NS-Schergen demolierten die Inneneinrichtung der Frickhöfer Synagoge und machten den Gebetsraum zu einem Tohuwabohu
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NS-November-Pogrom gegen Juden in zwei Landgemeinden

Ein Gastbeitrag von Hubert Hecker. Am 9. November 2018 sind es 80 Jahre her, dass aufgehetzte Nazi-Täter in der scheußlichen Pogromnacht 1938 die Juden in Deutschland terrorisierten. Auch in den beiden Westerwaldgemeinden Frickhofen und Langendernbach, heute Ortsteile von Dornburg, in denen damals Juden wohnten, drangsalierten örtliche SA-Leute ihre jüdischen Mitbürger. Sie zerstörten die Inneneinrichtungen der

Martin Luther erfährt im "Reformationsjahr" erstaunliches Lob von katholischer Seite, während sein Gegenspieler Papst Leo X. wenig Lob von protestantischer Seite erhält. Von dieser Einseitigkeit abgesehen, wurde Luther nun als Zeuge für Welcome Refugee angerufen. Das zwingt zu einer Richtigstellung.
Hintergrund

Martin Luther als Botschafter für die Migrationspolitik von „Welcome Refugee“?

(Rom) „Ungläubig, überrascht und verwirrt“ schauten viele Gläubige am vergangenen Sonntag, als sie in ihren Pfarren die Heilige Messe besuchten. In vielen Diözesen Italiens liegt für die Sonntagsliturgie in den Kirchen ein vierseitiges A5-Blatt mit den Lesungen, den Tagesgebeten, Liedvorschlägen, Fürbitten und einigen geistlichen Gedanken dazu auf. Das Blatt erscheint als Wochenzeitung und nennt sich

Ignatius von Loyola und Martin Luther
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Martin Luther und Ignatius von Loyola

Eine Gegenüberstellung – auch in Bezug auf ihre Stellung zu Juden. Von Hubert Hecker Martin Luther wurde acht Jahre vor Ignatius von Loyola geboren. Beide rangen zu Beginn ihrer 30er Lebensjahre um eine Erneuerung des persönlichen und kirchlichen Glaubenslebens. Für Luther scheint das sogenannte Turmerlebnis von 1515 die entscheidende Wendeerfahrung seiner religiösen Denkwelt und Gottesbeziehung

Blick von der Kirche Dominus flevit auf den Tempelberg in Jerusalem. Wenn Jesus nicht auch für das Heil der Juden gekommen wäre, hätte er nicht über Jerusalem weinen müssen.
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„Nach dem Holocaust“ – Geschichts-Theologie zur Rechtfertigung eines jüdischen „Heilsweges“ ohne Christus

Gastbeitrag von Felix Lanz Das Katholische Sonntagsblatt, die „Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen“ veröffentlichte am 16. April den Artikel „Fürbitten im Geiste des Konzils“. Im Vorspann heißt es: „Nirgends spiegelt sich das neue Verhältnis des Zweiten Vatikanischen Konzils zu anderen Religionen, zu den Juden und den Heiden deutlicher wider als bei den großen Fürbitten am Karfreitag.“

Paastinensiche Christen auf dem Petersplatz in Rom. Auf dem T-Shirt ist eine Abbildung der heiligen Mirjam von Abellin zu sehen, einer palästinensichen Christin (1846-1878).
Nachrichten

Botschaft: Palästinenserfahne soll nicht von islamistischen Gruppen mißbraucht werden

(Jakarta) Die palästinensische Botschaft in Indonesien verwarnte islamische Bewegungen des südostasiatischen Landes, nicht die Palästinenserfahne bei ihren Kundgebungen zu zeigen. Mit einer offiziellen Note, die am Mittwoch der indonesischen Regierung und den Medien des Landes übermittelt wurde, protestierte die diplomatische Vertretung Palästinas gegen den „Mißbrauch“ der Fahne durch islamische Bewegungen wie jüngst bei den Kundgebungen

Jüdische Siedlung im israelisch besetzten Westjordanland und junge Palästinenser
Nachrichten

Israel beschließt Bau tausender Wohneinheiten in besetzten Gebieten – Kritik von der UNO

(Jerusalem) Das Treffen zwischen dem neuen US-Präsidenten Donald Trump und dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu ist für Februar geplant. Unterdessen will Israel vollendete Tatsachen zu Lasten der Palästinenser schaffen. Am 20. Januar beschloß die israelische Regierung den Bau von 556 neuen Wohneinheiten in den jüdischen Siedlungen Pisgat Zeev, Ramat Shlomo und Ramot im israelisch besetzten

Kein Bild
Liturgie & Tradition

Junge Katholiken protestieren gegen „Mißbrauch“ der Kathedrale von Buenos Aires für jüdische „Gedenkliturgie“

(Buenos Aires) Ein Erbe Jorge Mario Bergoglios in Buenos Aires. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand am 12. November erneut eine „Holocaustgedenkliturgie“ in der katholischen Kathedrale von Buenos Aires statt (siehe eigenen Bericht B’nai B’rith „Gedenkliturgie“ in Kathedrale von Buenos Aires mit Kardinal Bergoglio). Gegen den Mißbrauch einer katholischen Kirche für eine nicht-katholische Liturgie