Darstellung der Hildegard-Vision von der Kirche, die den Antichristen gebiert, aber zugleich Kirche bleibt, wie Christus es verheißen hat. Die Vision schildert den Kampf, der auch innerhalb der Kirche tobt.
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Die Kirche wird den Antichristen gebären: Hildegard von Bingen und die Ekklesiologie der FSSPX

Von Ranie­ro da Fio­re* Die Bischofs­wei­hen der FSSPX und die gesam­te Argu­men­ta­ti­on für oder gegen die­se Wei­hen haben erneut eine alte ekkle­sio­lo­gi­sche Über­zeu­gung der Lefe­b­­v­­re-Anhän­­ger in den Mit­tel­punkt gerückt: den Gegen­satz zwi­schen einem angeb­li­chen „Ewi­gen Rom“, tra­di­tio­nell und ortho­dox, und einem „Kon­­zils-Rom“, moder­ni­stisch und häre­tisch. Die­se Aus­drucks­wei­se ist nur schwer mit der katho­li­schen Leh­re über die
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Die Sprache des Glaubens gegen den Geist der Zeit

Die Pre­digt von Pater Davi­de Pagli­a­ra­ni anläß­lich der Bischofs­wei­hen in Écô­ne (hier voll­stän­dig nach­zu­le­sen) ent­fal­te­te sich als pro­gram­ma­ti­sche Posi­tio­nie­rung der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. in dem durch die Wei­hen neu auf­ge­bro­che­nen Span­nungs­feld zum Hei­li­gen Stuhl und den Orts­kir­chen. Der Grund­duk­tus war daher dezi­diert iden­ti­tär: Sie beschreibt nicht nur den Glau­ben, son­dern defi­niert zugleich die eige­ne
Papst Leo XIV. leitet seit Mai 2025 die Kirche
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Die Frage des Zweiten Vatikanischen Konzils

Von Aure­lio Porf­iri* Vor eini­gen Tagen sprach Papst Leo XIV. in einer Ant­wort auf Fra­gen von Jour­na­li­sten die bevor­ste­hen­den Bischofs­wei­hen der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. an. Selbst­ver­ständ­lich erklär­te er, daß ihn die­se Wei­hen betrüb­ten, da sie der Ein­heit der Kir­che eine Wun­de zufüg­ten. Sodann führ­te er hin­sicht­lich der Grün­de für die Tren­nung von der Bru­der­schaft
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Um dem, was übrig ist, den Stoß zu versetzen

Von Aldo Maria Val­li* Die Leser wis­sen es gut. Unmit­tel­bar nach der Wahl Leos XIV. woll­te ich mit aller Kraft an den neu­en Papst und an die Mög­lich­keit eines Kurs­wech­sels glau­ben, oder bes­ser noch: an eine Wen­de im Zei­chen der Tra­di­ti­on und des ech­ten Glau­bens, gegen den syn­­o­dal-öko­­lo­­gi­­stisch-regen­­bo­­gen­­bun­­ten Wahnsinn.
Bei der Priesterbruderschaft St. Pius X. in Ecône
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

Zur Frage der Bischofsweihen vom 1. Juli 2026

Von Rober­to de Mat­tei* Was ist von den von der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. für den 1. Juli in Écô­ne ange­kün­dig­ten Bischofs­wei­hen und von der dar­auf fol­gen­den Exkom­mu­ni­ka­ti­on latae sen­ten­tiae zu hal­ten, wel­che vom Hei­li­gen Stuhl bekräf­tigt wer­den wird? Und wie soll man sich ange­sichts die­ser Ereig­nis­se verhalten?
Papst Paul IV.: Veröffentlichte er 1559 eine Bulle, die auf die heutige Kirchenkrise vorbereiten sollte?
Hintergrund

Cum Ex Apostolatus Officio – Gedanken zur Wiederherstellung der katholischen Ordnung

Die gegen­wär­ti­ge Kri­se der Kir­che wird von vie­len gläu­bi­gen Katho­li­ken nicht ledig­lich als eine vor­über­ge­hen­de Ver­wir­rung betrach­tet, son­dern als eine Erschüt­te­rung von histo­ri­schem Aus­maß. Wer die Ent­wick­lun­gen der ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­te auf­merk­sam ver­folg­te, stößt unwei­ger­lich auf die Fra­ge, ob die Kir­che auf eine sol­che Situa­ti­on vor­be­rei­tet wur­de. Beson­de­re Auf­merk­sam­keit ver­dient in die­sem Zusam­men­hang die päpst­li­che Bul­le Cum
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Before You Accuse Me, Take a Look at Yourself“

Von Gott­fried Pasch­ke War­um ist Rom damit ein­ver­stan­den, daß chi­ne­si­sche Kom­mu­ni­sten dik­tie­ren, wer in Chi­na Bischof wird, wäh­rend es den Pius­brü­dern unter Andro­hung der Exkom­mu­ni­ka­ti­on das Wei­hen eige­ner Bischö­fe verbietet?
Priesterweihen in Zaitzkofen
Der Vatikan und die Piusbruderschaft

„Je suis Pie X. “ oder: Warum wir mit der „Piusbruderschaft“ solidarisch sein müssen

Von P. Joa­chim Heim­erl von Heim­thal* Viel­leicht geht es Ihnen wie mir? Ich gehö­re nicht zur Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X., ver­fol­ge aber auf­merk­sam ihr Wir­ken und bin dank­bar dafür. Ohne die Bru­der­schaft wür­de die über­lie­fer­te Mes­se heu­te ver­ges­sen sein und ich selbst hät­te sie nie ken­nen­ge­lernt. – Sicher: Es gibt vie­le tra­di­tio­nel­le Gemein­schaf­ten, die die
Die Kirche als Schiff in einem Sturm.
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Die Eigendynamik der Verflüssigung

Von Con­tra Ambi­va­lent* I. Ein­lei­tung: Die Logik der Kri­se Die katho­li­sche Kir­che befin­det sich gegen­wär­tig in einer Situa­ti­on sicht­ba­rer inne­rer Span­nung. In ver­schie­de­nen Orts­kir­chen ste­hen unter­schied­li­che Inter­pre­ta­tio­nen zen­tra­ler lehr­amt­li­cher Tex­te neben­ein­an­der. Bischöf­li­che Stel­lung­nah­men diver­gie­ren, und auf der Ebe­ne der Gläu­bi­gen ent­steht nicht sel­ten der Ein­druck wach­sen­der Ori­en­tie­rungs­lo­sig­keit. In der öffent­li­chen Wahr­neh­mung wird die­se Situa­ti­on häu­fig als
Nachrichten

Die Piusbruderschaft ist das Symptom, nicht die Ursache

Der Schwei­zer Prie­ster, Kano­nist und frü­he­re Gene­ral­vi­kar der Diö­ze­se Chur, Mar­tin Gricht­ing, dia­gno­sti­ziert in sei­ner jüng­sten Ana­ly­se für Info­Va­ti­ca­na eine tie­fe Ver­trau­ens­kri­se inner­halb der katho­li­schen Kir­che. Aus­gangs­punkt sei­ner Über­le­gun­gen ist eine eben­so ein­fa­che wie bri­san­te Fra­ge: Was geschieht, wenn jene Instanz, die in der Kir­che höch­ste Auto­ri­tät besitzt, selbst den Ein­druck erweckt, nicht mehr unein­ge­schränkt