Papst Leo XIV. bei der von ihm ausgerichteten Zusammenkunft anläßlich des 10-jährigen Jubiläums von Amoris laetitia im Vatikan.
Leo XIV.

Zehn Jahre Amoris laetitia: Verwirrung als Programm?

Zehn Jah­re nach der Ver­öf­fent­li­chung von Amo­ris lae­ti­tia ist der Streit um das Schrei­ben von Papst Fran­zis­kus kei­nes­wegs bei­gelegt. Eine vati­ka­ni­sche Zusam­men­kunft der Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen soll­te in den ver­gan­ge­nen Tagen Bilanz zie­hen. Doch statt die ent­stan­de­nen Bruch­li­ni­en zu schlie­ßen, droht die heu­te zu Ende gege­hen­de Kon­fe­renz, das umstrit­te­ne Erbe des argen­ti­ni­schen Pon­ti­fi­kats nach­träg­lich abzusichern.
Papst Leo XIV. hat zu 10 Jahre "Amoris laetitia" zu einer großen Versammlung nach Rom gerufen. Wird er bei dieser Gelegenheit Korrekturen an dem umstrittenen Dokument vornehmen und neue Akzente setzen, oder bestimmt Franziskus auch im Pontifikat von Leo XIV. den Ton und die Richtung?
Genderideologie

Zehn Jahre „Amoris laetitia“: Leo XIV. läßt die bergoglianische Mannschaft weiter aufspielen

Der Vati­kan fei­ert zehn Jah­re Amo­ris lae­ti­tia – und setzt dabei auf­fal­lend stark auf jene Kräf­te, die schon unter Fran­zis­kus die syn­oda­le Neu­ord­nung der Kir­che vor­an­ge­trie­ben haben. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia bil­de­te den Auf­takt zu einer gan­zen Rei­he höchst umstrit­te­ner Doku­men­te des berg­o­glia­ni­schen Pontifikats. 
Forum

Die höchste Bestimmung des Menschen

Von Rober­to de Mat­tei* Vom 7. bis zum 14. Okto­ber 2026 wird im Vati­kan das ange­kün­dig­te Tref­fen zwi­schen Papst Leo XIV., den Ober­häup­tern der katho­li­schen Ost­kir­chen sui iuris und den Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen statt­fin­den. Die Zusam­men­kunft ver­folgt das Ziel, „im gegen­sei­ti­gen Zuhö­ren eine syn­oda­le Unter­schei­dung über die Schrit­te vor­zu­neh­men, die zu unter­neh­men sind, um den …
Zehn Jahre Amoris laetitia: Leo XIV. nimmt keine Korrektur oder zumindest Präzisierung vor, sondern bestätigt den bergoglianischen Kurs
Leo XIV.

Amoris laetitia und Leo XIV.: Keine Korrektur, sondern Kontinuität

Zum zehn­ten Jah­res­tag der Ver­öf­fent­li­chung der umstrit­te­nen post­syn­oda­len Exhorta­ti­on Amo­ris lae­ti­tia wur­de von Papst Leo XIV. ein eige­nes Schrei­ben vor­ge­legt. Ange­sichts der anhal­ten­den theo­lo­gi­schen Kon­tro­ver­sen um die­ses Doku­ment – ins­be­son­de­re im Hin­blick auf sei­ne moral­theo­lo­gi­schen und sakra­men­ta­len Impli­ka­tio­nen – stell­te sich im Vor­feld die Fra­ge, ob das neue Pon­ti­fi­kat Anlaß zu einer Klä­rung, Kor­rek­tur oder …
Kardinal Willem Eijk verteidigt mit seinem Buch "Das Band der Liebe" das Ehesakrament – und tut dies mit großer pastoraler Sensibilität auch bewußt gegen das umstrittene bergoglianische Schreiben Amoris laetitia.
Nachrichten

Kardinal: Bei sexuellen Handlungen kein Kommunionempfang für wiederverheiratete Geschiedene

