Warum wird der überlieferte Ritus so bekämpft? Seit 2013 ist er wieder unerwünscht, seit 2021 wird er weltweit abgewürgt
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Warum so viel Haß auf die Apostolische Messe?

Von Don Fran­ces­co d’Eras​mo*  Ange­sichts der neu­en Wel­le des Has­ses gegen die Hei­li­ge Apo­sto­li­sche Mes­se – die die Hei­li­ge Kir­che als Ritus der Latei­ni­schen Kir­che und ins­be­son­de­re Roms, der Mut­ter aller Kir­chen, von ihren Ursprün­gen bis vor gera­de ein­mal 56 Jah­ren gefei­ert hat – habe ich mir die­se Fra­ge gestellt und bereits zwei Arti­kel geschrie­ben, …
Männer, wie sie Kirche und Menschheit in der heutigen Krise brauchen
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Die Menschen, die wir brauchen

Von Rober­to de Mat­tei* Noch vor der Ver­wir­rung der Struk­tu­ren steht die Ver­wir­rung des Den­kens. Das ist der Schlüs­sel, mit dem wir den geschicht­li­chen Augen­blick ver­ste­hen müs­sen, den wir der­zeit erle­ben. Die Kri­se, die heu­te die katho­li­sche Welt erschüt­tert, ist nicht in erster Linie eine orga­ni­sa­to­ri­sche oder stra­te­gi­sche Kri­se; sie ist viel­mehr eine geist­li­che und kul­tu­rel­le Kri­se, die die Art und Wei­se betrifft, wie wir den­ken, urtei­len und auf die Ereig­nis­se reagieren.
Buchbesprechungen

Die Rückkehr der traditionellen lateinischen Messe nach 70 Jahren des Exils

Bespre­chung von Wolf­ram Schrems* Seit der Pro­mul­ga­ti­on des Motu­pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum im Som­mer 2007 ist das Inter­es­se an der Latei­ni­schen Mes­se stark ange­stie­gen, beson­ders unter jun­gen Men­schen. Da die Pius­bru­der­schaft die schänd­li­che Vor­gangs­wei­se der offi­zi­el­len Kir­chen­struk­tu­ren in der Coro­­na-Ins­ze­­nie­rung in den Jah­ren 2020 bis 2022 nicht oder – regio­nal ver­schie­den – nur teil­wei­se mit­mach­te, fan­den …
Die päpstliche Kommission, welche die Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils umsetzen sollte.
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Keine klaren Signale aus dem hörenden Rom

Von Msgr. Dr. Mari­an Ele­gan­ti* In einem Inter­view mit Dia­ne Mon­tagna vom 20. Jan. 20261 macht Bischof Atha­na­si­us Schnei­der auf eini­ge histo­ri­sche Fak­ten der Lit­ur­gie­re­form nach dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil auf­merk­sam, wel­che die mei­sten Bischö­fe und Kar­di­nä­le igno­rie­ren bzw. nicht mehr kennen:
Leo XIV. ließ einerseits zu, die Liturgiefrage demokratisch von der Konsistoriums-Tagesordnung zu streichen. Er ließ aber andererseits auch zu, daß Kardinal Roche allen Purpurträgern seine Überlegungen zur Liturgiefrage vorlegen konnte. Zwei Bewegungen in die falsche Richtung.
Leo XIV.

Arthur Roche und sein Dokument der liturgischen Amnesie

Von Giu­sep­pe Nar­di Der vom Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, Kar­di­nal Arthur Roche, vor­ge­leg­te Text zur Lit­ur­gie anläß­lich des außer­or­dent­li­chen Kon­si­sto­ri­ums im Janu­ar 2026 ist kein bloß theo­lo­gi­scher Impuls, son­dern ein pro­gram­ma­ti­sches Doku­ment. Er bean­sprucht, die lit­ur­gi­sche Fra­ge im Hori­zont der „orga­ni­schen Ent­wick­lung“ der Kir­che zu deu­ten, und erhebt zugleich den Anspruch, …
Der heilige Papst Pius V. ging in schwieriger Zeit tatkräftig an die Erneuerung des Klerikerstandes.
Genderideologie

