Der heilige Athanasius, Patriarch von Alexandrien, Metropolit der Diözese Ägypten
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Die Bischofsweihen des heiligen Athanasius

Von Rober­to de Mat­tei* In den sech­zig Jah­ren zwi­schen dem Ersten Kon­zil von Nicäa (325) und dem Ersten Kon­zil von Kon­stan­ti­no­pel (381) erleb­te die Kir­che mit der aria­ni­schen Kri­se eine der schwie­rig­sten Pha­sen ihrer Geschich­te. Es war eine Zeit des Glau­bens­ab­falls, in der sich ent­schie­de­ne Ver­tei­di­ger der Recht­gläu­big­keit her­vor­ta­ten, wie der hei­li­ge Atha­na­si­us von Alex­an­dri­en
Francesco Borgonovo beim Interview mit Don Nicola Bux für Radio Cusano
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Don Nicola Bux: „Verlorengegangen ist das Verständnis von der kirchlichen Gemeinschaft“

Don Nico­la Bux, der bekann­te Lit­ur­gi­ker und lang­jäh­ri­ge per­sön­li­che Freund und Ver­trau­te von Papst Bene­dikt XVI., gab dem Pri­vat­sen­der Radio Cus­a­no ein Inter­view, das weni­ge Tage nach den gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. auch auf You­tube ver­öf­fent­licht wur­de. Der im Inter­view erwähn­te Matteo Mat­zuzzi ist seit 2020 Chef­re­dak­teur der ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung
"Was immer du segnen wirst, soll gesegnet sein. Was immer du heiligen wirst, soll geheiligt sein. Die Auferlegung dieser geweihten Hände gereiche allen zum Heil."
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen und Exkommunikation

Von Johan­nes Jakob* Jun­ge tra­di­tio­nel­le Katho­li­ken rei­sten aus der gan­zen Welt nach Ecô­ne in der Schweiz. Sie wuss­ten bereits, dass der Vati­kan vor der Exkom­mu­ni­ka­ti­on gewarnt hat­te. Sie sind trotz­dem gekom­men. Sie hiel­ten in der fast fünf­stün­di­gen Lit­ur­gie bis zum Schluss unter frei­em Him­mel aus, obwohl zunächst die Son­ne brann­te und die Fei­er dann kurz vor
Am 1. Juli weihte die Piusbruderschaft gültig, aber unerlaubt vier neue Bischöfe ohne päpstliches Mandat. Am 2. Juli wurde die Beteiligten von Rom für exkommuniziert erklärt. Bereits Anfang Juni hatte Msgr. Athanasius Schneider, Weihbischof von Astana, einen bedeutungsvollen Aufsatz zur Frage veröffentlicht.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Kernfrage bezüglich der Priesterbruderschaft St. Pius X.

Von Bischof Atha­na­si­us Schnei­der* Die Fra­gen und Pro­ble­me im Zusam­men­hang mit der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) sind seit über fünf­zig Jah­ren Gegen­stand einer weit­ge­hend ergeb­nis­lo­sen Debat­te und gip­feln nun in den ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen, für die der Hei­li­ge Stuhl noch kei­ne Zustim­mung erteilt hat. Die Dis­kus­si­on ist emo­tio­nal auf­ge­la­den – oft im wahr­sten Sin­ne des
Wandinschrift bringt symbolträchtigen Unmut zum Ausdruck
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Siamo tutti lefebvriani“ – Eine Mauerinschrift, die Rom mehr sagt als tausend Protestnoten

Rom hat eine lan­ge Tra­di­ti­on poli­ti­scher und kirch­li­cher Sym­bol­spra­che. Wer in der Ewi­gen Stadt eine Bot­schaft hin­ter­las­sen will, greift schon seit alters nicht sel­ten zur Mau­er oder zum Pla­kat. Seit Jahr­hun­der­ten sind die „Pas­qui­na­ten“ – anony­me, poin­tier­te und oft bis­si­ge Kom­men­ta­re zum Zeit­ge­sche­hen – Teil der römi­schen Stadt­kul­tur. Ent­stan­den sind sie, als Rom noch ein
Victor Manuel Kardinal Fernández, Bergoglios Statthalter in Rom, legte mit dem Exkommunikationsdekret auch gleich ein "Verfahren" zur Wiedereingliederung in die volle Einheit der Kirche für ehemalige Lefebvrianer vor.
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Exkommunikations-Chaos von Kardinal Fernández

