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Arbeitspapier der Bischofssynode 2018: Heiligkeit out, „Geruch der Schafe“ in und die Selbstgenügsamkeit

(Rom) Am 13. Janu­ar wur­de im Vati­kan das Arbeits­pa­pier (Instru­men­tum labo­ris) der XV. Ordent­li­chen Bischofs­syn­ode zum The­ma „Die Jugend­li­chen, der Glau­be und die Beru­fungs­ent­schei­dung“ vor­ge­stellt. Die Bischofs­syn­ode wird 2018 statt­fin­den. Das Arbeits­pa­pier wur­de in gedruck­ter Aus­ga­be vor­ge­legt und umfaßt rund 70 Sei­ten. „Bei der Lek­tü­re sind eini­ge Merk­ma­le auf­ge­fal­len“, so der Vati­ka­nist Mar­co Tosat­ti. Hei­lig­keit …
Laetitia melitensis: Maltas Bischöfe und Amoris laetitia (links Erzbischof Scicluna, rechts Bischof Grech)
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Laetitia melitensis: Maltas Erzbischöfe laden Ehebrecher „barmherzig“ zum Kommunionempfang

(La Valet­ta)  Die Bischö­fe von Mal­ta, Charles Sci­clu­na und Mario Grech, „haben sich dafür ent­schie­den, sich als bes­se­re Freun­de Cäsars als der Wahr­heit zu zei­gen“, so Secre­tum meum mihi. Sie ver­öf­fent­lich­ten „Richt­li­ni­en für die Inter­pre­ta­ti­on des VIII. Kapi­tels von Amo­ris lae­ti­tia“, die sie mit „Eine Ein­la­dung der Bischö­fe zur Barm­her­zig­keit“ überschrieben.
"Nur Blinde können leugnen, daß in der Kirche durch Amoris laetitia die größte Verwirrung herrscht"
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Kardinal Caffarra: „Nur ein Blinder kann leugnen, daß wegen Amoris laetitia in der Kirche die größte Verwirrung herrscht“

(Rom) Mit kla­ren Wor­ten mel­de­te sich erst­mals Kar­di­nal Car­lo Caf­farra, einer der vier Unter­zeich­ner der Dubia (Zwei­fel) über das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia zu Wort, seit die­se öffent­lich bekannt gemacht wur­den. „Eine Kir­che mit wenig Auf­merk­sam­keit für die Leh­re ist nicht pasto­ra­ler, son­dern nur igno­ran­ter.“ Die Tages­zei­tung Il Foglio ver­öf­fent­lich­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag ein …
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Liturgie & Tradition

Bischofssynode über die Jugend, doch: „Wird die Kirche die Debatte über den Priesterzölibat eröffnen?“

(Rom) Deut­sche Prie­ster ersu­chen, ein Dau­er­an­lie­gen seit der kirch­li­chen 68er-Revo­lu­ti­on, um Auf­he­bung des Prie­ster­zö­li­bats, den sie als „Zwangs­zö­li­bat“ oder „Pflicht­zö­li­bat“ in den Geruch einer Dis­kri­mi­nie­rung set­zen. Jeden­falls erken­nen sie die „Ehe­lo­sig­keit um des Him­mel­rei­ches wil­len“ nicht als kon­sti­tu­ti­ves Ele­ment des sakra­men­ta­len Prie­ster­tums an. Ihr Appell wur­de am 12. Janu­ar im Köl­­ner-Stadt­­an­­zei­­ger ver­öf­fent­licht. Dabei gibt es …
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Ist Papst Franziskus auf der Suche nach einer neuen Residenz?

(Rom) Am 15. Janu­ar wird Papst Fran­zis­kus, in sei­ner Funk­ti­on als Bischof von Rom, die Pfar­rei San­ta Maria a Set­te­ville besu­chen. Die Diö­ze­se Rom zählt ins­ge­samt mehr als 330 Pfar­rei­en. Elf davon hat der Papst bereits besucht. Das sind im Ver­gleich ziem­lich weni­ge. Ein Grund dafür ist, daß er wäh­rend des Hei­li­gen Jah­res der Barm­her­zig­keit …
Kardinal Lorenzo Baldisseri: "Ich denke nicht, daß es notwendig ist, noch anderes hinzuzufügen. Alle Fragen sind bereist im Apostolischen Schreiiben enthalten."
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Kardinal Badisseri zur Kritik an Amoris laetitia: „Keine Notwendigkeit, Antworten zu geben“

(Rom) In sei­ner heu­ti­gen Aus­ga­be ver­öf­fent­lich­te der Osser­va­to­re Roma­no ein Inter­view mit Kar­di­nal Loren­zo Bal­dis­se­ri, dem Gene­ral­se­kre­tär der Bischofs­syn­ode. Bekannt­lich ver­öf­fent­licht die Tages­zei­tung des Hei­li­gen Stuhls zum umstrit­te­nen nach­syn­do­da­len Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia kei­ne abwei­chen­den Meinungen. 
Tertio-Interview von Papst Franziskus: Will Franziskus Grenzsteine versetzen?
Forum

„Revolution der Zärtlichkeit beschwört Herzverkalkung“ – Das Papst-Interview in der Zeitschrift Tertio

von Fer­di­nand Boi­schot Am 7. Dezem­ber 2016 erschien zugleich in Bel­gi­en in der nie­der­län­disch­spra­chi­gen, moder­ni­sti­schen Zeit­schrift Ter­tio und im Osser­va­to­re Roma­no der Text eines auf­se­hen­er­re­gen­den Inter­views mit Papst Fran­zis­kus. Die Geschich­te die­ser Zeit­schrift Ter­tio und das Milieu, aus dem sie stammt und wofür sie pro­du­ziert wird,  wur­de vor kur­zem im Arti­kel „Moder­nis­mus in Kon­kurs“ auf …
Kirchenkrise: Kardinal Burke betont, daß es "kein Ultimatum" an Papst Franziskus gebe, aber "der Glaube in Gefahr ist"
Papst Franziskus

Kardinal Burke und die Krise des Heiligen Stuhls: „Kein Ultimatum an den Papst, aber der Glaube ist in Gefahr“

(Rom) „Es gibt kein Ulti­ma­tum an den Papst, aber wir ‚zwei­feln­den‘ Kar­di­nä­le sind deut­lich mehr als vier und wer­den wei­ter­ge­hen“. Dies sag­te Kar­di­nal Ray­mond Leo Bur­ke, einer der vier Unter­zeich­ner der Dubia (Zwei­fel) gegen das umstrit­te­ne nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia von Papst Fran­zis­kus, in einem Inter­view mit der neu­en ita­lie­ni­schen Tages­zei­tung La Veri­tà  (Die Wahrheit).