Freiheit für den überlieferten Ritus, Freiheit für die Tradition
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Kardinal Fernández, ein schlechter Nachahmer von Kardinal Ratzinger

Chri­sti­an Mar­quant, Publi­zist und Vor­sit­zen­der der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Bewe­gung Paix Lit­ur­gi­que, mel­de­te sich vor weni­gen Tagen mit fol­gen­der Stel­lung­nah­me zur Fra­ge der Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) und der römi­schen Reak­ti­on zu Wort: Lie­be Freun­de! Papst Leo XIV. hat­te die Befrie­dung der Kir­che ange­kün­digt – und nun kam die Ankün­di­gung der Bischofs­wei­hen durch die
Nachrichten

Die Piusbruderschaft ist das Symptom, nicht die Ursache

Der Schwei­zer Prie­ster, Kano­nist und frü­he­re Gene­ral­vi­kar der Diö­ze­se Chur, Mar­tin Gricht­ing, dia­gno­sti­ziert in sei­ner jüng­sten Ana­ly­se für Info­Va­ti­ca­na eine tie­fe Ver­trau­ens­kri­se inner­halb der katho­li­schen Kir­che. Aus­gangs­punkt sei­ner Über­le­gun­gen ist eine eben­so ein­fa­che wie bri­san­te Fra­ge: Was geschieht, wenn jene Instanz, die in der Kir­che höch­ste Auto­ri­tät besitzt, selbst den Ein­druck erweckt, nicht mehr unein­ge­schränkt
Die vier Priester, die für die Piusbruderschaft am 1. Juli zu Bischöfen geweiht werden sollen: (v. l.) Pater Pascal Schreiber, Pater Michael Goldade, Pater Michel Poinsinet de Sivry, Pater Marc Hanappier
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Vier neue Bischöfe für die Piusbruderschaft

Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) gab offi­zi­ell die Namen jener vier Prie­ster bekannt, die am 1. Juli in Ecô­ne zu Bischö­fen geweiht wer­den sol­len. Die ange­kün­dig­ten Wei­hen mar­kie­ren einen Ein­schnitt von histo­ri­scher Trag­wei­te, denn sie erin­nern nicht nur sym­bo­lisch an die berühm­ten Bischofs­wei­hen von 1988 durch Erz­bi­schof Mar­cel Lefeb­v­re, son­dern lei­ten zugleich einen sicht­ba­ren
Josyf Slipyj, Großerzbischof der mit Rom unierten ukrainischen griechisch-katholischen Kirche, wurde 1965 in den Kardinalsrang erhoben (siehe Bild). 1977 weihte er nahe Rom ohne päpstliches Mandat geheim mehrere Bischöfe
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Die Bischofsweihen von 1977

Die Fra­ge, ob die 1977 von Groß­erz­bi­schof Josyf Slipi­yj vor­ge­nom­me­nen gehei­men Bischofs­wei­hen als Prä­ze­denz­fall für spä­te­re inner­kirch­li­che Kon­flik­te die­nen kön­nen, berührt zen­tra­le Span­nungs­fel­der des katho­li­schen Kir­chen­rechts: das Ver­hält­nis zwi­schen päpst­li­cher Auto­ri­tät und den Eigen­rech­ten der Ost­kir­chen, die Bewer­tung von Aus­nah­me­si­tua­tio­nen unter Ver­fol­gungs­druck sowie die Fra­ge nach dem recht­li­chen Cha­rak­ter soge­nann­ter „Not­maß­nah­men“ im kirch­li­chen Leben. Ein
Nach einem Jahr des Pontifikats von Leo XIV. sind noch keine wirklichen Prioritäten erkennbar, auch keine besonderen Akzentsetzungen, während die Zahl der Herausforderungen wächst
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Leo XIV. nach einem Jahr des Pontifikats

