„Seien Sie nicht fanatisch“ – Bischof Sanchez Sorondo über die sakrilegische Kommunion

Der politische Arm des Papstes, die Abtreibung und ein Präsidentenbesuch im Vatikan



Argentiniens neues Staatsoberhaupt Alberto Fernandez mit seiner Primera Dama, die nicht seine sakramental angetraute Frau ist. Papst Franziskus empfing ihn herzlich.
Argentiniens neues Staatsoberhaupt Alberto Fernandez mit seiner Primera Dama, die nicht seine sakramental angetraute Frau ist. Papst Franziskus empfing ihn herzlich.

(Rom) Katholisches.info berichtete über den sakrilegischen Kommunionempfang durch den neuen argentinischen Staats- und Regierungschef Alberto Ángel Fernández im Vatikan. Der Linksperonist wurde am 31. Januar im Vatikan empfangen. Während sein konservativer Amtsvorgänger Mauricio Macri vom Heiligen Stuhl wie ein Paria behandelt wurde, verlief die Aufnahme des neuen Präsidentenpaares herzlich. Die couragierte Diane Montagna führte ein Interview mit Sanchez Sorondo zu dem Kommunionempfang und dem Umgang des Vatikans mit katholischen Politikern.

Unmittelbar vor der Audienz bei Papst Franziskus zelebrierte Kurienbischof Marcelo Sanchez Sorondo, der politische Arm des Papstes, für das Präsidentenpaar und dessen Gefolge eine Messe in den Vatikanischen Grotten. Obwohl Fernandez ein wiederverheirateter Geschiedener und erklärter Abtreibungsbefürworter ist, zögerte er nicht, die Kommunion zu empfangen. Bischof Sanchez Sorondo zögerte ebensowenig, sie ihm zu spenden.

Diane Montagna, die Rom-Korrespondentin von LifeSiteNews, interviewte Msgr. Sanchez Sorondo zu diesem Vorfall. Der Kurienbischof ist der Architekt des politischen Paradigmenwechsels, der durch Papst Franziskus zum Gleichschritt mit der UNO einerseits und der wohlwollenden Annäherung zur radikalen Linken und kommunistischen Diktaturen andererseits vollzogen wurde.

Diane Montagna befragte Bischof Sanchez Sorondo grundsätzlich zum Umgang mit Politikern, die Abtreibungsbefürworter sind. Sie streifte dabei die jüngste Anwesenheit des Neomalthusianers Jeffrey Sachs, Chefökonom der UNO, im Vatikan und die bevorstehenden US-Wahlen, wo alle Kandidaten der Demokratischen Partei als stramme Abtreibungsverfechter auftreten.

An dieser Stelle wird ab jenem Abschnitt wiedergegeben, der sich mit Argentinien befaßt, der Heimat von Papst Franziskus, die das Kirchenoberhaupt meidet – samt Bezug auf Trump, Biden und Kardinal Burke.

„Wir haben dieses Problem nicht“

Diane Montagna: Ich möchte Sie zu einer anderen Angelegenheit befragen, und das ist der jüngste Besuch des argentinischen Präsidenten beim Papst. Es hat einen Skandal ausgelöst, daß Sie ihm und seiner Geliebten [die Kommunion] gespendet haben, denn er ist bekanntermaßen für Abtreibung und bekanntermaßen nicht mit dieser Frau verheiratet, aber sie leben zusammen. Sie haben die Kommunion erhalten.

Bischof Sanchez Sorondo: Dies ist eine weitere Diskussion in Ihrem Land. Wir haben dieses Problem nicht.

Diane Montagna:  Wie können Sie ihnen die Kommunion geben? Es ist Jesus. Es ist Jesus. Sie leben offen im Ehebruch, und er unterstützt die Abtreibung.

Bischof Sanchez Sorondo: Entschuldigung, Entschuldigung, kennen Sie das kanonische Recht? Kennen Sie das kanonische Recht? Wir müssen dem kanonischen Recht folgen, nicht der Meinung einiger Bischöfe. Und das kanonische Gesetz besagt, daß man sie nicht nicht geben kann – man ist verpflichtet, die Kommunion zu spenden, wenn jemand um die Kommunion bittet. Nur für den Fall, daß er exkommuniziert ist. Der Präsident ist nicht exkommuniziert, deshalb kann ich ihm die Kommunion geben, wenn er mich um die Kommunion bittet.

