Segen mit einer Reliquie des Kreuzes Christi. Zelebration des Institut du Bon Pasteur in der französischen Nationalkirche in Rom im Rahmen der Internationalen Wallfahrt Populus Summorum Pontificum im Oktober 2019.
Forum

Summorum Pontificum: Rom fragt, die Bischöfe antworten

Ein Kom­men­tar von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Wer sich noch an die Zei­ten von Radio Vati­kan erin­nert, der kennt auch noch die Sen­dung Sie fra­gen, wir ant­wor­ten, wo Hörer Fra­gen zu Kir­che und Glau­ben ein­sen­den konn­ten und dar­auf oft auf­schluss­rei­che Ant­wor­ten erhiel­ten. Die­se Erin­ne­rung wur­de spon­tan in mir leben­dig, als kürz­lich zu erfah­ren war, dass die
Die Glaubenskongregation will von allen Diözesanbischöfen Antwort auf Fragen zum Motu proprio Summorum Pontificum
Liturgie & Tradition

Rom führt weltweite Bestandsaufnahme zu Summorum Pontificum durch

(Rom) Vom Hei­li­gen Stuhl wur­de eine welt­wei­te Befra­gung der Diö­ze­san­bi­schö­fe zum Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum gestar­tet. Allen Diö­ze­san­bi­schö­fen wur­de ein Fra­ge­bo­gen zuge­stellt. Die vor­der­grün­di­ge Absicht ist offen­sicht­lich: Rom will eine Bestands­auf­nah­me der aktu­el­len Situa­ti­on vor­neh­men. Gibt es noch ande­re Absichten?
Am heutigen 16. April beginnt für Benedikt XVI. das 94. Lebensjahr.
Nachrichten

Benedikt XVI. begeht den 93. Geburtstag in Stille – auch wegen Corona

(Rom) Heu­te voll­endet Bene­dikt XVI. sein 93. Lebens­jahr. Sei­nen Geburts­tag ver­bringt das vor­ma­li­ge Kir­chen­ober­haupt ohne den Besuch durch Gra­tu­lan­ten. Wegen der Ansteckungs­ge­fahr durch das Coro­na­vi­rus wur­de dar­auf ver­zich­tet, wie Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein sag­te. Der Zutritt zum Vati­kan unter­liegt star­ken Restrik­tio­nen. Der Pri­vat­se­kre­tär Bene­dikts teil­te zugleich mit, daß im Klo­ster Mater Eccle­siae alle wohl­auf sind.
Worin bestehen die größten Unterschiede zwischen Benedikt und Franziskus?
Forum

Das Relikt eines Pontifikats

Ein Kom­men­tar von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Als 2007 das Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum von Papst Bene­dikt XVI. am 7. Juli ver­öf­fent­licht wur­de, bestimm­te der Hei­li­ge Vater gewiss nicht ohne absichts­vol­le Sym­bol­träch­tig­keit, dass die Bestim­mun­gen die­ses päpst­li­chen Erlas­ses mit Wir­kung vom 14. Sep­tem­ber des­sel­ben Jah­res rechts­kräf­tig wer­den soll­ten. Das Fest Kreuz­erhö­hung und die Gegen­wär­tig­set­zung des Kreu­zes­op­fers, die knap­pe „triden­ti­ni­sche“ Defi­ni­ti­on
Liturgie & Tradition

Der überlieferte Ritus in Paris

(Paris) Am ver­gan­ge­nen Sonn­tag, den 21. Juli zele­brier­te der Neu­prie­ster Edouard Bar­bey in sei­nem Hei­mat­bis­tum Paris sein erstes Meß­op­fer in der über­lie­fer­ten Form des Römi­schen Ritus. Am 29. Juni war er von Erz­bi­schof Michel Aupe­tit zum Prie­ster geweiht worden.
Großmeister Fra Giacomo Dalla Torre, im Bild in der römischen Prioratskirche des Souveränen Malteserordens, verhängte „barmherzig“ ein Verbot des überlieferten Ritus.
Liturgie & Tradition

Der Malteserorden und das „barmherzige“ Verbot des überlieferten Ritus

(Rom) Vor der Ver­öf­fent­li­chung des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum durch Papst Bene­dikt XVI. herrsch­te in ver­schie­de­nen Län­dern weit­ge­hen­de Eis­zeit, was die über­lie­fer­te Form des Römi­schen Ritus betraf. Wenn­gleich es seit dem Motu pro­prio Eccle­sia Dei von 1988 kaum mehr zu expli­zi­ten Ver­bo­ten kam, wur­den Prie­ster und Gläu­bi­ge durch zahl­rei­che Schi­ka­nen wei­ter­hin de fac­to dar­an gehin­dert,
Andrea Grillo, der Liturgiker, der bei Papst Franziskus Gehör findet, möchte Summorum Pontificum lieber heute als morgen entsorgen und sucht dafür nach Kronzeugen.
Hintergrund

Liturgiker des Papstes: „Zugang zum überlieferten Ritus einschränken“

(Rom) Ganz im Geist ihrer poli­ti­schen Ana­loga for­dert auch die kirch­li­che Lin­ke das Ende der Frei­heit. Der Lit­ur­gie­wis­sen­schaft­ler Andrea Gril­lo, ein ver­bis­se­ner Geg­ner des Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum, der in der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und in San­ta Mar­ta offe­ne Ohren fin­det, for­dert, den Zugang zum über­lie­fer­ten Ritus unter stren­ge Auf­sicht zu stellen.