­chen seit lan­gem — kei­ner den andern zu einer „Pflicht“ antreibt. Das wäre irgend­wie total per­vers, so über­haupt anzu­fan­gen. Ich wäre mit Sicher­heit nicht mehr gut ver­hei­ra­tet, wenn wir uns gegen­sei­tig so ange­gan­gen wären. Nor­ma­ler­wei­se nimmt man immer auf den andern Rück­sicht und hält ihm beim Sex kei­ne „Pflicht“ vor. Das Leben ist hart, ein Mensch ist ein sen­si­bles Wesen, auch der Mann, und nie­mand darf den andern ter­ro­ri­sie­ren, um Sex zu bekom­men. Wenn kei­ne Über­ein­kunft da ist, darf hier nichts wei­ter gesche­hen! Aber wenn man sich auch sonst gut ver­steht, ist das auch meist gar kein The­ma!

      Bei der katho­li­schen Ehe­leh­re habe ich, wenn ich mir alte Stan­dard­li­te­ra­tur anse­he, sehr wohl mei­ne Zwei­fel, was den gegen­sei­ti­gen Respekt betrifft, zumal die Frau grund­sätz­lich niedrig­ge­hal­ten und aus vie­lem aus Prin­zip aus­ge­schlos­sen wur­de. Dis­kri­mi­nie­rung („Ver­min­dern der Mög­lich­kei­ten“) führt auto­ma­tisch zu einem Ver­lust an Respekt.
      Aller­dings sehe ich im NT tat­säch­lich ein Bild des gegen­sei­ti­gen Die­nens, das gesund und respekt­för­dernd ist.
      Die Kir­che hat viel zu oft noch alte heid­ni­sche Vor­stel­lun­gen mit ein­flie­ßen las­sen, bzw. wie­der ein­flie­ßen las­sen, von denen sie sich immer weni­ger tren­nen will. Und da dürf­te auch der Hase im Pfef­fer lie­gen.
      Wenn man sich über­legt, etwa anhand der Geschich­te der hl. Agnes, wel­che abso­lu­te Eman­zi­pa­ti­on die frü­he Kir­che der Frau (aus der Abhän­gig­keit von Vätern und Ehe­män­nern) zuge­stan­den hat und wie sata­nisch wütend das heid­ni­sche Umfeld genau dar­auf reagier­te, dann ist es ein Armuts­zeug­nis, wenn man sich anschaut, was dar­aus gera­de in der Kir­che viel­fach gewor­den ist.

      Die aller­mei­sten haben davon kei­ner­lei Begriff mehr. Tra­gi­scher­wei­se ver­stärkt der für fromm gehal­te­ne Anti­fe­mi­nis­mus sie in die­sem Rück­fall in heid­ni­sche Vor­stel­lungs­mu­ster, die sie unbe­se­hen für „christ­lich“ hal­ten. Schaut man sich aller­dings die mei­sten Argu­men­te genau­er an, ent­deckt man, dass sie vor­ran­gig eso­te­ri­schen, aber­gläu­bi­schen oder heid­nisch-phi­lo­so­phi­schen Ursprungs sind.

    • Kein Wun­der, sol­che Sachen im Netz zu lesen, wenn es eif­rig genutz­te „Inter­net für Senioren“-Kurse gibt.

  25. und zum WIR gehö­ren Sie ganz sicher nicht Frau zeitsh­nur. Sie sind nur ein destruk­ti­ver Troll, der alles kaputt­quatscht und noch nie irgend­et­was Posi­ti­ves gebracht hat. Nichts nehm ich Ihnen ab, schon gar kenen christ­li­chen Glau­ben. Leu­te wie Sie sit­zen heu­te über­all oben­auf. Ihre Metho­den sind halt auf die­ses Forum zuge­schnit­ten, das Sie mit kru­den The­sen und lin­kem Hin­ter­fra­gen (allein die Fra­ge, was denn glau­bens­treue chri­sten sei­en, ist dcou­vrie­rend, typisch links) zum Erlie­gen brin­gen wol­len. Die­se Schmähs ken­nen wir zur Genü­ge.

