Bergoglio-Woche: Wahrscheinlich der schlechteste Papst des letzten Jahrtausends

Zum ersten Todestag von Papst Franziskus


Heute jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Papst Franziskus.
Heute jährt sich zum ersten Mal der Todestag von Papst Franziskus.

Von Cami­nan­te Wanderer*

Fran­zis­kus wird wahr­schein­lich als der schlech­te­ste Papst des ver­gan­ge­nen Jahr­tau­sends in die Geschich­te ein­ge­hen. Es ist schwer, einen ande­ren zu fin­den, der der Kir­che einen ver­gleich­ba­ren Scha­den zuge­fügt hat wie er wäh­rend sei­ner zwölf­jäh­ri­gen Amts­zeit – jen­seits des­sen, was die gött­li­che Vor­se­hung viel­leicht noch Gutes aus all dem her­vor­ge­hen las­sen kann. Eine unvoll­stän­di­ge, aber detail­lier­te Liste der lehr­mä­ßi­gen Schä­den, die der argen­ti­ni­sche Papst ver­ur­sacht hat, kann durch das kosten­lo­se Her­un­ter­la­den des Den­zin­ger-Berg­o­glio (in spa­ni­scher Spra­che) ein­ge­se­hen wer­den. Begnü­gen wir uns damit, nur eini­ge davon zu erwähnen:

1. Die enorme Verwirrung, in die er die Kirche gestürzt hat

Er hat­te als Nach­fol­ger Petri die Haupt­auf­ga­be und das unver­zicht­ba­re munus, „die Brü­der im Glau­ben zu stär­ken“ (Lk 22,32). Er tat genau das Gegen­teil: Er löste den Glau­ben in einem dich­ten Nebel auf, in dem alles gleich­be­deu­tend mit nichts ist und es gleich­gül­tig ist, was man glaubt. Die Höl­le exi­stiert nicht; alle Reli­gio­nen sind legi­ti­me Wege zu Gott; die Viel­falt der Reli­gio­nen ist ein von Gott gewoll­ter Reich­tum; „Pro­se­ly­tis­mus ist eine Dumm­heit“, wes­halb das Leben der Mis­sio­na­re ledig­lich ein Leben der Hin­ga­be mit phil­an­thro­pi­schen Zie­len sei und nicht der Bekeh­rung der Ungläu­bi­gen zum wah­ren Glau­ben die­ne; und so lie­ße sich die Liste der neu­en Glau­bens­ar­ti­kel, die von Berg­o­glio ver­kün­det wur­den, fort­set­zen. Dies ist, wie jeder ver­ste­hen kann, äußerst schwer­wie­gend, da es eine Ver­zer­rung des Evan­ge­li­ums und eine Ver­gif­tung der Glau­bens­ge­wiß­hei­ten dar­stellt, die die Kir­che stets hat­te und die ihre Päp­ste auf die eine oder ande­re Wei­se zu stüt­zen versuchten.

2. Das Verschwinden der Sünde

Was Berg­o­glio tat­säch­lich bestä­tig­te, ist die moral­theo­lo­gi­sche Leh­re, die in mehr oder weni­ger ver­deck­ter Form an den päpst­li­chen Uni­ver­si­tä­ten kur­sier­te: Die Sün­de exi­stiert nicht. Oder bes­ser gesagt: Wirk­lich zu sün­di­gen ist äußerst schwie­rig, da es eines expli­zi­ten Aktes der Zurück­wei­sung Got­tes bedarf. Folg­lich gibt es auch kei­ne mora­li­sche Voll­kom­men­heit. Hei­lig­keit, das Leben in der Gna­de, das Feh­len gewohn­heits­mä­ßi­ger Sün­den (die kei­ne sol­chen sind) ist nur ein Ide­al, auf das wir hin­stre­ben. Wir müs­sen uns damit begnü­gen, „auf dem Weg“ zu die­sem idea­len Lebens­zu­stand zu sein, den wir wahr­schein­lich nie errei­chen wer­den. Soll man keusch sein? Ja, natür­lich, aber das ist das Ide­al, und des­halb muß man sich nicht sor­gen oder sich kastei­en, wenn Ledi­ge, Ver­hei­ra­te­te oder Geweih­te regel­mä­ßig oder dau­er­haft gegen die­se Tugend fal­len. Wich­tig ist, das Ide­al errei­chen zu wol­len. In der Pra­xis ver­schwin­det damit die Sün­de. Und die­se Leh­re gilt nicht nur für die Sün­den gegen das Sech­ste Gebot, obwohl dies die klar­sten Bei­spie­le sind, son­dern für den gesam­ten Dekalog.

