Neue Kampagne der Kommunistischen Partei Chinas. Bilder von Jesus Christus müssen in Privathäusern durch ein Bild von Staats- und Parteichef Xi Jinping ersetzt werden.
Christenverfolgung

Parteisymbol statt Kreuz

(Peking) In der Volks­re­pu­blik Chi­na ist Mit­glie­dern der tota­li­tär regie­ren­den Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei die Mit­glied­schaft und das Prak­ti­zie­ren einer Reli­gi­on ver­bo­ten. Par­tei­ge­nos­sen haben Athe­isten zu sein. Eine Reli­gi­ons­zu­ge­hö­rig­keit sei sub­ver­siv und wür­de die Fun­da­men­te von Staat und Par­tei­herr­schaft unter­gra­ben. 2014 star­te­ten die ört­li­chen Par­tei­ka­der in der Pro­vinz Zhe­jiang (55 Mil­lio­nen Ein­woh­ner) eine Kam­pa­gne zur Zer­stö­rung „ille­ga­ler“

Kardinal Joseph Zen: „Gott möge die Kirche Chinas und den Heiligen Stuhl vor dem Abgrund bewahren“
Christenverfolgung

„Heiligen Stuhl und Chinas Kirche vor dem Abgrund bewahren“

(Hong Kong) Bei der Gedenk­mes­se für einen unter unge­klär­ten Umstän­den ums Leben gekom­me­nen Unter­grund­prie­ster hielt Kar­di­nal Joseph Zen, unum­strit­te­ne Auto­ri­tät der Unter­grund­kir­che in der Volks­re­pu­blik Chi­na, eine flam­men­de Pre­digt: Gott möge „die Kir­che in Chi­na und den Hei­li­gen Stuhl vor dem Abgrund bewah­ren“.

Chinesische Christen versuchen die Zerstörung ihrer Kirche zu verhindern.
Christenverfolgung

Chinesische Katholiken verhindern mutig Abriß ihrer Kirche

(Peking) Hun­der­te chi­ne­si­sche Katho­li­ken stell­ten sich am 29. August der Zer­stö­rung ihrer Kir­che durch das kom­mu­ni­sti­sche Regime in den Weg und konn­ten sich (vor­erst) durch­set­zen.

Requiem für Bischof Paul Xie Tingzhe unter Ausschluß der Öffentlichkeit in nur 30 Minuten. Seine Leiche wurde von der Lokalregierung verbrannt. Im Bild die Beisetzung der Asche auf dem Friedhof von Dongshan, die ebenfalls minimalistisch und unter Polizeiüberwachung erfolgen mußte.
Christenverfolgung

Zweierlei Maß bei Begräbnissen — Regime diktiert (unterschiedliche) Zeremonien für zwei verstorbene Bischöfe

(Peking) Bis in den Tod hin­ein läßt das kom­mu­ni­sti­sche Regime durch unter­schied­li­che Maß­stä­be spü­ren, was gewollt ist und was nicht — und wer Herr im chi­ne­si­schen Haus ist. Das gilt auch für die Beer­di­gun­gen der bei­den vor kur­zem ver­stor­be­nen katho­li­schen Bischö­fe. Die Lei­che von Msgr. Xie Ting­zhe, der die Mit­glied­schaft in der regi­me­hö­ri­gen Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung

Bischof Xie Xie Tingzhe von Urumtschi. Mehr als 20 Jahre seines Lebens mußte er wegen seines Glaubens im Gefängnis und als Zwangsarbeiter verbringen.
Christenverfolgung

Zwei chinesische Untergrundbischöfe gestorben — Zusammen mehr als 35 Jahre Gefängnis und Zwangsarbeit

(Peking) In der Volks­re­pu­blik Chi­na sind zwei kir­chen­treue Bischö­fe gestor­ben. Am 13. August starb Msgr. Syl­ve­ster Li Jiantang von Tai­yuan und am heu­ti­gen 14. August Msgr. Xie Ting­zhe von Urumts­chi (Xin­jang). Bei­de Bischö­fe ver­brach­ten vie­le Jah­re ihres Lebens im Gefäng­nis und in kom­mu­ni­sti­schen Straf­la­gern. Bei­de waren vom Hei­li­gen Stuhl aner­kannt.

Kardinal Joseph Zen, Stimme und Gewissen der chinesischen Untergrundkirche
Christenverfolgung

„Beim Vatikan-China-Deal geht nichts weiter — und das ist gut so“ — Kardinal Zens Kritik an der Appeasement-Politik

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, der eme­ri­tier­te Bischof von Hong Kong, ist seit vie­len Jah­ren die graue Emi­nenz der katho­li­schen Unter­grund­kir­che in der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na. In einem gestern ver­öf­fent­lich­ten Inter­view des Catho­lic Herald begrüß­te der streit­ba­re Kar­di­nal, daß die Annä­he­rung zwi­schen dem Vati­kan und dem Regime in Peking offen­bar zum Still­stand gekom­men ist. Zugleich

Joseph Kardinal Zen: Die Kardinäle "haben ein Recht, eine Antwort" zu den Dubia zu Amoris laetitia "zu bekommen".
Christenverfolgung

Kardinal Zen: Die Kardinäle „haben ein Recht, eine Antwort zu bekommen“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, der eme­ri­tier­te Bischof von Hong Kong, gilt als graue Emi­nenz der Unter­grund­kir­che in der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na. Der kämp­fe­ri­sche Pur­pur­trä­ger stell­te sich in einem Inter­view hin­ter die Dubia (Zwei­fel) der Kar­di­nä­le Brand­mül­ler, Bur­ke, Caf­farra und Meis­ner.

Bischof Casimir Wang von Tianshui
Christenverfolgung

Untergrundbischof Casimir Wang gestorben — 10 Jahre im Gefängnis

(Peking) In den frü­hen Mor­gen­stun­den des heu­ti­gen Tages starb in der Volks­re­pu­blik Chi­na der katho­li­sche Unter­grund­bi­schof Casi­mir Wang Milu von Tians­hui in der Pro­vinz Gan­su. Msgr. Wang wur­de 74 Jah­re alt. Er wur­de von der kom­mu­ni­sti­schen Regie­rung nicht als Bischof aner­kannt. Sei­ne Beer­di­gung könn­te am kom­men­den 18. Febru­ar statt­fin­den. Eine ent­spre­chen­de Ein­wil­li­gung des Regimes liegt