Miles Christi – Der wahre Adel ist in der schweren politischen und kirchlichen Krise gefordert.
Forum

Appell an die wahren Eliten gegen die Mittelmäßigkeit

Von Rober­to de Mattei* Gibt es einen Zusam­men­hang zwi­schen dem Virus, das in den letz­ten zehn Mona­ten zwei Mil­li­ar­den Men­schen ange­grif­fen hat, und der Pan­de­mie von Irr­tü­mern, die die Welt seit Jahr­zehn­ten infi­ziert haben? In bei­den Fäl­len sind wir mit Krank­heits­er­re­gern kon­fron­tiert, die den sozia­len Orga­nis­mus angreifen.

Halbleere bis leere Kirchen sind der hohe Preis, den die Kirche für die Coronakrise bezahlen muß.
Hintergrund

Der Corona-Aderlaß: Minus 50–60 Prozent Gottesdienstbesucher

Die kirch­li­chen Coro­na­maß­nah­men mit der mona­te­lan­gen Aus­set­zung der Mes­se und zahl­rei­chen Restrik­tio­nen, die bis zum heu­ti­gen Tag andau­ern, haben in eini­gen Län­dern zu einem enor­men Ader­laß an Gläu­bi­gen geführt. Nach der Wie­der­zu­las­sung der öffent­li­chen Mes­sen kehr­te nur ein Teil in die Kir­chen zurück. Vie­le sind ihnen bis heu­te fern­ge­blie­ben und wer­den es wohl dau­er­haft bleiben. 

Krönung Mariens im Himmel (Santa Maria Maggiore, 1296). Die älteste bekannte Krönungsdarstellung findet sich in Quenington (England) von 1140.
Forum

Ein Dogma für unsere Zeit

Von Rober­to de Mattei* Vor sieb­zig Jah­ren, am 15. August 1950, wur­de das Dog­ma der Him­mel­fahrt der hei­li­gen Jung­frau Maria pro­kla­miert. Die Ver­kün­di­gung des Dog­mas fand am 1. Novem­ber 1950 mit der Dog­ma­ti­schen Kon­sti­tu­ti­on Muni­ficen­tis­si­mus Deus statt, aber Pius XII. mach­te die Ankün­di­gung bereits am 15. August, dem Tag, an dem das Fest Mariä Him­mel­fahrt

Das Zweite Vatikanische Konzil müsse diskutiert werden, so der Vatikanist Americo Mascarucci.
Hintergrund

Zweites Vaticanum wurde durch regelrechte Sabotageaktionen manipuliert

(Rom) Die von Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò los­ge­tre­te­ne Debat­te über eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils fin­det viel Auf­merk­sam­keit. Sie bewegt Katho­li­ken, die ihren Glau­ben ernst­neh­men und mit ihrer Kir­che leben und lei­den. Zu Wort mel­de­te sich auch der Jour­na­list und Vati­ka­nist Ame­r­i­co Mas­ca­ruc­ci, Autor von zwei Büchern über das Pon­ti­fi­kat von Papst Fran­zis­kus. 2018

Weihbischof Athanasius Schneider und Erzbischof Carlo Maria Viganò haben Forderungen formuliert, die in der Kirche Unterstützung und Ablehnung provozieren, aber niemand, dem die Kirche ein wirkliches Anliegen ist, gleichgültig lassen können.
Liturgie & Tradition

„Offene und ehrliche“ Diskussion über das Zweite Vatikanische Konzil gefordert

(Rom) Erz­bi­schof Car­lo Maria Viganò und Weih­bi­schof Atha­na­si­us Schnei­der, zwei der pro­fi­lier­te­sten Ver­tre­ter der katho­li­schen Kir­che, haben im Juni mit einer Rei­he von Stel­lung­nah­men den Stein in den Teich gewor­fen und eine Revi­si­on des Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zils gefor­dert. Unter­stüt­zung erhal­ten sie von einer inter­na­tio­na­len Grup­pe von Pro­fes­so­ren, Prie­stern und Intellektuellen.