3. Die Auflösung der Sakramente

Mit einem Glau­ben und einer Moral nied­ri­ger Inten­si­tät, wie sie Fran­zis­kus in sei­nem Pon­ti­fi­kat vor­ge­schla­gen hat, wer­den die Sakra­men­te zwangs­läu­fig aus­ge­höhlt. Wel­che Bedeu­tung kann die Tau­fe noch haben, wenn alle Reli­gio­nen, ein­schließ­lich Islam und Hei­den­tum, als geeig­ne­te Wege zu Gott gel­ten? Sie ist dann nicht mehr das Sakra­ment, das uns zu Kin­dern Got­tes und Glie­dern der Kir­che macht, außer­halb derer kein Heil ist, son­dern nur noch ein Zei­chen der Auf­nah­me in eine bestimm­te Gemein­schaft. Wenn Sün­den nur noch fast unver­meid­li­che Stol­per­stei­ne auf dem Weg zu einem idea­len christ­li­chen Leben sind, wird das Sakra­ment der Beich­te ledig­lich zu einem Mit­tel der Gewis­sens­be­ru­hi­gung mit rein psy­cho­lo­gi­scher Wir­kung, da objek­tiv nichts zu ver­ge­ben ist – so wie nie­mand um Ver­ge­bung bit­tet, wenn ihm Milch­zäh­ne aus­fal­len, ein not­wen­di­ger Schritt auf dem Weg „zum Erwach­se­nen­wer­den“. Das Ehe­sa­kra­ment, das die Unauf­lös­lich­keit in sich trägt, wird eben­falls zu einem Ide­al. Daher kön­nen jene, die die­se For­de­rung ver­let­zen, nach einem „Unter­schei­dungs­pro­zeß“ in einer neu­en Ver­bin­dung leben und dabei die­sel­ben Rech­te genie­ßen wie treu ver­hei­ra­te­te Gläu­bi­ge – kurz­um: in einer neu­en Ehe, auch wenn sie nicht so genannt wird. Damit hört das Sakra­ment der Ehe fak­tisch auf zu exi­stie­ren: Man kann als Christ ohne die­se Sakra­ment zusam­men­le­ben. Die Eucha­ri­stie wird zu einem blo­ßen Zei­chen der Gemein­schaft. Des­halb kön­nen nicht nur außer­halb der Ehe leben­de Paa­re, son­dern auch Pro­te­stan­ten und, war­um nicht, jeder Mensch guten Wil­lens dar­an teil­neh­men. Wer sind wir, um die Eucha­ri­stie zu ver­wei­gern, die nicht Lohn der Voll­kom­me­nen, son­dern Weg­zeh­rung derer ist, die unter­wegs sind?

