Jesuitengeneral Pedro Arrupe mit P. Jorge Mario Bergoglio, dem heutigen Papst Franziskus
Liturgie & Tradition

Papst Franziskus: „Wir müssen zu Pedro Arrupe zurückkehren. Arrupe ist ein Heiliger“

In sei­nem Inter­view mit den zehn Chef­re­dak­teu­ren der euro­päi­schen Jesui­ten­zeit­schrif­ten, das in Aus­zü­gen heu­te in der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung La Stam­pa ver­öf­fent­licht wur­de, nahm Papst Fran­zis­kus nicht nur zum Ukrai­ne­krieg, der NATO und dem Drit­ten Welt­krieg Stel­lung, son­dern auch zu inner­kirch­li­chen Fra­gen. Dabei kri­ti­sier­te er die „restau­ra­ti­ven“ Kräf­te, denn die Früch­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils sei­en

Jesuitengeneral Pedro Arrupe, Kardinal Carlo Maria Martini und Papst Franziskus, ein Weg zur "Vervollständigung" des Zweiten Vatikanischen Konzils.
Hintergrund

Die Synodalität – Ein Schlüsselwort unter der Lupe

(Rom) „Syn­oda­li­tät“ ist ein Schlüs­sel­wort des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus. Anfangs dach­ten selbst ein­ge­fleisch­te Vati­ka­ni­sten an einen Lap­sus, als der neue Papst die­ses bis dahin unbe­kann­te Wort im Mund führ­te. Sogar im vati­ka­ni­schen Pres­se­amt war man der Ansicht, er mei­ne damit „Kol­le­gia­li­tät“, ein Begriff, der sich in kei­nem Doku­ment des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils fin­det, aber

Franziskus, der "Papst der Gesten", nützte eine Gedenkmesse am vergangenen Samstag in der römischen Jesuitenkirche, um am Grab des umstrittenen Ordensgenerals Pedro Arrupe zu beten.
Nachrichten

Wo der „Papst der Gesten“ am Samstag innehielt

Am Sams­tag nahm Papst Fran­zis­kus in der römi­schen Jesui­ten­kir­che „Il Gesù“ an einer Mes­se teil anläß­lich der Hei­lig­spre­chung „der Hei­li­gen Isi­dor von Madrid, Igna­ti­us von Loyo­la, Franz Xaver, Tere­sa von Jesus und Phil­ipp Neri“, so die offi­zi­el­le Bekannt­ga­be des Hei­li­gen Stuhls, vor 400 Jah­ren. Auf der Inter­net­sei­te des Hei­li­gen Stuhls wur­den wie gewohnt meh­re­re Bil­der

Die Geistlichen Übungen des heiligen Ignatius von Loyola in der Ausgabe von 1548.
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Epilog (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems*Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den 1. Teil vom 03.03.21 an. Wie ange­kün­digt, wird hier ein Para­graph im Igna­tia­ni­schen Exer­zi­ti­en­buch vor­ge­stellt, der aus dem Gesamt­zu­sam­men­hang geris­sen zu Fehl­ent­wick­lun­gen füh­ren kann. Damit gehen wir ins Detail: Exer­zi­ti­en­buch Nr. 22: die Aus­sa­gen des Näch­sten „ret­ten“ Zunächst der vol­le Text des Para­gra­phen 22:

Papst Franziskus 2014 in der Kirche Il Gesù in Rom, der Mutterkirche des Jesuitenordens.
Forum

Der Jesuit auf dem Papstthron – Epilog (1. Teil)

Im Zuge der im Früh­jahr 2015 ver­öf­fent­lich­ten Serie Der Jesu­it auf dem Papst­thron – von zwei Kata­stro­phen in einer Per­son war ein Epi­log geplant und wur­de auch ange­kün­digt. Ein oder zwei Leser äußer­ten dar­über hin­aus einen dies­be­züg­li­chen Wunsch. Die­ser Epi­log soll­te die Fra­ge behan­deln, ob der seit 1965 in aller Öffent­lich­keit vor sich gehen­de reli­giö­se

Kardinalstaatssekretär Bertone und Kardinal Bergoglio: Der Kommissar für den Jesuitenorden.
Hintergrund

Kardinal Bertone wollte Bergoglio zum Kommissar des Jesuitenordens machen

(Madrid) Ein Buch ent­hüllt Merk­wür­di­ges: Tar­ci­sio Ber­to­ne, unter Papst Bene­dikt XVI. Kar­di­nal­staats­se­kre­tär, woll­te den Jesui­ten­or­den unter kom­mis­sa­ri­sche Auf­sicht stel­len las­sen. Zum Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar des größ­ten Män­ner­or­dens der katho­li­schen Kir­che soll­te der Jesu­it Jor­ge Mario Ber­go­glio, der heu­ti­ge Papst, ernannt werden.

Papst Franziskus bei seiner Begegnung mit den Jesuiten Thailands am 22. November 2019 in Sampran.
Nachrichten

„Pedro Arrupe war ein Prophet“

(Rom) Die römi­sche Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca ver­öf­fent­lich­te in ihrer aktu­el­len Aus­ga­be (Heft 4067) eine Wie­der­ga­be der Begeg­nung von Papst Fran­zis­kus mit den Jesui­ten Thai­lands aus der Feder sei­nes Ver­trau­ten P. Anto­nio Spa­daro SJ. Ver­gleich­bar den flie­gen­den Pres­se­kon­fe­ren­zen geben die­se ordens­in­ter­nen Begeg­nun­gen bes­se­ren Ein­blick in das Den­ken von Papst Fran­zis­kus als sei­ne offi­zi­el­len Anspra­chen. Die

Papst Franziskus mit P. Bartolomeo Sorge SJ.
Hintergrund

Jesuit vergleicht Salvini mit Judas

(Rom) Der ehe­ma­li­ge Chef­re­dak­teur der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca kommt sei­nem Nach­fol­ger zu Hil­fe und ver­gleicht Matteo Sal­vi­ni, den fak­ti­schen Anfüh­rer der euro­päi­schen Sou­ve­rä­ni­täts­be­we­gung, mit Judas.

P. Pascual Cebollada SJ, der Postulator im Seligsprechungsverfahren für Ordensgeneral Pedro Arrupe (Bild).
Hintergrund

Der „andere“ Kulturkampf von Jesuiten und Vatikan

(Rom) Am Diens­tag, den 5. Febru­ar wur­de das Selig­spre­chungs­ver­fah­ren für Pedro Arru­pe auf diö­ze­saner Ebe­ne eröff­net. Der Jesu­it Arru­pe gilt als der umstrit­ten­ste aller „Schwar­zen Päpste“.