  26. @Zeitschnur, die katho­li­sche Leh­re zu Sakra­ment der Ehe kommt vie­len des­halb „unklar“ vor, weil eben die Bibel selbst, und Jesus Chri­stus selbst, dazu auch expli­zit Nichts gesagt hat, wo jeder sofort mit dem Fin­ger drauf deu­ten könn­te, um zu sagen, hier steht es. Es ergibt sich viel­mehr aus der gesam­ten Leh­re her­aus. Mei­ner Auf­fas­sung nach, wird hier etwas Nega­ti­ves in die kirch­li­che Leh­re hin­ein­ge­le­sen. Der kirch­li­che Stand­punkt zur Ehe war im Prin­zip der, dass Sexua­li­tät weder von der Frau noch vom Mann „für sich selbst“ instru­men­ta­li­siert wer­den darf. In der katho­li­schen Ehe­leh­re geht es um die Über­schrei­tung des „Selbst“ in das gemein­schaft­li­che „Wir“. Bei der Kir­che war es nie ein „Kava­liers­de­likt“ den Ehe­par­ter zum Ver­kehr zu nöti­gen. Es gab sogar die sog. keu­sche Ehe, wel­che welt­lich kaum zu ver­ste­hen war, oder ist. Die kath. Kir­che lehn­te ledig­lich den Kadi als „Ehe­be­ra­ter“ ab. Ähn­lich, wie die Geg­ner heu­te eben den Kadi ableh­nen, wenn es um Abtrei­bung geht! Statt des­sen, ver­sucht man das umzu­keh­ren und eine Men­schen­recht dar­aus zu machen, daß man unschul­id­ges mensch­li­ches Leben nach Gut­dün­ken umbringt. Freie Selbst­be­stim­mung? Selbst­ver­ständ­lich nicht für das wehr­lo­se her­an­wach­sen­de Kind! Der gegen­sei­ti­ge Respekt wird nicht fest­ge­macht an „iden­ti­schen Mög­lich­kei­ten“. Der Respekt lie­sse sehr wohl Fel­der völ­lig unter­schied­li­cher Mög­lich­kei­ten zu. Der Geschlech­ter­kampf um jeden Fuss­breit (Glei­ches mit Glei­chem, anstatt Ergän­zen­dem für das Gemein­sa­me) scheint der gemein­sa­men Lebens­ba­sis in den west­li­chen Län­dern nicht so sehr viel Nut­zen gebracht zu haben. Ausser, viel­leicht der eige­nen Selbst-Ver­wirk­li­chung. Wobei dann auch das Ich und nicht das Wir in den Vor­der­grund rückt, und die Auf­lö­sungs­er­schei­nung sozu­sa­gen gleich mit imple­men­tiert wird. Der Femi­nis­mus hat das Ele­ment des „Kamp­fes“, und die­ses Ele­ment ist kein brücken­bau­en­des Ele­ment der Men­schen und Geschlech­ter zuein­an­der, son­dern ein Abgren­zen­des. Ich will die Anlie­gen des Femi­nis­mus nicht grund­sätz­lich a prio­ri ableh­nen, son­dern bin der Ansicht, man muss die­se inhalt­lich kri­tisch rei­ni­gen, und nach dem tat­säch­li­chen Gehalt tie­fe­rer christ­li­cher Huma­ni­tät frei­schau­feln. Der Femi­nis­mus als Ideo­lo­gie hat in wei­ten Tei­len genau­so zer­stö­re­ri­schen Cha­rak­ter. Das Haupt­pro­blem war nie das Chri­sten­tum in die­ser Fra­ge, son­dern viel­mehr patri­ar­cha­le Struk­tu­ren der Zivil­ge­sell­schaft, wel­che bestimm­te Ver­hal­tens­wei­sen her­vor­brach­te, auch wenn die Kir­che immer Ande­res lehr­te. Der Islam sieht die Lösung dar­in, daß ein Mann eben drei oder mehr Frau­en „besit­zen“ kann.