4. Institutioneller Kannibalismus

Die­se Rea­li­tät zog sich durch sein gesam­tes Pon­ti­fi­kat. Die Bösen waren immer die Katho­li­ken; die Guten immer die Fein­de der Kir­che. Non­nen sind alte Jung­fern; gläu­bi­ge Chri­sten sind melan­cho­li­sche Men­schen mit sau­rer Mie­ne; Prie­ster sind fau­le und sadi­sti­sche Men­schen, die Freu­de dar­an haben, ihre Gläu­bi­gen lei­den zu las­sen, außer­dem Büro­kra­ten des Hei­li­gen und Mit­tel­mä­ßi­ge noch dazu; gläu­bi­ge Lai­en, die den Rosen­kranz beten, sind Semi­pe­la­gia­ner; Semi­na­ri­sten in Sou­ta­ne sind psy­chisch krank; und Katho­li­ken, die die tra­di­tio­nel­le Mes­se bevor­zu­gen, sind Sek­tie­rer, star­re und kle­ri­ka­le Men­schen, denen zudem unter­stellt wird, daß hin­ter ihrer Stren­ge immer etwas Ver­steck­tes ste­he, häu­fig ein Dop­pel­le­ben oder der­glei­chen. Außer­dem und über­haupt sei­en sie Göt­zen­die­ner und Rebel­len. Fami­li­en mit vie­len Kin­dern wur­de gera­ten, kei­ne Karnik­el zu sein, wenn sie gute Katho­li­ken sein wol­len; und er erklär­te, es sei bes­ser, Athe­ist zu sein als ein heuch­le­ri­scher Katholik.

5. Anpassung der kirchlichen Prioritäten an weltliche Interessen

Berg­o­glio wag­te es nicht nur, poli­tisch die pro­gres­siv­sten und kir­chen­feind­lich­sten Regie­run­gen der Welt zu unter­stüt­zen – wofür es in der Geschich­te durch­aus Bei­spie­le gibt –, son­dern auch die eigent­li­che Leh­re der Kir­che, wie sie im Lehr­amt des Nach­fol­gers Petri aus­ge­drückt wird, an welt­li­che Inter­es­sen anzu­pas­sen. Die mei­sten päpst­li­chen Doku­men­te und die pasto­ra­le sowie lehr­mä­ßi­ge Aus­rich­tung kon­zen­trier­ten sich nahe­zu aus­schließ­lich auf zwei Punk­te: die Auf­nah­me von Migran­ten und den „Schutz der Mut­ter Erde“. Selbst der uner­fah­ren­ste Beob­ach­ter erkann­te, daß die För­de­rung unkon­trol­lier­ter Migra­ti­on, wie sie von euro­päi­schen Regie­run­gen aktiv betrie­ben wird, dar­auf abzielt, die kul­tu­rel­le Struk­tur die­ser Län­der grund­le­gend zu ver­än­dern; und daß die Zuschrei­bung des Kli­ma­wan­dels an mensch­li­che Ursa­chen wis­sen­schaft­lich nicht all­ge­mein aner­kannt ist, wäh­rend die von euro­päi­schen Regie­run­gen durch­ge­setz­te „öko­lo­gi­sche Umkehr“ sich als kata­stro­phal für ihre Volks­wirt­schaf­ten erwie­sen hat, son­dern auch dar­in, daß die Welt sie nun wie­der ver­wirft, weil sie erkannt hat, daß die­se Absur­di­tä­ten sie in den Ruin füh­ren – was wird dann die Kir­che tun, wenn die­se Posi­tio­nen in eini­gen Jah­ren kei­ner­lei Gül­tig­keit mehr haben? Was wer­den dann die Bischö­fe und „Öko-“ Prie­ster mit Lau­da­to si’ oder Fra­tel­li tut­ti tun? Ein monu­men­ta­ler Fehl­griff (oder Bluff?), ein­zig­ar­tig in der Kirchengeschichte.

