Schola Occurrentes, päpstliches Schulprojekt ohne Christus
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Scholas Occurrentes: Videobotschaft des Papstes für eine „Kultur der Begegnung“ ohne Christus

(Rom) In Jeru­sa­lem fand an der Hebräi­schen Uni­ver­si­tät ein mehr­tä­gi­ger Kon­greß der Päpst­li­chen Stif­tung Scho­las Occur­ren­tes statt. Zum gest­ri­gen Abschluß über­mit­tel­te Papst Fran­zis­kus eine Video­bot­schaft. Der Papst wand­te sich auf spa­nisch an die inter­na­tio­nal besetz­te Zuhö­rer­schaft. Wie bereits in der Ver­gan­gen­heit fehl­te in der Bot­schaft jeder Bezug zur Reli­gi­on. Die Wor­te „Gott“, „Jesus“, „Chri­stus“ oder

Blick von der Kirche Dominus flevit auf den Tempelberg in Jerusalem. Wenn Jesus nicht auch für das Heil der Juden gekommen wäre, hätte er nicht über Jerusalem weinen müssen.
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„Nach dem Holocaust“ — Geschichts-Theologie zur Rechtfertigung eines jüdischen „Heilsweges“ ohne Christus

Gast­bei­trag von Felix Lanz Das Katho­li­sche Sonn­tags­blatt, die „Kir­chen­zei­tung der Diö­ze­se Bozen-Bri­­xen“ ver­öf­fent­lich­te am 16. April den Arti­kel „Für­bit­ten im Gei­ste des Kon­zils“. Im Vor­spann heißt es: „Nir­gends spie­gelt sich das neue Ver­hält­nis des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils zu ande­ren Reli­gio­nen, zu den Juden und den Hei­den deut­li­cher wider als bei den gro­ßen Für­bit­ten am Kar­frei­tag.“ Was hier

Bis 2010 wird der Islam die größter Religion der Welt sein und das Christentum überholt haben.
Christenverfolgung

Der Sieg des Islams? — Neues PEW-Dossier: 2100 weltweit mehr Muslime als Christen

(Washing­ton) Die jüng­sten vom Pew Rese­arch Cen­ter vor­ge­leg­ten Zah­len haben explo­si­ve Kraft. Das renom­mier­te­ste reli­gi­ons­wis­sen­schaft­li­che Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut mit Sitz in Washing­ton ließ eine Bom­be plat­zen. Ende des 21. Jahr­hun­derts wird es welt­weit mehr Mus­li­me als Chri­sten geben. Gebur­ten­ra­te und Mas­sen­mi­gra­ti­on wer­den das Ant­litz der Erde ver­än­dern, wenn die aktu­el­len Trends anhalten.

Die Unterscheidung der Geister heute
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Unterscheidung der Geister in der Überflußgesellschaft von heute

von End­re A. Bár­d­os­sy* (1) „Man darf nichts Unmög­li­ches wol­len.“ (Igna­ti­us von Loyo­la) Ein­lei­tung Das vor­an­ge­stell­te Lem­ma des hl. Igna­ti­us müß­te man heut­zu­ta­ge weni­ger als Aus­sa­ge, son­dern viel­mehr als Fra­ge­satz beden­ken: Darf eine für unmög­lich gehal­te­ne, anti­quiert emp­fun­de­ne Sache oder Hal­tung wirk­lich nicht mehr von den Chri­sten ver­langt wer­den? Kön­nen wir in der einen, glo­ba­li­sier­ten

"Der Türck ist Luthers Glück" - Martin Luther und der Islam (Bild: Süleyman I.)
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Luther, Mohammed und das Konzil – Beobachtungen zur Zerstörung des Christentums

Von Wolf­ram Schrems* Ange­sichts des mehr oder weni­ger inten­siv gefei­er­ten Luther-Jahrs 2017 sei hier eine kri­ti­sche Wort­mel­dung am Platz. Der Aus­gangs­punkt dafür ist das für unse­re Zeit sinn­bild­li­che Dra­ma, das sich am 31.10. des Vor­jah­res im mit­tel­frän­ki­schen Alt­dorf abspiel­te. Die­ses soll als Aus­gangs­punkt für wei­ter­füh­ren­de Über­le­gun­gen zur der­zei­ti­gen Isla­mi­sie­rung ehe­mals christ­li­cher Län­der die­nen. Was geschah

Tom Hollands Sinneswandel in Sachen Christentum und seine Abrechnung mit der Aufklärung.
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Tom Holland: „Warum ich mich über das Christentum geirrt habe“

(Lon­don) Am 14. Sep­tem­ber 2016 ver­öf­fent­lich­te der New Sta­tes­man, eine links­ge­rich­te­te bri­ti­sche Wochen­zei­tung, einen Auf­satz von Tom Hol­land, einem nicht nur in Groß­bri­tan­ni­en beach­te­ten Histo­ri­ker und Roman­au­tor. Sei­ne Bücher wer­den von der Frank­fur­ter All­ge­mei­nen Zei­tung eben­so bespro­chen wie von der Neu­en Zür­cher Zei­tung. 2012 hat­te Hol­land für den Sen­der Chan­nel 4 den Doku­men­tar­film Islam: The

Verteidigungsanlage in ehemaligen Königreich Makurien (Sudan)
Christenverfolgung

Christliche Festungen in Nubien — Langsames Erlöschen des Christentums

(Kar­thum) Im vier­ten nach­christ­li­chen Jahr­hun­dert ging das Reich von Kusch (Nubi­en) im Nor­den des heu­ti­gen Sudan unter. Die genau­en Grün­de dafür lie­gen noch im Dun­keln. Das Land zer­fiel in eine Rei­he von Klein­kö­nig­tü­mern, dar­un­ter Maku­ri­en, Noba­di­en und Alwa. 568 war die Chri­stia­ni­sie­rung Nubi­ens bereits abge­schlos­sen, die von Byzanz und vor allem vom kop­ti­schen Ägyp­ten aus

Egalité franternité liberté - kein "goldenes Zeitalter", sondern der Beginn der Loslösung der Rationalität von der Moral
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Kapitalismus ja? Liberalismus nein?

Gast­kom­men­tar von End­re A. Bár­d­os­sy* Das XVIII. Jahr­hun­dert des „Lich­tes“ und der soge­nann­ten, histo­ri­schen „Auf­klä­rung“ (Cond­or­cet, Kant, Rous­se­au etc.) ist nicht das Gol­de­ne Zeit­al­ter, son­dern der Beginn der Los­lö­sung der Ratio­na­li­tät von der Moral, wor­an wir bis heu­te immer mehr und mehr lei­den. Para­do­xer­wei­se hat die Ent­fes­se­lung der rei­nen Ver­nunft eine Epo­che fin­ste­rer Irra­tio­na­li­tät und

Sind alle Religione gleich-gültig? - Das Video des Papstes
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Das Video vom Papst — „Das mir nicht gefällt“

(Rom) Die Gebets­mei­nun­gen des Pap­stes wer­den seit Jah­res­be­ginn als Video­bot­schaf­ten ver­brei­tet. Dabei wen­det sich Papst Fran­zis­kus per­sön­lich im Ori­gi­nal­ton an die Gläu­bi­gen. Die erste Video­bot­schaft für den Monat Janu­ar 2016 wur­de soeben ver­öf­fent­licht und löst unter gläu­bi­gen Katho­li­ken Stau­nen und Ent­set­zen aus.