La Croix: Will Franziskus — bei Einigung — alten Ritus nur mehr der Personalprälatur der FSSPX vorbehalten?

La Croix: Plant Papst Franziskus eine Aufteilung der Interessensphären mit der Piusbruderschaft?
La Croix: Plant Papst Franziskus eine Aufteilung der Interessensphären mit der Piusbruderschaft?

(Rom) Über­legt Papst Fran­zis­kus eine neue Form, um die über­lie­fer­te Form des Römi­schen Ritus wie­der stär­ker ein­zu­he­gen? Dies berich­te­te La Croix, die Tages­zei­tung der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz am ver­gan­ge­nen Frei­tag. Anlaß war der zehn­te Jah­res­tag des Motu pro­prio Summorum Pon­ti­fi­cum.

Turbulentes halbes Jahrhundert

Die jüng­ste Geschich­te rund um die „Alte Mes­se“ und die Tra­di­ti­on ist tur­bu­lent, seit Papst Paul VI. im Eifer des unmit­tel­ba­ren Nach­kon­zils­zeit eine radi­ka­le Lit­ur­gie­re­form durch­setz­te. Als Mit­te der 70er Jah­re der Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. der kano­ni­sche Sta­tus aberkannt wur­de, befan­den sich jene, die am über­lie­fer­ten Ritus fest­hiel­ten, im rechts­frei­en Raum. Es herrsch­te ein Schwe­be­zu­stand, der je nach Stand­punkt ver­schie­de­ne Inter­pre­ta­tio­nen erlaub­te. Dazu gehör­te auch die Behaup­tung, der alte Ritus sei „ver­bo­ten“ und des­sen Anhän­ger „Sek­tie­rer“.

Papst Johan­nes Paul II. setz­te Anfang der 80er Jah­re einen ersten, beschei­de­nen Schritt der Wie­der­an­er­ken­nung. Die gül­ti­gen, aber uner­laub­ten Bischofs­wei­hen von Erz­bi­schof Mar­cel Lef­eb­v­re im Jahr 1988 brach­ten uner­war­tet star­ke Bewe­gung in die Sache. Rom reagier­te mit dem Motu pro­prio Eccle­sia Dei, das neu­en Frei­raum für den über­lie­fer­ten Ritus schuf. Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Petrus (FSSP) wur­de im Eil­ver­fah­ren mit den Sta­tu­ten der Pius­bru­der­schaft aner­kannt, um ein Auf­fang­becken für Kle­ri­ker und Gläu­bi­ge zu schaf­fen, die den Weg in den Bruch nicht mit­ge­hen woll­ten.

Aus dem Bruch rund die Bischofs­wei­hen ist eine gan­ze Rei­he von neu­en alt­ri­tu­el­len Gemein­schaf­ten ent­stan­den. Das Jahr 1988 erwies sich rück­blickend als aus­ge­spro­chen frucht­bar.

Das Ecclesia-Dei-Gehege

Eccle­sia Dei schuf mit der gleich­na­mi­gen Päpst­li­chen Kom­mis­si­on eine erste insti­tu­tio­nel­le Aner­ken­nung der Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on und der alten Form des Römi­schen Ritus. Das war, 19 Jah­re nach der Lit­ur­gie­re­form von 1969, ein Schritt von beson­de­rer Bedeu­tung. Er kann aber nicht dar­über hin­weg­täu­schen, daß die Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on durch Eccle­sia Dei in einer Art von Son­der­ge­he­ge und abseits vom Rest der Kir­che gehal­ten wer­den. Die Tra­di­ti­on wird seit 1988 gedul­det, soll aber iso­liert blei­ben.

Überlieferter Ritus
Über­lie­fer­ter Ritus: Wel­che Zukunft sieht Fran­zis­kus für ihn vor?

Papst Bene­dikt XVI. unter­nahm wei­te­re 19 Jah­re spä­ter mit Summorum Pon­ti­fi­cum einen wei­te­ren gro­ßen Wurf, der dar­in bestand, den über­lie­fer­ten Ritus aus dem Eccle­sia Dei-Gehe­ge zu befrei­en. Bene­dikt XVI. öff­ne­te dazu das Gat­ter des Gehe­ges. Mehr tat er nicht. Das aber war von größ­ter Bedeu­tung. Den Rest müs­sen ande­re tun. Die Mög­lich­kei­ten dazu wur­den von ihm geschaf­fen.