6. Zerstörung des weltweiten Episkopats

Vor eini­gen Mona­ten sag­te Kar­di­nal José Cobo, Erz­bi­schof von Madrid und Mit­glied des Dik­aste­ri­ums für die Bischö­fe, in einem Tref­fen mit Medi­en­ver­tre­tern naiv, der Papst habe sie, die Mit­glie­der die­ses Dik­aste­ri­ums, gebe­ten, kei­ne Bischö­fe aus­zu­su­chen, die Intel­lek­tu­el­le oder Theo­lo­gen sei­en oder sich durch beson­de­re Fähig­kei­ten aus­zeich­nen; sie soll­ten ein­fa­che Bischö­fe aus­wäh­len und vor allem Hir­ten. Das könn­te harm­los erschei­nen, solan­ge man eine eini­ger­ma­ßen ein­heit­li­che Defi­ni­ti­on des Begriffs „Hir­te“ hat. Giu­sep­pe Sar­to [Pius X.], der im wesent­li­chen ein eher intel­lek­tu­ell unschein­ba­rer Hir­te war, wur­de Bischof und spä­ter ein gro­ßer Papst. Für Fran­zis­kus ist der „Hir­te“ jedoch der Mit­tel­mä­ßi­ge, der Prie­ster, der mit sei­ner Pose der Ein­fach­heit und Nähe zu den Men­schen Kar­rie­re macht und oft ein skru­pel­lo­ser Auf­stei­ger ist. Oder noch Schlim­me­res, wie im argen­ti­ni­schen Fall, wo Bischö­fe wegen ihrer pero­ni­sti­schen Mili­tanz (man beach­te die Zusam­men­set­zung des Epi­sko­pats im Groß­raum Bue­nos-Aires) oder wegen der Zuge­hö­rig­keit zu bestimm­ten beschä­men­den und ver­dor­be­nen Lob­bys ernannt wurden.

Das Beru­hi­gen­de an die­ser kata­stro­pha­len Situa­ti­on ist, daß die­je­ni­gen, die nach Rom kom­men und die Basi­li­ka San­ta Maria Mag­gio­re auf­su­chen, sich über­zeu­gen kön­nen, daß ein Grab wei­ter­hin ver­sie­gelt ist.

Gott möge sich der See­le von Papst Fran­zis­kus erbarmen!

*Cami­nan­te Wan­de­rer ist ein argen­ti­ni­scher Phi­lo­soph und Blogger.

Über­set­zung: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: Cami­nan­te Wanderer

16 Kommentare

  1. Auch wenn ich mit dem ver­stor­be­nen Papst Fran­zis­kus nicht glück­lich war, so bit­te ich sie alle für den Ver­stor­be­nen zu beten, dies ist unse­re erste Ver­pflich­tung, denn der Herr sag­te: betet für eure Wider­sa­cher. Also lasst uns für sei­ne See­le beten.
    mild­tä­tig und gütig sol­len wir Chri­sten sein, nicht böse und rachsüchtig

  2. Als Per­son war Berg­o­glio die Kari­ka­tur eines Pap­stes und als Nach­fol­ger des Apo­stels Petrus eine Far­ce. Dem Papst­tum hat er nach­hal­tig eben­so gescha­det wie der Kir­che ‑nur stellt sich uns die Fra­ge: wel­cher Kir­che eigent­lich? Im Grun­de hat Fran­zis­kus eine neue, „syn­oda­le“ Kir­che gegrün­det, die mit der römi­schen Kir­che seit­her in einer Art „Bür­ger­krieg“ ko-exi­stiert und die NICHT die Kir­che Chri­sti ist und NICHT die Kir­che, die wir unter der „katho­li­schen“ Kir­che ver­ste­hen. Weder Fran­zis­kus noch die Sei­nen kön­nen sich in einem vol­len Sinn dar­auf beru­fen, Hir­ten der Her­de Chri­sti zu sein, denn sie haben Ver­wir­rung und Zer­streu­ung in die­se Her­de gebracht und tun es noch immer. Gera­de sie sind es, von denen der Herr gesagt hat “ Vie­le wer­den auf­tre­ten in mei­nem Namen, aber ich wer­de es nicht sein!“ Oder kön­nen wir uns wirk­lich vor­stel­len, Jesus habe einer heid­ni­schen Göt­tin gehul­digt und irre­gu­lä­re Paa­re geseg­net? Wohl nicht. Wer in Berg­o­gli­os Namen auf­tritt, tritt nicht im Namen Jesu auf, und das möch­te ich aus­drück­lich auch von jenen sagen, die sich heu­te noch fort­wäh­rend auf ihn bezie­hen, als sei er der „Mes­si­as“. Nein, das war er nicht. Wenn über­haupt war er das Gegen­teil und dies möge ihm Gott ver­zei­hen – und all sei­ne Vorgänger.

  3. Die­ser Bei­trag ist voll von geziel­ten Her­ab­wür­di­gun­gen und dis­kre­di­tie­ren­den Behaup­tun­gen über Papst Fran­zis­kus. Das bezeich­ne ich „Sün­de“.

