„Der große Wahlverlierer in Italien ist auch Papst Franziskus, der gar nicht kandidierte“

Parlamentswahlen Italien
In Italien hatten jene Parteien den größten Erfolg, die gegen die Masseneinwanderung sind. Es sind jene Parteien, die Papst Franziskus verhindern wollte, und gegen die er die Bischöfe mobilisierte, um vor dem "Populismus" zu warnen.

„In Ita­li­en wur­de die Fünf-Ster­ne-Bewe­gung zur stärk­sten Par­tei und die Lega Nord führt das sieg­rei­che Mit­te-rechts-Bünd­nis an. Bei­de Par­tei­en sind erklär­te Geg­ner der Mas­sen­ein­wan­de­rung. Die Ein­wan­de­rungs­par­tei­en, die der Papst so sehr mag, erleb­ten hin­ge­gen eine ver­nich­ten­de Nie­der­la­ge. Wenn die Gläu­bi­gen und die Ungläu­bi­gen, die Wün­sche des Pap­stes auf so spek­ta­ku­lä­re Wei­se ableh­nen, soll­te er die­se viel­leicht über­den­ken. Denn ein Popu­list ohne Volk ist wie ein Jon­gleur ohne Arme.
Die Wah­len haben kei­ne ein­deu­ti­gen Mehr­heits­ver­hält­nis­se gebracht, aber ein­deu­tig die bis­he­ri­ge Regie­rung abge­wählt. Und der gro­ße Ver­lie­rer der Wahl ist auch Papst Fran­zis­kus, der gar nicht kandidierte.“

Fran­cis­co Fer­nan­dez de la Cigo­ña, katho­li­scher, spa­ni­scher Kolum­nist, am 5. März 2018 über den Aus­gang der Par­la­ments­wah­len in Italien.

Bild: Cor­rie­re del­la Sera (Screen­shot)

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