E-Ferrari mit Papst Leo XIV.
Leo XIV.

Papst Leo XIV. im E‑Ferrari – doch die Aktie fällt

Papst Leo XIV. erleb­te am gest­ri­gen Diens­tag in den päpst­li­chen Gär­ten von Castel Gan­dol­fo eine Begeg­nung der unge­wöhn­li­chen Art: Die Spit­zen des ita­lie­ni­schen Luxus­au­to­bau­ers Fer­ra­ri prä­sen­tier­ten dem Kir­chen­ober­haupt den ersten voll­elek­tri­schen Fer­ra­ri der Fir­men­ge­schich­te. Der Pon­ti­fex nahm selbst hin­ter dem Steu­er Platz. Wäh­rend­des­sen gin­gen in der Auto­mo­bil­bran­che seit der soge­nann­te „Ener­gie­wen­de“ in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land,
Leo XIV. gestern beim Verlassen der Päpstlichen Residenz in Castel Gandolfo
Leo XIV.

Papst Leo XIV. mahnt Hilfe für Gaza und Achtung der Menschenrechte an

Mit bemer­kens­wer­ter Deut­lich­keit äußer­te sich Papst Leo XIV. erneut zum Krieg im Nahen Osten und hob dabei ins­be­son­de­re das Leid der Bevöl­ke­rung im Gaza­strei­fen her­vor. Wäh­rend sei­nes gest­ri­gen, an Diens­ta­gen übli­chen Auf­ent­halts in Castel Gan­dol­fo beant­wor­te­te der Hei­li­ge Vater abends bei sei­ner Abrei­se spon­tan Fra­gen von Jour­na­li­sten, bevor er in den Vati­kan zurück­kehr­te. Sei­ne Wor­te
Der Heilige Synod der koptisch-orthodoxen Kirche faßte den Beschluß, den "theologischen Dialog" mit der katholischen Kirche wieder aufzunehmen, nachdem Papst Leo XIV. "Zusicherungen" gegeben hatte
Genderideologie

Welche „Zusicherungen“ gab Papst Leo XIV. der Koptisch-Orthodoxen Kirche zu Fiducia supplicans?

Im Zusam­men­hang mit den unter Papst Fran­zis­kus in Fidu­cia sup­pli­cans vor­ge­se­he­nen Homo-Seg­nun­­­gen hat­te die Kop­tisch-Ortho­­do­­xe Kir­che im März 2024 beschlos­sen, den theo­lo­gi­schen Dia­log mit der katho­li­schen Kir­che aus­zu­set­zen. Am 15. Mai 2026 sand­te Leo XIV einen Brief an Tawa­dros II., sei­nem Titel nach Papst von Alex­an­dri­en und Patri­arch des Stuhls des hei­li­gen Mar­kus[3] und damit
Papst Leo XIV. mit Msgr. Antonio Staglianò, Vorsitzender der Päpstlichen Akademie für Theologie
Leo XIV.

Leo XIV. hebt das theologische Konzept des „gerechten Krieges“ auf

Msgr. Anto­nio Sta­glianò, seit 2009 Bischof von Noto auf Sizi­li­en und seit 2022 Vor­sit­zen­der der Päpst­li­chen Aka­de­mie für Theo­lo­gie und Bera­ter des Dik­aste­ri­ums für die Glau­bens­leh­re, wur­de in der gest­ri­gen Aus­ga­be der römi­schen Tages­zei­tung Il Mess­ag­ge­ro mit einer Aus­sa­ge zitiert, die nach­denk­lich stimmt: Obwohl Leo XIV. ein Sohn des hei­li­gen Augu­sti­nus ist, scheint er des­sen
Generalaudienz/ Katechese

Leo XIV. verteidigt das Konzil und die Liturgiereform – gegen restaurative Engführung

Mit auf­fäl­li­ger Klar­heit ver­tei­dig­te Papst Leo XIV. in sei­ner heu­ti­gen Kate­che­se im Rah­men der Gene­ral­au­di­enz die kon­zi­lia­ren Neue­run­gen – und sand­te damit zugleich ein deut­li­ches Signal in die seit Jahr­zehn­ten schwe­len­de Aus­ein­an­der­set­zung um Lit­ur­gie, Tra­di­ti­on und das Erbe des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Der neue Papst sprach dabei nicht im Ton kir­chen­po­li­ti­scher Kampf­an­sa­gen. Doch in der
Sarah Mullally, seit Januar anglikanische Erzbischöfin von Canterbury und damit Primas der anglikanischen Kirche von England und der Anglikanischen Weltgemeinschaft. Bei ihrem Besuch im Vatikan trat sie am 25. April segnend im Petersdom auf. Am 27. April wurde sie von Papst Leo XIV. in Audienz empfangen.
Forum

