Papst Leo XIV. hat zu 10 Jahre "Amoris laetitia" zu einer großen Versammlung nach Rom gerufen. Wird er bei dieser Gelegenheit Korrekturen an dem umstrittenen Dokument vornehmen und neue Akzente setzen, oder bestimmt Franziskus auch im Pontifikat von Leo XIV. den Ton und die Richtung?
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Zehn Jahre „Amoris laetitia“: Leo XIV. läßt die bergoglianische Mannschaft weiter aufspielen

Der Vati­kan fei­ert zehn Jah­re Amo­ris lae­ti­tia – und setzt dabei auf­fal­lend stark auf jene Kräf­te, die schon unter Fran­zis­kus die syn­oda­le Neu­ord­nung der Kir­che vor­an­ge­trie­ben haben. Das nach­syn­oda­le Schrei­ben Amo­ris lae­ti­tia bil­de­te den Auf­takt zu einer gan­zen Rei­he höchst umstrit­te­ner Doku­men­te des berg­o­glia­ni­schen Pontifikats. 
Die Päpstliche Familie umfaßt neben Papst Leo XIV. auch seine beiden Privatsekretäre sowie fünf Ordensfrauen einer in Peru gegründeten Gemeinschaft
Leo XIV.

Fünf Ordensfrauen für das Haus des Papstes

Papst Leo XIV. hat sei­ne neue häus­li­che Umge­bung im Apo­sto­li­schen Palast gefun­den. Zur eng­sten Gemein­schaft, die den All­tag des Pap­stes inner­halb sei­ner Woh­nung beglei­tet, gehö­ren neben sei­nen bei­den Pri­vat­se­kre­tä­ren inzwi­schen auch fünf Ordens­frau­en. Sie stam­men aus dem Insti­tut Pro Eccle­sia Sanc­ta, einer in Peru ver­wur­zel­ten Gemein­schaft, die der Papst noch aus sei­ner Zeit als Bischof …
Werden Kardinalpräfekt Arthur Roche, ein erklärter Gegner des überlieferten Ritus, und sein Sekretär Erzbischof Vitorio Viola (Mitte) an der Spitze des Gottesdienstdikasteriums abgelöst? Wird Erzbischof Guido Marini als Präfekt an die Spitze des Dikasteriums berufen?
Leo XIV.

„Man munkelt, daß sowohl Roche als auch Viola gehen“

Gleich zu Beginn ist eine Ein­schrän­kung vor­aus­zu­schicken: Es han­delt sich ledig­lich um ein Gerücht. Aber wir haben kei­ner­lei Schwie­rig­kei­ten damit, offen zuzu­ge­ben, daß wir bis­wei­len auch mit dem Wunsch schrei­ben. Und wenn ein Gerücht mit dem über­ein­stimmt, was sich vie­le gläu­bi­ge Katho­li­ken seit Jah­ren wün­schen, dann darf man das auch erwäh­nen. So wer­den die­se Zei­len …
Leo XIV. in Lourdes. Der argentinische Philosoph und Blogger Caminante Wanderer analysiert den Frankreich-Besuch des Papstes und hält einen Ausblick auf den bevorstehenden Besuch in Argentinien.
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Der Besuch von Papst Leo XIV. in Frankreich – Eine Erleichterung nach dem Sturm

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* In der ver­gan­ge­nen Woche besuch­te Papst Leo XIV. Frank­reich. Es war sei­ne zwei­te bedeu­ten­de Rei­se in ein euro­päi­sches Land, und wie schon in Spa­ni­en glau­be ich, daß sie ein gro­ßer Erfolg war. Ich habe es damals gesagt und wie­der­ho­le es jetzt mit noch grö­ße­rer Über­zeu­gung: Ich glau­be, daß wir vor einer Rück­kehr …
Christus König
Nachrichten

„Venite ad me“: Der Vatikan sucht nach Wegen aus der Krise der Glaubensweitergabe

