Mariä Aufnahme in den Himmel
Liturgie & Tradition

Eine Frau, mit der Sonne umkleidet

Die Kir­che fei­ert heu­te, am 15. August, den kost­ba­ren Tod und die glor­rei­che Auf­nah­me der Got­tes­mut­ter Maria in den Him­mel. Am 1. Novem­ber 1950 wur­de von Papst Pius XII. als Glau­bens­satz ver­kün­det, daß die aller­se­lig­ste Jung­frau Maria mit Leib und See­le in den Him­mel auf­ge­nom­men wur­de. Die demü­ti­ge Jung­frau und Got­tes­mut­ter erhielt die herr­li­che Him­mels­kro­ne und
Die "Madonnina" auf dem Monte Mario in Rom. Sie wurde aufgrund eines Gelöbnisses errichtet, als Dank, daß die Stadt im Zweiten Weltkrieg weder umkämpft noch zerstört wurde.
Hintergrund

Die Rettung Roms im Jahr 1944

Von Don Fla­vio Pelo­so* Nach der alli­ier­ten Bom­bar­die­rung Roms im August 1943, der Lan­dung der alli­ier­ten Trup­pen in Anzio am 22. Janu­ar 1944 und dem Mas­sa­ker in den Fos­se Arde­ati­ne am 24. März herrsch­te in der Stadt Rom gro­ße Angst vor dem bevor­ste­hen­den Zusam­men­stoß der feind­li­chen Armeen, der in den Stra­ßen der Stadt befürch­tet wur­de.
Welche Zukunft ist für die katholische Kirche in China möglich, welche wird angestrebt?
Christenverfolgung

Welche Zukunft für die katholische Kirche in China?

Von Ric­car­do Pedriz­zi* Das Hun­dert­jahr­ju­bi­lä­um des Kon­zils von Schang­hai, das vom 15. Mai bis zum 12. Juni 1924 statt­fand, wur­de mit zwei Tagun­gen in Mai­land (20. Mai, Katho­li­sche Uni­ver­si­tät vom Hei­li­gen Her­zen) und in Rom (21. Mai, Päpst­li­che Uni­ver­si­tät Urba­nia­na) began­gen, bei denen die chi­ne­si­sche Kir­che im Mit­tel­punkt einer ein­ge­hen­den Debat­te stand, an der Bischö­fe,
Über Dinge, die Teil der Tradition sind, uns aber vor kurzem durch die Liturgiereform genommen wurden
Forum

Was wir verloren haben II

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir set­zen die Rei­he der „Din­ge“ – Bräu­che, Riten oder Wun­der­li­ches – fort, die die Kir­che mit der Zer­stö­rung der römi­schen Lit­ur­gie ver­lo­ren hat. Am schockie­rend­sten war natür­lich der Ein­griff in die Hei­li­ge Mes­se, aber mit ihr wur­den auch vie­le klei­ne­re Din­ge abge­schafft, die bis in die 1960er Jah­re zum Leben des
Es sind nur wenige Jahrzehnte vergangen, für die Kirche eine kurze Zeit, für die Menschen eine lange Zeit, und so ist manches aus dem Gedächtnis verschwunden, sodaß wir den Verlust nicht mehr wahrnehmen. Darum einige Hinweise.
Forum

Was wir verloren haben I: Zeitpunkt und Dauer der heiligen Messe

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Es ist bemer­kens­wert, wie schnell Gesell­schaf­ten ihr Gedächt­nis ver­lie­ren, und aus die­sem Grund ist es auch bemer­kens­wert, wie schnell auch wir in der Kir­che aus dem Gedächt­nis ver­lo­ren haben, „wie die Din­ge waren“, und das noch bis vor weni­gen Jahr­zehn­ten. Ein Bei­spiel, das jeder ver­ste­hen wird:
Auf dem rechtlichen und moralischen Trümmerhaufen nach dem Zweiten Weltkrieg wurde nicht das Licht Roms zum Maßstab des Wiederaufbaus genommen. Ein schwerwiegendes Versäumnis.
Buchbesprechungen

Das Licht des römischen Rechts nach Kardinal Alfredo Ottaviani

Von Giu­sep­pe Bri­en­za* Am 6. August vor 45 Jah­ren zele­brier­te Johan­nes Paul II. im fei­er­li­chen Rah­men der vati­ka­ni­schen Basi­li­ka die Toten­mes­se für Kar­di­nal Alfre­do Otta­via­ni (1890–1979), der drei Tage zuvor im Alter von 88 Jah­ren ver­stor­ben war.
Jerusalem mit seinen Kirchen und Moscheen im frühen 20. Jahrhundert
Nachrichten

Rabbinerversammlung greift Papst Franziskus an – mit Lücken und Zusätzen

Die Rab­bi­ner­ver­samm­lung Ita­li­ens ver­öf­fent­lich­te ver­gan­ge­ne Woche einen Angriff gegen Papst Fran­zis­kus. Er ist im Land des Pap­stes die schwer­wie­gend­ste Kri­se zwi­schen einem Papst und dem Juden­tum seit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil. Bezeich­nen­der­wei­se war es seit­her immer die jüdi­sche Sei­te, die Kri­tik an der katho­li­schen Kir­che übte, nie umge­kehrt, ob es um das Selig­spre­chungs­ver­fah­ren für Pius
Jerusalem, umstrittene Erde. Ist ein Krieg immer eine Niederlage? Diese Frage wird von General Laporta verneint, aber aber auf eine ganz ungewöhnliche Art und Weise.
Christenverfolgung

Ist der Krieg immer eine Niederlage?

Gene­ral­ma­jor Pie­ro Lapor­ta, ehe­ma­li­ger Lei­ter des Amtes für Wehr­po­li­tik des ita­lie­ni­schen Gene­ral­stabs, bie­tet wie­der einen Blick auf die aktu­el­le Lage. Der Katho­lik und Fami­li­en­va­ter ana­ly­siert betont nüch­tern, direkt und schnör­kel­los. Scho­nungs­los sagt er nicht nur A, son­dern auch B, auch im Nah­ost-Kon­f­likt und sei­nen Aus­wir­kun­gen auf Euro­pa. Dabei über­rascht er mit neu­en Aspek­ten und hilft