Franziskus segnete Krippenfiguren des Jesuskindes

(Rom) Am Ende des Ange­lus grüß­te Papst Fran­zis­kus die auf dem Peters­platz ver­sam­mel­ten Gläu­bi­gen und Pil­ger und seg­ne­te die Krip­pen­fi­gu­ren des Jesus­kin­des, die sie mit­ge­bracht hat­ten. Tau­sen­de von Men­schen hiel­ten dazu ihre Figur des Jesus­kin­des in die Luft, die in den kom­men­den Tagen und Wochen in die Krip­pe zu Hau­se oder an ande­ren Orten gelegt werden.

Fran­zis­kus sag­te dazu: 

„Die Krip­pe ist wie ein leben­di­ges Evangelium“.

Der Brauch, die Krip­pen­fi­gu­ren des Jesus­kin­des zu seg­nen, geht auf Papst Paul VI. zurück, und ist bereits über 50 Jah­re alt.

Fran­zis­kus erin­ner­te an sein Motu pro­prio Admi­ra­bi­le signum vom 29. Novem­ber 2019 „über die Bedeu­tung und den Wert der Weih­nachts­krip­pe“. Dar­aus zitier­te er:

„Die Krip­pe ist in der Tat wie ein leben­di­ges Evan­ge­li­um, das aus den Sei­ten der Hei­li­gen Schrift her­vor­tritt. Wenn wir über die Weih­nachts­sze­ne nach­den­ken, sind wir ein­ge­la­den, uns geist­lich auf den Weg zu machen, uns anzie­hen zu las­sen von der Demut des Einen, der Mensch wur­de, um jedem Men­schen zu begeg­nen. Und wir ent­decken, daß er uns so sehr liebt, daß er sich mit uns ver­eint, damit auch wir uns mit ihm ver­ei­nen können.“

Neben der Ankün­di­gung des näch­sten Eucha­ri­sti­schen Welt­kon­gres­ses, der im Sep­tem­ber 2020 in Buda­pest statt­fin­den wird, wünsch­te Fran­zis­kus allen „einen schö­nen Sonn­tag und eine schö­ne Weih­nachts­no­ve­ne, die mor­gen begin­nen wird.“

Text: Cla­ra Mett­mer
Bild: Vati­can­News (Screen­shot)