Thomas Cole: Desolation (Verlassenheit) aus dem Zyklus The Course of Empire (Der Weg des Imperiums), 1836.
Hintergrund

Wie sich der christliche Westen selbst zerstört

In der west­li­chen Zivi­li­sa­ti­on, die einst abend­län­disch genannt wur­de, ist ein „regel­rech­ter Selbst­haß“ ent­stan­den, der die intel­lek­tu­el­len Schich­ten erfaßt hat und der im „Tri­umph des Rela­ti­vis­mus“ kon­kre­te For­men annimmt. Es ist eine Para­bel, die direkt zum Selbst­mord führt, indem die west­li­che Zivi­li­sa­ti­on von neu­en iden­ti­tä­ren, für die vor­herr­schen­de Kul­tur undurch­läs­si­gen Kul­tu­ren weg­ge­fegt wird. Es sei

Benedikt XVI. inmitten der Wüste, deren Ausbreitung er frühzeitig erkannte. Ist sein Rücktritt gültig oder war es ein „falscher Rücktritt“ im doppelten Sinn?
Hintergrund

Der letzte Papst des Westens?

(Rom) Die ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Libe­ro wid­me­te am 11. Juni in ihrer Bei­la­ge Libero­Pen­sie­ro (Freie Gedan­ken) Bene­dikt XVI. brei­ten Raum. Unter der Über­schrift „Die Wüste brei­tet sich aus“ befas­sen sich zwei Autoren mit jenem Mann, der von 2005 bis 2013 als Papst die Kir­che lei­te­te. Bei­de berüh­ren dabei bri­san­te Themen.

Konvertiten, ehemalige Muslime, die Christen wurden, haben an Papst Franziskus einen leidenschaftlichen Appell gerichtet, der den ganzen Westen angeht. Sie fordern das Ende der Islamisierung und von Papst Franziskus, die Förderung dieser Islamisierung einzustellen.
Christenverfolgung

Konvertiten fordern Ende der Islamisierung

(Rom) Eine Grup­pe von Kon­ver­ti­ten, die sich vom Islam zum katho­li­schen Glau­ben bekehrt haben, haben einen dra­ma­ti­schen Appell an Papst Fran­zis­kus gerich­tet. Sie kri­ti­sie­ren eine „nai­ve und gefähr­li­che Hal­tung“ gegen­über dem Islam. Sie for­dern ein Ende der Isla­mi­sie­rung des Westens und von Papst Fran­zis­kus, daß er die För­de­rung die­ser Isla­mi­sie­rung been­den sol­le. Die Sache sei

Kardinal Robert Sarah mit Großmeister Fra Matthew Festin vom Souveränen Malteserorden.
Liturgie & Tradition

„Der Westen ist zum Grab Gottes geworden“ — Kardinal Sarahs „J’accuse…!“

(Rom) „Die west­li­che Kul­tur hat sich orga­ni­siert, als wür­de Gott nicht exi­stie­ren. Wir haben ihn getö­tet. Der Mensch weiß nicht mehr, wer er ist, noch weiß er, wohin er geht.“ Kar­di­nal Robert Sarah, der Prä­fekt der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung ver­öf­fent­lich­te in der am 12. Janu­ar erschie­ne­nen aktu­el­len Aus­ga­be (1/2017) der