  27. Bin auch der Ansicht, daß das Auf­kom­men zuneh­mend extre­mer wer­den­der west­li­chen Ideo­lo­gien (z.B. Gen­de­ris­mus, Femi­nis­mus, Mate­ria­lis­mus in ihren extre­men Aus­prä­gun­gen) den isla­mi­schen Radi­ka­lis­mus auch erheb­lich mit fördert,und in die Hän­de spielt. Mit der Abnah­me christ­li­cher Wer­te in Euro­pa, ging fast Pro­por­tio­nal ein sich immer wei­ter abgren­zen­der und radi­ka­le­rer Isla­mis­mus als „Gegen­pol“ ein­her. Sozu­sa­gen als dezi­dier­te „Anti­the­se zur The­se moder­ner west­li­cher Gesell­schaf­ten.

    • @Feuer und Flam­me — Gegen­über dem gesun­den Fami­li­en- und Mehr­kin­der­sinn der Migran­ten scheint sich der Gen­de­ris­mus u.v.a. all­mäh­lich zu einer Lach­num­mer zu ent­wickeln. Auch bemer­ke ich, dass Ein­hei­mi­sche und Euro­pä­er immer mehr zusam­men­rücken und sich gegen­sei­tig unter­stüt­zen. Habe neu­lich Leu­te aus dem Elsaß getrof­fen, die super­nett waren und total Ver­ständ­nis zeig­ten für unse­re Situa­ti­on hier. Es bleibt zu hof­fen, dass aus der Kri­se eine Kathar­sis wird.

      • Ihr Hoff­nung auf Kathar­sis in Ehren — allein: ich habe sie nicht. Auf wie vie­le gei­stig, see­lisch und v.a. reli­gi­ös (!!!) gesun­de Men­schen könn­te mn hier wirk­lich bau­en?

    • Mir ent­fährt ein Seuf­zer tie­fer Erleich­te­rung und Befrie­di­gung:

      End­lich mal ein sach­hal­ti­ges, eini­ger­ma­ßen nach­denk­li­ches und zivi­li­sier­tes Posting. Herz­li­chen Dank dafür!

      Ich hof­fe aller­dings, dass Sie schon gese­hen haben, dass ich zum The­ma Abtrei­bung ja kein Wort gesagt hat­te.
      Da ich selbst mehr­fa­che Schwe­ster, Tan­te, ange­hei­ra­te­te Ver­wand­te und zum Glück auch Mut­ter bin und mich in mei­ner Groß­fa­mi­lie und mei­nem gro­ßen Bekann­ten­kreis noch dazu aus­ge­spro­chen wohl füh­le und zu fast allen ein wech­sel­seit­gies gutes Ver­hält­nis habe, bin ich abslout kein Ver­fech­ter eines über­zo­ge­nen Indi­vi­dua­lis­mus. Zu sehr sind wir in unse­rer gemein­schafts­fä­hig­keit ein Eben­bild Got­tes, der selbst ja in sich auch Gemein­schaft ist und auch uns zur Gemein­schaft will.

      Und: da Jesus sich ent­äu­ßert hat für uns, solen wir uns auch für ihn ent­äu­ßern.

      Und sowie­so ist es für einen Jün­ger Jesu unmög­lich, nur auf das Sei­ne und Vor­der­grün­di­ge zu schau­en. Das muss man aller­dings erst lang­sam erwer­ben, die­se Hal­tung bzw. geschenkt bekom­men.
      Die Tötung eines Men­schen, gar eines Unge­bo­re­nen, der einem weder etwas getan hat noch mit einem kämp­fen könn­te — für mich unvor­stell­bar.

      M.E. ging es hier in dem Thread aus­schließ­lich um die Ver­ge­wal­ti­gung und den sexu­el­len Miss­brauch in der Ehe und Fami­lie. Und alles, was ich sag­te, bezog sich dar­auf.

