Erzbischof Marcel Lefebvre und der Patron der von ihm gegründeten Priesterbruderschaft, Pius X.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Der performative Widerspruch der Piusbruderschaft

Von Vigi­li­us* „Das Papst­amt ist kei­ne abso­lu­ti­sti­sche Mon­ar­chie“ Im Jah­re 2024 hat der Distrikt­obe­re der Pius­bru­der­schaft in Deutsch­land, Ste­fan Pfluger, in einem von Seba­sti­an Ost­rit­sch geführ­ten Inter­view der Deut­schen Tages­post erläu­tert, dass sich die Bru­der­schaft „als unter den Papst gestellt“ sieht. Von Ost­rit­sch im Anschluss an die Fra­ge nach den uner­laub­ten Bischofs­wei­hen auf „die punk­tu­el­le
Lourdes
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Die dringliche Botschaft von Lourdes

Von Rober­to de Mat­tei* Der Name Lour­des, gemein­sam mit dem von Fati­ma, ruft eine der bedeu­tend­sten Mari­en­er­schei­nun­gen der Geschich­te in Erin­ne­rung. In der fran­zö­si­schen Gemein­de am Fuße der Pyre­nä­en erschien die Got­tes­mut­ter zwi­schen dem 11. Febru­ar und dem 16. Juli 1858 in der Grot­te von Mass­a­biel­le acht­zehn­mal einem vier­zehn­jäh­ri­gen Bau­ern­mäd­chen, Ber­na­dette Sou­bi­rous. Den wun­der­sa­men Cha­rak­ter
Die allreine Jungfrau und Gottesmutter Maria
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Die Unbefleckte – Bezwingerin aller Häresien

Von Rober­to de Mat­tei* Über die Got­tes­mut­ter zu spre­chen ist nie­mals eine Wie­der­ho­lung. Das gei­sti­ge Nach­den­ken über ihre Erha­ben­heit ist für den mensch­li­chen Ver­stand uner­schöpf­lich, denn sie ist, obwohl ein Geschöpf, ein voll­kom­me­ner Wider­schein der uner­meß­li­chen Grö­ße Gottes.
Zweites Vatikanisches Konzil als Ort und Ausgangspunkt falscher Weichenstellungen
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Der Samen der Zwietracht: Das Zweite Vatikanische Konzil

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* In die­sem Jahr fei­ert die Kir­che den 60. Jah­res­tag des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Vie­le ortho­do­xe (recht­gläu­bi­ge) Geist­li­che wer­den eini­ge schö­ne und ortho­do­xe Sät­ze aus den Kon­zils­do­ku­men­ten zitie­ren. Gleich­zei­tig wer­den Häre­ti­ker in den­sel­ben Doku­men­ten For­mu­lie­run­gen fin­den, die ihnen zusa­gen, weil sie sich zur Ver­brei­tung von Irr­leh­ren eignen.
Maria Miterlöserin
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Die „Miterlöserin“ im 20. Jahrhundert bis Papst Pius XI.

Von Pater Pao­lo M. Sia­no* Im Lich­te mei­ner bei­den vor­her­ge­hen­den Bei­trä­ge (sie­he hier und hier) stel­le ich fest, daß zwi­schen dem 17. und 18. Jahr­hun­dert der Titel „Cor­re­demptrix“ („Mit­erlö­se­rin“) in theo­lo­gi­schen Abhand­lun­gen auf­tritt – ins­be­son­de­re in jenen spa­nisch­spra­chi­ger Jesui­ten – sowie in Pre­digt­tex­ten. Im 19. Jahr­hun­dert wird die­ser erha­be­ne Mari­en­ti­tel in theo­lo­gi­schen Wer­ken, in den Schrif­ten
Welche Bilanz läßt sich nach den ersten 100 Tagen des Pontifikats von Leo XIV. ziehen?
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Die ersten 100 Tage von Papst Leo XIV.

Von Rober­to de Mat­tei* Am 17. August kehr­te Leo XIV. end­gül­tig in den Vati­kan zurück, nach der Som­mer­pau­se in Castel Gan­dol­fo. An die­sem Tag waren zugleich die ersten 100 Tage sei­nes Pon­ti­fi­kats ver­gan­gen, das am 8. Mai 2025 begann.
Benedikt XV., geboren als Marchese Giacomo della Chiesa, regierte von 1914 bis 1922
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Päpstliche Taxonomie der vergangenen eineinhalb Jahrhunderte

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir sind es gewohnt, Päp­ste als kon­ser­va­tiv oder pro­gres­siv, gut oder schlecht zu klas­si­fi­zie­ren – und auch nach ande­ren uns nütz­lich erschei­nen­den Kri­te­ri­en. Ich schla­ge eine Ein­tei­lung vor, die ihren Ursprung berück­sich­tigt – und damit mei­ne ich nicht die geo­gra­phi­sche Her­kunft, son­dern ihren funk­tio­na­len Ursprung inner­halb der Kir­che. Ich glau­be, das kann
Kritik am absolutistischen Verständnis des Papsttums der vergangenen 150 Jahre
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Die Synodalität als letzte Maske des pseudorömischen Papstzentrismus

Der Spa­ni­er Eck und der Argen­ti­ni­er Cami­nan­te Wan­de­rer dis­pu­tie­ren über das Papst­ver­ständ­nis der letz­ten 150 Jah­re. Das Pon­ti­fi­kat von Fran­zis­kus hat in bis­her betont papst­treu­en Krei­sen ein durch berg­o­glia­ni­sche Irri­ta­tio­nen aus­ge­lö­stes Über­den­ken der bis­he­ri­gen Posi­tio­nen zum Papst­tum aus­ge­löst. Wir doku­men­tie­ren den Auf­takt mit einem Zwi­schen­ruf von Eck. Die Syn­oda­li­tät als letz­te Mas­ke des pseu­do­rö­mi­schen Papst­zen­tris­mus Von
Die Vertreibung aus dem Paradies. Wie steht es aber um die Rückkehr?
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Non omnis intrabit in regnum caelorum

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Ent­ge­gen der land­läu­fi­gen Mei­nung vie­ler Moder­ni­sten wird nicht jeder in das Him­mel­reich ein­ge­hen – Non omnis intra­bit in regnum cae­lorum. Da Latein nach wie vor die offi­zi­el­le Spra­che der Kir­che ist, lohnt es sich, zumin­dest Grund­kennt­nis­se zu erwerben.
Italienische Truppen sprengen an der Porta Pia eine Bresche in die Stadtmauer von Rom
Hintergrund

Porta Pia 1870 – die Geschichte jenseits der Freimaurerlegende

Von Pao­lo Guli­sa­no* 20. Sep­tem­ber 1870: Vor über 150 Jah­ren ende­te die als Risor­gi­men­to bekann­te ita­lie­ni­sche Revo­lu­ti­on mit der Ein­nah­me Roms, das damals noch zum unab­hän­gi­gen Kir­chen­staat gehör­te. Die Revo­lu­ti­on ende­te, aber mit ihr ende­te auch der Kir­chen­staat, das über tau­send Jah­re zuvor ent­stan­de­ne Patri­mo­ni­um Petri. Es war ein dra­ma­ti­sches Ereig­nis für die gesam­te Chri­sten­heit,