Souveränitätsbewegung: Herbert Kickl (FPÖ) und Matteo Salvini (Lega), beide waren bis vor kurzem Innenminister ihrer Länder.
Hintergrund

Den Schrei des Volkes nicht gehört

(Rom) Papst Fran­zis­kus mischt sich wie kein Papst seit der gewalt­sa­men Zer­schla­gung des Kir­chen­staa­tes 1870 in die Poli­tik ein, und das nicht nur in Ita­li­en oder in sei­ner Hei­mat Argen­ti­ni­en, son­dern glo­bal. Den­noch scheint kein Papst auf poli­ti­scher Ebe­ne erfolg­lo­ser zu sein als Fran­zis­kus. Unter dem Titel „Zwi­schen Natio­na­lis­men und dem rich­ti­gen Natio­nal­ge­dan­ken – Die

Die „Papabili“, die Papst Franziskus am nächsten stehen: die Kardinäle Zuppi, Tagle und Parolin (v.l.).
Hintergrund

Heißt Franziskus II. Ägidius?

(Rom) Der Kreis der poten­ti­el­len Nach­fol­ger von Papst Fran­zis­kus wird immer grö­ßer, je mehr Kar­di­nä­le er ernennt. Vor allem nimmt die Wahr­schein­lich­keit zu, daß er – weit mehr als sei­ne Vor­gän­ger – selbst die Wei­chen für sei­ne Nach­fol­ge stellt. Der auf­merk­sa­me Vati­ka­nist San­dro Magi­ster lenkt den Blick auf einen neu­en „Papa­bi­le“, der kome­ten­haft am Ber­­go­­glio-Fir­­ma­­ment

Papst Franziskus mit Matteo Bruni, der ab 22. Juli neuer Vatikansprecher wird.
Nachrichten

Neuer Vatikansprecher ernannt

(Rom) Papst Fran­zis­kus ernann­te gestern einen neu­en Direk­tor des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes. Neu­er Vati­kan­spre­cher wird Matteo Bruni. Wie ange­kün­digt, fiel die Wahl auf einen lang­jäh­ri­gen Mit­ar­bei­ter des Pres­se­am­tes.

Buchvorstellung über die Diplomatie der Gemeinschaft Sant'Egidio.
Nachrichten

Kein Treffen mit Xi Jinping geplant

(Rom) Gestern wur­de in Rom das Buch „Fare pace“ (Frie­den schlie­ßen) über die Par­al­lel­di­plo­ma­tie der Gemein­schaft Sant’Egidio vor­ge­stellt. Am Ran­de ging es dabei auch um die Volks­re­pu­blik Chi­na.

Modeschau in der Kirche
Nachrichten

Verlust des Sakralen führt zum Mißbrauch in den Kirchen

(Rom) „Die Sau ist im Altar­raum ange­kom­men.“ So beschreibt Andrea Zam­bra­no die Pro­fa­nie­rung geweih­ter Kir­chen durch den Ver­ständ­nis­ver­lust für das Hei­li­ge. Die Anspie­lung auf den grun­zen­den Vier­bei­ner ist dabei durch­aus wört­lich zu neh­men, zumin­dest in einem Fall, wie das Bild belegt.

Weihnachtsfestessen in Santa Maria in Trastevere. Was die Gemeinschaft Sant'Egidio seit Jahren in ihrer Kirche in Rom inszeniert, findet heute beim Papstbesuch auch in der Hauptkirche von Bologna statt - mit päpstlicher Beteiligung.
Liturgie & Tradition

Papstbesuch in Bologna mit Mittagessen in einer Kirche — „Schändliche Profanierung“

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird am heu­ti­gen 1. Okto­ber das Erz­bis­tum Bolo­gna besu­chen. Am 27. Okto­ber 2015 hat­te er Kar­di­nal Car­lo Caf­farra eme­ri­tiert und den römi­schen Weih­bi­schof Matteo Zup­pi zum neu­en Erz­bi­schof genannt. Der Neu­ernann­te gehört der Gemein­schaft von Sant’Egidio an und scheint nach dem Geschmack von Fran­zis­kus zu sein. Was es heißt, daß der neue

Das "Jüngste Gericht" im Dom von Terni.
Hintergrund

Vincenzo Paglia und das homoerotische „Jüngste Gericht“ in der Kathedrale von Terni

(Rom) Erz­bi­schof Vin­cen­zo Paglia gehört zu den schil­lern­den Gestal­ten der aktu­el­len Kir­chen­füh­rung. Am ver­gan­ge­nen 1. März for­der­te der katho­li­sche Histo­ri­ker und Vor­sit­zen­de der Stif­tung Lepan­to, Prof. Rober­to de Mattei, den Rück­tritt Pagli­as als Prä­si­dent der Päpst­li­chen Aka­de­mie für das Leben und als Groß­kanz­ler des Päpst­li­chen Insti­tuts Johan­nes Paul II. für Stu­di­en zur Ehe und zur

Wird Erzbischof Luigi Negri bald von progressiven Kreisen als korrigierter "Betriebsunfall" gehandelt?
Hintergrund

Die Nachfolge von Erzbischof Luigi Negri von Ferrara: Hat Papst Franziskus schon entschieden?

(Rom) Msgr. Lui­gi Negri, Erz­bi­schof von Fer­ra­­ra-Com­ac­chio und Abt von Pom­po­sa, gehört zu den mar­kan­te­sten Bischofs­ge­stal­ten Ita­li­ens. Im ver­gan­ge­nen Novem­ber voll­ende­te er sein 75. Lebens­jahr. Seit­her ver­dich­ten sich die Stim­men sei­ner bevor­ste­hen­den Eme­ri­tie­rung durch Papst Fran­zis­kus. Bereits im Novem­ber 2015 woll­ten die Geg­ner des deut­lich for­mu­lie­ren­den Erz­bi­schofs sei­nen Rück­tritt mit einer Kam­pa­gne erzwin­gen, die behaup­te­te,