Paps Paul VI. 1965, als er erstmals in einer römischen Pfarrei in der Volkssprache und ad populum zelebrierte.
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Zur Legitimität des Novus Ordo Missae: eine berechtigte Frage

Fol­gen­den Dis­kus­si­ons­bei­trag aus Frank­reich doku­men­tie­ren wir: Von Fran­çois Savy* In sei­nem Arti­kel „Wann kommt der lit­ur­gi­sche Frie­den?“, der in der Juli-August-Aus­­­ga­­be 2025 (Nr. 382) von La Nef erschie­nen ist, stell­te Chri­sto­phe Geffroy eine Fra­ge, der die jüngst inner­halb der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. vor­ge­nom­me­nen Prie­ster­wei­hen beson­de­re Aktua­li­tät ver­lei­hen. Er ver­trat dar­in die Auf­fas­sung, daß die bei­den For­men
Firmung durch Bischof Hendriks in der Sint-Agneskerk von Amsterdam im Herbst 2023
Liturgie & Tradition

Amsterdam – ein seltenes Zeichen kirchlicher Selbstverständlichkeit

Zum zwan­zig­jäh­ri­gen Bestehen des Apo­sto­la­tes der Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) in der Amster­da­mer St.-Agnes-Kirche wird der Diö­ze­san­bi­schof per­sön­lich die Hei­li­ge Mes­se nach dem Mis­sa­le von 1962 zele­brie­ren. Bischof Jan Hen­driks von Haar­­lem-Amster­­dam wird am kom­men­den Sonn­tag, dem 20. Sep­tem­ber 2026, um 11 Uhr ein Pon­ti­fi­kal­amt im über­lie­fer­ten Ritus zele­brie­ren und anschlie­ßend die Fir­mung nach dem
Warum wird der überlieferte Ritus so bekämpft? Seit 2013 ist er wieder unerwünscht, seit 2021 wird er weltweit abgewürgt
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Warum so viel Haß auf die Apostolische Messe?

Von Don Fran­ces­co d’Erasmo*  Ange­sichts der neu­en Wel­le des Has­ses gegen die Hei­li­ge Apo­sto­li­sche Mes­se – die die Hei­li­ge Kir­che als Ritus der Latei­ni­schen Kir­che und ins­be­son­de­re Roms, der Mut­ter aller Kir­chen, von ihren Ursprün­gen bis vor gera­de ein­mal 56 Jah­ren gefei­ert hat – habe ich mir die­se Fra­ge gestellt und bereits zwei Arti­kel geschrie­ben,
Kardinal Arthur Roche, dezidierter Gegner des überlieferten Ritus, gehört zum Vertrautenkreis von Papst Leo XIV. Vor kurzem wurde der englische Purpurträger vom Papst in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kardinal Roche in Audienz beim Papst

Mit­te August tag­te die soge­nann­te „Grup­pe von Mount Angel“, ein Kreis von Per­so­nen, die zusam­men­ge­kom­men war, um „das wich­ti­ge The­ma der lit­ur­gi­schen Bil­dung des Vol­kes Got­tes“ zu erör­tern. Ein­be­ru­fen wur­de die Grup­pe von Kar­di­nal Arthur Roche, dem Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Sie tag­te vom 14. bis 19. August 2026 in
Prälat Prof. Georg May begeht am heutigen Fest Kreuzerhöhung seinen 100. Geburtstag. Seine Analysen und Mahnungen liegen wie ein Mühlstein auf dem Wirken der kirchlichen Zeitgeistverfechter
Liturgie & Tradition

Der Mann, der nicht mitging

Von Giu­sep­pe Nar­di – eine Lau­da­tio von unbe­ru­fe­ner, aber dank­ba­rer Sei­te Es gibt katho­li­sche Gelehr­te, die ihre Zeit beschrie­ben haben. Es gibt ande­re, die sie geprägt haben. Und es gibt jene sel­te­nen Män­ner, die ihrer Zeit wider­spro­chen haben, weil sie wuß­ten, daß die Kir­che nicht dazu da ist, mit jeder Zeit mit­zu­schwim­men. Prof. Dr. Georg May
Bischof Schneider in seinem Interview vom 2. September: "Wir können nicht mit den mehrdeutigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils weitermachen. Wir müssen sie korrigieren"
Liturgie & Tradition

