Der christlich-konservative Jair Bolsonaro ist der unumstrittenen Sieger der brasilianischen Präsidentschaftswahlen. Der Frage nach den Gründen für seinen Wahlsieg gehen nicht nur die meisten westlichen Medien, sondern auch die katholische Kirche aus dem Weg.
Hintergrund

Bolsonaros Sieg verändert Lateinamerika

(Rio de Janei­ro) Vor nicht ein­mal vier Wochen wur­de Jair Bol­so­na­ro mit 55, 1 Pro­zent der Stim­men vom Volk zum Staats­prä­si­den­ten und Regie­rungs­chef von Bra­si­li­en gewählt, einem gigan­ti­schen Land, fast so groß wie ganz Euro­pa, mit 210 Mil­lio­nen Ein­woh­nern und enor­men Boden­schät­zen. Das Land ist eben­so groß wie viel­schich­tig. In den drei süd­lich­sten Bun­des­staa­ten bei­spiels­wei­se

Risiko-Ökumene
Hintergrund

Die Risiko-Ökumene von Papst Franziskus

(Rom) Auch im Bereich der Öku­me­ne geht Papst Fran­zis­kus neue Wege. Von „Brü­dern und Mes­sern“ spricht der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster und bezeich­net die neu­en Wege als „ris­kan­te Öku­me­ne“.

Angriff gegen US-Evangelikale
Nachrichten

Neuer Frontalangriff des Vatikans gegen US-Evangelikale

(Rom) Im Vati­kan wer­den revo­lu­tio­nä­re Plä­ne gewälzt: von der „öku­me­ni­schen Mes­se“ über das Frau­en­dia­ko­nat bis zur Zöli­bats­auf­he­bung mit der Zulas­sung ver­hei­ra­te­ter Prie­ster, von der Zulas­sung von Ehe­bre­chern zur hei­li­gen Kom­mu­ni­on bis zur Zulas­sung von Pro­te­stan­ten zur hei­li­gen Kom­mu­ni­on. Par­al­lel enga­giert sich das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat beson­ders auf poli­ti­scher Ebe­ne. Dort wird der Schul­ter­schluß mit den Glo­ba­li­sten

USA
Hintergrund

„Katholiken sollten nicht Selbstmord begehen wie Protestanten“

(New York) Die pro­te­stan­ti­schen Gemein­schaf­ten der USA erle­ben eine schwe­re Kri­se. Ihr Anteil an der US-Bevöl­ke­­rung sei inner­halb von 15 Jah­ren von 50 Pro­zent auf 36 Pro­zent zurück­ge­gan­gen. Dies geht aus einer Gallup-Umfra­­ge her­vor, die am 10. Mai von ABC News und Washing­ton Post ver­öf­fent­licht wur­de.

Latinobarometro: Religionserhebung vor dem Papstbesuch in Chile und Peru
Nachrichten

Kirche verliert in Lateinamerika an Boden

(Rom) Papst Fran­zis­kus wird am kom­men­den Mon­tag zum vier­ten Mal in sei­nem Pon­ti­fi­kat nach Süd­ame­ri­ka auf­bre­chen. Bis zum 21. Janu­ar wird er zunächst Chi­le, dann Peru besu­chen. Im Vor­feld stell­te gestern das Markt- und Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tuts Lati­no­ba­ro­me­tro in San­tia­go de Chi­le die neue Stu­die „Papst Fran­zis­kus und die Reli­gi­on in Chi­le und Latein­ame­ri­ka“ vor.

Evangelikale
Genderideologie

Nach Frontalangriff auf die „religiöse Rechte“ der USA

(Rom) Zu den auf­se­hen­er­re­gen­den Initia­ti­ven von Papst Fran­zis­kus am Beginn sei­nes Pon­ti­fi­kats gehör­ten Bemü­hun­gen, Kon­takt zu evan­ge­li­ka­len und pfingst­le­ri­schen Gemein­schaf­ten her­zu­stel­len. Die Bemü­hen betra­fen vor allem die USA, wo die­se pro­te­stan­ti­schen Rich­tun­gen beson­ders star­ken Ein­fluß genie­ßen. Er emp­fing in der Ver­gan­gen­heit, so am 19. Juni 2014 (sie­he Bild), eine Rei­he von evan­ge­li­ka­len Big-Telee­van­­ge­­li­­sten im Vati­kan