Kuba
Christenverfolgung

Papst Franziskus und das sozialistische Kuba

(Rom) Im Leben gibt es manchmal seltsame Zufälle, und doch handelte es sich bei näherem Hinsehen meist doch nicht um Zufälle. Ob Zufall oder nicht, kann zu den folgenden Informationen nicht mit der dafür nötigen Gewißheit gesagt werden. Erwähnt werden sollen zwei Ereignisse, die mit Kuba zu tun haben, dennoch.

Jesuitengeneral Arturo Sosa unterzeichnete 1989 ein Manifest, das Fidel Castro als einen "Helden" feierte.
Christenverfolgung

Jesuitengeneral Arturo Sosa Abascal unterzeichnete 1989 Lobeshymne auf Fidel Castro und die Kubanische Revolution

(Havanna) Der Lebenslauf von Arturo Sosa Abascal, des seit Oktober 2016 amtierenden 31. Generaloberen des Jesuitenordens, liest sich streckenweise wie der eines waschechten Marxisten. In den späten 70er Jahren, in der Hochblüte der Befreiungstheologe, befaßte er sich mit der Frage, wie der christliche Glauben marxistisch vermittelt werden könne. Noch viele Jahre später reihte er sich

Che Guevara-Papst mit Hammer und Sichel
Nachrichten

„Papa comunista“ bei Karnvalsumzug von Viareggio – Marx, Lenin, Mao und Fidel als Putten

(Rom) Rosenmontag, im Rheinland und im alemannischen Raum ein traditionell heiterer Tag mit großen Karnevalsumzügen. Vor vier Jahren wurde die katholische Kirche an diesem Tag von der unerwarteten Ankündigung von Papst Benedikt XVI. überrascht, als erstes Kirchenoberhaupt der Geschichte aus Altersschwäche auf sein Amt verzichten zu wollen. 2017 war Papst Franziskus die Hauptfigur des größten

One Planet March (2015) und Papst Franziskus
Hintergrund

Papst Franziskus und die „Machtübernahme des ‚Volkes der Ausgeschlossenen‘ über die demokratischen Regeln hinaus“

(Rom) Der Vatikanist Sandro Magister nahm in diesen Tagen nicht nur die päpstliche Globalisierungskritik unter die Lupe, sondern insgesamt den politischen Zungenschlag von Franziskus. „Der Papst der Barmherzigkeit ist auch der Papst der antikapitalistischen und globalisierungsfeindlichen ‚Volksbewegungen‘. Castro stirbt, Trump gewinnt, die populistischen Regime Lateinamerikas brechen zusammen, aber er gibt nicht auf. Er ist überzeugt,