Victor Manuel Fernandez über Priesterzölibat und warum Papst Franziskus seine Heimat Argentinien nicht besucht.
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Papst-Vertrauter Victor Manuel Fernandez: „Neuer Organisationstypus in den Pfarreien ohne Zölibatsabschaffung“

(Bue­nos Aires) „Ohne not­wen­di­ger­wei­se den Zöli­bat zu abzu­schaf­fen, könn­te es einen ande­ren Typus von Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tur in den Pfar­rei­en geben.“ Am ver­gan­ge­nen Sams­tag, dem 12. August, ver­öf­fent­lich­te im argen­ti­ni­schen Cor­do­ba La Voz del Inte­ri­or ein Inter­view mit Titu­lar­erz­bi­schof Vic­tor Manu­el Fer­nan­dez. Msgr. Fer­nan­dez ist Rek­tor der Päpst­li­chen Katho­li­schen Uni­ver­si­tät von Argen­ti­ni­en. Er ist der Ghost­wri­ter von
New York Times: Widerstand gegen den Kurs von Papst Franziskus innerhalb von nur zwei Wochen stark geschwächt
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

New York Times: Widerstand gegen Papst Franziskus geschwächt – „Freunde“ des Papstes drängen auf beschleunigte „Revolution“

(Rom) Inner­halb von zehn Tagen wur­de durch das Aus­schei­den der Kar­di­nä­le Pell, Mül­ler, Meis­ner und Sco­la der inner­kirch­li­che Wider­stand gegen Papst Fran­zis­kus stark geschwächt. Die­ser Mei­nung ist die New York Times. Sie ver­öf­fent­lich­te in ihrer Aus­ga­be vom ver­gan­ge­nen 16. Juli die Kolum­ne „Pope Fran­cis‘ Next Act“ aus der Feder von Ross Dou­hat, der seit 2009
Die "Revolution" Franziskus: Wohin lenkt er das Schiff des Petrus? Der Schatten von Kardinal Carlo Maria Martini und seiner Geheimgruppe. Die "Mafia" von Sankt Gallen hat Franziskus ausgesucht und gewählt, damit er ihr Programm umsetzt. Wozu sonst!?
Genderideologie

[Update] Geheimagenda eines Pontifikats – Der „Traum“ von Kardinal Martini und der „Mafia“ von Sankt Gallen

„Wir ent­hül­len kein Geheim­nis. Papst Fran­zis­kus hat es selbst stück­chen­wei­se in ver­schie­de­nen Inter­views erzählt. Als ihn die Mafia­grup­pe von Sankt Gal­len frag­te – wohl­ge­merkt vor dem Kon­kla­ve –, ob er die Wahl zum Papst anneh­men wer­de, ant­wor­te­te er, getrost dazu bereit zu sein. Wäh­rend sich die Grup­pe auf die Hand­ha­bung des Kon­kla­ve und des künf­ti­gen
Amazonas-Synode
Hintergrund

Amazonas-Priestertum: Papst Franziskus „prüft Möglichkeit verheiratete Männer zu Priestern zu weihen“

(Rom) Seit Sep­tem­ber 2016 gab Kar­di­nal Clau­dio Hum­mes auf einem Tref­fen in der bra­si­lia­ni­schen Diö­ze­se Osa­s­co bekannt, daß die Vor­be­rei­tun­gen zur Abhal­tung einer „Ama­­zo­­nas-Syn­­o­de“ weit fort­ge­schrit­ten sind. Am 17. Mai berich­te­te der Osser­va­to­re Roma­no, daß Papst Fran­zis­kus die Bischö­fe Perus sag­te, er „möch­te die Durch­füh­rung einer Ama­­zo­­nas-Syn­­o­de“. Gestern berich­te­te CBS, daß sich Papst Fran­zis­kus „vor
Papst wünscht eine "Amazonas-Synode". Folgt ein Deja-vu: nach den wiederverheirateten Geschiedenen nun gegen den Priesterzölibat?
Hintergrund

Papst Franziskus wünscht „Amazonas-Synode“ – Fahrplan zur Abschaffung des Priesterzölibats?