Diane Montagna:  Wenn er aber für Abtreibung ist …

Bischof Sanchez Sorondo: Das hat nichts damit zu tun. Es wird nicht gesagt, daß wir einem Politiker, der für Abtreibung ist, keine Kommunion zu geben haben. Das ist die Meinung einiger Bischöfe Ihres Landes, aber nicht die Meinung der Bischofskonferenz.

Diane Montagna: Kardinal Raymond Burke …

Bischof Sanchez Sorondo: Der Kardinal Burke!

Diane Montagna: Aber die Bischofskonferenz hat keine Zuständigkeit …

Bischof Sanchez Sorondo: Der Papst sagt das nicht. Papst Johannes Paul II. gab allen Menschen die Kommunion, die für Abtreibung waren – allen Präsidenten – die Kommunion. Also … das ist nur die Meinung von Burke.

Diane Montagna: Nein … es gibt noch andere.

Bischof Sanchez Sorondo: Vielleicht zwei oder drei, aber es ist nicht die Meinung der Argentinischen Bischofskonferenz. Es ist nicht die Meinung der Italienischen Bischofskonferenz. Es ist nicht die Meinung des Papstes.

Diane Montagna: Also kann jeder, auch jemand, der in einem öffentlichen Skandal lebt, offen und schwerwiegend, zur Kommunion zugelassen werden, und als Priester können Sie nicht sagen: „Es tut mir leid, aber …“

Bischof Sanchez Sorondo: Nur wenn er exkommuniziert ist!

Diane Montagna: Aber was ist, wenn er sich durch seinen öffentlichen Skandal exkommuniziert hat?

Bischof Sanchez Sorondo: Er ist nicht exkommuniziert! Exkommuniziert ist ein sehr wichtiges Urteil,  und man muß es mitteilen, daß jemand exkommuniziert ist. Sie können eine Person nicht exkommunizieren.

Diane Montagna: Nein, das weiß ich.

Bischof Sanchez Sorondo: Nur der Bischof.

Diane Montagna: Ich weiß, aber er lebt mit dieser Frau zusammen. Sie leben in offenem Ehebruch.

Bischof Sanchez Sorondo: Das ist ein Problem seines Gewissens. Es ist nicht mein Problem. Ich habe nicht die Möglichkeit, Nein zu sagen.

Diane Montagna: Aber wäre es nicht die Gelegenheit um seiner Seele willen…

Bischof Sanchez Sorondo: Sie haben in Ihrem Land das gleiche Problem mit dem Vizepräsidenten von Obama, nicht?

Diane Montagna: Biden

Bischof Sanchez Sorondo: Biden

Diane Montagna: Genau, und Pelosi. Nancy Pelosi fördert offen die Abtreibung und nennt sich katholisch.

Bischof Sanchez Sorondo: Also, es ist wieder Ihr Problem. Es ist Ihre Praxis. Es ist ein Problem Ihrer Bischöfe, aber es ist kein Problem der Kirche.

Diane Montagna: Aber die Eucharistie ist Jesus. Wie können Sie ihnen Jesus geben…?

Bischof Sanchez Sorondo: Ich glaube an das Gewissen der Menschen. Wenn die Leute mich um die Kommunion bitten. Ich weiß nicht, ob er wirklich in Sünde ist oder nicht. Ich habe nicht die Möglichkeit, das zu sagen. Vielleicht sind sie an diesem Tag zur Beichte gegangen, und er möchte keine Beziehung zu seiner Dame haben. Es gibt also viele Fragen, die in dieser Form nicht zu lösen sind.

Diane Montagna: Ich weiß, es ist nur, weil das öffentlich war… Es war auf allen sozialen Netzwerken, daß der argentinische Präsident, von dem jeder weiß, daß er für die Zulassung der Abtreibung eintreten will…

Bischof Sanchez Sorondo: Es war ein Beispiel dafür, daß er als erstes während seines Aufenthalts in Rom mit dem Papst gesprochen hat und am Morgen zur Messe gehen wollte, und ich habe diese Messe organisiert.

Diane Montagna: Es ist wunderbar, daß er zur Messe geht.

Bischof Sanchez Sorondo: Und ich wußte nicht, ob er zur Kommunion gehen würde. Er bat mich um die Kommunion, und ich hatte keinen Grund, Nein zu sagen.

Diane Montagna: Nicht einmal, wenn er Abtreibungsbefürworter ist und ein Abtreibungsgesetz verabschieden möchte.

Bischof Sanchez Sorondo: Nein, das ist nach dem Kirchenrecht kein Grund, um Nein zu sagen zur Kommunion.

