Will Rom das Stift Heiligenkreuz im Wienerwald, als blühendes Mönchskloster eine seltene Ausnahme im deutschen Sprachraum, "normalisieren"?
Leo XIV.

Wird das blühende Stift Heiligenkreuz „normalisiert“?

Das Zister­zi­en­ser­stift Hei­li­gen­kreuz im Wie­ner­wald gehört zu den weni­gen wirk­li­chen Erfolgs­ge­schich­ten des Katho­li­zis­mus, die sich in jüng­ster Zeit im deut­schen Sprach­raum nach­wei­sen las­sen. Beru­fun­gen, Klo­ster­grün­dun­gen, eine flo­rie­ren­de Hoch­schu­le und ein über­re­gio­nal aus­strah­len­des geist­li­ches Pro­fil machen die Abtei zu einem Gegen­bild zur all­ge­mei­nen kirch­li­chen Kri­se. Gera­de des­halb stellt sich nach der Cau­sa Wald­stein, der Apo­sto­li­schen Visi­ta­ti­on
Heiligenhimmel von Giusto de' Menabuoi in der Taufkapelle der Kathedrale von Padua (1375). Wie aber steht es um die Heiligsprechungen seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil?
Christenverfolgung

Sind Heiligsprechungen unfehlbar? – Epilog

Von Wolf­ram Schrems*  Im Anschluß an unse­re vor kur­zem ver­öf­fent­lich­te Serie über die dog­ma­ti­sche Stel­lung von Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen einer­seits und die Kri­tik an der Hei­lig­spre­chung von Papst Paul VI. und der ande­ren Kon­zil­s­päp­ste ande­rer­seits sei noch ein per­sön­li­cher und sub­jek­ti­ver Epi­log ange­fügt. Hier gehe ich vom ursprüng­li­chen The­ma weg zu eini­gen kon­kre­ten Fra­gen, die
Kardinal Eijk, Erzbischof von Utrecht, und profilierter, traditionsnaher Kirchenvertreter, war bei Papst Leo XIV. in Privataudienz, was zu Gerüchten führte
Lebensrecht

Keine vorzeitige Demission: Kardinal Eijk bleibt Erzbischof von Utrecht

Die Gerüch­te über einen unmit­tel­bar bevor­ste­hen­den Rück­tritt des Utrech­ter Erz­bi­schofs und Kar­di­nals Wil­lem Jaco­bus Eijk sei­en gegen­stands­los. Das Erz­bis­tum Utrecht demen­tier­te am 12. August aus­drück­lich, daß der pro­fi­liert tra­di­ti­ons­na­he Pur­pur­trä­ger Papst Leo XIV. bei einer Pri­vat­au­di­enz um eine vor­zei­ti­ge Ent­pflich­tung gebe­ten habe. Zugleich bestä­tig­te die Erz­diö­ze­se, daß sich Kar­di­nal Eijk nach gesund­heit­li­chen Pro­ble­men in der
Herrscht in der Kirche nur eine Kirchenkrise, aber kein Notstand?
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Was aber ist der „Notstand“?

Von Rober­to de Mat­tei*  Ich möch­te auf einen Begriff ein­ge­hen, der häu­fig in mehr­deu­ti­ger und wider­sprüch­li­cher Wei­se ange­führt wird, ins­be­son­de­re um die am 1. Juli 2026 in Écô­ne vor­ge­nom­me­nen Bischofs­wei­hen zu recht­fer­ti­gen: den „Not­stand“.
Schlagabtausch zur Liturgiefrage mit progressivem Diktat
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Andrea Grillo gegen Cordileone und die Ideologie, die die Wirklichkeit nicht erträgt

Von Don Mario Proi­et­ti* Als Lieb­ha­ber korea­ni­scher Dra­ma­se­ri­en (K‑Dramen) muss ich geste­hen, dass die Kon­tro­ver­se um die Lit­ur­gie inzwi­schen den Rhyth­mus einer Fort­set­zungs­se­rie ange­nom­men hat. Zunächst kün­dig­te Kar­di­nal Arthur Roche in einem Inter­view an, was Leo XIV. nicht tun wer­de, und stell­te die zukünf­ti­ge lit­ur­gi­sche Dis­zi­plin so dar, als sei sie bereits end­gül­tig festgelegt.
Napoleons Rückzug aus Rußland von Adolf Northen, 1854
Forum