Rand­no­tiz eines Unge­frag­ten Das erwar­tungs­ge­mä­ße Vor­ge­hen des Hei­li­gen Stuhls gegen die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. bestä­tigt jenes eigen­tüm­lich ambi­va­len­te Ver­hal­ten des der­zei­ti­gen Rom: Die Kom­mu­ni­sti­sche Par­tei Chi­nas wird geschont, weil sie mäch­tig ist; die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. wird geschla­gen, weil sie – gemes­sen an den welt­li­chen Macht­ver­hält­nis­sen – macht­los ist. Die­ses wenig wür­de­vol­le Spiel
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Sprache des Glaubens gegen den Geist der Zeit

Die Pre­digt von Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni anläß­lich der Bischofs­wei­hen in Écô­ne (hier voll­stän­dig nach­zu­le­sen) ent­fal­te­te sich als pro­gram­ma­ti­sche Posi­tio­nie­rung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. in dem durch die Wei­hen neu auf­ge­bro­che­nen Span­nungs­feld zum Hei­li­gen Stuhl und den Orts­kir­chen. Der Grund­duk­tus war daher dezi­diert iden­ti­tär: Sie beschreibt nicht nur den Glau­ben, son­dern defi­niert zugleich die eige­ne
Zwei der neugeweihten Bischöfe der Piusbruderschaft in einem Moment des Weiheaktes
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein Vergleich der Exkommunikationsdekrete von 1988 und 2026

Nach dem heu­te vom römi­schen Glau­bens­dik­aste­ri­um als Reak­ti­on auf die gest­ri­gen Bischofs­wei­hen der Pius­bru­der­schaft erlas­se­nen Dekret lädt zunächst ein Ver­gleich mit dem Dekret von 1988 ein, das von der dama­li­gen Bischofs­kon­gre­ga­ti­on unter der Lei­tung von Kar­di­nal Ber­nar­din Gan­tin erlas­sen wur­de. Die bei­den Dekre­te ste­hen in einem klar erkenn­ba­ren Kon­ti­nui­täts­ver­hält­nis kir­chen­recht­li­cher Argu­men­ta­ti­on, unter­schei­den sich jedoch in
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Ein erster Kommentar zur Exkommunikation der Piusbruderschaft

Von Giu­sep­pe Nar­di Als erste spon­ta­ne per­sön­li­che Reak­ti­on auf die Bekannt­ga­be des Exkom­mu­ni­ka­ti­ons­de­krets des römi­schen Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Víc­tor Manu­el ‚Tucho‘ Fernán­dez kam mir Shake­speare in den Sinn, der in „Ham­let“ den Polo­ni­us sagen läßt:  „Und ist es Wahn­sinn, so hat es doch Metho­de.“ Bild: Wikicommons
Römische Note zum Exkommunikationsdekret gegen die Piusbruderschaft
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Römische Note zum Exkommunikationsdekret

DIKASTERIUM FÜR DIE GLAUBENSLEHRE Prot. Nr. 99/​​2009 ERLÄUTERUNGSNOTE Seit den Zei­ten des hei­li­gen Paul VI. bis zu den letz­ten Gesprä­chen, die kürz­lich in die­sem Dik­aste­ri­um statt­ge­fun­den haben, haben sich die viel­fäl­ti­gen Ver­su­che, die Anhän­ger der von Msgr. Mar­cel Lefeb­v­re initi­ier­ten Bewe­gung zur vol­len Gemein­schaft mit der katho­li­schen Kir­che zurück­zu­füh­ren, als ver­geb­lich erwie­sen. Die­se Situa­ti­on hat