Jesus Christus eingehüllt in das Grabtuch, dessen Hauptteil nahtlos gewebt ist.
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Christi Leib und Kleid

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Eine Beschäf­ti­gung mit Tra­di­tio­nis Custo­des (TC) und ein Ver­gleich mit Summorum Pon­ti­fi­cum (SP) erfor­dern es, bei­de Motu­pro­prien zu kon­tex­tua­li­sie­ren. Das bedeu­tet vor allem, sie in der theo­re­ti­schen Grund­le­gung nicht nur auf theo­lo­gi­sche Arbei­ten Joseph Ratz­in­gers zurück­zu­be­zie­hen, was im letz­ten Bei­trag anhand aus­ge­wähl­ter Zita­te skiz­ziert wur­de, son­dern auch die vor­aus­ge­gan­ge­ne

Gedanken zum Motu proprio Traditionis custodes: Wie steht es um Kontinuität und Konflikt? Ein Vergleich der Weihnachtsansprachen an die Römische Kurie von Benedikt XVI. 2005 und Franziskus 2020.
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Zwei weihnachtliche Papstansprachen im Hochsommer nach Traditionis Custodes

Ein Bei­trag von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Jemand, dem ich in pri­va­tem Aus­tausch schrift­lich mei­ne Beden­ken zu Tra­di­tio­nis Custo­des mit­ge­teilt und dabei auf eine Kon­ti­nui­tät mit dem Tra­di­ti­ons­be­griff von Eccle­sia Dei adflic­ta Nr. 4 hin­ge­wie­sen hat­te, bestand umge­hend auf der hohen lehr­amt­li­chen Qua­li­tät der Über­le­gun­gen Papst Bene­dikts zur rech­ten Her­me­neu­tik des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils, die die­ser

"Die Hermeneutik der Kontinuität wurde mit dem Ärmel weggewischt", so P. Davide Pagliarini, Generaloberer der Piusbruderschaft zu Traditionis custodes.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Piusbruderschaft zum Totalangriff gegen den überlieferten Ritus

Mit einem Brief ihres Gene­ral­obe­ren Pater Davi­de Pagli­ara­ni reagier­te gestern die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auf das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis custo­des, mit dem Papst Fran­zis­kus einen Total­an­griff gegen den über­lie­fer­ten Ritus, die Eccle­­sia-Dei-Gemein­­schaf­­ten und die Gläu­bi­gen der Tra­di­ti­on eröff­ne­te. Der Gene­ral­obe­re tadelt die „Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät“, die sich auf­grund ihrer „Illu­sio­nen und Zwei­deu­tig­kei­ten“ als unzu­rei­chend

Weihbischof Athanasius Schneider und Erzbischof Carlo Maria Viganò haben Forderungen formuliert, die in der Kirche Unterstützung und Ablehnung provozieren, aber niemand, dem die Kirche ein wirkliches Anliegen ist, gleichgültig lassen können.
Liturgie & Tradition

„Offene und ehrliche“ Diskussion über das Zweite Vatikanische Konzil gefordert

(Rom) Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò und Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der, zwei der pro­fi­lier­te­sten Ver­tre­ter der katho­li­schen Kir­che, haben im Juni mit einer Rei­he von Stel­lung­nah­men den Stein in den Teich gewor­fen und eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils gefor­dert. Unter­stüt­zung erhal­ten sie von einer inter­na­tio­na­len Grup­pe von Pro­fes­so­ren, Prie­stern und Intellektuellen.