Von Rober­to de Mat­tei* Vor einem Jahr, am Mon­tag, dem 8. Mai 2025, begann das Pon­ti­fi­kat von Leo XIV., Robert Fran­cis Pre­vost, dem 267. Papst der katho­li­schen Kir­che, dem ersten Papst aus den USA und dem ersten Ange­hö­ri­gen des Augustinerordens.
Bischofsweihe von Karol Wojtyla am 28. September 1958 in der Wawel-Kathedrale in Krakau
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Zu den Bischofsweihen der Piusbruderschaft

Von Don Fran­ces­co d’Erasmo* Ich hal­te an dem fest, was ich über die vol­le Gül­tig­keit der Sakra­men­te dar­ge­legt habe, die in der katho­li­schen Kir­che außer­halb der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) gespen­det wer­den. Eben­so bekräf­ti­ge ich ihre vol­le Wirk­sam­keit als „wirk­sa­me Zei­chen der Gna­de Got­tes“, die sie wei­ter­hin ausüben.
Kardinal Victor Manuel Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, bereitet laut einigen Quellen bereits eine radikale Reaktion auf die unerlaubten Bischofsweihen der Piusbruderschaft vor.
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Der Tag nach dem möglichen Schisma im Vatikan

Die Span­nun­gen zwi­schen dem Vati­kan und der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) könn­ten in den kom­men­den Mona­ten einen neu­en Höhe­punkt errei­chen. Hin­ter­grund sind mög­li­che uner­laub­te Bischofs­wei­hen, die – soll­te es dazu kom­men – kir­chen­recht­lich schwer­wie­gen­de Kon­se­quen­zen bis hin zu einer for­mel­len Schi­s­­ma-Erklä­rung nach sich zie­hen könn­ten. Berich­ten zufol­ge lau­fen im Vati­kan bereits kon­kre­te Vor­be­rei­tun­gen für
In der Inszenierung der Papstmessen bildet sich das römische Ämterverständnis präzise ab: Der Papstthron überragt den Altar bei weitem. Der Autor geht auf die lange Heraufkunft der römischen Ämteranordnung und die sich daraus ergebenden Aporien ein.
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Aporien der römischen Kirche. Antwort an Caminante-Wanderer

Von Vigi­li­us* Lie­ber Cami­nan­te-Wan­de­rer, zunächst dan­ke ich Ihnen für die freund­li­che Ver­öf­fent­li­chung mei­nes Tex­tes auf Ihrem Blog. Auch dan­ke ich Ihnen für die Über­sen­dung der bei­den Kom­men­ta­re, auf die ich gern reagie­re. Zunächst möch­te ich jedoch jenen Lesern, die sich über so schwie­ri­ge und lan­ge Tex­te echauf­fie­ren, zwei­er­lei sagen.
Erzbischof Marcel Lefebvre auf dem Petersplatz in Rom
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Bischofsweihen ohne Mandat und die offenen Linien eines alten Konflikts

Für den 1. Juli 2026 wur­den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. (FSSPX) Bischofs­wei­hen ange­kün­digt – ohne päpst­li­ches Man­dat. Damit rückt eine Fra­ge erneut ins Zen­trum, die die Kir­che seit Jahr­zehn­ten beglei­tet: Wie reagiert Rom auf die Pius­bru­der­schaft, ins­be­son­de­re auf einen Schritt, den das Kir­chen­recht klar als uner­laubt qua­li­fi­ziert und – wenn auch erst seit
Die Jurisdiktion der Kirche von Ägypten (Alexandrien) erstreckte sich über ein riesiges Gebiet Nordafrikas
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Standhaft im Glauben – aber wie?

Von Hortator Der Arti­kel „Han­deln gemäß der Tra­di­ti­on – Ein Bei­spiel aus der Geschich­te“ von P. Gabri­el Bau­mann von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) ver­sucht, aus der aria­ni­schen Kri­se des 4. Jahr­hun­derts eine kla­re Hand­lungs­an­wei­sung für die Gegen­wart abzu­lei­ten. Sei­ne zen­tra­le The­se lau­tet, dass die recht­gläu­bi­gen Bischö­fe jener Zeit – allen vor­an der hei­li­ge Atha­na­si­us