Paternoster-Karmel auf dem Ölberg in Jerusalem
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Jerusalemer Karmelitinnen beten für die beiden verfeindeten Völker

„Wir leben mit den Völ­kern des Hei­li­gen Lan­des, mit ihren Höhen und Tie­fen, auf unse­re eige­ne klei­ne Art und Wei­se, wir beten für Frie­den und Gerech­tig­keit heu­te und mor­gen.“  Dies schrei­ben die Unbe­schuh­ten Kar­me­li­tin­nen des Pater­­no­­ster-Klo­­sters in Jeru­sa­lem, die in der Abge­schie­den­heit der Klau­sur ihr Leben dem Gebet an einer der hei­ße­sten Gren­zen zwi­schen zwei
Aufruf zu einem Tag des Gebets und Fastens am 17. Oktober für den Frieden im Heiligen Land
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Ein Tag des Fastens und Betens für den Frieden im Heiligen Land

Der Latei­ni­sche Patri­arch von Jeru­sa­lem Pier­bat­ti­sta Kar­di­nal Piz­za­bal­la ruft im Namen aller katho­li­schen Ober­hir­ten des Hei­li­gen Lan­des, der römisch-katho­­li­­schen Kir­che und aller mit Rom unier­ten Kir­chen für den kom­men­den 17. Okto­ber zu einem Tag des Fastens und des Gebets für den Frie­den im Hei­li­gen Land auf. 
Keine einseitigen und falschen Parteinahmen, wenn es um das Heilige Land geht
Hintergrund

Die Partei des Heiligen Landes

Eini­ge Anmer­kun­gen aus aktu­el­lem Anlaß von Giu­sep­pe Nar­di Wir Chri­sten sind nicht Par­tei der Hamas, aber auch nicht Par­tei Isra­els: Wir sind Par­tei des Hei­li­gen Lan­des. Wer ande­res behaup­tet, dürf­te sich ver­lau­fen haben. 
Nachdem das Video verbreitet worden war, das ultraorthodoxe Juden zeigt, wie sie vor dem Kreuz und Christen ausspucken, wurden fünf Juden festgenommen.
Christenverfolgung

Nach Spuckaktion wurden fünf Juden festgenommen

(Jeru­sa­lem) Der vati­ka­ni­sche Außen­mi­ni­ster Msgr. Paul Gal­lag­her wird im Novem­ber nach Isra­el rei­sen. Dies berich­te­te die israe­li­sche Tages­zei­tung Jedi­ot Achro­not. Aus­lö­ser ist das jüng­ste Video, das welt­weit für Auf­se­hen sorg­te, auf dem ultra­or­tho­do­xe Juden zu sehen sind, die aus­spucken, als sie auf der Via Dolo­ro­sa christ­li­chen Pil­gern mit einem Kreuz begegnen.
Das demonstrative Ausspucken vor Ordensleuten, heiligen Stätten und dem Kreuz durch ultra-orthodoxe Juden in Jerusalem nimmt kein Ende
Christenverfolgung

In Jerusalem wird weiter auf Christen gespuckt

(Jeru­sa­lem) Die Chri­sten Jeru­sa­lems, vor allem Ordens­leu­te und Prie­ster, bekla­gen seit län­ge­rem, daß ihnen soge­nann­te ultra-ortho­­do­­xe Juden mit demon­stra­ti­ver Respekt­lo­sig­keit begeg­nen. Wenn sie an Chri­sten oder Kir­chen vor­bei­ge­hen, spucken sie aus. Die Geste ist ein­deu­tig: Sie spucken auf Chri­stus und die Chri­sten. Obwohl der Skan­dal im ver­gan­ge­nen Früh­jahr zum inter­na­tio­na­len The­ma wur­de und selbst von
Am kommenden Freitag findet in Jerusalem eine Tagung zu einem ungustiösen Phänomen statt, das das friedliche Zusammenleben in Jerusalem strapaziert.
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Warum spucken (manche) Juden auf Nichtjuden?

