Untergrundbischof Johannes Peng Weizhao akzeptierte gestern, der Weihbischof eines regimehörigen Bischofs zu werden. Das Vorbild dieser Rochade scheiterte nach wenigen Monaten.
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Chinesischer Untergrundbischof wechselt die Seiten

(Peking) In einer Zere­mo­nie in Nan­chang trat der Prä­lat, der 2014 im Auf­trag von Papst Fran­zis­kus heim­lich geweiht und des­we­gen auch ver­haf­tet wur­de, gestern sein Amt als Weih­bi­schof einer Diö­ze­se an, deren Gren­zen von Peking bestimmt wer­den. In Yujiang steht der gesam­te Kle­rus unter gro­ßem Druck. In dem Eid, den Bischof Johan­nes Peng Weiz­hao ver­le­sen

Kirche im kommunistischen China
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Zweite Verlängerung des Geheimabkommens China–Vatikan unter Dach und Fach

(Peking) Obwohl es am 14. Sep­tem­ber in Nur-Sul­tan zu kei­ner Begeg­nung zwi­schen Papst Fran­zis­kus und Chi­nas Staats­prä­si­den­ten Xi Jin­ping kom­men wird, scheint eine zwei­te Ver­län­ge­rung des pro­vi­so­ri­schen Geheim­ab­kom­mens zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na unter Dach und Fach zu sein.

Bischof An Shuzin von Baoding mißbraucht die jüngsten vatikanischen China-Dokumente von Papst Franziskus gegen die romtreuen Priester und Gläubigen.
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Priester und Gläubige sollen sich „im Namen von Papst Franziskus“ unterwerfen

(Peking) In der Diö­ze­se Hebei ver­öf­fent­lich­te der offi­zi­el­le Bischof einen Hir­ten­brief, in dem er tri­um­phie­rend behaup­tet, in den ver­gan­ge­nen Mona­ten mit 30 Prie­stern kon­ze­le­briert zu haben, die bis­her der Unter­grund­kir­che ange­hör­ten. Die Mit­tei­lung ver­deut­licht den mas­si­ven Druck, der auf Unter­grund­prie­ster aus­ge­übt wird – unter Beru­fung auf Papst Franziskus.

Die "illegale" Kirche von Shijiazhuang, die abgerissen wurde, war eine bescheidene Konstruktion, aber die geistliche Heimat der kirchentreuen Katholiken.
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Untergrundkirche in der Volksrepublik China abgerissen

(Peking) Ende Juni wur­de von den Behör­den der Pro­vinz Hebei (Volks­re­pu­blik Chi­na) in der Stadt Shi­jiaz­huang eine katho­li­sche Unter­grund­kir­che abge­ris­sen. Das Regime schick­te Poli­zei und Arbei­ter und schuf voll­ende­te Tat­sa­chen. „Nach­dem ich ins Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert wor­den war, wur­de die Kir­che am 27. Juni abge­ris­sen“, so Dong Bao­lu, der Prie­ster der Kirche.

Ab heute sind in der Volksrepublik China christliche Inhalte im Internet verboten.
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Volksrepublik China verbannt die Christen aus dem Internet

(Peking) Heu­te sind in der Volks­re­pu­blik Chi­na neue Richt­li­ni­en in Kraft getre­ten, die Online-Akti­­vi­tä­ten nicht regi­strier­ter reli­giö­ser Grup­pen und die Ver­brei­tung reli­giö­ser Inhal­te in sozia­len Netz­wer­ken ver­bie­ten. Unter den Chri­sten sind von der Zen­sur des kom­mu­ni­sti­schen Regimes nur die staat­lich kon­trol­lier­ten Kon­fes­sio­nen, die Chi­ne­si­sche Katho­­lisch-Patrio­ti­­sche Ver­ei­ni­gung und die pro­te­stan­ti­sche Chi­ne­si­sche Chri­st­­lich-Patrio­ti­­sche Drei-Selbst-Bewe­­gung, ausgenommen.

Gestern fand in Wuhan die Weihe des neuen Erzbischofs statt. Es handelt sich um einen regimehörigen Franziskaner, den Papst Franziskus anerkannte.
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Wuhan hat nach 19 Jahren wieder einen Erzbischof

(Peking) Die chi­ne­si­sche Mil­lio­nen­stadt Wuhan erlang­te seit dem Auf­tre­ten des Coro­na­vi­rus SARS-CoV‑2 welt­wei­te Bekannt­heit. Wuhan ist auch der Sitz eines Erz­bi­schofs. Nach 19 Jah­ren der Vakanz wur­de gestern ein neu­er Erz­bi­schof geweiht – auf der Grund­la­ge des Geheim­ab­kom­mens von 2018.

Msgr. Li Hui ist der dritte Bischof, der gemäß dem Geheimabkommen zwischen der Volksrepublik China und dem Vatikan geweiht wurde.
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Dritte Bischofsweihe in der Volksrepublik China gemäß Geheimabkommen

(Peking) Die Bischofs­wei­he erfolg­te gemäß dem chi­­ne­­sisch-vati­­ka­­ni­­schen Geheim­ab­kom­men über die Ernen­nung von Bischö­fen vom Sep­tem­ber 2018. Gleich­zei­tig wur­de der Prie­ster Joseph Liu der Diö­ze­se Min­dong von der Poli­zei fest­ge­nom­men. Nach schwe­rer Fol­ter wur­de er gezwun­gen, sich der Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung anzu­schlie­ßen, einer vom kom­mu­ni­sti­schen Regime kon­trol­lier­ten schis­ma­ti­schen Kirche.

Peking kümmert sich nicht um das Geheimabkommen mit dem Heiligen Stuhl, sondern macht, was es will. Das jüngste Beispiel.
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Priester „für die Olympischen Winterspiele“ – Chinas Umgang mit dem Geheimabkommen

(Peking) Msgr. Joseph Guo Jin­cai, ein frü­her exkom­mu­ni­zier­ter regi­me­hö­ri­ger, schis­ma­ti­scher Bischof in der Volks­re­pu­blik Chi­na, der im Zuge des Geheim­ab­kom­mens zwi­schen dem Vati­kan und Peking vom Hei­li­gen Stuhl als recht­mä­ßi­ger Diö­ze­san­bi­schof aner­kannt wur­de, weih­te heu­te drei Neu­prie­ster für ein ande­res Bis­tum, ohne die dafür zustän­di­gen Bischö­fe zu kon­sul­tie­ren. Pater Ber­nar­do Cer­vel­lera vom Päpst­li­chen Insti­tut für