Der Kabinettssaal im Palazzo Chigi in Rom, in dem die italienische Regierung ihre Sitzungen abhält.
Hintergrund

Italiens Regierungsbildung mit internationaler linker Empörung – und Stolpersteinen

Von Rober­to de Mat­tei* Die Wahl von Igna­zio La Rus­sa, Prä­si­dent des Senats, und Loren­zo Fon­ta­na, Prä­si­dent der Abge­ord­ne­ten­kam­mer, an die Spit­ze des ita­lie­ni­schen Par­la­ments hat bei den Par­tei­en der inter­na­tio­na­len Lin­ken einen Sturm der Ent­rü­stung ausgelöst.
Giorgia Meloni, die Wahlsiegerin in Italien, gab sich nach ihrem Triumph betont ernst und bescheiden.
Forum

Perspektiven einer Wahl: Der Auftrag an Giorgia Meloni

Von Rober­to de Mat­tei* Die Ergeb­nis­se der Wah­len vom 25. Sep­tem­ber 2022 bestä­ti­gen, daß Ita­li­en ein Land ist, das trotz der wie­der­hol­ten Ver­su­che der Lin­ken, unter Umge­hung der Wahl­er­geb­nis­se die Regie­rung zu über­neh­men, rechts ver­wur­zelt ist. Es gibt kei­nen Platz für eine Tri­po­la­ri­tät, wie die Tat­sa­che zeigt, daß einer der Grün­de für das lin­ke Deba­kel
Emma Bonino ist bei den Parlamentswahlen gescheitert. Mit kirchenfeindlichen Kampagnen wie "No Vatican No Taliban" sorgte die enge Vertraute von George Soros für Provokation und Aufsehen.
Lebensrecht

Soros-Statthalterin Emma Bonino bei Parlamentswahlen gescheitert

(Rom) Ita­li­en hat gewählt und neben viel Hoff­nung (die Ach­se Orbán–Trump wur­de gestärkt) und min­de­stens eben­so vie­len Unbe­kann­ten (durch die coro­­na- und sank­ti­ons­be­ding­te Teue­rung) sticht eine gute Nach­richt her­vor: Die Glo­ba­li­stin, Sor­os-Freun­­­din und Abtrei­bungs­fa­na­ti­ke­rin Emma Boni­no wur­de nicht mehr gewählt.
Don Nicola Bux fordert die Rechtsparteien auf, die ethischen Themen in die Hand zu nehmen und die linke Vorherrschaft zu beenden.
Hintergrund

Don Nicola Bux: „Die politische Rechte soll sich die ethischen Themen zurückholen“

(Rom) Die ita­lie­ni­schen Par­la­ments­wah­len am 25. Sep­tem­ber wer­fen ihren Schat­ten vor­aus. Wäh­rend die Ita­lie­ni­sche Bischofs­kon­fe­renz eine indi­rek­te Wahl­emp­feh­lung für die poli­ti­sche Lin­ke abgibt, mahnt der bekann­te Lit­ur­gi­ker Don Nico­la Bux, ein Freund von Bene­dikt XVI., die Rechts­par­tei­en, nicht län­ger einen Bogen um ethi­sche The­men zu machen aus Sor­ge, viel­leicht Stim­men ver­lie­ren zu können.
30 Bischöfe versammelten sich um ihren Vorsitzenden Matteo Kardinal Zuppi, um ein "Wahlprogramm" für die bevorstehenden Parlamentswahlen in Italien zu beschließen.
Genderideologie

Italien vor den Wahlen: Bischöfe fordern mehr Einwanderung, Gender und Globalisierung

(Rom) In Ita­li­en fin­den am 25. Sep­tem­ber vor­ge­zo­ge­ne Par­la­ments­wah­len statt. Der Vor­sit­zen­de der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz, Matteo Maria Kar­di­nal Zup­pi, mischt sich aktiv in den Wahl­kampf ein. Dabei geht es um das, was er anmahnt, und noch mehr um das, was er nicht anmahnt. In bei­den Fäl­len han­delt es sich um das Signa­li­sie­ren kla­rer poli­ti­scher Präferenzen.
Auch Katholisch.de das Nachrichtenportal der Bischofskonferenz berichtete über die Initiative Maria 1.0 und die "nichtssagende" Antwort des DBK-Sekretariats.
Lebensrecht

Bischofskonferenz reagiert auf Abtreibungsbekenntnis der ZdK-Vorsitzenden „nichtssagend“

(Ber­lin) Kei­nes­wegs zufrie­den zeigt sich die Initia­ti­ve Maria 1.0 mit dem Ant­wort­schrei­ben des Sekre­ta­ri­ats der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz. Die­se sei inhalt­lich „nichts­sa­gend“ und daher fak­tisch kei­ne Ant­wort. Der offe­ne Brief der Initia­ti­ve sei damit jeden­falls „nicht beant­wor­tet“. Die Initia­ti­ve hat­te Bischof Georg Bät­zing, den Vor­sit­zen­den der Bischofs­kon­fe­renz, auf­ge­for­dert, die Zusam­men­ar­beit mit Irme Stet­ter-Kar­­pe, der Vor­sit­zen­den des