Diane Montagna: Wissen Sie, um welchen Canon es sich handelt?

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, ich kann Ihnen die Canones geben. Es gibt drei Canones. Der erste Canon besagt, daß wir verpflichtet sind, Personen, die um die Kommunion bitten, die Kommunion zu gewähren. Es gibt nur eine Ausnahme, und die Ausnahme ist, wenn er exkommuniziert ist. Natürlich gibt es einige Kardinäle wie Kardinal Burke, aber das ist die Meinung des Kardinals.

Diane Montagna:  Nun, aber er weiß, was das Kirchenrecht sagt. Ich meine, er war der Leiter der Apostolischen Signatur.

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, aber es ist eine Interpretation des Canons. Es ist nicht die allgemeine Auslegung der Kirche. Es ist nur seine Interpretation, und es ist auch gegen die Amerikanische Bischofskonferenz.

Diane Montagna: Aber jeder weiß, und Benedikt XVI. hat es gesagt, daß die Bischofskonferenz keine wirkliche Autorität hat, nicht in dieser Angelegenheit.

Bischof Sanchez Sorondo: Benedikt, als er Kardinal war, sagte: „Ich stimme der Schlußfolgerung der Amerikanischen Bischofskonferenz zu“. Ja! Ja! So ist das.

Diane Montagna: Ich werde es nachschlagen. Wenn Sie mir das sagen, werde ich es nachschlagen.

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, schauen Sie sich diese Dinge an.

Diane Montagna: Sie sagen, daß Benedikt XVI. zugestimmt hat, einem Abtreibungsbefürworter…

Bischof Sanchez Sorondo: Dies war eine Frage, die sich die Amerikanische Bischofskonferenz gestellt hat, und nach der Erklärung von Kardinal Ratzinger schickte der Kardinal Ratzinger eine zweite Erklärung, um zu sagen: „Ich stimme der Schlußfolgerung der Amerikanischen Bischofskonferenz zu. Wir können das tun. Wir können die Kommunion geben, wenn sie um die Kommunion bitten, weil sie nicht exkommuniziert wurden.“

Diane Montagna: Nun, ich werde das nachschlagen.

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, also nur Kardinal Burke.

Diane Montagna: Es gibt auch andere.

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, vielleicht ein oder zwei Bischöfe. Aber das ist kein Problem. In Italien ist das kein Problem. Mit dem Papst ist das kein Problem. Johannes Paul II. gab [unverständlich] allen Menschen die Kommunion, die Abtreibung förderten. Dies ist die Praxis [unverständlich]. Vielleicht macht mich das nicht froh.

Diane Montagna: Aber es wäre eine Gelegenheit. Das war ein öffentlicher Skandal. Die Tatsache, daß ein abtreibungsbefürwortender Präsident, der mit seiner Geliebten schläft …

Bischof Sanchez Sorondo: Das sagen Sie…

Diane Montagna: Er lebt mit seiner Geliebten!

Bischof Sanchez Sorondo: Ich weiß es nicht. Ich weiß es nicht.

Diane Montagna: Jeder weiß es. Sie lebt mit ihm zusammen. Sie benimmt sich wie die First Lady.

Bischof Sanchez Sorondo: Ich weiß es nicht.

Diane Montagna: Wie können Sie das nicht wissen? Sie sind Argentinier.

Bischof Sanchez Sorondo: Das ist Ihr Problem. Es ist nicht mein Problem. Und ich habe keinen Grund, keinen kanonischen Grund, Nein zu sagen. Was kann ich also tun?

Diane Montagna: Wollten Sie jemals die Gelegenheit nützen, um vor oder nach der Messe mit ihm zu sprechen? Vor der Messe, wenn er zur Messe gehen will. Das war alles organisiert…

Bischof Sanchez Sorondo: Nein, ich hatte keine Gelegenheit zu sprechen.

Diane Montagna: Sie sind ein Priester. Sie könnten die Gelegenheit nützen. Es wurde organisiert …

Bischof Sanchez Sorondo: Mehr sage ich nicht. Mehr sage ich nicht. Vielleicht habe ich in Zukunft die Möglichkeit, zu sprechen …

Diane Montagna: … weil diese Dinge organisiert sind. Er ist ja nicht nur aufgetaucht und wollte zur Messe gehen.

Bischof Sanchez Sorondo: Gut, danke dafür.

