Adeste fideles
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Adeste Fideles und die Bekehrung Paul Claudels

Von Rober­to de Mat­tei* Es gibt Melo­dien, die einen Augen­blick beglei­ten und dann ver­hal­len wie ein fer­nes Echo. Und es gibt ande­re, die schein­bar die Jahr­hun­der­te durch­zie­hen wie ein unter­ir­di­scher Strom, um in den ent­schei­den­den Momen­ten des mensch­li­chen Lebens wie­der an die Ober­flä­che zu tre­ten. Ade­ste fide­les gehört unzwei­fel­haft zu die­ser zwei­ten Kate­go­rie: ein Weih­nachts­ge­sang
Am Sonntag segnete Papst Leo XIV., wie traditionell am Vierten Adventssonntag üblich, die von Gläubigen auf den Petersplatz gebrachten "Bambinelli", die Jesuskindfiguren für die Weihnachtskrippen
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Was sich am Wochenende in Rom getan hat

Das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de im Vati­kan stand wie immer im Zei­chen vie­ler Ereig­nis­se, von denen zwei her­aus­ge­grif­fen wer­den sol­len, die exem­pla­risch für die Spann­wei­te kirch­li­chen Lebens ste­hen: geleb­te weih­nacht­li­che Volks­fröm­mig­keit auf dem Peters­platz und eine insti­tu­tio­nell bedeut­sa­me Wei­chen­stel­lung für die Lei­tung der Weltkirche.
Weihnachtsbaum und Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz
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Der Christbaum für den Petersplatz ist auf dem Weg nach Rom

Die Bewoh­ner des Ledrot­als haben sich durch­ge­setzt. In der Nacht zum Mon­tag, dem 18. Novem­ber, wur­de in aller Frü­he die Fich­te gefällt, die als Christ­baum für den Peters­platz bestimmt ist. Seit gestern abend ist der Baum auf dem Weg nach Rom, wo er mor­gen früh erwar­tet wird.
Die diesjährige Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz ist deren Erfindung durch den heiligen Franz von Assisi vor 800 Jahren gewidmet
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Die Weihnachtskrippe, ein Weg, die Menschwerdung Gottes zu sehen

Von Johan­nes Thiel Im Jahr 1223 emp­fand der hei­li­ge Fran­zis­kus in jener Hei­li­gen Nacht in dem klei­nen Ort Greccio im Apen­nin hin­ter Rom den Wunsch, die Geburt des Got­tes­soh­nes, der Fleisch gewor­den ist, sze­nisch nach­emp­fun­den zu sehen. So ent­stand die gro­ße und schö­ne, inzwi­schen 800 Jah­re alte Tra­di­ti­on der Weihnachtskrippe.
Der Weihnachtsbaum für den Petersplatz wurde am Dienstag aus dem Maira-Tal nach Rom gebracht
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Der Weihnachtsbaum auf dem Petersplatz stammt 2023 aus einem okzitanischen Tal

(Rom) Gestern wur­de auf dem Peters­platz der dies­jäh­ri­ge Weih­nachts­baum auf­ge­rich­tet. Wie schon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren bie­tet die Her­kunft des Bau­mes die Gele­gen­heit, eine zumeist unbe­kann­te kul­tu­rel­le Sei­te auf­zu­schla­gen. Eine Sei­te, die in die Hei­mat von Sprach­min­der­hei­ten führt, die es in Ita­li­en gibt.
Die Geburtsgrotte von Bethlehem: Eine kurze Betrachtung auf dem Weg zur Krippe.
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Licht und Schatten liegen auf der Grotte von Bethlehem

Von Cri­stia­na de Magi­stris „Ent­fer­ne die­se abscheu­li­chen Lum­pen und die­se Hüt­te, die des Got­tes, den ich anbe­te, unwür­dig ist, aus mei­nen Augen!“ So reagier­te der Häre­ti­ker Mar­ki­on schon in den ersten Jahr­hun­der­ten auf das Geheim­nis von Beth­le­hem. Wir aber beten die­se Lum­pen und die­se ärm­li­che Hüt­te an, denn sie spie­geln Got­tes Geschmack, Sei­ne Weis­heit, Sei­ne
Die Gläubigen, Kinder und Erwachsene, die gestern das Jesuskind der Weihnachtskrippe auf den Petersplatz gebracht haben, wurden enttäuscht.
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Bambinelli bleiben ohne den Segen des Papstes

(Rom) An Gau­de­te, dem Drit­ten Advents­sonn­tag, ist es in Rom Tra­di­ti­on, daß die Gläu­bi­gen, vor allem Kin­der, das Jesus­kind der Weih­nachts­krip­pe zum Ange­lus auf den Peters­platz brin­gen, damit der Papst die Bam­bi­nel­li seg­net. Vie­le waren es nicht, die in die­sem Jahr den Brauch hoch­ge­hal­ten haben. Auf dem Peters­platz gilt als eine der absur­den Coro­­na-Maß­­nah­­men des
"Schrecklich", die Weihnachtskrippe des Vatikans auf dem Petersplatz.
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„Das scheinen Marsmenschen“ – Die Weihnachtskrippe auf dem Petersplatz

(Rom) Gestern um 17 Uhr gin­gen die Lich­ter auf dem gro­ßen Christ­baum und der gigan­ti­schen Weih­nachts­krip­pe auf dem Peters­platz an. Das Gover­na­torat des Staa­tes der Vati­kan­stadt hat­te kurz zuvor bekannt­ge­ge­ben, daß dies im Rah­men einer klei­nen Zere­mo­nie statt­fin­den wer­de, die dann unter Ein­hal­tung stren­ger Coro­­na-Bestim­­mun­­­gen statt­fand. Zur Schön­heit des Christ­baums wirkt die Häß­lich­keit der Weih­nachts­krip­pe
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Franziskus segnete Krippenfiguren des Jesuskindes

(Rom) Am Ende des Ange­lus grüß­te Papst Fran­zis­kus die auf dem Peters­platz ver­sam­mel­ten Gläu­bi­gen und Pil­ger und seg­ne­te die Krip­pen­fi­gu­ren des Jesus­kin­des, die sie mit­ge­bracht hat­ten. Tau­sen­de von Men­schen hiel­ten dazu ihre Figur des Jesus­kin­des in die Luft, die in den kom­men­den Tagen und Wochen in die Krip­pe zu Hau­se oder an ande­ren Orten gelegt