  28. Goo­gelt man nach den tat­säch­li­chen Debat­ten ging es kaum um Abtrei­bung son­dern gene­rell um die Dul­dung von Gewalt gegen Ehe­frau­en inner­halb der Ehe auf­grund der „Tra­di­ti­on“ bzw. der „Reli­gi­on“. Hier hat der Ver­tre­ter des Pap­stes, wel­che den Ver­hand­lun­gen bei­wohnt, selbst die katho­li­sche Ehe­leh­re in einem Atem­zug mit der Pra­xis „ara­bi­scher Län­der“ genannt. Da kann ich nix für.…

    http://www.frauenrechtskonvention.de/gleichberechtigung-in-ehe-und-familie-23590/

    http://www.frauenrechtskonvention.de

    „Es wur­de bis­her von 186 Staa­ten rati­fi­ziert, auch von allen euro­päi­schen Staa­ten (bis auf den Vati­kan­staat).“

    https://de.wikipedia.org/wiki/UN-Konvention_zur_Beseitigung_jeder_Form_von_Diskriminierung_der_Frau

    http://www.dgvn.de/fileadmin/user_upload/DOKUMENTE/UN-Dokumente_zB_Resolutionen/Erkl%C3%A4rung_Gewalt_gegen_Frauen.pdf

    Ver­ab­schie­de mich von der Debat­te.

    • @bernd
      1.) Gibt es im Vati­kan bekannt­lich kei­ne Ehe­frau­en, wes­halb die Rati­fi­zie­rung der Kon­ven­ti­on vom Aspekt der häus­li­chen Gewalt her sinn­wid­rig wäre,
      2.) Hat der Vati­kan die Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on kri­ti­siert, weil femi­ni­sti­sches, heu­te wür­de man sagen gen­der-ideo­lo­gi­sches Gedan­ken­gut ent­hal­ten ist,
      wie könn­te der Vati­kan eine Kon­ven­ti­on unter­schrei­ben, die Abtrei­bung als „Frau­en­recht“ impli­ziert. Wört­lich wird die Tötung unge­bo­re­ner Kin­der natür­lich nicht erwähnt, aber das gilt für alle inter­na­tio­na­len Doku­men­te und ihre Tarn­spra­che. Das ist kei­ne Unter­stel­lung, denn jen­seits des Tex­tes, wenn es um die Umset­zung geht, dann for­dern die­se Insti­tu­tio­nen mit Nach­druck und eis­kalt das „Recht“ auf Kin­der­mord. Das gilt genau so für die Frau­en­rechts­kon­ven­ti­on. Da sie inter­net­kun­dig sind, wer­den sie die ent­spre­chen­den Stel­len leicht fin­den. Also kei­ne Unter­stel­lun­gen und Erfin­dung von „Schwar­zen Legen­den“ gegen die Kir­che. Die­se ver­tei­digt die Frau und das Kind.