Diane Montagna: Ich denke nur an das Wohl seiner Seele – und an das Wohl Ihrer Seele. Der heilige Paulus ist sich sehr klar darüber, wie wir uns die Verdammung essen können (vgl. 1 Kor 1,29).

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, aber der heilige Paulus sagt auch ganz klar: „Mein einziger Richter ist mein Gewissen.“ Der heilige Paulus sagte es.

Diane Montagna: Nein, nein, hat er nicht. Er sagte, daß der Herr sein Richter ist. Er sagte, nicht  einmal er kann über sich selbst richten: „Der Herr ist mein Richter“ (vgl. 1 Kor 4,4).

Bischof Sanchez Sorondo: Der Herr ist mein Richter, aber der Herr ist in meinem Gewissen.

Diane Montagna: Der Herr muß nicht dort sein, wenn wir Ihn nicht haben …

Bischof Sanchez Sorondo: Er ist nicht im Gewissen des Bischofs oder des Kardinals …

Diane Montagna: Aber wenn sie kein wohlgeformtes Gewissen haben, in dem die göttliche Gnade tatsächlich wirkt, dann belügt sie ihr Gewissen wahrscheinlich. Die Verfinsterung des Intellekts …

Bischof Sanchez Sorondo: Das ist Ihre Interpretation. Entschuldigung, ich möchte nicht weiter mit Ihnen sprechen, weil Sie völlig… und nur polemisieren wollen. Sie sollten sehr glücklich sein und zu Ihrem Kardinal Burke sagen: „Schauen Sie, der Präsident [von Argentinien] geht zur Messe“. Das ist die wichtige Tatsache. Und Ihr Präsident ist nicht zur Messe gegangen.

Diane Montagna: Was meinen Sie mit „mein Präsident“?

Bischof Sanchez Sorondo: Wie ich es gesagt habe.

Diane Montagna: „Mein Präsident“ bezogen auf Präsident Trump?

Bischof Sanchez Sorondo: Ja. Er geht nicht zur Messe.

Diane Montagna: Aber er ist kein Katholik.

Bischof Sanchez Sorondo: Genau! Das ist ein großer Unterschied.

Diane Montagna: Er ist kein Katholik. Aber Präsident Trump ging im Januar … er war der erste US-Präsident, der mit Tausenden und Abertausenden junger Menschen zum Marsch für das Leben ging.

Bischof Sanchez Sorondo: Ja, um die Stimmen der Katholiken zu bekommen. Um die Stimmen der Katholiken zu bekommen. Sagen Sie das Kardinal Burke. Und tatsächlich habe ich gehört, daß Kardinal Burke gegen Präsident Trump ist.

Diane Montagna: Er ist dagegen?

Bischof Sanchez Sorondo: Ja. Ja. Er ist gegen viele Dinge, die [Trump] sagt.

Diane Montagna: Nun, man muß nicht mit allem einverstanden sein, was Präsident Trump tut. Aber er rettet Babys. Er rettet Babys.

Bischof Sanchez Sorondo: Bitte, liebe Frau, verstehen Sie die katholischen Ideen und seien Sie nicht fanatisch, seien Sie nicht fanatisch.
Wenn Sie weiter mit mir sprechen wollen, seien Sie nicht fanatisch. Versuchen Sie die Vernunft zu benutzen.

Diane Montagna: Das tue ich. Vielen Dank.

Text: Giuseppe Nardi
Bild: LifeSiteNews

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6 Kommentare

  1. Ich bin als Laie – in mehrfacher Hinsicht – sozusagen nur ein kleines Kirchenlicht. Aber ich habe immer geglaubt, es gebe so etwas wie eine „Selbst-Exkommunikation“. Mit anderen Worten eine Exkommunikation, die quasi eo ipso eintritt, indem man bestimmte „Akte“ setzt. Ob zu diesen „Akten“ auch gehört, als verheirateter Mann ganz „ungeniert“ in einem ehebrecherischen Verhältnis mit einer anderen Frau zu leben und überdies öffentlich als Abtreibungsbefürworter aufzutreten, kann ich allerdings nicht sagen. Ich kann nur für mich selbst sagen, dass ich es mit meinem Gewissen nie und nimmer vereinbaren könnte, die heilig Kommunion zu empfangen, wenn ich in der Lage des Herrn Alberto Fernandez wäre.

