Erste Angelobung von Daniel Ortega nach der sandinistischen Machtübernahme 1979. Im Hintergrund Fidel Castro.
Nachrichten

Bei sozialistischen Regimen hält sich Franziskus zurück

(Rom) Wenn es um sozialistische Diktaturen geht, gibt sich Papst Franziskus sehr zurückhaltend. Die Zurückhaltung wird nicht als Vorsicht gesehen, um einen potentiellen größeren Schaden zu verhindern und die Ortskirche vor einer möglichen Verfolgung zu schützen. Sie wird vielmehr als mehr oder weniger offene Sympathie aufgefaßt. Die Regimevertreter bedanken sich ihrerseits, zumindest in Lateinamerika, mit

Ernesto Cardenal, mit Stola, während der ersten Messe nach Aufhebung seiner Suspendierung a divinis.
Hintergrund

Fernandez de la Cigoña zur Begnadigung von Ernesto Cardenal

Der katholische Journalist Francisco Fernandez de la Cigoña, einer der bekanntesten spanischen Kolumnisten und Blogger zu kirchlichen Themen, machte nie ein Hehl aus seiner Ablehnung der marxistischen Befreiungstheologie und aus seiner Kritik an deren Vertretern wie Ernesto Cardenal. Sein Großvater war im spanischen Bürgerkrieg von den Marxisten ermordet worden, weil er als Katholik und Industrieller

Die Attentäterin nach ihrer Festnahme.
Lebensrecht

Lesbische Abtreibungsbefürworterin verübt Säureattentat in Kathedrale

(Managua) Am 5. Dezember wurde Don Mario Guevara, Vikar an der Kathedralkirche von Managua, während er im Beichtstuhl saß, von einer lesbischen Abtreibungsaktivistin angegriffen. Der Priester wurde durch den Säureangriff der Feministin schwer verletzt. Nicht minder schwerwiegend: Das Attentat wird von den Medien totgeschwiegen. Nur durch das Eingreifen von Gläubigen, die sich in der Kirche

Nikaragua
Hintergrund

Papstschreiben an Comandante Ortega

(Managua) Am vergangenen 30. August beklagte der US-Kolumnist und gebürtige Argentinier Andrés Oppenheimer das Schweigen von Papst Franziskus zur Lage in Nikaragua. Oppenheimer nannte das päpstliche Verhalten „beschämend“ und forderte eine Stellungnahme zum „Tod von mindestens 322 Menschen in den vergangenen vier Monaten bei Protesten gegen die Regierung“. Andere Quellen sprechen von über 400 Toten,

Papst Franziskus Schweigen Nikaragua
Christenverfolgung

Verhalten des Papstes zu Nikaragua ist „beschämend“

(New York) Zum Ungemach, das Papst Franziskus wegen des Viganò-Dossiers und seinem Schweigen zum Fall Pineda in Honduras widerfährt, kommt neue Kritik. Dabei geht es um sein Schweigen zur Lage der Kirche in Nikaragua.