Falsche Einheit

Von Ivan Pol­ja­ko­vić* Ein­füh­rung Allein der Glau­be an Jesus Chri­stus bedeu­tet nicht auto­ma­tisch die Ein­heit mit der katho­li­schen Kir­che. Nur wer an alles glaubt, was die Kir­che lehrt, kann mit dem mysti­schen Leib Chri­sti, mit Sei­ner Kir­che, in Ein­heit sein. Wer auch nur eine ein­zi­ge Glau­bens­wahr­heit bewusst ablehnt, kann nicht mit der katho­li­schen Kir­che in
Papst Leo XIV. empfing gestern Kardinal Blase Cupich in Audienz und bestätigte eine Chicago-Achse für die USA
Leo XIV.

Die Chicago-Achse

Die jüng­sten Audi­en­zen von Papst Leo XIV. wer­fen ein inter­es­san­tes Licht auf die gegen­wär­ti­gen Macht­ach­sen inner­halb der katho­li­schen Kir­che zwi­schen Rom und den USA. Wäh­rend der neue Pon­ti­fex öffent­lich den mis­sio­na­ri­schen Ein­satz der in Chi­ca­go ansäs­si­gen Catho­lic Exten­si­on Socie­ty wür­dig­te, fällt zugleich auf, wie stark sich die ame­ri­ka­ni­sche Prä­senz in Rom der­zeit um die Erz­diö­ze­se
Kardinal Victor Manuel "Tucho" Fernández, Präfekt des Glaubensdikasteriums, sprach in den vergangenen Tagen über die Priorität seines Dikasteriums und drohte der Piusbruderschaft mit Exkommunikation
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Leo XIV. zwischen Zukunftsagenda und innerkirchlicher Zerreißprobe

In den ver­gan­ge­nen Tagen setz­te Papst Leo XIV. eine Rei­he von Initia­ti­ven, die Kon­tu­ren erken­nen las­sen: eine star­ke Kon­zen­tra­ti­on auf die ethi­schen Fol­gen der Künst­li­chen Intel­li­genz und eine demon­stra­ti­ve Öff­nung zur inter­na­tio­na­len Diplo­ma­tie. Inwie­fern auch eine deut­li­che Ver­schär­fung der Span­nun­gen mit der tra­di­ti­ons­ver­bun­de­nen Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. durch das Glau­bens­dik­aste­ri­um auf ihn zurück­geht, muß sich
Msgr. Jordi Bertomeu, von Papst Franziskus eingesetzter Sonderbeauftragter in besonderen Fällen
Nachrichten

Der Fall Sodalicio und das System Bertomeu

Die Affä­re um das perua­ni­sche Soda­li­cio de Vida Cri­stia­na ent­wickelt sich immer mehr zu einem Lehr­stück über die Kri­se kirch­li­cher Rechts­staat­lich­keit als Fol­ge des Pon­ti­fi­kats von Papst Fran­zis­kus. Was ursprüng­lich als not­wen­di­ge Unter­su­chung schwer­wie­gen­der Miß­stän­de begann, ist inzwi­schen zu einem Sym­bol jener infor­mel­len Macht­struk­tu­ren gewor­den, die in den letz­ten Jah­ren des berg­o­glia­ni­schen Pon­ti­fi­kats immer deut­li­cher
Papst Leo XIV. hegt die Absicht, zu tun, was sein Vorgänger vermieden hat: Argentinien zu besuchen
Leo XIV.

Papst Leo XIV. plant Reise nach Argentinien

Vati­k­an­na­he Krei­se bestä­ti­gen eine außen­po­li­tisch bemer­kens­wer­te Ent­schei­dung des regie­ren­den Pap­stes Leo XIV.: Für Ende Novem­ber 2026 ist eine mehr­tä­gi­ge Rei­se nach Süd­ame­ri­ka vor­ge­se­hen. Sta­tio­nen sol­len Uru­gu­ay (ein Tag), Argen­ti­ni­en (drei Tage) und Peru (sechs Tage) sein. Par­al­lel wur­de zudem die Ernen­nung eines neu­en Apo­sto­li­schen Nun­ti­us für Argen­ti­ni­en bestä­tigt, der vor einer kom­ple­xen kir­chen­po­li­ti­schen Aus­gangs­la­ge ste­hen