Freudenfest in der Diözese Portsmouth in Südengland: Vier ehemaligen Franziskaner der Immakulata wurden zu Priestern geweiht.
Liturgie & Tradition

Die neuen Franziskaner der Immakulata

(Lon­don) Am 5. Juli 2019 war die süd­eng­li­sche Stadt Ports­mouth für einen kur­zen, aber bedeu­ten­den Augen­blick so etwas wie der Mit­tel­punkt der katho­li­schen Welt, ohne daß die­se davon wuß­te. Die Küsten­stadt ist der Geburts­ort von Charles Dickens und war Aus­gangs­punkt der alli­ier­ten Lan­dung in der Nor­man­die. Sie ist seit 1882 aber auch Sitz eines Bischofs,

Franziskaner der Immakulata
Hintergrund

Punktesieg für Franziskaner der Immakulata

(Rom) Die von der Ordens­kon­gre­ga­ti­on mit Bil­li­gung von Papst Fran­zis­kus unter­drück­ten Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta haben einen wei­te­ren Sieg errun­gen, zumin­dest einen mora­li­schen Sieg, der im Vati­kan mehr denn je Anlaß für einen Nach­denk­pro­zeß sein soll­te. Dafür fehl­ten bis­her jeg­li­che Anhalts­punk­te.

Pater Stefano Maria Manelli (vorne links), Gründer und bis 2013 Generaloberer der Franziskaner der Immakulata, 2009. Der 84-Jährige befindet sich seit dreieinhalb Jahren ohne Nennung von Gründen unter Hausarrest
Forum

Nulla poena sine culpa — Papst Franziskus und die Franziskaner der Immakulata

von Gio­van­ni Tur­co* Ich will es so all­ge­mein­ver­ständ­lich wie mög­lich dar­le­gen, denn die Ange­le­gen­heit ist von gro­ßer Bedeu­tung. Zu den klas­si­schen Rechts­grund­sät­zen zählt, daß es kei­ne Stra­fe ohne Schuld gibt. Die Stra­fe setzt eine per­sön­li­che Schuld vor­aus. Zudem ist die Stra­fe nur dann gerecht, wenn sie ver­hält­nis­mä­ßig zur Schuld ist. Es geht um Gerech­tig­keit, die