    • Der Ver­fas­ser des Arti­kels hat in kon­zen­trier­ter Form das wie­der­ge­ge­ben, was Papst Fran­zis­kus an Äusse­run­gen bei pas­sen­der und unpas­sen­der Gele­gen­heit von sich gege­ben hat; er hat hin­ge­wie­sen auf die unzäh­li­gen ver­wir­ren­den, nicht katho­li­schen und dem Evan­ge­li­um wider­spre­chen­den Aktio­nen im kirch­li­chen Bereich (kon­kret wären das z.B. die Pacha­ma­ma-Ver­eh­rung, Ver­fol­gung blü­hen­der Ordens­ge­mein­schaf­ten, Wei­ge­rung, die Dubia von Kar­di­nä­len zu beant­wor­ten, Emp­fang und Ehrung von Abtrei­bungs­be­für­wor­tern und Schwu­len-Lob­by­isten, das ‚Auf-den-Sockel-Stel­len‘ eines häre­ti­schen und schis­ma­ti­schen Mar­tin Luthers, das Schlecht­ma­chen von gläu­bi­gen und treu­en Katho­li­ken, Ein­schrän­kung der über­lie­fer­ten Mes­se und sehr vie­les mehr). Was soll an Tat­sa­chen, Fak­ten und nach­prüf­ba­ren Tex­ten und Äusse­run­gen ‚dis­kre­di­tie­rend‘ oder gar ’sünd­haft‘ sein? Wenn man intel­lek­tu­ell und mora­lisch nicht auf­passt, wird man in der heu­ti­gen Welt schnell ein Opfer der gras­sie­ren­den Ideo­lo­gie der Wahr­heits­ver­zer­rung, der Wahr­heits­leug­nung und der Zen­sur, die im Gewan­de des säku­la­ren und kirch­li­chen ‚Poli­ti­cal Cor­rect­ness‘ daher­kommt und ummän­telt ist vom woken ‚Gut­men­schen­tum‘, das alles rela­ti­vie­ren und sub­jek­ti­vie­ren will im Sin­ne einer gleich­ma­chen­den, straf­frei­en und sün­den­lo­sen ‚Pseu­do-Lie­be‘. Das ‚Nicht-Benen­nen-Dür­fen‘ von objek­tiv (mora­lisch) fal­schem Tun wäre ganz und gar unchrist­lich und gegen den gesun­den Men­schen­ver­stand gerich­tet, mit lang­fri­sti­gen ver­hee­ren­den Fol­gen für gan­ze Völ­ker, Län­der, ja für die gan­ze Welt. Ein­fach den Spruch „De mor­tuis nil nisi bene“ (Über die Toten nur Gutes) anwen­den, greift hier deut­lich zu kurz, weil im Fal­le von Staats­len­kern oder Kir­chen­für­sten und ‑ober­häup­tern es kei­ne ‚ein­fa­chen‘ Men­schen sind, son­dern ihr Tun und Han­deln bzw. ihr Nicht­tun weit­rei­chen­de und zeit­lich stark nach­hal­len­de Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen. Die­se Tat­sa­che zu igno­rie­ren, wäre sträf­lich und ein har­ter Schlag von Gleich­gül­tig­keit und Lieb­lo­sig­keit ins Gesicht der nach­fol­gen­den Gene­ra­tio­nen, die dann sol­che Fehl­ent­wick­lun­gen in der Kir­che ‚aus­ba­den‘ und ver­su­chen müs­sen, dies zu kor­ri­gie­ren. – Wir alle wün­schen, dass Papst Fran­zis­kus einen mil­den und gnä­di­gen Rich­ter vorfand.

    • Die Wahr­heit kann nicht Sün­de sein. Ist sie ein­mal nie­der­ge­schrie­ben, so sind die Fak­ten jeder­zeit über­prüf­bar! Fal­sche Rück­sicht­nah­me und Igno­ranz bedeu­ten, die (rasche) Rück­kehr zu den Fun­da­men­ten unse­rer katho­li­schen Kir­che und der Tra­di­ti­on, wie sie uns Jesus Chri­stus geschenkt und über­ant­wor­tet hat, auf unver­ant­wort­li­che Wei­se zu ver­zö­gern oder zu behindern.

