Bischof Athanasius Schneider: „Unter dem Vorwand der Covid-19-Epidemie wurde das unveräußerbare Recht von Christen zur öffentlichen Feier der Heiligen Messe auf unverhältnismäßige und ungerechtfertigte Weise missachtet.“
Forum

Die Eucharistie, der größte Schatz der Kirche, in Zeiten der Drangsal

Von S. Ex. Bischof Atha­na­si­us Schnei­der* Wir befin­den uns in einer ein­zig­ar­ti­gen, uner­hör­ten Lage: Zum ersten Mal in der Geschich­te der Kir­che wur­de die öffent­li­che Fei­er des eucha­ri­sti­schen Opfers nahe­zu welt­weit ver­bo­ten. Unter dem Vor­wand der Covid-19-Epi­­­de­­mie wur­de das unver­äu­ßer­ba­re Recht von Chri­sten zur öffent­li­chen Fei­er der Hei­li­gen Mes­se auf unver­hält­nis­mä­ßi­ge und unge­recht­fer­tig­te Wei­se miss­ach­tet.

Don Leonardo Ricotta, der abgesetzte Pfarrer von Sant'Agata di Villabate (Erzbistum Palermo)
Liturgie & Tradition

„Das ist eine eucharistische Metzgerei“ – Pfarrer abgesetzt

(Rom) Immer neue will­kür­li­che und sogar sakri­le­gi­sche Maß­nah­men von Bischö­fen, die zur Ein­däm­mung der Coro­­na­­vi­­rus-Aus­­­brei­­tung erlas­sen wer­den, sto­ßen auf Unver­ständ­nis und trei­ben absur­de Blü­ten bis hin zum Hor­ror mis­sae und zu dra­ma­ti­schen Ein­grif­fen, wie die Abset­zung eines Pfar­rers im Erz­bis­tum Paler­mo zeigt.

Hintergrund

Wenn man in der Kirche Handzettel gegen die Mundkommunion findet

In Län­dern wie Spa­ni­en und Ita­li­en, wo die Mund­kom­mu­ni­on auch im Novus Ordo noch weit­ver­brei­tet ist, wird dage­gen zum Sturm gebla­sen. Anlaß sind die Coro­­na-Maß­­nah­­men der Bischö­fe. In vie­len Län­dern wur­de die Hand­kom­mu­ni­on den Gläu­bi­gen zwangs­wei­se ver­ord­net. Die weit­ge­hen­de Uni­for­mi­tät der Richt­li­ni­en, die von den ver­schie­de­nen Bischofs­kon­fe­ren­zen erlas­sen wur­den, legen römi­sche Gene­ral­richt­li­ni­en nahe, obwohl sol­che

In Corona-Zeiten: Corona-Kommunion im Kölner Dom. Reduzierung der Messen im Linzer Dom.
Liturgie & Tradition

Wo die Zahl der Messen erhöht und wo sie reduziert wird

„Wegen des Coro­na­vi­rus haben die Bischö­fe nur unter Ein­schrän­kun­gen öffent­li­che Got­tes­dien­ste wie­der­zu­ge­las­sen. Um den­noch allen Gläu­bi­gen den Meß­be­such zu ermög­li­chen, haben die Meß­or­te der Tra­di­ti­on die Zahl der Hei­li­gen Mes­sen erhöht. Die Dom­pfar­re von Linz hin­ge­gen hat die Mes­sen redu­ziert. Die­se Logik spricht Bän­de.“

Kathedrale von Reims: Acht Tage Zeit gab der Staatsrat der französischen Regierung, um das Verbot öffentlicher Gottesdienste aufzugeben.
Liturgie & Tradition

Richter zwingen die Regierung zur Wiederzulassung der Messe

(Paris) In Frank­reich stel­len die Rich­ter die Zele­bra­ti­on öffent­li­cher Mes­sen wie­der her. Der Ober­ste Ver­wal­tungs­ge­richts­hof wider­sprach der Regie­rung, die am 11. Mai zahl­rei­che Locke­run­gen bekannt­gab, aber die Got­tes­dien­ste wei­ter­hin ver­bie­ten woll­te.

Prof. Filippo Maria Boscia, Vorsitzender der Katholischen Ärztevereinigung: „Handkommunion ist gefährlicher als Mundkommunion“.
Liturgie & Tradition

Vorsitzender der Katholischen Ärztevereinigung: „Handkommunion ansteckender als Mundkommunion“

(Rom) Zahl­rei­che Bischofs­kon­fe­ren­zen welt­weit, ein­schließ­lich jener des deut­schen Sprach­raums, haben im Novus Ordo zwangs­wei­se die Hand­kom­mu­ni­on ein­ge­führt. Sie begrün­den dies mit Schutz­maß­nah­men gegen das Coro­na­vi­rus. Dem wider­spricht der Vor­sit­zen­de der Ver­ei­ni­gung katho­li­scher Ärz­te in Ita­li­en, Prof. Filip­po Maria Boscia.

Antonio Spadaro SJ verteidigt kirchlichen Schulterschluß mit dem Staat und versucht die Katholiken zu beruhigen.
Liturgie & Tradition

Papstvertrauter: Das Verbot der Messe „ist keine religiöse Verfolgung“

(Rom) P. Anto­nio Spa­daro SJ, einer der eng­sten Ver­trau­ten von Papst Fran­zis­kus und Schrift­lei­ter der römi­schen Jesui­ten­zeit­schrift La Civil­tà Cat­to­li­ca, lie­fert eine offi­ziö­se Les­art der Radi­kal­maß­nah­men wegen des Coro­na­vi­rus, mit denen das sakra­men­ta­le Leben der Gläu­bi­gen in einem nie dage­we­se­nen Aus­maß abge­würgt wur­de. Im Leit­ar­ti­kel „Pan­de­mie und Kul­tus­frei­heit“ der neu­en Aus­ga­be der Zeit­schrift (Heft 4078),

Forum

Lebendiger „Besitz“ der Kirche – Konzilien, Stadien und Stufen von Riten

Von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf. Das Motu­pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum (SP) führt gleich zu Beginn in Art. 1 die Zwei­ge­stal­tig­keit des einen Römi­schen Ritus an. Wer sich den jewei­li­gen Erschei­nungs­bil­dern des Usus ordi­na­ri­us und des Usus extra­or­di­na­ri­us, zumal in der tat­säch­lich all­täg­li­chen Pra­xis vor Ort, unvor­ein­ge­nom­men stellt, dem wür­de in den sel­ten­sten Fäl­len in den Sinn kom­men,

Segen mit einer Reliquie des Kreuzes Christi. Zelebration des Institut du Bon Pasteur in der französischen Nationalkirche in Rom im Rahmen der Internationalen Wallfahrt Populus Summorum Pontificum im Oktober 2019.
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Summorum Pontificum: Rom fragt, die Bischöfe antworten

Ein Kom­men­tar von Cle­mens Vic­tor Olden­dorf Wer sich noch an die Zei­ten von Radio Vati­kan erin­nert, der kennt auch noch die Sen­dung Sie fra­gen, wir ant­wor­ten, wo Hörer Fra­gen zu Kir­che und Glau­ben ein­sen­den konn­ten und dar­auf oft auf­schluss­rei­che Ant­wor­ten erhiel­ten. Die­se Erin­ne­rung wur­de spon­tan in mir leben­dig, als kürz­lich zu erfah­ren war, dass die