  29. Ver­ge­wal­ti­gung in der Ehe gibt es sehr wohl, das wäre für mich ein Grund der Tren­nung von Tisch und Bett, denn es kann kei­nem zuge­mu­tet wer­den, als Sex­ob­jekt des ande­ren zu leben.
    Was die isla­mi­sche weib­li­che Beschnei­dung betrifft, glau­be ich weni­ger, dass es ein „Gegen­mit­tel, gegen ein ver­stärk­tes Bedürf­nis“ der Frau­en sein soll. Hier schließt wohl der sei­ne Trie­be nicht kon­trol­lie­ren kön­nen­de Mann von sich auf sei­ne Frau. Ich kann mir über­haupt nicht vor­stel­len, dass eine Frau, die in einer Zwangs­ehe leben muss, über­haupt nur das gering­ste sexu­el­le Bedürf­nis an einem Mann hat. Ich sehe für das völ­li­ge Des­in­ter­es­se an den eige­nen Kin­dern (eine Mus­li­ma fragt den Leh­rer in Ber­lin, ob er wüss­te, wo ihr Sohn seit drei Tagen wäre. Als die­ser mein­te, er wäre auch nicht in der Schu­le gewe­sen und auf ihre Für­sor­ge­ver­pflich­tung hin­wies, erhielt er die Ant­wort „er ist ja schon 14 Jah­re, da ist er ja alt genug, allein durchs Leben zu kom­men“) den Grund in der Zwangs­ehe und der Ernied­ri­gung als Sex­ob­jekt des Man­nes. Ich den­ke, es ist ein­fa­cher nach einer Ver­ge­wal­ti­gung sein Kind zu lie­ben, als im Rah­men einer Zwangs­ehe und stän­di­ger Ver­ge­wal­ti­gung und stän­di­ger Gegen­wart des Ver­ge­wal­ti­gers, die dar­aus ent­ste­hen­den Kin­der zu lie­ben.
    Da die Frau­en in der Regel auch das heu­te noch lebens­ge­fähr­li­che Risi­ko der Schwan­ger­schaft und Geburt allein tra­gen müs­sen, ist wohl kei­ne Frau auch nur im gering­sten an Ver­ge­wal­ti­gung in einer Zwangs­ehe inter­es­siert und schon gar nicht, als Sex­ob­jekt (denn das allein und nicht ande­res ist sie im Islam) sich noch mit ande­ren Män­nern ein­zu­las­sen.
    Kürz­lich las ich eine sehr inter­es­san­te Ana­ly­se eines Evan­ge­li­ka­len, der zu dem Ergeb­nis kam, dass es im Islam kei­ne Lie­be gäbe, weil Allah ja ein „Gott“ der Will­kür, der Macht­aus­übung, der Unter­drückung, der Ver­nich­tung sei, eine Näch­sten­lie­be gibt es nicht. Der Clan-Chef und das System der Umma üben Macht und fami­liä­re und sozia­le Kon­trol­le aus, selbst über erwach­se­ne Män­ner (über 40-jäh­ri­ge!) des Clans. Kaum jemand kann aus­bre­chen aus die­sem System der Nicht-Lie­be. Ein Mann, der sei­ne Frau nicht schla­gen will, weil sie mit Freun­din­nen ins Kino gehen will, wird vom Vater, Brü­dern, Onkel und sei­nen Cou­sins mas­siv dazu gedrängt und dann schlägt er.
    Islam ist für mich gleich­be­deu­tend mit Gewalt gegen Frau­en, der Koran kann zur Legi­ti­ma­ti­on her­an­ge­zo­gen wer­den. Es gibt auch Gewalt gegen Frau­en im Chri­sten­tum, aber die Bibel und die Offen­ba­rung kann nie­mals zur Legi­ti­ma­ti­on her­an­ge­zo­gen wer­den. Frau­en und Kin­dern geht es im Chri­sten­tum am besten.

    • So ist es. Vie­le die­ser „Flücht­lin­ge“ geben an sich der Kon­skrip­ti­on der Armee ent­zie­hen zu wol­len. Und bekom­men für die­sen Hoch­ver­rat ihre Dul­dung in Euro­pa.

      • Prin­zi­pi­ell stim­me ich da zu, wie Sie wis­sen, aller­dings habe ich inzwi­schen gehört und gele­sen, dass gera­de für christ­li­che Män­ner der Enzug zur Armee sowohl in der Tür­kei, als auch in Syri­en und dem Irak der Beginn einer qual­vol­len Mob­bing­zeit ist, für man­che sogar den Tod bedeu­tet. Die wer­den von den „Kame­ra­den“ im heer teil­wei­se regel­recht ermor­det. Ich hab das zuletzt in Sr. Hat­tu­ne Dogan erschüt­tern­dem Lage­be­richt gele­sen.

  30. Na, jeden­falls beginnt für die Femi­ni­stin­nen auch in Euro­pa ein neu­es Zeit­al­ter. Das Zeit­al­ter des Islam. Und hier wer­den ihre „Metho­den“
    auf Gra­nit bei­ssen. Man sieht bereits jetzt seit Jah­ren die Hilf­lo­sig­keit
    der Frau­en­recht­le­rin­nen in isla­mi­schen Gesell­schaft etwas aus­zu­rich­ten.

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