Mit sei­nem Amts­ver­zicht und der Wahl von Papst Fran­zis­kus haben sich die Din­ge schlag­ar­tig ver­än­dert. Dem amtie­ren­den Papst fehlt jedes Ver­ständ­nis für den über­lie­fer­ten Ritus. Er nimmt das Phä­no­men ledig­lich anhand der exi­stie­ren­den Grup­pen zur Kennt­nis und möch­te offen­bar den Bruch mit der Pius­bru­der­schaft  behe­ben. Sein Zugang ist kir­chen­po­li­ti­scher, nicht inhalt­li­cher Natur. Der über­lie­fer­te Ritus ist ihm fremd und das Fest­hal­ten von Tei­len der Kir­che dar­an auch ziem­lich zuwi­der.

Das Beispiel der Franziskaner der Immakulata

Wie sich das Kli­ma ver­än­dert hat, zeigt das Vor­ge­hen gegen die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta und gegen eini­ge Bischö­fe, die beson­ders tra­di­ti­ons­freund­lich waren. Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta hat­ten die Inten­ti­on Bene­dikts XVI. mit Summorum Pon­ti­fi­cum auf beson­de­re Wei­se ver­stan­den. Der jun­ge Orden war neu­ri­tu­ell, aber tra­di­ti­ons­ver­bun­den und wur­de 2008 alt­ri­tu­ell. In der Pfarr­seel­sor­ge wur­de er biri­tu­ell. Damit stan­den die Tra­di­ti­on und der über­lie­fer­te Ritus erst­mals auch außer­halb des Eccle­sia-Dei-Gat­ters. Die Ent­wick­lung schien viel­ver­spre­chend, zu viel­ver­spre­chend für man­che, wes­halb mit der Amts­über­nah­me von Papst Fran­zis­kus eine har­te Gegen­be­we­gung ein­setz­te. Der ein­zi­ge alt­ri­tu­el­le Orden der Kir­che, der nicht Eccle­sia Dei, son­dern der Ordens­kon­gre­ga­ti­on unter­stand, befin­det sich seit­her unter kom­mis­sa­ri­scher Ver­wal­tung. Der Ordens­grün­der und Gene­ral­obe­re wur­de abge­setzt und unter Haus­ar­rest gestellt. Rom ließ unmiß­ver­ständ­lich wis­sen, daß Bene­dikt zwar das Gat­ter geöff­net hat, Fran­zis­kus aber nicht wünscht, daß das Gat­ter durch­schrit­ten wird. Jeder habe an sei­nem Platz zu blei­ben.

Neueinteilung der Interessensphären?

La Croix leg­te am 7. Juli den Arti­kel vor: „Le pape Fran­çois réflé­chit à  l’avenir du motu pro­prio“ (Papst Fran­zis­kus denkt über die Zukunft des Motu pro­prio nach). Dar­in berich­tet die Zei­tung, daß Papst Fran­zis­kus sich mit Über­le­gun­gen trägt, den über­lie­fer­ten Ritus neu ein­zu­he­gen. Ein­ge­hegt soll er blei­ben, aber in einer neu­en Form. Die Über­le­gun­gen ste­hen im Zusam­men­hang mit einer mög­li­chen Aner­ken­nung der Pius­bru­der­schaft. Wie die­se sich nach dem Brief von Kar­di­nal Mül­ler und des­sen Ent­las­sung ent­wickelt, muß sich aller­dings erst noch zei­gen. Die Kar­ten wur­den inner­halb weni­ger Tage neu gemischt.

Soll­te die Pius­bru­der­schaft kano­nisch aner­kannt wer­den, ist Papst Fran­zis­kus bereit, sie als Per­so­nal­prä­la­tur zu errich­ten. Das ist seit eini­ger Zeit bekannt. Neu ist, was La Croix berich­tet, daß Fran­zis­kus in die­se Per­so­nal­prä­la­tur alle alt­ri­tu­el­len Gläu­bi­gen zusam­men­füh­ren und den über­lie­fer­ten Ritus allein auf sie beschrän­ken möch­te. Die dar­ge­leg­ten Absich­ten kom­men einer Neu­ein­tei­lung der Inter­es­sen­sphä­ren gleich. Eine Neu­ein­tei­lung zwi­schen Fran­zis­kus und der Pius­bru­der­schaft. Die ande­ren Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on schei­nen dar­in kei­ne Rol­le zu spie­len. Viel­mehr sei genau das wesent­li­ches Ele­ment der Neu­ver­tei­lung.

