Der Priester Enrique Martínez, Pfarrer von Santa Martha in Managua, wurde am 13. Oktober bverhaftet.
Christenverfolgung

Wieder ein Priester in Nicaragua verhaftet

(Mana­gua) Der nica­ra­gua­ni­sche Prie­ster im Exil Uri­el Val­le­jos beklag­te am Frei­tag die Ver­haf­tung sei­nes Mit­bru­ders Enri­que Mar­tí­nez Gam­boa durch die Natio­nal­po­li­zei. Die Zahl der 2022 ver­haf­te­ten Prie­ster erhöht sich damit auf ins­ge­samt neun, dar­un­ter auch ein Bischof.

In einer Erklärung gab die Erzdiözese Managua das jüngste Verbot von Prozessionen in der Stadt Masaya bekannt.
Christenverfolgung

Prozessionen in der regimekritischen Stadt Masaya verboten

(Mana­gua) „Aus Grün­den der öffent­li­chen Sicher­heit“ wur­den von der nica­ra­gua­ni­schen Natio­nal­po­li­zei Pro­zes­sio­nen zu Ehren des hei­li­gen Hie­ro­ny­mus, des Schutz­pa­trons der Stadt Masaya, ver­bo­ten. Wäh­rend das sozia­li­sti­sche Regime die Ver­fol­gung der Kir­che ver­schärft, wird die­ses von Papst Fran­zis­kus gestützt.

Gestern stürmte die nicaraguanische Polizei, besser bekannt als "Ortega-Milizen", die bischöfliche Kurie von Matagalpa und verhaftete den Bischof und mehrere Priester, Seminaristen und Laien.
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Wurde für den verhafteten Bischof von Matagalpa ein Deal ausgehandelt?

(Mana­gua) Am Frei­tag stürm­ten die Orte­­ga-Mili­­zen in Nica­ra­gua die Kurie der Diö­ze­se Mata­g­al­pa und nah­men Bischof Rolan­do Álva­rez und acht wei­te­re Per­so­nen fest. Soli­da­ri­täts­no­ten kom­men von ande­ren nica­ra­gua­ni­schen Diö­ze­sen und aus den USA. Der Sekre­tär der Päpst­li­chen Kom­mis­si­on für Latein­ame­ri­ka kün­dig­te für Sonn­tag eine Stel­lung­nah­me von Papst Fran­zis­kus an. Den­noch zeich­net sich ab, daß es

Bischof Álvarez von Matagalpa, umringt von nicaraguanischer Nationalpolizei, die ihn am Betreten der bischöflichen Kurie hindern wollte.
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„Nichts und niemand steht über ihnen, nicht einmal ein Bischof mit dem Allerheiligsten“

(Rom) Papst Fran­zis­kus reagiert sehr auf­merk­sam auf Kri­tik der New York Times. Ob dies auch für das ande­re links­li­be­ra­le Flagg­schiff der USA, die Washing­ton Post, gilt, könn­te sich bald zei­gen. Die­se Zei­tung ver­öf­fent­lich­te unter der Über­schrift „In Nica­ra­gua ist die ein­zi­ge aner­kann­te Kir­che die Orte­­ga-Muril­­lo-Kir­che“ eine Kolum­ne des nica­ra­gua­ni­schen Jour­na­li­sten Wilf­re­do Miran­da Abur­to zur Lage

Don Uriel Vallejos, Pfarrer in der Diözese Matagalpa (Nicaragua), ist seit Montag "Gefangener" in seiner Pfarrei, die von der Polizei gestürmt wurde.
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„Laßt mich nicht allein“ – Hilferuf eines nicaraguanischen Priesters

(Mana­gua) Der nica­ra­gua­ni­sche Prie­ster Uri­el Val­le­jos rief gestern die Gläu­bi­gen sei­ner Pfar­rei Divina Miser­i­cor­dia zu sei­ner Unter­stüt­zung auf. Am Mon­tag waren Poli­zi­sten gewalt­sam in die Pfarr­kir­che und das Pfarr­haus ein­ge­drun­gen und hal­ten sie seit­her besetzt.

Juntachef Daniel Ortega 1986 mit Mutter Teresa von Kalkutta. Das Versprechen, das er damals der Ordensfrau gab, wurde vom nicaraguanischen Machthaber vergessen.
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Missionarinnen der Nächstenliebe aus Nicaragua ausgewiesen

(Mana­gua) Die Mis­sio­na­rin­nen der Näch­sten­lie­be von Mut­ter Tere­sa von Kal­kut­ta wur­den vom san­di­ni­sti­schen Orte­­ga-Regime aus Nica­ra­gua aus­ge­wie­sen und nach Costa Rica abge­scho­ben. Nica­ra­gua steht zusam­men mit Vene­zue­la und Boli­vi­en an der Spit­ze der Län­der Latein­ame­ri­kas, in denen die Kir­che ver­folgt wird.

Solidaritätserklärung des Lateinamerikanischen Bischofsrates mit Bischof Álvarez und der Kirche in Nicaragua.
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Lateinamerikanischer Bischofsrat solidarisiert sich mit verfolgter Kirche in Nicaragua

(Mana­gua) Seit dem 19. Mai befin­det sich Bischof Rolan­do José Álva­rez Lagos von Mata­g­al­pa in Nica­ra­gua im Hun­ger­streik. Nach der Nica­ra­gua­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz soli­da­ri­sier­te sich nun auch der Latein­ame­ri­ka­ni­sche Bischofs­rat mit ihm.

Bischof Rolando José Álvarez Lagos von Matagalpa in Nicaragua befindet sich seit dem Abend des 19. Mai in einem unbefristeten Hungerstreik, um gegen die Verfolgung der Kirche und das repressive Regime von Daniel Ortega und der Sandinisten zu protestieren.
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Bischof im Hungerstreik

(Mana­gua) In Nica­ra­gua ist ein Bischof in den Hun­ger­streik getre­ten, um gegen die Repres­si­on des san­di­ni­sti­schen Regimes zu pro­te­stie­ren, mit der die Kir­che „zum Schwei­gen“ gebracht wer­den soll. In San­ta Mar­ta gilt das Orte­­ga-Regime hin­ge­gen als „befreun­de­te“ Macht.

Mit einem Kommuniqué teilte die Nuntiatur die Abwesenheit des Apostolischen Nuntius mit, ohne ein Datum für seine Rückkehr zu nennen.
Nachrichten

Kam der Apostolische Nuntius einer Ausweisung durch das sandinistische Regime zuvor?

(Mana­gua) Gestern erhiel­ten Gerüch­te neu­es Gewicht, der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in Nica­ra­gua sei des Lan­des ver­wie­sen wor­den. Da freie Medi­en in dem san­di­ni­stisch regier­ten Land zur Sel­ten­heit gewor­den sind, ist auch die Infor­ma­ti­ons­la­ge prekär.