Mitte August tagte die sogenannte „Gruppe von Mount Angel“, ein Kreis von Personen, die zusammengekommen war, um „das wichtige Thema der liturgischen Bildung des Volkes Gottes“ zu erörtern. Einberufen wurde die Gruppe von Kardinal Arthur Roche, dem Präfekten des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Sie tagte vom 14. bis 19. August 2026 in der Abtei Mount Angel in Oregon, USA.
Nicht allein der offizielle Charakter dieser Tagung erregte Aufmerksamkeit. Noch bemerkenswerter war das Schreiben, das Papst Leo XIV. an Kardinal Roche anläßlich der Tagung richtete – datiert bereits auf den 29. Juni. Es ließ ein besonderes Interesse des Kirchenoberhauptes an den Beratungen erkennen. Um so naheliegender war die Vermutung, daß Leo XIV. mit besonderer, ja vielleicht noch größerer Aufmerksamkeit auf die Ergebnisse der Tagung warten würde.
Diese Annahme erhielt vergangene Woche eine gewisse Aktualität: Im Tagesbulletin des vatikanischen Presseamtes vom vergangenen Freitag geht hervor, daß Kardinal Roche am 11. September von Leo XIV. in Audienz empfangen wurde.
Das Tagesbulletin liefert keine Informationen über die Themen bei der Audienz. Der zeitliche Zusammenhang ist jedoch bemerkenswert. Es liegt nahe, anzunehmen, daß dem Papst vorgetragen wurde, was in Mount Angel besprochen wurde. Wobei Kardinal Roche als Filter fungiert, wie es der Papst wollte.
Text: Giuseppe Nardi
Bild: VaticanMedia (Screenshot)
In seinem Schreiben an Kardinal Roche nimmt Leo Bezug auf Papst Paul VI., aber m.Er. ungerechterweise auf Papst Johannes Paul II., der dem überlieferten Ritus ja durchaus wohlwollend gegenüberstand. Er beruft sich zu Unrecht auf diesen und verfälscht die Wahrheit.
Interessanterweise erwähnt Leo den großen Theologen und Liturgiker Papst Benedikt XVI. mit keinem Wort. Warum wohl? – Es ist Leo nicht am überlieferten Ritus, der weit mehr als bloß „Ritus“ ist, gelegen. Es ist ihm nicht an der Wahrheit gelegen- im Gegenteil. Die Wahrheit zu sagen, traut er sich nicht oder es fehlt ihm an intellektueller Kapazität.
Auf dem Rücken der Gläubigen und zu ihrem Schaden werden da wieder Pläne ausgeheckt und tröpfchenweise an die Öffentlichkeit gebracht. Wird es eines Tages heißen: Leo der Lügner?
Papst Leo ist nichts anderes als Bergoglio 2.0. Er hat bis heute nicht eine einzige von den unzähligen bergoglischen Häresien zurückgenommen.