Benedikt XVI. gab in seiner Weihnachtsansprache 2005 bekannt, einer anderen Lesart des Zweiten Vatikanischen Konzils den Vorzug zu geben.
Hintergrund

Als Benedikt XVI. 2005 die Hermeneutik der Kontinuität verkündete

Da jüngst eine Dis­kus­si­on um den Ver­such von Papst Bene­dikt XVI. ent­stan­den ist, mit einer Her­me­neu­tik der Kon­ti­nui­tät dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil eine neue Les­art zu geben und die in der Nach­kon­zils­zeit domi­nan­te Inter­pre­ta­ti­on durch die pro­gres­si­ve Her­me­neu­tik des Bruchs zu über­win­den, deren Wäch­ter die „Schu­le von Bolo­gna“ ist, ver­öf­fent­li­chen wir erneut die Rede von

Am heutigen 16. April beginnt für Benedikt XVI. das 94. Lebensjahr.
Nachrichten

Benedikt XVI. begeht den 93. Geburtstag in Stille – auch wegen Corona

(Rom) Heu­te voll­endet Bene­dikt XVI. sein 93. Lebens­jahr. Sei­nen Geburts­tag ver­bringt das vor­ma­li­ge Kir­chen­ober­haupt ohne den Besuch durch Gra­tu­lan­ten. Wegen der Ansteckungs­ge­fahr durch das Coro­na­vi­rus wur­de dar­auf ver­zich­tet, wie Kuri­en­erz­bi­schof Georg Gäns­wein sag­te. Der Zutritt zum Vati­kan unter­liegt star­ken Restrik­tio­nen. Der Pri­vat­se­kre­tär Bene­dikts teil­te zugleich mit, daß im Klo­ster Mater Eccle­siae alle wohl­auf sind.

Was denkt Papst Franziskus über das Zweite Vatikanische Konzil?
Hintergrund

Wie sieht Papst Franziskus das Zweite Vatikanische Konzil? – Kardinal Sarah ins Gefängnis?

(Rom) Wie hält es Papst Fran­zis­kus mit dem Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil? Das war jüngst The­ma bei Il Sis­mo­gra­fo (Der Seis­mo­graph), einem inof­fi­zi­el­len Pres­se­spie­gel des vati­ka­ni­schen Staats­se­kre­ta­ri­ats im Inter­net. Der „Seis­mo­graph“ pro­vo­zie­re „klei­ne Erd­be­ben“ schrieb der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Das jüng­ste „Erd­be­ben“ betrifft „nichts gerin­ge­res als die Her­me­neu­tik, mit der Papst Fran­zis­kus das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil

Das Zweite Vatikanische Konzil - ein ausstehender Diskurs
Buchbesprechungen

Das Zweite Vatikanische Konzil – Ein ausstehender Diskurs

von Wolf­ram Schrems* Viel­leicht bedeu­tet es wie­der­um, Eulen nach Athen zu tra­gen, wenn auf die­ser Sei­te ein Buch über das Zwei­te Vati­ca­num vor­ge­stellt wird. Man kann davon aus­ge­hen, daß eine ein­schlä­gig ver­sier­te Leser­schaft das Buch bereits kennt. Aber nach­dem es mir wich­tig erscheint, sei es hier aus­führ­lich gewür­digt. Typi­sche Umstän­de unse­rer Zeit Sym­pto­ma­tisch für unse­re

Hermeneutik des Bruchs von Karl-Heinz Barth
Forum

[Update] Noch einmal Rücktritt von Papst Benedikt XVI. – Von der Zweideutigkeit eines Pontifikates

von Wolf­ram Schrems* Ein bemer­kens­wer­tes Buch als Deu­tungs­hil­fe rezen­ter Ereig­nis­se. Ein bemer­kens­wer­tes Buch als Deu­tungs­hil­fe rezen­ter Ereig­nis­se bezüg­lich des auf­se­hen­er­re­gen­den Rück­tritts von Papst Bene­dikt XVI. ist das Buch des Bon­ner Uni­ver­si­täts­do­zen­ten für klas­si­sche Phi­lo­lo­gie und apo­lo­ge­tisch täti­gen Schrift­stel­lers Dr. Heinz-Lothar Barth (Jg. 1953) aus­sa­ge­kräf­tig. Denn es war noch vor des­sen Rück­tritt erschie­nen und kann als