Seit gerau­mer Zeit wird im Dik­aste­ri­um für die Glau­bens­leh­re unter der Lei­tung von Kar­di­nal Vic­tor Manu­el „Tucho“ Fernán­dez an einem Doku­ment gear­bei­tet, das sich einer der ent­schei­den­den Fra­gen der gegen­wär­ti­gen Kir­chen­kri­se wid­men soll: Wie kann der katho­li­sche Glau­be in einer Welt wei­ter­ge­ge­ben wer­den, in der immer mehr Men­schen – vor allem die jün­ge­ren Gene­ra­tio­nen – …
Papst Leo XIV. mit Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron. Auf Wunsch der deutschen Bischöfe, aber wohl auch mit Blick auf Frankreich, erklärte Leo XIV. die "extreme Rechte" mit dem Christentum für nicht vereinbar. Papst Franziskus hatte bereits Donald Trump sein Christsein abgesprochen. Gibt es im Interesse der an den Wahlurnen bedrängten herrschenden Eliten eine neue Kategorie der politischen Exkommunikation?
Forum

Leo XIV. und die extreme Rechte – Und was ist mit der Linken?

„Man erlebt eine gewis­se Ver­bin­dung die­ser rechts­extre­men Sicht­wei­sen mit einer bestimm­ten Form von Reli­gi­on, die – und das ist nicht nur mei­ne per­sön­li­che Auf­fas­sung, son­dern auch die Auf­fas­sung der füh­ren­den Ver­tre­ter sowohl der katho­li­schen als auch der pro­te­stan­ti­schen Kir­che in Deutsch­land – kein authen­ti­scher Aus­druck des Chri­sten­tums ist.“ So äußer­te sich Leo XIV. im Flug­zeug im …
Papst Leo XIV. auf der Place de la Concorde in Paris
Forum

Leo XIV. und die Place de la Concorde

Von Rober­to de Mat­tei* Die Apo­sto­li­sche Rei­se von Leo XIV. nach Frank­reich vom 25. bis zum 28. Sep­tem­ber 2026 erwies sich als ein Publi­kums­er­folg, der selbst den Papst über­rasch­te. Frank­reich gehört näm­lich zu den euro­päi­schen Län­dern, in denen sich ein aggres­si­ver Säku­la­ris­mus beson­ders deut­lich zeigt. Am Vor­abend des Papst­be­suchs erschien ein aus­führ­li­cher Bericht des Euro­pean …
Papst Leo XIV. mit Kardinal Mauro Gambetti, Erzpriester des Petersdoms
Leo XIV.

Gambetti vor dem Abgang aus St. Peter

Kar­di­nal Mau­ro Gam­bet­ti OFMConv steht offen­bar unmit­tel­bar vor dem Abschied vom Peters­dom. Seit Mona­ten kur­sie­ren Gerüch­te über sei­ne Ablö­sung als Erz­prie­ster der Vatikan­ba­si­li­ka. Nun ver­dich­ten sich die Hin­wei­se. Als neu­es Ziel wird die süd­ita­lie­ni­sche Erz­diö­ze­se Chie­ti-Vas­to genannt.
Das Motto des Papstbesuches in Argentinien lautet "Willkommen alle". So wollen es Argentiniens Bischöfe. Papst Leo XIV. verlangte den Zusatz: "Geht und verkündet", der nun zumindest klein darunter hinzugefügt wurde.
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Einige Anmerkungen zum Papstbesuch in Argentinien

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Am ver­gan­ge­nen Mon­tag wur­den Ein­zel­hei­ten über den Besuch von Papst Leo XIV. in Argen­ti­ni­en bekannt: Logo, Mot­to und Hym­ne sowie das Pro­gramm des Besu­ches. Es lohnt sich durch­aus, zumin­dest ober­fläch­lich bei die­sen Din­gen zu ver­wei­len, um dar­an ein wenig den Zustand des Epi­sko­pa­tes abzulesen.