Die Fäuste fliegen derzeit nur so in den Darstellungen. Die geballte Faust ist ein zentrales Symbol der radikalen Linken, besonders des Kommunismus. Von einem neuen Ost-West-Konflikt ist die Rede und viel von "Werten". Wer aber verteidigt das christliche Abendland?
Forum

Weder Putin noch Russland sind Retter des christlichen Abendlandes

Gast­bei­trag von Jens Falk Nie habe ich ver­stan­den, wenn jemand mein­te, Russ­land und vor allem deren Num­mer eins wären die Ret­tung des christ­li­chen Abend­lan­des, wel­ches der deka­den­te Westen gera­de zer­stört. Tat­sa­che ist, dass weder Russ­land noch die der­zei­ti­gen soge­nann­ten west­li­chen Demo­kra­tien Ret­ter der Mensch­lich­keit und der Frei­heit sind. Tat­säch­lich zer­stört Russ­land die Zivi­li­sa­ti­on und die Kul­tur
Der Historiker Roberto de Mattei und die Ärztin Silvana De Mari, beide sind auch bekannte Publizisten, liefern sich einen Schlagabtausch, der die Kluft widerspiegelt, die seit zwei Jahren auch durch die Welt der Tradition geht.
Hintergrund

Schlagabtausch zur Ukraine, zu Corona, „starken Kräften“ und zum Wesen und der Zukunft des Westens

Am 31. März ver­öf­fent­lich­te die katho­li­sche Ärz­tin, Schrift­stel­le­rin und Kolum­ni­stin Sil­va­na De Mari einen offe­nen Brief an Prof. Rober­to de Mat­tei wegen des­sen Posi­tio­nen zum Ukrai­­ne-Kon­f­likt, aber auch zur Coro­­na-Pan­­de­­mie. De Mari, die auch stän­di­ge Kolum­ni­stin der Tages­zei­tung La Veri­tà ist, for­mu­lier­te 30 Fra­gen an den Histo­ri­ker de Mat­tei, der zu den Vor­den­kern der tra­di­tio­nel­len
Verschiedene Initiativen schicken Wundertätige Medaillen in die Ukraine und leisten damit geistliche Hilfe. Zwei der Initiativen werden vorgestellt.
Nachrichten

Wundertätige Medaillen für die Ukraine

(Rom) Miguel Ángel Gut­iérrez, Mit­glied der Fede­ra­ti­on Pro Euro­pa Chri­stia­na, rei­ste von Rom in die Ukrai­ne, um 50.000 Wun­der­tä­ti­ge Medail­len in ein Land zu brin­gen, das sich im Krieg befin­det. Die Initia­ti­ve wur­de in Zusam­men­ar­beit mit dem ita­lie­ni­schen Ver­ein Luci sul­l’Est möglich.
Auf Malta bewegte sich Franziskus im Papamobil, das noch das Wappen von Benedikt XVI. trägt.
Nachrichten

Papst Franziskus: Alle sind schuld am Ukrainekonflikt

(Val­let­ta) Papst Fran­zis­kus besuch­te am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de Mal­ta. Seit 2004 gehört der Insel­staat im Mit­tel­meer als klein­stes Land zur EU. Auf dem Rück­flug sprach Fran­zis­kus vor allem über Migran­ten und den Ukrai­ne­kon­flikt – mit alt­be­kann­ten, aber auch eini­gen inter­es­san­ten Aussagen.
Heute wurde der text des Weihaktes veröffentlicht, der abgeändert wurde und nun der "ganzen Menschheit" gilt, wenn auch "insbesondere" der Ukraine und Rußland.
Nachrichten

Weihe „der ganzen Menschheit, insbesondere Rußlands und der Ukraine“

(Rom) Zwei Tage vor dem Wei­he­akt ver­öf­fent­lich­te das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt den Wort­laut der „Wei­he an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens“. Die Ukrai­ne und Ruß­land wer­den in der Benen­nung des Aktes nicht mehr erwähnt. Seit Sonn­tag rudert der Hei­li­ge Stuhl zurück. Die Wei­he Ruß­lands und der Ukrai­ne, als die sie zunächst bekannt­ge­macht wur­de, tritt immer mehr in
Nicht nur Rußland, sondern auch die EU hätte es nötig, dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht zu werden.
Nachrichten