„Väterliche Nächstenliebe“ für die Piusbruderschaft

Auf die noch sehr jun­ge Nach­rich­ten­sei­te AdVa­ti­ca­num haben wir bereits hin­ge­wie­sen, als deren Vati­ka­nist der Bri­te nepa­le­si­scher Abstam­mung Niwa Lim­bu her­vor­sticht. AdVa­ti­ca­num ist seit Sep­tem­ber 2025 aktiv. Zuvor schrieb Lim­bu für den Catho­lic Herald. Lim­bu ver­öf­fent­lich­te am 2. Sep­tem­ber ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na, dem der Hei­li­ge Stuhl die Zele­bra­ti­on im
Kein Platz für den überlieferten Ritus. Franziskus hatte den Petersdom für den überlieferten Ritus gesperrt. Leo XIV. folgt ihm darin.
Leo XIV.

Der Petersdom bleibt verschlossen

Es soll­te ein Zei­chen der Hoff­nung wer­den. Es wur­de ein Zei­chen der Ernüch­te­rung. Die inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem kehrt auch 2026 nach Rom zurück. Seit 2012 zie­hen Gläu­bi­ge aus aller Welt zum Stuhl Petri und zum Grab des Apo­stel­für­sten. Was als Dank­wall­fahrt für Papst Bene­dikt XVI. und sein Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum
In der Benediktinerabtei Mount Angel fand Mitte August ein Treffen zur Liturgiefrage statt. Die Leitung hatte Kardinal Arthur Roche. Papst Leo XIV. schrieb einen persönlichen Brief.
Leo XIV.

Die „Gruppe von Mount Angel“: Liturgische Erneuerung – oder die Fortsetzung des Roche-Kurses?

In der Bene­dik­ti­ner­ab­tei Mount Angel kamen auf Ein­la­dung Kar­di­nal Arthur Roches, des Prä­fek­ten des römi­schen Got­tes­dienst­dik­aste­ri­ums, 18 Fach­leu­te zusam­men, um über die lit­ur­gi­sche Bil­dung von Prie­stern, Semi­na­ri­sten und Lai­en nach­zu­den­ken. Papst Leo XIV. unter­stütz­te das Tref­fen aus­drück­lich. Die Beto­nung von lit­ur­gi­scher Bil­dung, Ehr­furcht und Treue zu den appro­bier­ten Tex­ten klingt zunächst viel­ver­spre­chend. Doch ein genaue­rer
Will Rom das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, als blühendes Mönchskloster eine seltene Ausnahme im deutschen Sprachraum, "normalisieren"?
Leo XIV.

Wird das blühende Stift Heiligenkreuz „normalisiert“?

Das Zister­zi­en­ser­stift Hei­li­gen­kreuz im Wie­ner­wald gehört zu den weni­gen wirk­li­chen Erfolgs­ge­schich­ten des Katho­li­zis­mus, die sich in jüng­ster Zeit im deut­schen Sprach­raum nach­wei­sen las­sen. Beru­fun­gen, Klo­ster­grün­dun­gen, eine flo­rie­ren­de Hoch­schu­le und ein über­re­gio­nal aus­strah­len­des geist­li­ches Pro­fil machen die Abtei zu einem Gegen­bild zur all­ge­mei­nen kirch­li­chen Kri­se. Gera­de des­halb stellt sich nach der Cau­sa Wald­stein, der Apo­sto­li­schen Visi­ta­ti­on
Heiligenhimmel von Giusto de' Menabuoi in der Taufkapelle der Kathedrale von Padua (1375). Wie aber steht es um die Heiligsprechungen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil?
Christenverfolgung

Sind Heiligsprechungen unfehlbar? – Epilog

Von Wolf­ram Schrems*  Im Anschluß an unse­re vor kur­zem ver­öf­fent­lich­te Serie über die dog­ma­ti­sche Stel­lung von Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen einer­seits und die Kri­tik an der Hei­lig­spre­chung von Papst Paul VI. und der ande­ren Kon­zil­s­päp­ste ande­rer­seits sei noch ein per­sön­li­cher und sub­jek­ti­ver Epi­log ange­fügt. Hier gehe ich vom ursprüng­li­chen The­ma weg zu eini­gen kon­kre­ten Fra­gen, die