Österreichs Bischöfe versammelten sich vom 15.-19. Juni zur Vollversammlung, doch, braucht Österreich solche Bischöfe?
Forum

Die Selbstabschaffung der Österreichischen Bischofskonferenz

Von Wolf­ram Schrems* Die Pres­se­er­klä­rung der Öster­rei­chi­schen Bischofs­kon­fe­renz im Anschluß an die Som­mer­voll­ver­samm­lung in Maria­zell zeigt die ent­schlos­se­ne und kon­se­quen­te Selbst­ab­schaf­fung der öster­rei­chi­schen Amts­kir­che. Es geht um Tages­po­li­tik, Kli­ma und „Flücht­lin­ge“. Reli­giö­se Aus­drücke die­nen nur deren Ver­brä­mung, die Sub­stanz des Glau­bens ist längst verschwunden.

Notwendige Anmerkungen zum Zweiten Vatikanischen Konzil
Forum

Einige Überlegungen zum Zweiten Vatikanischen Konzil – und zur aktuellen Krise in der Kirche

von S. Ex. Bischof Atha­na­si­us Schnei­der* In den letz­ten Jahr­zehn­ten haben nicht nur erklär­te Moder­ni­sten, son­dern auch Theo­lo­gen und Gläu­bi­ge, die die Kir­che lie­ben, eine Hal­tung gezeigt, die ähn­lich ist einer blin­den Ver­tei­di­gung von allem, was vom Zwei­ten Vati­ka­ni­schen Kon­zil gesagt wur­de. Eine sol­che Ein­stel­lung schien manch­mal ech­te men­ta­le Akro­ba­tik und eine „Qua­dra­tur des Krei­ses“

Don Ambrogio Villa, Exozist des Erzbistum Mailand.
Hintergrund

Der Teufel weiß, was wir brauchen: die heilige Messe – Wissen die Bischöfe es auch?

(Rom) Das Herz­stück der Kir­che „ist das hei­li­ge Meß­op­fer“. Wer ein Pro­blem mit der Kir­che hat, hat es letzt­lich mit der Mes­se. Des­halb sind das Meß­op­fer, die hei­li­ge Eucha­ri­stie und das sakra­men­ta­le Prie­ster­tum die Haupt­ziel­schei­ben der Angrif­fe. Selbst der Teu­fel bestä­tigt das, wie der Exor­zist Don Ambro­gio Vil­la betont.

Das Coronavirus und die Strafe Gottes als Ausdruck der Zurechtweisung des Menschen für dessen Seelenheil.
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Die Hand Gottes und die Hand der Menschen

Von Rober­to de Mattei* Das inter­na­tio­na­le Sze­na­rio des Früh­lings 2020 ist neu, uner­war­tet und dra­ma­tisch. Es domi­niert Ver­wir­rung, denn nie­mand kann sagen, daß er wirk­lich weiß, was pas­siert: Woher das Coro­na­vi­rus kommt, wann es ver­schwin­det und wie man damit umge­hen soll­te. Sicher ist jedoch, daß sich vor dem Hin­ter­grund die­ses Sze­na­ri­os zwei Städ­te wei­ter­hin in

Ostern 2020: ein leerer Petersplatz und einem Volk ohne Hirten und Hirten ohne Volk.
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Ein Ostern, das in die Geschichte eingehen wird

Von Rober­to de Mattei* Die Oster­wo­che 2020 wird auf­grund der außer­ge­wöhn­li­chen Situa­ti­on in die Geschich­te ein­ge­hen, wie der Tag im Febru­ar 2013, an dem Bene­dikt XVI. sei­nen Ver­zicht auf das Pon­ti­fi­kat ankün­dig­te. Ein myste­riö­ser roter Faden scheint die­se bei­den Ereig­nis­se zu ver­bin­den. Das glei­che Gefühl der Lee­re ver­bin­det sie. Bene­dikt XVI. ver­zich­te­te for­mal­recht­lich auf das Man­dat