Wie­der­ver­hei­ra­te­te geschie­de­ne Paa­re kön­nen in der Kir­che die Hei­li­ge Kom­mu­ni­on „nur emp­fan­gen, wenn sie kei­ne sexu­el­len Bezie­hun­gen haben“. Der nie­der­län­di­sche Kar­di­nal Wil­lem Eijk, Erz­bi­schof von Utrecht, bekräf­tig­te ein festes katho­li­sches Prin­zip, das Papst Fran­zis­kus in sei­nem nach­syn­oda­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia abzu­schwä­chen versuchte.
"Mit Fiducia supplicans zeigt sich die ganze Heimtücke dieser Unterscheidung" zwischen Lehre und Praxis.
Forum

Anonyme und anomale Segnungen

Von Pater Ser­a­fi­no Lan­zet­ta* Mit der Erklä­rung Fidu­cia sup­pli­cans (FS) vom 18. Dezem­ber 2023 hat das Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re mit einer gewis­sen Eile bezüg­lich der noch fri­schen Syn­od­en­er­geb­nis­se Papst Fran­zis­kus ex audi­en­tia gebe­ten, neue Seg­nun­gen zu geneh­mi­gen, die ad hoc „für Paa­re in irre­gu­lä­ren Situa­tio­nen“ und „gleich­ge­schlecht­li­che Paa­re“ geschaf­fen wur­den. Die Beto­nung liegt in …
Papst Franziskus beim Treffen mit den Priestern der XVII. Präfektur der Diözese Rom: "Sie werden sagen, der Papst ist ein Lutheraner".
Nachrichten

„Papst Franziskus hat noch nie sein Priesterseminar besucht“

(Rom) Papst Fran­zis­kus besuch­te gestern nach­mit­tag die römi­sche Vor­stadt Vil­la Ver­de und traf sich dort mit etwa 40 Prie­stern der XVII. Prä­fek­tur sei­ner Diö­ze­se. Beglei­tet wur­de Fran­zis­kus von Msgr. Ric­car­do Lam­ba, dem Weih­bi­schof für den Ost­sek­tor. Nach einem kur­zen Gebet sag­te der Papst: „Stel­len Sie die Fra­gen, die Sie wol­len, nicht nur kano­ni­sche“. Schon vor­weg: …
Der Fundamentaltheologe Don Alfredo Morselli analysiert systematisch, auf welchen Pfaden Papst Franziskus und sein neuer Glaubenspräfekt unterwegs sind.
Nachrichten

Die Dubia der Kardinäle: Probleme einer ausstehenden Antwort

Von Don Alfre­do Mor­sel­li* Es ist bekannt, daß fünf Kar­di­nä­le1, besorgt über „die Aus­sa­gen eini­ger Bischö­fe, die weder kor­ri­giert noch wider­ru­fen wur­den“ 2, dem Papst am 21. August 2023 fünf Dubia, d. h. fünf Fra­gen zu Glau­bens­fra­gen, vor­ge­legt haben.3Eine erste Fas­sung der­sel­ben Fra­gen war bereits am 10. Juli 2023 ein­ge­reicht wor­den. Die Ant­wort des Pap­stes …
"Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer" von Francisco de Goya (1799)
Forum

Die Kirche wird nicht erst heute durch den Heiligen Geist geführt

Kom­men­tar zum Syn­oden­do­ku­ment von Msgr. Mari­an Ele­gan­ti* Schon im ersten Satz fällt die Beto­nung der Tau­fe auf als Grund­la­ge für die ega­li­tä­re Syn­oda­li­tät und Mit­be­stim­mung der­je­ni­gen, die bis­her nicht mit­be­stim­men konn­ten, weil sie kei­ne Bischö­fe waren. Durch das Doku­ment zieht sich viel Weih­rauch für das Ereig­nis selbst, das als Gespräch im Geist – aber wer …