Nach hundert Jahren konnte ein ökumenischer Patriarch von Konstantinopel wieder eine Messe im türkischen Ostthrakien zelebrieren.
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Nach hundert Jahren erste Messe des ökumenischen Patriarchen in Ostthrakien

(Istan­bul) Die Euro­päi­sche Tür­kei, ein Relikt euro­päi­scher Macht­po­li­tik, gehör­te zur grie­chisch-ortho­­do­­xen Diö­ze­se Selym­bria, dem heu­ti­gen Sili­vri. Das Gebiet wur­de zwi­schen 1878 und 1922 von rus­si­schen, bul­ga­ri­schen, grie­chi­schen und ita­lie­ni­schen Trup­pen besetzt, aber schließ­lich an die Tür­kei als Nach­fol­ger des Osma­ni­schen Rei­ches zurück­ge­ge­ben.

Mellonis Empfehlung: Zurück zum Glaubensbekenntnis von Nizäa von 325 (mit Ergänzungen).
Hintergrund

Soll Franziskus das Glaubensbekenntnis ändern? Ja, sagt der Leiter der „Schule von Bologna“

(Rom) Soll Papst Fran­zis­kus auch das Glau­bens­be­kennt­nis ändern, um Patri­arch Bar­tho­lo­mä­us I. von Kon­stan­ti­no­pel zu gefal­len? Das emp­fiehlt jeden­falls Alber­to Mel­lo­ni, der umtrie­bi­ge Lei­ter der pro­gres­si­ven „Schu­le von Bolo­gna“ in sei­nem heu­te in La Repub­bli­ca erschie­ne­nen Auf­satz. Oder läßt er in höhe­rem Auf­trag einen Ver­suchs­bal­lon stei­gen?

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Ökumenischer Patriarch und Papst Benedikt treffen sich im März

(Vati­kan) Bene­dikt XVI. wird nach Anga­ben des Päpst­li­chen Rates zur För­de­rung der Ein­heit der Chri­sten am 6. März den Öku­me­ni­schen Patri­ar­chen von Kon­stan­ti­no­pel im Vati­kan emp­fan­gen. Anlaß des Besuchs von Bar­tho­lo­mai­os I. in Rom sind die Fei­ern zur Grün­dung des Päpst­li­chen Ori­en­ta­li­schen Insti­tuts vor 90 Jah­ren.