Im Ukraine-Konflikt „sind auch die NATO-freundlichen Katholiken und selbst der Papst nicht frei von Schuld“

(Rom) Der bekann­te Dog­ma­ti­ker und Meta­phy­si­ker P. Gio­van­ni Maria Caval­co­li OP äußer­te in Beant­wor­tung einer Anfra­ge gewohnt poin­tier­te Anmer­kun­gen zur bevor­ste­hen­den Wei­he Ruß­lands und der Ukrai­ne an das Unbe­fleck­te Herz Mariens.
Marianna, das Mariupoler Fotomodell - die Russen sprechen von Schauspielerin -, die den Opfern der russischen "Aggression" ein Gesicht gab.
Nachrichten

Der Krieg der Bilder

(Rom) Der Vati­kan ver­schärft unter dem Druck west­li­cher Staats­kanz­lei­en sei­ne Spra­che zum Ukrai­ne­kon­flikt. Der Hei­li­ge Stuhl habe sei­ne Ver­mitt­lung ange­bo­ten, doch Ruß­land habe bis­her nicht dar­auf reagiert. Der Osser­va­to­re Roma­no ver­öf­fent­lich­te auf sei­ner Titel­sei­te ein Foto, um die (rus­si­schen) Greu­el des Krie­ges zu zei­gen, das aller­dings im Ver­dacht steht, ein (ukrai­ni­sches) Fake-Bild zu sein.
Janusz Kotánski, der polnische Botschafter beim Heiligen Stuhl, spricht über die selbstlose Hilfe der Polen für die ukrainischen Flüchtlinge und wundert sich über bestimmte Mißtöne im Westen.
Hintergrund

Polen hat 1,2 Millionen ukrainische Flüchtlinge aufgenommen, warum also die Mißtöne?

In die­sen schreck­li­chen Tagen, in denen die Ukrai­ne durch Ver­wü­stung erschüt­tert wird, hat Polen als direk­tes Nach­bar­land zahl­rei­che huma­ni­tä­re Maß­nah­men ergrif­fen, um bei der Auf­nah­me von Kriegs­flücht­lin­gen mit­zu­wir­ken. Polen, das bis­her sei­ne Ost­gren­ze, die EU-Außen­­gren­­ze ist, vor ille­ga­ler Ein­wan­de­rung abschirm­te, hat seit Beginn des Ukrai­ne­kon­flikts am 24. Febru­ar sei­ne Gren­ze zur Ukrai­ne geöff­net. Seit­her sind
Die drei baltischen Staaten: Estland, Lettland und Litauen.
Forum

Die Wurzeln des christlichen Europas und die Bedrohung der baltischen Staaten

Von Rober­to de Mat­tei* Gibt es in Wla­di­mir Putins Plä­nen eine Absicht zur Tren­nung der drei bal­ti­schen Repu­bli­ken (Litau­en, Lett­land und Est­land) von der Euro­päi­schen Uni­on? Dies könn­te gesche­hen, wenn Ruß­land die Suwal­ki-Lücke besetzt, einen 90 km lan­gen Land­strei­fen, der Polen mit Litau­en ver­bin­det und Weiß­ruß­land von Kali­nin­grad trennt, wo die Ost­see­flot­te der rus­si­schen Mari­ne
Frontverlauf im Ukrainekonflikt, Stand: 7. März 2022. Rot, das von Rußland kontrollierte Gebiet, rot gestrichelt das Gebiet, in dem bereits russische Verbände operieren. Türkis sind die drei humanitären Korridore gekennzeichnet, die Rußland aus eingekesselten Städten in beide Richtungen geöffnet hat.
Forum

Der Krieg in der Ukraine in den Plänen der Neuen Weltordnung

Der vor­lie­gen­de Text über den Ukrai­ne­kon­flikt und des­sen Ein­ord­nung in die Bestre­bun­gen bestimm­ter klei­ner Krei­se, durch einen Gre­at Reset eine Neue Welt­ord­nung zu errich­ten, gehört zu den umfang­reich­sten, die auf die­ser Sei­te bis­her ver­öf­fent­licht wur­den. Da die Fra­ge für die direkt Betrof­fe­nen von exi­sten­ti­el­ler Bedeu­tung ist und sich weit­rei­chen­de­re Bewe­gun­gen damit ver­knüp­fen, haben wir uns