Katholiken in der Volksrepublik China. Kardinal Joseph Zen kritisiert das neue China-Dokument des Vatikans.
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Kardinal Zen: „Mit dem neuen China-Dokument des Vatikans könnte man sogar Apostasie rechtfertigen“

(Hong Kong) Kardinal Joseph Zen, die graue Eminenz der chinesischen Untergrundkirche, veröffentlichte Dubia (Zweifel) zur Haltung des Heiligen Stuhls zur staatlichen Registrierung des Klerus in der Volksrepublik China. Dazu hat der Vatikan jüngst „Orientierungen“ für die chinesischen Bischöfe, Priester und Gläubigen veröffentlicht. Kardinal Zen hat sie einer kritischen Analyse unterzogen.

Staatsatheismus in der Volksrepublik China
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Wer in China studieren will, muß Atheist sein

(Peking) Seit dem vergangenen Halbjahr verstärken die kommunistischen Behörden der Volksrepublik China den Druck auf die Schüler, eine Erklärung zu unterschreiben, mit der sie ihrer Religion abschwören. Mit der Maßnahme will das Regime den staatlich verordneten Atheismus fördern. Konkret meint das in Wirklichkeit eine Förderung der Ersatzreligion des kommunistischen Staatskultes.

Festakt: 60 Jahre Patriotische Vereinigung in Nanking.
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60 Jahre Patriotische Vereinigung

(Peking) Die vom kommunistischen Regime in der Volksrepublik China errichtete Parallelkirche feiert ihr 60jähriges Bestehen. 48 Bischöfe erschienen zum Festakt.

Kommunistische Partei verordnet den „Glücklichen Sonntag“ als Konkurrenzveranstaltung, um an Sonntagen Chinesen vom Besuch des Gottesdienstes abzuhalten.
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Volksrepublik China verordnet „Glückliche Sonntage“

(Peking) In vielen Bezirken und Kreise der chinesischen Provinz Henan organisieren die Behörden an Sonntagen in direkter Nähe zu Kirchen Kundgebungen und Unterhaltungsspektakel – und das genau zu den Gottesdienstzeiten. Die Kommunistische Partei Chinas will „mit Gott um das Volk konkurrieren“.

Am vergangenen Freitag wurde in der Volksrepublik China Untergrundbischof Shao Zhumin verhaftet. Sein Fall legt die wirkliche Dimension des vor kurzem zwischen Rom und Peking unterzeichneten Geheimabkommens offen.
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Chinas Kommunisten verhaften Untergrundbischof

(Rom/Peking) Das umstrittene Abkommen zwischen dem Heiligen Stuhl und der Volksrepublik China wird geheimgehalten. Dennoch sickern langsam Inhalte durch. Sie treffen sich mit dem, was bereits vermutet wurde und können die besorgten chinesischen Katholiken nicht beruhigen. Vor allem die jüngste Verhaftung eines Untergrundbischofs legt offen, wie prekär die Lage der Kirche in China ist –

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Treuebekenntnis nur zur Kommunistischen Partei

(Peking) Die regimehörigen Bischöfe der Volksrepublik China, die am 22. September von Papst Franziskus anerkannt wurden, werden auch weiterhin politische Ämter ausüben. Ihr Patriotische Vereinigung legte nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen dem Vatikan und der Volksrepublik ein Treuebekenntnis zur Kommunistischen Partei Chinas ab, aber nicht zu Papst Franziskus.

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Chinas christenfeindliche Politik

(Washington) „Die Unterschrift unter ein eventuelles Abkommen mit der Volksrepublik China würde den Heiligen Stuhl zum Komplizen eines Plans zur Vernichtung der Kirche in China machen.“ Mit dieser Einschätzung warnt Steven W. Mosher, Direktor des Population Research Institute vor einem Abkommen, zwischen dem Vatikan und Peking, das von Papst Franziskus und dem vatikanischen Staatssekretariat angestrebt