Nostra aetate gefällt bestimmten politischen Kreisen, doch um den Preis, den Wahrheitsanspruch der göttlichen Offenbarung aufzugeben, denn Christus, wahrer Gott vom wahren Gott, ist der eigentlich Abwesende.
Leo XIV.

Glaubensabfall und Realitätsverlust, Bedingungen für die „neue Weltordnung“ – die neueste Verwirrung aus dem Vatikan

Von Wolf­ram Schrems* Es nimmt kein Ende mit den skan­da­lö­sen Ver­laut­ba­run­gen aus Rom. Sie fol­gen im Gegen­teil in immer kür­ze­ren Abstän­den. Giu­sep­pe Nar­di ver­öf­fent­lich­te bereits am 16. Sep­tem­ber eine erste Ana­ly­se der aktu­el­len Note mit dem blu­mi­gen Titel EIN WEG DER HOFFNUNG – Sech­zig Jah­re Dia­log und inter­re­li­giö­se Geschwi­ster­lich­keit im Licht der Erklä­rung des Zwei­ten …
Forum

Die höchste Bestimmung des Menschen

Von Rober­to de Mat­tei* Vom 7. bis zum 14. Okto­ber 2026 wird im Vati­kan das ange­kün­dig­te Tref­fen zwi­schen Papst Leo XIV., den Ober­häup­tern der katho­li­schen Ost­kir­chen sui iuris und den Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­ren­zen statt­fin­den. Die Zusam­men­kunft ver­folgt das Ziel, „im gegen­sei­ti­gen Zuhö­ren eine syn­oda­le Unter­schei­dung über die Schrit­te vor­zu­neh­men, die zu unter­neh­men sind, um den …
Die Unterzeichnung des heute veröffentlichten Dokuments zum 60. Jahrestag von Nostra aetate durch Papst Leo XIV. Drei Dikasterienleiter waren anwesend: Kardinal Fernández, Kardinal Koch und Kardinal Koovakad.
Leo XIV.

60 Jahre Nostra aetate: Wieviel Dialog verträgt der katholische Missionsauftrag?

Der Vati­kan ver­öf­fent­lich­te zum 60. Jah­res­tag der Erklä­rung Nost­ra aet­a­te des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils über das Ver­hält­nis der katho­li­schen Kir­che zu den nicht­christ­li­chen Reli­gio­nen ein gemein­sa­mes Doku­ment. Die Inter­views der Kar­di­nä­le Vic­tor Manu­el Fernán­dez, Kurt Koch und Georg Jacob Koova­kad zei­gen, wie sehr der inter­re­li­giö­se Dia­log inzwi­schen als Bestand­teil der kirch­li­chen Sen­dung ver­stan­den wird. Dar­aus …
Ein neuer Preis mit einer politischen Agenda wurde gestiftet und hat den Namen von Papst Leo XIV. erhalten. Dieser nahm sie an. Als erster Preisträger wird ein führender Mitarbeiter von Papst Franziskus geehrt.
Leo XIV.

Der Papst auf den Spuren von Franziskus

Am 13. Okto­ber wird Leo XIV. in Castel Gan­dol­fo erst­mals die nach ihm benann­te Pope Leo XIV. Sus­taina­bi­li­ty Medal per­sön­lich über­rei­chen. Erster Preis­trä­ger ist Kar­di­nal Micha­el Czer­ny SJ, jener Jesu­it, der unter Papst Fran­zis­kus zu einem der maß­geb­li­chen Prot­ago­ni­sten der vati­ka­ni­schen Migra­ti­ons­po­li­tik auf­ge­stie­gen war und zugleich zu den expo­nier­te­sten Ver­tre­tern der Nach­hal­ti­g­keits- und Kli­maagen­da gehört.
Kardinal Arthur Roche, dezidierter Gegner des überlieferten Ritus, gehört zum Vertrautenkreis von Papst Leo XIV. Vor kurzem wurde der englische Purpurträger vom Papst in Audienz empfangen.
Leo XIV.

Kardinal Roche in Audienz beim Papst

Mit­te August tag­te die soge­nann­te „Grup­pe von Mount Angel“, ein Kreis von Per­so­nen, die zusam­men­ge­kom­men war, um „das wich­ti­ge The­ma der lit­ur­gi­schen Bil­dung des Vol­kes Got­tes“ zu erör­tern. Ein­be­ru­fen wur­de die Grup­pe von Kar­di­nal Arthur Roche, dem Prä­fek­ten des Dik­aste­ri­ums für den Got­tes­dienst und die Sakra­men­ten­ord­nung. Sie tag­te vom 14. bis 19. August 2026 in …
Leo XIV. hob eine Corona-Maßnahme auf und setzt die Kardinäle wieder in ihre Bezüge ein. Und Kardinal Raymond Burke?
Leo XIV.

