Kardinalstaatssekretär Bertone und Kardinal Bergoglio: Der Kommissar für den Jesuitenorden.
Hintergrund

Kardinal Bertone wollte Bergoglio zum Kommissar des Jesuitenordens machen

(Madrid) Ein Buch ent­hüllt Merk­wür­di­ges: Tar­ci­sio Ber­to­ne, unter Papst Bene­dikt XVI. Kar­di­nal­staats­se­kre­tär, woll­te den Jesui­ten­or­den unter kom­mis­sa­ri­sche Auf­sicht stel­len las­sen. Zum Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar des größ­ten Män­ner­or­dens der katho­li­schen Kir­che soll­te der Jesu­it Jor­ge Mario Ber­go­glio, der heu­ti­ge Papst, ernannt wer­den.

Herolde des Evangeliums wehren sich gegen den römischen Kommissar
Nachrichten

Herolde des Evangeliums erkennen römischen Kommissar nicht an

(Bra­si­lia) Die Herol­de des Evan­ge­li­ums haben in einer Pres­se­er­klä­rung ihren Wider­stand gegen den römi­schen Kom­­mi­s­sars-Erlaß bekannt­ge­ge­ben. Man sei eine „pri­va­te“ Ver­ei­ni­gung, wes­halb der Vati­kan kei­ne Juris­dik­ti­on besit­ze, um sie unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung zu stel­len. Die Herol­de erken­nen des­halb den Apo­sto­li­schen Kom­mis­sar nicht an.

Mit den Herolden des Evangeliums wird die nächste „zu fromme“ Gemeinschaft von Franziskus unter kommissarische Verwaltung gestellt.
Nachrichten

Herolde des Evangeliums – Papst Franziskus schickt den Kommissar

(Rom) Mit den Herol­den des Evan­ge­li­ums wur­de die näch­ste „zu from­me“ Gemein­schaft von Papst Fran­zis­kus unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung gestellt. Seit zwei Jah­ren steht der sehr maria­nisch und mis­sio­na­risch gepräg­te Orden samt Lai­en­ge­mein­schaft, der in 80 Län­dern der Welt wirkt, im Visier Roms. Im Juni 2017 trat der Gene­ral­obe­re der Herol­de zurück, um der von ihm

Pater Stefano Maria Manelli (vorne links), Gründer und bis 2013 Generaloberer der Franziskaner der Immakulata, 2009. Der 84-Jährige befindet sich seit dreieinhalb Jahren ohne Nennung von Gründen unter Hausarrest
Forum

Nulla poena sine culpa — Papst Franziskus und die Franziskaner der Immakulata

von Gio­van­ni Tur­co* Ich will es so all­ge­mein­ver­ständ­lich wie mög­lich dar­le­gen, denn die Ange­le­gen­heit ist von gro­ßer Bedeu­tung. Zu den klas­si­schen Rechts­grund­sät­zen zählt, daß es kei­ne Stra­fe ohne Schuld gibt. Die Stra­fe setzt eine per­sön­li­che Schuld vor­aus. Zudem ist die Stra­fe nur dann gerecht, wenn sie ver­hält­nis­mä­ßig zur Schuld ist. Es geht um Gerech­tig­keit, die

Nun ist es fix: Papst Franziskus ignoriert die Souveränität des Malteserordens, erklärt alle Regierungsakte seit dem 6. Dezember für null und nichtig und schickt den Kommissar.
Lebensrecht

Papst predigt „Dialog“ und schickt den Kommissar — Brief von Kardinal Parolin an Malteserorden

(Rom) Der Hei­li­ge Stuhl macht ernst. Die bra­chia­le „Lösung“ des Kon­flikts mit dem Sou­ve­rä­nen Mal­te­ser­or­den durch Papst Fran­zis­kus, der am Diens­tag den Rück­tritt des Groß­mei­sters durch­setz­te, scheint in jedem Fall zu einem Pyr­rhus­sieg für die „deut­sche“ Rich­tung im Orden um Frei­herr von Boe­sela­ger zu wer­den. Der Preis für sei­ne Rück­kehr und den mög­li­chen Umbau des

Malteserorden
Nachrichten

Der Papst und der Kommissar — Richtungsstreit um Malteserorden

(Rom) „Eine Nach­richt, zwei Pres­se­er­klä­run­gen, die sich grell unter­schei­den“, mit die­sen Wor­ten beschreibt der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster, was gestern rund um den Rück­tritt des Groß­mei­sters des Mal­te­ser­or­dens gesche­hen ist. Fest steht, daß Papst Fran­zis­kus mit einem Kraft­akt eine Ent­schei­dung erzwun­gen hat. Nun will er auch den alt­ehr­wür­di­gen Rit­ter­or­den unter kom­mis­sa­ri­sche Ver­wal­tung stel­len. Dem steht die