„Subjektive Wahl“ der Priester abschaffen

Bene­dikt XVI. ermög­lich­te es jedem Prie­ster zwi­schen den bei­den For­men des Römi­schen Ritus zu wäh­len. Die Sache steht zwar der­zeit noch mehr auf dem Papier, aber dort steht sie. Fran­zis­kus sieht in die­ser Mög­lich­keit, so die fran­zö­si­sche Tages­zei­tung, vor allem eine Quel­le für „Span­nun­gen“, die in den Pfar­rei­en und Diö­ze­sen ent­ste­hen könn­ten. Um sol­che zu ver­mei­den, möch­te er den über­lie­fer­ten Ritus aus­schließ­lich der Per­so­nal­prä­la­tur der Pius­bru­der­schaft vor­be­hal­ten. Damit möch­te er das Rad wie­der vor 1988, vor das Motu pro­prio Eccle­sia Dei, zurück­dre­hen.

„In den Gän­gen des Vati­kans gilt Summorum Pon­ti­fi­cum nicht mehr wirk­lich als aktu­el­ler Text“,

so La Croix. Alles hän­ge von den wei­te­ren Gesprä­chen mit der Pius­bru­der­schaft ab. Die Zei­tung der fran­zö­si­schen Bischö­fe unter­stellt, daß die­ses Motu pro­prio für die FSSPX ohne­hin „nicht unbe­dingt eine gute Nach­richt“ gewe­sen sei. Sie habe, das läßt das Blatt nur anklin­gen, ihr ja Kon­kur­renz durch die neu­ent­stan­de­nen Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten gebracht.

Jeder vierte Neupriester Frankreichs ist altrituell
Jeder vier­te Neu­prie­ster Frank­reichs ist alt­ri­tu­ell

Unter­schwel­lig läßt das Blatt durch­schim­mern, daß Papst Fran­zis­kus eine Eini­gung mit der Pius­bru­der­schaft auf der Grund­la­ge einer gewis­sen Inter­es­sens­kon­gru­enz fin­den möch­te. Was aber könn­te ein gemein­sa­mes Inter­es­se so unter­schied­li­cher Posi­tio­nen sein? Laut La Croix möch­te Fran­zis­kus das Aus­grei­fen des über­lie­fer­ten Ritus in die Diö­ze­sen und Pfar­rei­en ein­däm­men. Die Vor­stel­lung von Bene­dikt XVI. daß der Alte Ritus neben dem Novus Ordo selbst­ver­ständ­lich und gleich­be­rech­tigt im Leben der Kir­che bestehen könn­te, gilt auf man­chen vati­ka­ni­schen „Gän­gen“ als Hor­ror­vi­si­on. Fran­zis­kus sto­ße sich vor allem am gel­ten­den Recht, das es jedem Prie­ster erlaubt, die Form des Ritus zu wäh­len. Die­se Bestim­mung möch­te der Papst zurück­neh­men und die Trag­wei­te von Summorum Pon­ti­fi­cum zurück­zu­bau­en. Das Ange­bot des Pap­stes an die Pius­bru­der­schaft ist die Wie­der­her­stel­lung einer Art von Mono­pol­stel­lung wie sie die FSSPX vor 1988 weit­ge­hend hat­te.

Entweder Personalprälatur oder Novus Ordo

Salopp for­mu­liert, lau­tet die Bot­schaft von Fran­zis­kus an die Pius­bru­der­schaft: Ihr bekommt den über­lie­fer­ten Ritus exklu­siv und das im Rah­men einer Per­so­nal­prä­la­tur. Im Gegen­zug bleibt die übri­ge Kir­che Vetus-Ordo-frei. Prie­ster hät­ten dann kei­ne freie Wahl mehr, son­dern müß­ten sich ent­schei­den. Ent­we­der sie las­sen sich in die Per­so­nal­prä­la­tur inkar­di­nie­ren oder müs­sen den Novus Ordo zele­brie­ren.

