Petrusbruderschaft und Piusbruderschaft stehen im Spannungsverhältnis zu Rom, wenn auch unterschiedlich
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Psychologie einer Organisation zwischen Anerkennung und Selbstbehauptung – eine (fiktive) Analyse

Von Hortator* Ein­füh­rung Zur Lage der Kir­che lie­ße sich vie­les sagen. Die Kri­se des Katho­li­zis­mus im euro­päi­schen Kern­raum ist inzwi­schen so offen­sicht­lich, dass sie nicht ernst­haft bestrit­ten wer­den kann. Sie beschränkt sich nicht auf den zah­len­mä­ßi­gen Rück­gang kirch­li­chen Lebens, son­dern betrifft die inne­re Vita­li­tät, die Ori­en­tie­rung und das Selbst­ver­ständ­nis der Kir­che. Von Euro­pa aus prägt
Liturgie & Tradition

Wenn der Diakon das Hochgebet spricht – liturgischer Mißbrauch

Die hei­li­ge Eucha­ri­stie ist nach kirch­li­chem Ver­ständ­nis der Mit­tel­punkt des kirch­li­chen Lebens. Gera­de des­halb sind ihre lit­ur­gi­schen Struk­tu­ren uni­ver­sell prä­zi­se gere­gelt – nicht als deko­ra­ti­ve Ord­nung, son­dern als Aus­druck des theo­lo­gi­schen Gehalts der Zele­bra­ti­on selbst. Vor die­sem Hin­ter­grund zeigt eine in der Diö­ze­se Bozen-Bri­­xen öffent­lich über­tra­ge­ne Meß­fei­er auf, daß bis in die letz­te Diö­ze­se des
Wandinschrift bringt symbolträchtigen Unmut zum Ausdruck
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Siamo tutti lefebvriani“ – Eine Mauerinschrift, die Rom mehr sagt als tausend Protestnoten

Rom hat eine lan­ge Tra­di­ti­on poli­ti­scher und kirch­li­cher Sym­bol­spra­che. Wer in der Ewi­gen Stadt eine Bot­schaft hin­ter­las­sen will, greift schon seit alters nicht sel­ten zur Mau­er oder zum Pla­kat. Seit Jahr­hun­der­ten sind die „Pas­qui­na­ten“ – anony­me, poin­tier­te und oft bis­si­ge Kom­men­ta­re zum Zeit­ge­sche­hen – Teil der römi­schen Stadt­kul­tur. Ent­stan­den sind sie, als Rom noch ein
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die vorhersehbaren Exkommunikationen. Eine erste Betrachtung

Im fol­gen­den wur­den die bei­den ersten Wort­mel­dun­gen von Cami­nan­te Wan­de­rer zur römi­schen Reak­ti­on auf die Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X (FSSPX) hin­ter­ein­an­der ver­öf­fent­licht, aber in einem Bei­trag zusam­men­ge­nom­men. Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am 1. Juli weih­te Msgr. Alfon­so de Galar­re­ta im Semi­nar von Écô­ne vier Bischö­fe – Pas­cal Schrei­ber, Micha­el Gold­a­de, Michel Poin­si­net de Sivry
Von links die Wappen der neuen Bischöfe Pascal Schreiber, Michael Goldade, Michel Poinsinet de Sivry und Marc Hanappier
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Vier neue Bischöfe und vier sprechende Wappen

Das mag in einer Zeit über­ra­schen, in der selbst Bischofs­wap­pen häu­fig aus­se­hen, als sei­en sie von einer Wer­be­agen­tur oder einem Gra­phik­bü­ro ent­wor­fen wor­den. Die ehr­wür­di­ge Heral­dik, einst eine hoch­ent­wickel­te Bild­spra­che mit stren­gen Regeln und rei­cher Sym­bo­lik, ist vie­ler­orts zu einer Spiel­wie­se sub­jek­ti­ver Ein­fäl­le ver­kom­men. Wo frü­her Ord­nung, Rang, Geschich­te und Glau­bens­in­halt sicht­bar wur­den, begeg­nen heu­te
Forum

Warum die Zukunft Latein spricht

Die bür­ger­li­che ita­lie­ni­sche Tages­zei­tung Il Giorn­a­le ver­öf­fent­lich­te in ihrer Sonn­tags­aus­ga­be fol­gen­den Kom­men­tar ihres Chef­re­dak­teurs Tom­ma­so Cer­no. Der Jour­na­list, ehe­ma­li­ge Poli­ti­ker und „ver­hei­ra­te­te“ Homo­se­xu­el­le gehört der slo­we­ni­schen Min­der­heit in Ita­li­en an und stammt aus dem lin­ken poli­ti­schen Spek­trum. Er arbei­te­te für die lin­ke Tages­zei­tung La Repubbli­ca und war von 2016 bis 2018 Chef­re­dak­teur des Wochen­ma­ga­zins L’Es­pres­so,
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Das Glaubensbekenntnis der Piusbruderschaft – übermittelt an Papst Leo XIV. und die Kardinäle

Zusam­men mit einem offe­nen Brief über­mit­tel­te die Pius­bru­der­schaft heu­te auch ein Glau­ben­be­kennt­nis an Papst Leo XIV. und das Kar­di­nals­kol­le­gi­um. Der Text wur­de inzwi­schen auf der Nach­rich­ten­sei­te der Prie­ster­bru­ders­haft ver­öf­fent­licht. Wir doku­men­tie­ren das in 154 Abschnit­te unter­teil­te Bekennt­nis voll­in­halt­lich. Die dazu­ge­hö­ri­gen Fuß­no­ten wur­den in einer PDF-Aus­­­ga­­be ver­öf­fent­licht: Katho­li­sches Glau­bens­be­kennt­nis der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. zur Erleuch­tung
Bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Ecône
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Zur Frage der Bischofsweihen vom 1. Juli 2026

Von Rober­to de Mat­tei* Was ist von den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. für den 1. Juli in Écô­ne ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen und von der dar­auf fol­gen­den Exkom­mu­ni­ka­ti­on latae sen­ten­tiae zu hal­ten, wel­che vom Hei­li­gen Stuhl bekräf­tigt wer­den wird? Und wie soll man sich ange­sichts die­ser Ereig­nis­se verhalten?
Keine Laienpredigt
Liturgie & Tradition

Rom setzt Grenze: Keine Laienpredigt in der Heiligen Messe

Es kommt nicht oft vor, daß aus Rom ein kla­res Nein in Rich­tung Deutsch­land zu hören ist. Umso bemer­kens­wer­ter ist die Ent­schei­dung des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung, den deut­schen Bischö­fen die bean­trag­te Dis­pens zu ver­wei­gern, damit Lai­en in der Hei­li­gen Mes­se die Homi­lie hal­ten können.
Msgr. Jesús Rico García, der Bischof von Avila in Spanien, erklärte den überlieferten Römischen Ritus in seiner Diözese für "verboten". Ernannt wurde Rico 2023 von Papst Franziskus
Forum

Wer ist der brutale Bischof von Avila?

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Wir Argen­ti­ni­er sind an bru­ta­le Bischö­fe gewöhnt. Und Sei­ne hoch­wür­dig­sten Exzel­len­zen mögen sich nicht auf­re­gen; ich grei­fe sie weder an noch belei­di­ge ich sie. Ich stel­le ledig­lich seit zwan­zig Jah­ren Tat­sa­chen fest, die beschrie­ben und kom­men­tiert wer­den. Gestern erfuh­ren wir von der bru­ta­len Nie­der­tracht, die der Vor­sit­zen­de der Argen­ti­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Msgr. Mar­ce­lo