Das Bespucken von Prie­stern und Ordens­leu­ten auf den Stra­ßen Jeru­sa­lems ist unver­ant­wort­lich und ver­stößt gegen die Tora, schreibt der sephar­di­sche Groß­rab­bi­ner von Jeru­sa­lem Shlo­mo Mos­he Amar. Das ungu­stiö­se und äußerst despek­tier­li­che Ver­hal­ten bestimm­ter Juden, mit denen sie ihre Ver­ach­tung gegen­über Chri­sten zum Aus­druck brin­gen, hält bereits seit Jah­ren an.
Einzug Jesu in Jerusalem auf einer Eselin (Rossanensis Purpureus Codex, um 550). Die älteste bekannte Darstellung dieser Szene stammt aus dem Jahr 359.
Forum

Jesu erhob mit seinem Eselsritt den hohen Anspruch, der Richter zu sein

Von Mag. Micha­el Gurt­ner Viel­fach ist in der hei­li­gen Fasten­zeit, spe­zi­ell wenn es auf den Palm­sonn­tag zugeht, in Pre­dig­ten und Kate­che­sen die Aus­sa­ge zu hören, Jesus wäre aus Grün­den der Demut und Beschei­den­heit auf einem ein­fa­chen Esel, der ja „nur“ ein Last- und Arbeits­tier gewe­sen sei, in Jeru­sa­lem ein­ge­rit­ten. Er woll­te, so heißt es nicht
Die Kirche des Mariengrabes im Kidrontal in Jerusalem wurde am Sonntagmorgen zur Zielscheibe eines Angriffs.
Christenverfolgung

Angriff auf das Mariengrab in Jerusalem

(Jeru­sa­lem) Der ortho­do­xe Patri­arch von Jeru­sa­lem Theo­phi­los III. ver­ur­teil­te gemein­sam mit sei­nem Kle­rus und den Gläu­bi­gen „den grau­sa­men Ter­ror­an­schlag“, der am Sonn­tag­mor­gen wäh­rend der hei­li­gen Lit­ur­gie „von zwei jüdi­schen Extre­mi­sten ver­übt wur­de“. Auch die ande­ren christ­li­chen Gemein­schaf­ten des Hei­li­gen Lan­des ver­ur­teil­ten den Angriff auf das Mari­en­grab, eine der wich­tig­sten Kir­chen der ortho­do­xen Chri­sten, entschieden.
Die Geißelungskapelle an der Via Dolorosa in Jerusalem war am Donnerstag Schauplatz eines antichristlichen Angriffs.
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Jüdischer Extremist greift Geißelungskapelle in Jerusalem an

(Jeru­sa­lem) Ein jüdi­scher Extre­mist aus den USA beschä­dig­te am Don­ners­tag eine Chri­stus­sta­tue in der katho­li­schen Gei­ße­lungs­ka­pel­le in der Jeru­sa­le­mer Alt­stadt. Der Angriff wur­de von der Fran­zis­ka­ner­kus­to­die des Hei­li­gen Lan­des, die die hei­li­gen Stät­ten ver­wal­tet, scharf verurteilt.
Die Kreuzritterburg Margat (heute Syrien), im Hintergrund das Mittelmeer. Aufnahme aus den 1930er Jahren. Hier schützten die Johanniter die Flanke des Fürstentums Antiochia an der Grenze zur Grafschaft Tripolis.
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So war es nicht! – Die Kreuzzüge im neuen Licht (2)

Ein Gast­bei­trag von Hubert Hecker Nach dem Ende der euro­päi­schen Kolo­ni­al­epo­che ver­brei­te­ten Kri­ti­ker die Mei­nung, die Kreuz­fah­rer sei­en die ersten abend­län­di­schen Impe­ria­li­sten gewe­sen, die unter reli­giö­sem Vor­wand Land und Beu­te gesucht und die Bevöl­ke­rung der erober­ten Gebie­te unter­drückt und aus­ge­beu­tet hät­ten. Im zwei­ten Teil die­ser Kreuz­zugs­dar­stel­lung wer­den bei der Geschich­te der Kreuz­fah­rer­staa­ten wei­te­re Rich­tig­stel­lun­gen vor­ge­nom­men