La Croix zitiert einen nicht genann­ten Beob­ach­ter:

„Wenn die Pius­bru­der­schaft die­ses Ange­bot nicht unter­schreibt, sind sie wirk­lich Igno­ran­ten, denn man baut ihnen gol­de­ne Brücken.“

La Croix rech­net damit, daß Bischof Ber­nard Fel­lay, der Gene­ral­obe­re der Pius­bru­der­schaft noch vor dem Som­mer 2018 sei­ne Unter­schrift lei­sten wird. Dann ste­he das näch­ste Gene­ral­ka­pi­tel in der Bru­der­schaft bevor. Die Ernen­nung zum Ober­haupt einer Per­so­nal­prä­la­tur wäre auf Lebens­zeit, wes­halb er sich nicht mehr einer „kom­pli­zier­ten Wie­der­wahl“ in der Bru­der­schaft stel­len müß­te.

Papst von Berichten aufgeschreckt, daß junge Katholiken dem alten Ritus zuneigen

Papst Fran­zis­kus sei, so La Croix, auch auf­ge­schreckt von Berich­ten, daß gera­de jun­ge Katho­li­ken, die ihren Glau­ben ernst­neh­men, zum über­lie­fer­ten Ritus nei­gen. Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken, pla­ne Fran­zis­kus im Rah­men der Gene­ral­au­di­enz eine neue Rei­he von Mitt­wochs-Kate­che­sen über die Lit­ur­gie.

Der La Croix-Arti­kel ent­hält eine Rei­he gezielt abge­schos­se­ner Gift­pfei­le. Nach dem Mot­to divi­de et impe­ra sol­len offen­bar vor allem die Gemein­schaf­ten der Tra­di­ti­on gegen­ein­an­der aus­ge­spielt wer­den. Tat­sa­che ist aber auch, daß der Arti­kel im Kern römi­sche Über­le­gun­gen wider­spie­gelt. Dafür steht die Haupt­quel­le für den Arti­kel: der ultra­pro­gres­si­ve Lit­ur­gi­ker Andrea Gril­lo, der Papst Fran­zis­kus nahe­steht.

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: La Croix/

25 Kommentare

  1. Was auch immer er will, mit offe­nen Kar­ten spielt er nicht, soviel soll­te inzwi­schen allen klar gewor­den sein…und,
    noch bedeut­sa­mer, er den­ket alles und zu jeder Zeit mit sei­ner Auto­ri­tät als Papst ezwin­gen zu kön­nen, so wie es ihm beliebt.
    Gera­de das ist für das Papst­amt selbst zum Pro­blem gewor­den.
    Inzwi­schen kann man die Pro­testan­den ver­ste­hen, war­um sie das Papst­amt ableh­nen. Öff­net es so, in die­ser Wei­se, doch Tür und Tor für jede indi­vi­dua­li­sti­sche Abwei­chung vom Evan­ge­li­um selbt.

    • Schon vor der ersten Fami­li­en­syn­ode hat­te ich gro­ße Sor­gen, als es hieß „die Teil­neh­mer sol­len offen reden“. Die­se „offen“ dien­te nicht zur Wahr­heits­fin­dung, son­dern war ein Outing, für eine schnel­le Ein­ord­nung, wer auf wel­cher Sei­te steht. Nun, die, die auf der fal­schen Sei­te stan­den, wur­den in die Wüste geschickt.

  2. Kon­zil von Tri­ent:

    Wenn jemand sagt, die von der katho­li­schen Kir­che ange­nom­me­nen und geneh­mig­ten, in der fei­er­li­chen Ver­wal­tung der Sakra­men­te zu beob­ach­ten übli­chen Gebräu­che kön­nen ent­we­der miss­ach­tet, oder, ohne Sün­de, von den Ver­wal­tern nach Belie­ben weg­ge­las­sen, oder von jeg­li­chem Kir­chen­hir­ten in ande­re neue Riten umge­än­dert wer­den, der sei im Bann (Anathe­ma sit*).