  2. Welche unverschämten und frechen Antworten, welch ein Umgang!
    Eine Bischofskonferenz gibt es nicht in der Hierarchie der Kirche.
    Eine Bischofskonferenz ist bestenfalls ein Arbeitstreffen, sie hat nichts zu bestimmen, nichts zu sagen! Allein der Diözesanbischof hat zu bestimmen und kann sich nicht feige hinter einer Bischofskonferenz verstecken. Gott wird ihn nicht fragen, was hat deine Bischofskonferenz gesagt, sondern was hast du gesagt.

    Die deutsche Bischofskonferenz mit nur noch 5 vielleicht ernstzunehmenden Bischöfen von ca. 70 ist ein NICHTS. Und dieses nichts veruntreut über zwei Jahre zwangsabgepresste Kirchensteuern für eine „Synode“ zusammen mit einem anderen nichts, dem ZdK mit seinem BdkJ, das auch noch vom nichts der Bischofskonferenz bezahlt wird. Die Gläubigen deutschen Katholiken können niemals durch die Kirche zerstören wollende Funktionäre vertreten werden.

    In der Kirchenzeitung des Erzbistums Berlin redet eine Referentin Pastoral von „die heilige Geistkraft“ – Orwellsches Neusprech.
    Erst wenn alle häretischen Medien (Kirchenzeitungen, Domradio etc.) nicht mehr bezahlt und abgeschafft sind, häretische Theologen und Priester entlassen und häretischen „Religionslehrern“ die Lehrerlaubnis entzogen worden ist, die DBK nur ein Arbeitstreffen zur Förderung von Evangelisierung und Mission, die Kirchen wieder sakrale Räume geworden sind, die entwurzelnden sogenannten pastoralen Räume verschwunden sind und es gläubige Pfarrer mit einer Gemeinde gibt und die Eucharistische Anbetung, die tridentinische Messe und der gregorianische Choral, sowie gläubige Priesterseminare und kontemplative Ordensgemeinschaften gefördert werden, wird es mich wieder interessieren, was die deutschen Bischöfe sagen.

  3. Bei diesem Interview sieht man sehr deutlich – man kann mit irgendwelchen Aktionen nichts (mehr) machen.
    Der Bischof spricht aalglatt und drängt die mutige Journalistin sogar in die Defensive. Richtig teuflisch!
    Selbst wenn sie ihn in die Defensive drängen würde. Wieviele Menschen bekämen dieses Interview dann tatsächlich in korrekter Form zu lesen?
    Man kann aber als einzelner sehr wohl was machen.
    Man kann (gerade in Deuitschland und Österreich) der offiziellen (häretischen) Kirche den Rücken kehren und die somit gesparte Kirchensteuer glaubenstreuen Vereinigungen zukommen lassen.
    Das ist (mit Ausnahme der Waffe des Gebetes) das effektivste was man machen kann.
    Man könnte natürlich diesen Bischof ob dieses Interviews bei der Rota anzeigen.
    Einfach lächerlich!
    Ein jeder denke einfach mal scharf nach.

  4. Die Physiognomie von Erzbischof Sorondo läßt mich immer etwas frösteln. Was für ein böser Blick.
    Könnte von Hieronymus Bosch sein. Ein schauriger Typ. Und ziemlich frech, so wie er mit einer ernsthaften Katholikin umgeht.

    Alle diese Dinge sind in kleinerem Maßstab durchaus auch aus Österreich bekannt: harte, aggressive Geistliche, die gläubige Katholiken regelrecht anbellen, wenn diese sich im Sinne des Glaubens äußern.

    In Abwandlung der Diagnose der Magd im Hof des Hohenpriesters könnte man sagen: Du bist doch auch einer der Feinde der Gläubigen, dein Gesicht verrät dich.

  5. @ Bellis: die Bischofskonferenzen sind eine Einrichtung der Zeit nach dem Vatikanum II, aber sie entbinden den Diözesanbischof nicht seiner Verantwortung für seine Diözese. Vor diesem Hintergrund darf man nicht auf die deutsche Bischofskonferenz schauen, die immer von „Einmütigkeit“ als Wert spricht.Auf einen anderen Begriff, den Sie nannten möchte ich noch eingehen: „Heiliggeistkraft“. Mir läuft es immer kalt den Rücken herunter, wenn #Priester diesen Begriff benutzen, anstelle von der Kraft oder „Wirkkraft des Heiligen Geistes“ zu sprechen. Es ist sprachlich eine Entpersonalisierung der dritten Person der Heiligen Dreifaltigkeit und damit ein Angriff auf unseren christlichen Gottesglauben. Er hat nach meinen Recherchen seine Quelle in der feministischen Theologie.

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