Kardinal Joseph Zen, Stimme und Gewissen der chinesischen Untergrundkirche
Christenverfolgung

„Beim Vatikan-China-Deal geht nichts weiter – und das ist gut so“ – Kardinal Zens Kritik an der Appeasement-Politik

(Hong Kong) Kardinal Joseph Zen, der emeritierte Bischof von Hong Kong, ist seit vielen Jahren die graue Eminenz der katholischen Untergrundkirche in der kommunistischen Volksrepublik China. In einem gestern veröffentlichten Interview des Catholic Herald begrüßte der streitbare Kardinal, daß die Annäherung zwischen dem Vatikan und dem Regime in Peking offenbar zum Stillstand gekommen ist. Zugleich

Bischof Casimir Wang von Tianshui
Christenverfolgung

Untergrundbischof Casimir Wang gestorben – 10 Jahre im Gefängnis

(Peking) In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages starb in der Volksrepublik China der katholische Untergrundbischof Casimir Wang Milu von Tianshui in der Provinz Gansu. Msgr. Wang wurde 74 Jahre alt. Er wurde von der kommunistischen Regierung nicht als Bischof anerkannt. Seine Beerdigung könnte am kommenden 18. Februar stattfinden. Eine entsprechende Einwilligung des Regimes liegt

Papst Franziskus im Gespräch mit Redakteuren von El Pais
Nachrichten

Papst Franziskus: „Befreiungstheologie war eine positive Sache in Lateinamerika“

(Rom) Die spanische Tageszeitung El Pais veröffentlichte in ihrer gestrigen Sonntagsausgabe ein ausführliches Interview mit Papst Franziskus. Darin sagte das katholische Kirchenoberhaupt, daß die „Befreiungstheologie eine positive Sache für Lateinamerika war“, „man in China die Religion praktizieren“ könne und er „wegen meiner Sünden viel mehr unverstanden“ sein müßte. Ein Auszug.

Bischofsernennungen in der Volksrepublik China
Christenverfolgung

Bischofsweihen: Peking antwortet auf „Neue Ostpolitik“ mit neuer Ohrfeige

(Rom) Vom Avvenire, der Tageszeitung der Italienischen Bischofskonferenz wurden die Bischofsweihen in der Volksrepublik China, zwei Ende November, eine dritte folgt in diesen Tagen, begrüßt und als geglückter Versuch eines neuen „modus operandi“ dargestellt, der zum Modell für das künftige Verhältnis zwischen dem kommunistischen Regime und dem Heiligen Stuhl werden könnte. Die Beziehungen zwischen Kirche

Trotz gegenteiliger Behauptung von Msgr. Pio Vito Pinto, Dekan der Rota Romana (Bild), haben Bischofssynoden nur beratende Funktion. Weder sie noch nachsynodale Schreiben können den Anspruch erheben vom Heiligen Geist geleitet zu sein.
Hintergrund

Amoris laetitia: Der Dekan der Rota Romana irrt zu Synode und Heiligem Geist

(Rom) Msgr. Pio Vito Pinto, der Dekan der Rota Romana, sprach auf einer Tagung in Madrid davon, daß Papst Franziskus den vier Kardinälen, die fünf Dubia (Zweifel) zum päpstlichen Schreiben Amoris laetitia geäußert haben, die Kardinalswürde aberkennen könnte, weil sie durch ihre Fragen ein „schwerwiegendes Ärgernis“ gegeben hätten. Sie hätten das „Ergebnis“ von zwei Bischofssynoden