Der heilige Pius V. und das „entsetzliche Verbrechen“

Inmit­ten des 16. Jahr­hun­derts, wäh­rend er die triden­ti­ni­sche Reform festig­te und den Römi­schen Ritus dau­er­haft ord­ne­te, ver­öf­fent­lich­te der hei­li­ge Papst Pius V. ein Doku­ment, „das heu­te vie­le Bischö­fe unse­rer Zeit sprach­los machen wür­de“, so Car­los Balén von Info­Va­ti­ca­na. Wahr­schein­lich ist die­ses Doku­ment den mei­sten Bischö­fen gar nicht bekannt. Es trägt den Titel Hor­ren­dum illud sce­lus …
Das Grab, das sich Papst Franziskus in der Basilika Santa Maria Maggiore anlegen ließ
Nachrichten

Das Ende eines verlorenen Pontifikats

Von Giu­sep­pe Nar­di Papst Fran­zis­kus befin­det sich seit Frei­tag, dem 14. Febru­ar, in der römi­schen Gemel­­li-Kli­­nik. Sein Gesund­heits­zu­stand war zu die­sem Zeit­punkt bereits wesent­lich schlech­ter, als von den offi­zi­el­len vati­ka­ni­schen Stel­len kom­mu­ni­ziert. Inzwi­schen ist davon aus­zu­ge­hen, daß er das Kran­ken­haus wohl nicht mehr ver­las­sen dürf­te. Die Tage sei­nes Pon­ti­fi­kats, eines ver­lo­re­nen Pon­ti­fi­kats, sind gezählt. Das vati­ka­ni­sche …
Über Dinge, die Teil der Tradition sind, uns aber vor kurzem durch die Liturgiereform genommen wurden
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Was wir verloren haben II

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir set­zen die Rei­he der „Din­ge“ – Bräu­che, Riten oder Wun­der­li­ches – fort, die die Kir­che mit der Zer­stö­rung der römi­schen Lit­ur­gie ver­lo­ren hat. Am schockie­rend­sten war natür­lich der Ein­griff in die Hei­li­ge Mes­se, aber mit ihr wur­den auch vie­le klei­ne­re Din­ge abge­schafft, die bis in die 1960er Jah­re zum Leben des …
Der leere Sarkophag in den Vatikanischen Grotten (rechts im Bild) ist das erste Grab, das Franziskus errichten ließ. Da er nicht das von ihm gewünschte Grab erhielt, läßt er nun ein Grab in einer anderen Patriarchalbasilika errichten.
Nachrichten

Papst Franziskus läßt sein Grab in Santa Maria Maggiore vorbereiten

(Rom) Das Grab für Papst Fran­zis­kus sorgt erneut für Schlag­zei­len. Seit Jah­ren ist es in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den ein The­ma. Nun wur­de die Ange­le­gen­heit um ein neu­es Kapi­tel rei­cher. Der mexi­ka­ni­schen Vati­ka­ni­stin Valen­ti­na Alaz­ra­ki sag­te Fran­zis­kus in einem Inter­view für den Sen­der N+, er las­se bereits sein Grab vor­be­rei­ten, aller­dings nicht in den Vati­ka­ni­schen Grot­ten unter­halb …
Missale Romanum von Papst Pius V. von 1570, das mit der Bulle Quo primum promulgiert wurde.
Hintergrund

Quo primum – gilt trotz Traditionis custodes

Die Bul­le Quo pri­mum des hei­li­gen Pap­stes Pius V. zur Ein­füh­rung des Römi­schen Meß­bu­ches bleibt trotz des Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des gül­tig. Sie stellt daher eine Ant­wort auf das­sel­be und wei­ter­ge­hen­de Ver­su­che dar, den über­lie­fer­ten Ritus aus­lö­schen zu wollen.