Das kommunistische Regime Chinas ist der Erstverantwortliche für die Schäden durch die Coronavirus-Pandemie, sagte Kardinal Bo.
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Kardinal übt scharfe Kritik an Peking: „Die Kommunistische Partei Chinas ist schuld an der Coronavirus-Pandemie“

„Das Regime der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas (KPCh) ist erst­ver­ant­wort­lich für die Coro­­na­­vi­­rus-Pan­­de­­mie.“ Schar­fe Kri­tik am kom­mu­ni­sti­schen Regime in der Volks­re­pu­blik Chi­na kommt von Kar­di­nal Charles Bo, dem Erz­bi­schof von Yan­gon.

Kardinal Kung war 33 Jahre in kommunistischen Konzentrationslagern und Gefängnissen eingesperrt. Im Bild begrüßt ihn Papst Johannes Paul II.
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Geheimabkommen mit China gewährt Kommunisten noch mehr Einfluß

(Rom/Peking) Mit dem Geheim­ab­kom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Regie­rung der Volks­re­pu­blik Chi­na, fak­tisch aber der Kom­mu­ni­sti­schen Par­tei Chi­nas (KPCh), von Sep­tem­ber 2018 gab Papst Fran­zis­kus das Nomi­nie­rungs­recht für Bischö­fe aus der Hand. Die chi­ne­si­schen Bischö­fe darf seit­her die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei vor­schla­gen. Das Geheim­ab­kom­men beschränkt sich aber offen­bar nicht auf Bischofs­er­nen­nun­gen, wie ein jüng­stes

Staatliche Anordnung der Schließung der katholischen Kirche von Huanghouli.
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In China beten die Katholiken vor verschlossenen Kirchen

(Peking) Um alle Gläu­bi­gen unter Kon­trol­le zu brin­gen, schließt das kom­mu­ni­sti­sche Regime der Volks­re­pu­blik Chi­na Kir­chen, an denen Prie­ster wir­ken, die nicht der chi­ne­si­schen katho­li­schen Patrio­ti­schen Ver­ei­ni­gung bei­tre­ten.

Auf Chinas Katholiken rollt eine neue Repressionswelle zu – doch im Vatikan stellt man sich taub.
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In China beginnt 2020 für Christen mit neuer Repression – im Vatikan stellt man sich taub

(Peking) Das Jahr 2020 beginnt in der kom­mu­ni­sti­schen Volks­re­pu­blik Chi­na mit neu­en reli­gi­ons­feind­li­chen Maß­nah­men. Am 1. Febru­ar tre­ten anti­christ­li­che Bestim­mun­gen in Kraft. Ab die­sem Datum sind sämt­li­che Akti­vi­tä­ten, Tref­fen, Ver­samm­lun­gen, Pro­gram­me von Reli­gi­ons­ge­mein­schaf­ten geneh­mi­gungs­pflich­tig. Die Anträ­ge um Geneh­mi­gung müs­sen beim zustän­di­gen Amt für reli­giö­se Ange­le­gen­hei­ten ein­ge­reicht wer­den.

Katholiken in der Volksrepublik China. Kardinal Joseph Zen kritisiert das neue China-Dokument des Vatikans.
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Kardinal Zen: „Mit dem neuen China-Dokument des Vatikans könnte man sogar Apostasie rechtfertigen“

(Hong Kong) Kar­di­nal Joseph Zen, die graue Emi­nenz der chi­ne­si­schen Unter­grund­kir­che, ver­öf­fent­lich­te Dubia (Zwei­fel) zur Hal­tung des Hei­li­gen Stuhls zur staat­li­chen Regi­strie­rung des Kle­rus in der Volks­re­pu­blik Chi­na. Dazu hat der Vati­kan jüngst „Ori­en­tie­run­gen“ für die chi­ne­si­schen Bischö­fe, Prie­ster und Gläu­bi­gen ver­öf­fent­licht. Kar­di­nal Zen hat sie einer kri­ti­schen Ana­ly­se unter­zo­gen.

Staatsatheismus in der Volksrepublik China
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Wer in China studieren will, muß Atheist sein

(Peking) Seit dem ver­gan­ge­nen Halb­jahr ver­stär­ken die kom­mu­ni­sti­schen Behör­den der Volks­re­pu­blik Chi­na den Druck auf die Schü­ler, eine Erklä­rung zu unter­schrei­ben, mit der sie ihrer Reli­gi­on abschwö­ren. Mit der Maß­nah­me will das Regime den staat­lich ver­ord­ne­ten Athe­is­mus för­dern. Kon­kret meint das in Wirk­lich­keit eine För­de­rung der Ersatz­re­li­gi­on des kom­mu­ni­sti­schen Staats­kul­tes.

Festakt: 60 Jahre Patriotische Vereinigung in Nanking.
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60 Jahre Patriotische Vereinigung

(Peking) Die vom kom­mu­ni­sti­schen Regime in der Volks­re­pu­blik Chi­na errich­te­te Par­al­lel­kir­che fei­ert ihr 60jähriges Bestehen. 48 Bischö­fe erschie­nen zum Fest­akt.

Kommunistische Partei verordnet den „Glücklichen Sonntag“ als Konkurrenzveranstaltung, um an Sonntagen Chinesen vom Besuch des Gottesdienstes abzuhalten.
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Volksrepublik China verordnet „Glückliche Sonntage“

(Peking) In vie­len Bezir­ken und Krei­se der chi­ne­si­schen Pro­vinz Hen­an orga­ni­sie­ren die Behör­den an Sonn­ta­gen in direk­ter Nähe zu Kir­chen Kund­ge­bun­gen und Unter­hal­tungs­spek­ta­kel – und das genau zu den Got­tes­dienst­zei­ten. Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas will „mit Gott um das Volk kon­kur­rie­ren“.

Am vergangenen Freitag wurde in der Volksrepublik China Untergrundbischof Shao Zhumin verhaftet. Sein Fall legt die wirkliche Dimension des vor kurzem zwischen Rom und Peking unterzeichneten Geheimabkommens offen.
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Chinas Kommunisten verhaften Untergrundbischof

(Rom/Peking) Das umstrit­te­ne Abkom­men zwi­schen dem Hei­li­gen Stuhl und der Volks­re­pu­blik Chi­na wird geheim­ge­hal­ten. Den­noch sickern lang­sam Inhal­te durch. Sie tref­fen sich mit dem, was bereits ver­mu­tet wur­de und kön­nen die besorg­ten chi­ne­si­schen Katho­li­ken nicht beru­hi­gen. Vor allem die jüng­ste Ver­haf­tung eines Unter­grund­bi­schofs legt offen, wie pre­kär die Lage der Kir­che in Chi­na ist –