  4. Ich könn­te mir vor­stel­len @ Bodo Becker, das Fran­zis­kus nicht in der Höl­le, son­dern im Fege­feu­er ist, weil er bei „Quer­ida ama­zo­nia“ die Ein­füh­rung von Viri pro­ba­ti im letz­ten Moment ver­hin­dert hat, es war schon alles vor­be­rei­tet inklu­si­ve bereits fer­ti­gem Text für die Enzy­kli­ka als Vor­la­ge, der drin­nen ste­hen soll­te und dann doch nicht drin­nen stand​.Im Gegen­satz zu Papst Leo , der sich wei­gert, den Gene­ral­obe­ren der Fsspx zu emp­fan­gen, hat er die­sen nicht nur getrof­fen, son­dern sogar die Prie­ster­wei­hen und Trau­un­gen der Pius­bru­der­schaft aner­kannt, obwohl er die ande­ren Grup­pen des alten Ritus stark ein­ge­schränkt und die Pri­vi­le­gi­en von Papst Bene­dikt in „Sum­morum pon­ti­fi­cum“ abge­schafft hat.

  5. Man wür­de ger­ne mal all die Grün­de und Hin­ter­grün­de wis­sen wol­len, was es mit dem sog. Rück­tritt von Papst Bene­dikt XVI. auf sich hat­te sowie mit sei­ner in gewis­sem Umfang Bei­be­hal­tung des Papst­am­tes als Papst eme­ri­tus. Hier­zu gibt es wohl noch viel Auf­klä­rungs- und Erklärungsbedarf.
    Papst in vol­lem Umfan­ge und Sin­ne war Papst Fran­zis­kus doch eigent­lich nur seit dem 31.12.2022, dem Tag des Hin­über­schei­dens von Benedikt.
    Die­ser, Bene­dikt XVI., hat­te bspw. bekannt­lich gegen die Auf­wei­chung des Zöli­bats nach der sog. Ama­zo­nas­syn­ode sehr deut­lich sei­ne Stim­me erho­ben und hat­te damit Erfolg. Wäre er nicht noch in gewis­sem Umfan­ge Papst gewe­sen, hät­te Papst Fran­zis­kus sei­nem Pro­test bestimmt nicht nach­ge­ge­ben. Auch in ande­ren Din­gen konn­te Papst Fran­zis­kus nicht so schal­ten und wal­ten wie er es woll­te. Das ging erst wie gesagt nach dem Tode von Papst Benedikt.

  6. Die­ser Papst ist nur die logi­sche Fol­ge des Kon­zils. Der schlimm­ste ist der­je­ni­ge der die­sen Wahn­sinn ver­ur­sacht und sein Nach­fol­ger der die Lit­ur­gie und die Kir­che rest­zer­stört hat.
    Trotz­dem haben wir die Pflicht für alle zu beten, ver­ges­sen wir nicht das Chri­stus selbst uns das alles vor­aus­ge­sagt hat, auf dem Weg in das jüng­ste Gericht was schon erkenn­bar am Hori­zont wartet.
    Wir kämp­fen medi­en­wirk­sam um einen Wal und trei­ben pro Jahr welt­weit 70 Mio Kin­der ab,noch Fragen?

