(Lissabon) Das Patriarchat von Lissabon veröffentlichte am Dienstag Richtlinien zur Anwendung von Amoris laetitia. Durch sie werden wiederverheiratete Geschiedene „in einigen Fällen“ zu den Sakramenten zugelassen.
(Rom) Die Forderung nach „Dezentralisierung“ war gestern. Inzwischen macht sich unter Papst Franziskus in der Kirche ein neuer Zentralismus breit. Amoris laetitia weist den Weg.
(Rom) Das Erzbistum Braga gab die Zulassung von wiederverheirateten Geschiedenen zu den Sakramenten bekannt und beruft sich dabei auf Amoris laetitia. Dies berichtete am 12. Januar Ecclesia, die Presseagentur der Portugiesischen Bischofskonferenz.
(Rom) Kardinal Raymond Burke, einer der Unterzeichner der Dubia zum umstrittenen nachsynodalen Schreiben Amoris laetitia richtet einen neuen Appell an Papst Franziskus. Edward Pentin vom National Catholic Register führte ein Interview mit dem namhaften Kardinal.
(Rom) „Nein, es gibt keine Änderung und keine Demolierung der Dubia. Der Zweck meines Beitrages ist nur die Feststellung, daß der einzige Weg, um Amoris laetitia zu interpretieren, der in der Kontinuität mit dem Wort Gottes in der Bibel, dem vorhergehenden Lehramt und der Tradition der großen Konzile von Florenz, Trient und dem Zweiten Vaticanum …
(Rom) Die Zurechtweisung wegen der Verbreitung von Häresien schlägt in der katholischen Kirche hohe Wellen, samt Internetzensur im Vatikan. Wegen ihrer Bedeutung und weil die eigentliche Correctio filialis de haeresibus propagatis auf Latein vorgelegt wurde, hier gesondert der deutsche Wortlaut der sieben häretischen Thesen, die Papst Franziskus vorgeworfen werden.
26. September 2017Kommentare deaktiviert für Prof. Shaw über die Zurechtweisung: „Ehrliche und uneigennützige Kritik kann bester Dienst“ für Papst und Kirche sein
(Rom) Einer der Unterzeichner der Correctio filialis (Zurechtweisung wegen der Verbreitung von Häresien) von Papst Franziskus wegen Amoris laetitia, Joseph Shaw, Professor der Philosophie der Moral an der Universität Oxford, erklärte InfoVaticana die Gründe seiner Entscheidung, die Zurechtweisung zu unterzeichnen. Zugleich antwortete er den Kritikern der Zurechtweisung.
Von einem „epochalen“ Ereignis sprechen die Unterzeichner und tatsächlich handelt es sich um einen aufsehenerregenden und historischen Vorgang. Erstmals seit dem Mittelalter weisen Kleriker und Laien öffentlich einen Papst zurecht.
(Brasilia) Die Brasilianische Bischofskonferenz (CNBB) veröffentlichte pastorale Richtlinien für die Umsetzung des umstrittenen nachsynodalen Schreibens Amoris laetitia. Darin erklärt sie die Tür für wiederverheiratete Geschiedene zu den Sakramenten für offen.
Von Roberto de Mattei* Die Welt ist voller Skandale und Jesus sagt: „Wehe der Welt mit ihrer Verführung!“ (Mt 18,6–7). Ein Skandal (Ärgernis) ist gemäß katholischer Moral die Haltung oder ein Verhalten das zur Sünde verleitet oder den geistlichen Ruin des Nächsten bedeutet (Katechismus der Katholischen Kirche, 2284).
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