Mit einer Mischung aus Ernst, Ironie und vielleicht auch einer Spur Sarkasmus kommentierte Secretum meum mihi Fotos, die nach der ersten Privataudienz von Glaubenspräfekt Kardinal Victor Manuel Fernández bei Papst Leo XIV. veröffentlicht wurden, mit den Worten: „Die Aktentasche, die uns nervös macht“.
Das römische Glaubensdikasterium unter der Leitung von Kardinal Victor Manuel Fernández veröffentlichte heute eine „Mitteilung bezüglich der Schriften von Maria Valtorta“. Maria Valtorta (1897–1961) war eine italienische Mystikerin, die das zehnbändige Werk „Das Evangelium, wie es mir offenbart wurde“ herausgab, das 1956 erstmals vollständig veröffentlicht wurde.
Von Msgr. Marian Eleganti* Am 17. Mai veröffentlichte der Heilige Stuhl neue Normen für das Verfahren zur Beurteilung mutmasslicher übernatürlicher Phänomene, unterzeichnet von Kardinal Victor Manuel „Tucho“ Fernández und gebilligt von Papst Franziskus.1 Seit diesem Tag existiert das gesicherte Urteil der Kirche, dass ein Phänomen eindeutig übernatürlichen Ursprungs ist, nicht mehr.
„Bestimmte Bilder von Maria als gehorsame Magd und unterwürfige Frau sind heute nicht mehr nachvollziehbar und rezipierbar“, mit diesen Aussagen meldete sich Pater Stefano Cecchin, der Vorsitzende der Internationalen Marianischen Päpstlichen Akademie (PAMI) erneut in einem Interview zu Wort.
Von Roberto de Mattei* Damit eine Privatoffenbarung von einem Katholiken berücksichtigt werden kann, muß sie folgende Merkmale aufweisen: Sie darf nichts enthalten, was dem katholischen Glauben und der Moral, aber auch dem gesunden christlichen Menschenverstand widerspricht; außerdem muß der Empfänger der Offenbarung ein wirklich tugendhaftes Subjekt sein und sich der Autorität der Kirche unterwerfen, denn …
19. April 2023Kommentare deaktiviert für Göttliche Strafen für die Welt nach der seligen Elena Aiello (Teil 1)
Von Roberto de Mattei* 1977 schenkte mir Monsignore Francesco Spadafora (1913–1997), ein bedeutender Bibelwissenschaftler und damaliger Professor an der Päpstlichen Lateranuniversität, einen 42seitigen maschinengeschriebenen Text mit den „Offenbarungen Jesu und der Gottesmutter an die Generaloberin Schwester Elena Aiello, Gründerin der Kleinen Schwestern vom Leiden Unseres Herrn Jesus Christus“, die diese Ordensfrau zwischen dem 15. April …
Von Wolfram Schrems* In Zeiten, da sich wirkliche oder angebliche Privatoffenbarungen schnell verbreiten und viele Gläubige beunruhigen, ist es keine schlechte Idee, sich auf die kirchlichen Kriterien für Privatoffenbarungen zu besinnen. Der Alverna-Verlag brachte schon 2015 eine dünne, aber inhaltsreiche Broschüre heraus, die dazu gute Informationen liefert. Der Autor wertet dabei Klassiker der Spirituellen Theologie …
16. Juli 2018Kommentare deaktiviert für Über die „Offenbarungen“
Von Roberto de Mattei* Mit dem Begriff der „Offenbarungen“ ist es üblich, das ungeordnete Vertrauen anzuzeigen, das einige Seelen in Privatoffenbarungen haben (und noch allgemeiner in außergewöhnliche, mystische Phänomene), und die daraus folgende, irrationale Suche nach solchen Phänomenen. Wir beziehen uns dabei natürlich nicht auf öffentliche Offenbarungen, die durch Wunder bezeugt und von der Kirche …
Von Wolfram Schrems* Wer sich fragt, warum es im 19. Jahrhundert zu einem erheblichen Anstieg an Privatoffenbarungen kam, wird anhand der Zeitumstände schnell zu einer Antwort finden. Er wird entdecken, daß der Abfall vom Glauben erheblich an Kraft zugenommen und innerhalb von Klerus, Orden und Episkopat zu großen Schäden geführt hatte. Daher nahm auch der …
24. April 2017Kommentare deaktiviert für Kardinal Müller: „Definitive Schlußfolgerung zu Medjugorje ist abzuwarten. Die zieht der Papst“
(Rom) Der Präfekt der römischen Kongregation für die Glaubenslehre, Kardinal Gerhard Müller, deutete in einem am vergangenen Freitag veröffentlichten Interview mit Aleteia an, daß eine „definitive Schlußfolgerung“ zum Phänomen abzuwarten sei, denn diese ziehe der Papst. Die Kongregation gebe „nur eine Empfehlung“.
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