  7. Tut mir leid, aber es fällt mir aus­ge­spro­chen schwer, man­chen Men­schen, die mir etwas ange­tan haben, zu ver­ge­ben – so wie es der Herr im Vater unser gelehrt hat und uns auf­ge­for­dert hat, Gutes denen zu tun, die uns has­sen und gera­de auch für unse­re „Fein­de“ zu beten.
    In ein­zel­nen Fäl­len, ist mir das dann aber doch ehr­lich gelun­gen, wor­über ich sehr froh und erleich­tert bin.
    In ande­ren Fäl­len gelingt es mir noch nach über 10 Jah­ren lan­ger Tren­nung von den betr. Per­so­nen nicht.
    Mit Papst Fran­zis­kus I. hat­te ich eben­falls enor­me Schwie­rig­kei­ten: Er war mir sofort bei sei­ner Pro­kla­ma­ti­on zutiefst unsym­pa­thisch, ich habe lan­ge dage­gen ange­knüpft, aber er hat mich immer wie­der ein ums ande­re Mal zutiefst ent­täuscht, ja sogar vor den Kopf gesto­ßen bzw. auf­ge­bracht, so dass er mir schließ­lich gänz­lich gleich­gül­tig gewor­den ist. Das hält bis dato an, ich KANN für ihn und sein ewi­ges See­len­heil nicht auf­rich­tig beten – es wäre mei­ner­seits eine Heu­che­lei und Lüge.

    Viel­leicht und wohl gar wahr­schein­lich wer­de ich dafür bezah­len müs­sen – hof­fent­lich „nur“ mit dem Fegefeuer…

    • Lei­der habe ich einen durch die Auto­kor­rek­tur ver­ur­sach­ten Feh­ler im 4. Absatz mei­nes obi­gen Kom­men­tars übersehen:
      Statt „ange­knüpft“ soll­te es rich­ti­ger­wei­se „ange­kämpft“ heißen.

  8. Es ist ja „wun­der­bar“, dass vie­le tra­di­tio­nel­le – tra­di­tio­na­li­sti­sche Katho­li­ken in ihrer Selbst­ge­rech­tig­keit immer so gut wis­sen, was schwe­re Sün­de ist… Vor allem, wenn sie sich auf Papst Fran­zis­kus ein­schie­ßen… Damit sage ich nicht, dass ich alles rich­tig fin­de, was er mach­te o. sag­te. Aber – - – man soll­te nicht über­se­hen, dass die römi­sche Kir­che in den ver­gan­ge­nen Jahr­hun­der­ten etli­che Päp­ste hat­te, die alles ande­re als vom Hl. Geist erfüllt waren. Auch kri­mi­nel­le waren darunter.

  9. Also das mit dem ver­sie­gel­ten Grab in San­ta Maria Mag­gio­re habe ich nicht ver­stan­den. Ver­mag mir hier jemand zu erklä­ren, was der Ver­fas­ser damit sagen wollte?

  10. Wir sind genau­so wenig selbst­ge­recht wie die Mär­ty­rer, die für das kon­se­quen­te Ein­ste­hen für das was Tod­sün­de ist und was nicht, hin­ge­rich­tet wur­den, begon­nen von Johan­nes dem Täufer.
    Dass Ihnen die­se gleich­gül­tig, ja wahr­schein­lich sogar ver­hasst sind, sagt sehr viel über Sie aus, bzw. ihre Gegner.
    Und das erste Gebot ist ein­deu­tig, und da hat Berg­o­glio zig Mal, eben bei dem Pacha­ma­ma-Skan­dal um nur den öffent­lich­sten zu nen­nen, gegen ver­sto­ßen, in sei­nem Amt und öffentlich.
    Wenn Sie frei­mau­re­ri­sche Pha­riä­ser­frau so schlau sind, dann sagen Sie uns doch wel­cher Papst das vor ihm gemacht hat, und das, ohne dafür von den Bischö­fen oder dem Kai­ser bestraft zu werden?

  11. Ob Fran­zis­kus I. der schlech­te­ste Papst des letz­ten Jahr­tau­sends ist, möch­te ich nicht ent­schei­den, da mir die geschicht­li­chen Kennt­nis­se dazu fehlen.
    Mir genügt, dass er mit Abstand der schlech­te­ste Nach­fol­ger Petri’s zu mei­ner nun über 70jährigen Lebens­zeit ist.
    Für jeden wert­kon­ser­va­ti­ven Gläu­bi­gen Katho­li­ken ist er eine Zumu­tung. Gut nur, dass er wenig­stens nicht bereits 2005 gewählt wur­de – das wäre eine geist­li­che Katasto­phe für die römisch-katho­li­sche Kir­che geworden

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