Die Progressiven haben bereits verloren. Und sie wissen es

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Eines der bedeu­tend­sten histo­ri­schen Ereig­nis­se des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts war der Zusam­men­bruch des Kom­mu­nis­mus. Im Jahr 1991 hör­te die Sowjet­uni­on auf zu exi­stie­ren. Doch die Ideo­lo­gie, auf der der sowje­ti­sche Kom­mu­nis­mus beruh­te, war bereits in den 1970er Jah­ren unter Bre­sch­new zusam­men­ge­bro­chen und hat­te die­sen Nie­der­gang unter Andro­pow ab 1982 end­gül­tig besie­gelt. In jenen
Steht Leo XIV. in der Liturgiefrage hinter der Linie von Kardinal Arthur Roche?
Leo XIV.

„Die Haltung Leos XIV. zur überlieferten Liturgie ist inzwischen allgemein bekannt“

Die deut­li­che Stel­lung­nah­me von Kar­di­nal Arthur Roche gegen den über­lie­fer­ten römi­schen Ritus, die in der bri­ti­schen Wochen­zei­tung The Tablet ver­öf­fent­licht wur­de, sorgt inter­na­tio­nal für Auf­se­hen. Dar­in erklär­te der eng­li­sche Pur­pur­trä­ger, Leo XIV. wer­de in der Lit­ur­gie­fra­ge Tra­di­tio­nis cus­to­des nicht kor­ri­gie­ren und schon gar nicht zu Sum­morum Pon­ti­fi­cum zurück­keh­ren. Die bür­ger­li­che spa­ni­sche Main­­stream-Tages­­­zei­tung La Razón zieht
Kardinal Sarah sieht das Hauptproblem in der liturgischen Frage im Mißbrauch, der im Novus Ordo betrieben werde
Liturgie & Tradition

Kardinal Sarah: Rückkehr zu Summorum Pontificum

Am 1. August ver­öf­fent­lich­te die Tages­zei­tung Il Foglio ein aus­führ­li­ches Gespräch mit Kar­di­nal Robert Sarah, dem eme­ri­tier­ten Prä­fek­ten der römi­schen Kon­gre­ga­ti­on für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Das Gespräch führ­te Chef­re­dak­teur Matteo Mat­zuzzi. Dar­in bezeich­net der Kar­di­nal aus Afri­ka den lit­ur­gi­schen Streit als schwe­res Übel. Nie­mand kön­ne nach Belie­ben über die Lit­ur­gie ver­fü­gen. Der Kar­di­nal
Bergoglianischer Statthalter im Gottesdienstdikasterium: Kardinal Arthur Roche mit Papst Franziskus.
Leo XIV.

Kardinal Roche: Papst Leo XIV. wird Traditionis custodes nicht ändern

Die Hoff­nun­gen vie­ler tra­di­on­sver­bun­de­ner Gläu­bi­gen auf eine Rück­nah­me der unter Papst Fran­zis­kus ein­ge­führ­ten Restrik­tio­nen gegen den über­lie­fer­ten Ritus dürf­ten sich nicht erfül­len, geht es nach Kar­di­nal Arthur Roche, Prä­fekt des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. In einem Inter­view mit The Tablet sag­te Roche, daß Papst Leo XIV. weder das Motu pro­prio Tra­di­tio­nis cus­to­des
Der überlieferte Ritus, dem die gleiche Würde verweigert wird
Hintergrund

Keine „Freiheit der Tradition“?

Die Bischö­fe von Köln, Regens­burg und Pas­sau gel­ten vie­len Katho­li­ken als Bewah­rer tra­di­tio­nel­ler Posi­tio­nen. Doch beim über­lie­fer­ten Römi­schen Ritus und der Tra­di­ti­on zeigt sich ein ande­res Bild: Eine ech­te Zuer­ken­nung glei­cher Wür­de für den Vetus Ordo ist auch dort nicht in Sicht.