(Rom) Papst Fran­zis­kus wünscht die Ein­be­ru­fung einer „Ama­­zo­­nas-Syn­­o­de“. Das sag­te er den perua­ni­schen Bischö­fen, die sich zum Ad-limi­­na-Besuch in Rom auf­hal­ten, wie der Osser­va­to­re Roma­no in sei­ner heu­ti­gen Aus­ga­be berich­tet. Die Ankün­di­gung ist unmiß­ver­ständ­lich und bestä­tigt Kri­ti­ker, die seit einem Jahr dar­auf hin­wei­sen, daß hin­ter den Kulis­sen eine sol­che Syn­ode längst vor­be­rei­tet wird. Sie sehen
Erwin Kräutler wiederholte in einem Interview seinen altprogressiven Kanon. Herausgekommen ist ein Sammelsurium an Forderungen, die alle nur ein Ziel haben: das sakramentale Priestertum "mit Dynamit" in die Luft zu sprengen.
Genderideologie

„Mit Dynamit“ gegen das zölibatäre Priestertum – Kräutlers tiefsitzende Ablehnung des Weihesakraments

(Wien) Der eme­ri­tier­te Mis­si­ons­bi­schof Erwin Kräut­ler „geht mit Dyna­mit gegen die Ord­nung der Kir­che vor“, so der spa­ni­sche Kolum­nist Fran­cis­co Jose Fer­nan­dez de la Cigo­ña zum jüng­sten Inter­view des Öster­rei­chers. Zöli­bat, Frau­en­prie­ster­tum und Lai­en­prie­ster­tum zur Zele­bra­ti­on der Hei­li­ge Mes­se … Der alt­pro­gres­si­ve Kräut­ler ließ die ganz Palet­te der Alt-Revo­lu­z­­zer-For­­de­run­­­gen vom Sta­pel. Dabei sehen auch die
Cllaudia Rocha, eine der Frauen, die in Portugal Wortgottesdienste samt Kommunionspendung feiern.
Genderideologie

AFP berichtet über von Frauen „zelebrierte“ Wortgottesdienste in Portugal

(Rom) „Zu den selt­sa­men Neue­run­gen in der katho­li­schen Kir­chen gehö­ren soge­nann­te ‚Wort-Got­tes-Fei­ern‘. Dazu beruft man sich auf das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil“, schrieb die tra­di­ti­ons­ver­bun­de­ne Inter­net­sei­te Mes­sa in Lati­no vor eini­ger Zeit. Ein AFP-Bericht über Frau­en „am Altar“ und „auf der Kan­zel“ in Por­tu­gal wirbt nun für Frau­en­prie­ster­tum und Zölibatsaufhebung.
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Sandro Magister und Marco Tosatti: Priestermangel "wird nicht durch liberalisieren und relativieren der Glaubenslehre behoben, ganz im Gegenteil".
Hintergrund

Marco Tosatti: „Priestermangel? Von diesem Papst geht für junge Männer kein Ansporn zum Priestertum aus“

(Rom) Die Fra­ge des Prie­ster­man­gel, der Abschaf­fung des Zöli­bats als Vor­aus­set­zung für das Prie­ster­tum und die Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Män­ner zur Prie­ster­wei­he wer­den jüngst wie­der mit beson­de­rer Insi­stenz dis­ku­tiert. In der gest­ri­gen Aus­ga­be der Tages­zei­tung La Van­guar­dia ver­öf­fent­lich­te deren Rom-Kor­­re­s­pon­­dent, Euse­bio Val, auf zwei gan­zen Sei­ten eine umfang­rei­che Repor­ta­ge mit dem Titel „Die Stun­de der ver­hei­ra­te­ten
Papst Franziskus mit laisierten Priestern und ihren Familien
Hintergrund

Franziskus und die Verwirrung um den Priesterzölibat – Begeisterung in Paraguay über „verheiratete Priester“

(Asun­ci­on) Die Ver­wir­rung dar­über, was Papst Fran­zis­kus mit dem Prie­ster­zö­li­bat vor­ha­ben könn­te, nimmt zu. Legen Moder­ni­sten dem Papst nur Wor­te in den Mund? Reagie­ren Tra­di­tio­na­li­sten nur über­sen­si­bel und sind mit  Ver­däch­ti­gun­gen leicht zur Hand? Die Mise­re ist, daß sowohl die eine als auch die ande­re Sei­te dem amtie­ren­den Papst offen­bar inzwi­schen so gut wie alles