Leo XIV. hebt Corona-Gehaltskürzungen für Kardinäle und hohe Vatikanmitarbeiter auf

Zum 71. Geburts­tag von Papst Leo XIV. gibt es für die Mit­ar­bei­ter des Vati­kans eine bemer­kens­wer­te Nach­richt – bemer­kens­wert in meh­rer­lei Hin­sicht. Die wäh­rend der soge­nann­ten Coro­­na-Pan­­de­­mie ver­füg­ten Gehalts­kür­zun­gen für Kar­di­nä­le und hohe Amts­trä­ger der Kurie wer­den auf­ge­ho­ben. Leo XIV. hat dazu ein Motu pro­prio unter­zeich­net, das am heu­ti­gen 14. Sep­tem­ber 2026 vom Vati­kan ver­öf­fent­licht wurde.
Bischof Schneider in seinem Interview vom 2. September: "Wir können nicht mit den mehrdeutigen Texten des Zweiten Vatikanischen Konzils weitermachen. Wir müssen sie korrigieren"
Liturgie & Tradition

„Väterliche Nächstenliebe“ für die Piusbruderschaft

Auf die noch sehr jun­ge Nach­rich­ten­sei­te AdVa­ti­ca­num haben wir bereits hin­ge­wie­sen, als deren Vati­ka­nist der Bri­te nepa­le­si­scher Abstam­mung Niwa Lim­bu her­vor­sticht. AdVa­ti­ca­num ist seit Sep­tem­ber 2025 aktiv. Zuvor schrieb Lim­bu für den Catho­lic Herald. Lim­bu ver­öf­fent­lich­te am 2. Sep­tem­ber ein Inter­view mit Msgr. Atha­na­si­us Schnei­der, Weih­bi­schof von Ast­a­na, dem der Hei­li­ge Stuhl die Zele­bra­ti­on im …
Kein Platz für den überlieferten Ritus. Franziskus hatte den Petersdom für den überlieferten Ritus gesperrt. Leo XIV. folgt ihm darin.
Leo XIV.

Der Petersdom bleibt verschlossen

Es soll­te ein Zei­chen der Hoff­nung wer­den. Es wur­de ein Zei­chen der Ernüch­te­rung. Die inter­na­tio­na­le Wall­fahrt der Tra­di­ti­on Ad Petri Sedem kehrt auch 2026 nach Rom zurück. Seit 2012 zie­hen Gläu­bi­ge aus aller Welt zum Stuhl Petri und zum Grab des Apo­stel­für­sten. Was als Dank­wall­fahrt für Papst Bene­dikt XVI. und sein Motu pro­prio Sum­morum Pon­ti­fi­cum …
In der Benediktinerabtei Mount Angel fand Mitte August ein Treffen zur Liturgiefrage statt. Die Leitung hatte Kardinal Arthur Roche. Papst Leo XIV. schrieb einen persönlichen Brief.
Leo XIV.

Die „Gruppe von Mount Angel“: Liturgische Erneuerung – oder die Fortsetzung des Roche-Kurses?

In der Bene­dik­ti­ner­ab­tei Mount Angel kamen auf Ein­la­dung Kar­di­nal Arthur Roches, des Prä­fek­ten des römi­schen Got­tes­dienst­dik­aste­ri­ums, 18 Fach­leu­te zusam­men, um über die lit­ur­gi­sche Bil­dung von Prie­stern, Semi­na­ri­sten und Lai­en nach­zu­den­ken. Papst Leo XIV. unter­stütz­te das Tref­fen aus­drück­lich. Die Beto­nung von lit­ur­gi­scher Bil­dung, Ehr­furcht und Treue zu den appro­bier­ten Tex­ten klingt zunächst viel­ver­spre­chend. Doch ein genaue­rer …
Die Hinweise verdichten sich, daß Kardinal Pietro Parolin demnächst als Staatssekretär abgelöst werden könnte. Unterdessen erweitert sich das Kandidatenfeld für seine Nachfolge.
Leo XIV.

Das Kandidatenfeld für die Nachfolge Parolins

In Rom wird die Abbe­ru­fung von Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin erwar­tet. Das Kan­di­da­ten­feld für sei­ne Nach­fol­ge erwei­tert sich. Anfangs galt Msgr. Pao­lo Rudel­li, Vati­kan­di­plo­mat, Titu­lar­erz­bi­schof und seit März 2026 Sub­sti­tut des Staats­se­kre­tärs, als wahr­schein­li­cher Nach­fol­ger von Kar­di­nal Paro­lin. Fran­ces­co Capoz­za, Vati­ka­nist der römi­schen Tages­zei­tung Il Tem­po, brach­te am ver­gan­ge­nen Sams­tag wei­te­re Namen ins Spiel. Dabei fällt …