  3. Machen wir uns doch nichts vor. Ziel der Ber­go­lia­ner ist und bleibt die Mar­gi­na­li­sie­rung, bes­ser: Ver­nich­tung des triden­ti­ni­schen Ritus und aller, die ihm anhan­gen. La Croix beschreibt eine inter­es­san­te Stra­te­gie: die Heim­ho­lung der FSSPX als Mono­po­li­sten bei gleich­zei­ti­ger Beschnei­dung der Rech­te, wel­ches Summorum pon­ti­fi­cum jeden Diö­ze­san­prie­ster bezüg­lich der Fei­er der triden­ti­ni­schen Lit­ur­gie (auf dem Papier) gewähr­te. Dadurch fal­len die vie­len von Diö­ze­san­prie­stern gelei­te­ten Mess­an­ge­bo­te im über­lie­fer­ten Ritus weg, die Eccle­sia Dei Gemein­schaf­ten müs­sen sich der FSSPX Prä­la­tur ein­glie­dern und unter­ord­nen, was nicht ohne beträcht­li­che Zwi­stig­kei­ten und Ver­lu­sten von wei­te­ren Mess­zen­tren von­stat­ten­ge­hen dürf­te. Sobald die triden­ti­ni­sche Mes­se dann prä­la­tur­mä­ssig ein­ge­hegt ist, wird man die groß­zü­gig gewähr­ten Rech­te der Prä­la­tur wie­der Stück für Stück (oder bin­nen einer Minu­te) beschnei­den und die Tra­di­ti­on somit end­gül­tig zer­schla­gen. Die Fran­zis­ka­ner der Imma­ku­la­ta und der einst­mals sou­ve­rä­ne Mal­te­ser­or­den sind die Mene­te­kel. Wer die­se nicht sieht und rich­tig deu­tet und sich statt­des­sen von ber­go­glia­ni­schen Ver­spre­chen ködern lässt, unter­schreibt sein eige­nes Todes­ur­teil. Denn Ber­go­glio ist ange­tre­ten, um den Geist des Kon­zils im Sin­ne eines Bruchs mit sämt­li­cher Tra­di­ti­on unter Zuhil­fe­nah­me bra­chia­ler Gewalt zum unum­kehr­ba­ren Sie­ge zu ver­hel­fen.

    • Wir dür­fen auch nicht außer Acht las­sen, daß schon in der Bibel (Gehei­me Offen­ba­rung und Pro­phet Dani­el) steht, daß das Hei­li­ge Meß­op­fer für 1290 Tage nicht wird gefei­ert wer­den kön­nen und dies wohl mit der Zeit und dem Auf­tre­ten des Anti­chri­sten zusam­men­fällt. Die „Vor­be­rei­tun­gen“ dazu sind dem­entspre­chend im vol­len Gan­ge.

      • Kön­nen Sie mir bit­te die Text­stel­len nen­nen? Als rela­tiv fri­sche Kon­ver­ti­tin bin ich lei­der unin­for­miert, was die­se Din­ge angeht. Vergelt’s Gott!

        • Tuor-Earen­dil bezieht sich wohl auf die Stel­le Mt 24,15, die ver­mut­lich als Abschaf­fung des Meß­op­fers auf­zu­fas­sen ist.

          1260 Tage (360 + 360 + 360 +180) oder eine Zeit und zwei Zei­ten und eine hal­be Zeit drei­ein­halb (Jah­re) bezeich­net hin­ge­gen kei­ne Zeit­an­ga­be, son­dern dass etwas nur eine begrenz­te Zeit statt­fin­det, im Gegen­satz zur bibli­schen Voll­zahl 7, die umfas­sen­de Gül­tig­keit meint. Dies wird in Offb 12 in Bezug auf die Chri­sten­ver­fol­gung ver­wen­det. Für Sie als Kon­ver­ti­tin beson­ders inter­es­sant: Schutz gewährt Gott durch die Got­tes­ge­bä­re­rin!

          Im Übri­gen sehe ich es eben­falls so, dass damit der alte Ritus leicht in einem Zug abge­schafft wer­den kann, und der Neue Ritus wird dem­nächst erneut refor­miert und dem pro­te­stan­ti­schen Abend­mahl ange­gli­chen wer­den. Dia­bo­lisch.

          • Dan­ke für Ihre Aus­füh­run­gen! Ja, die Mt-Stel­le kann da ange­führt wer­den. Da lag eine Ver­wechs­lung mei­ner­seits vor. Aber das Dani­el-Buch gibt da beson­ders bei Dan 12,11 vor allem etwas ab, auch Dan 9,27 und 11,31 in ein­ge­schränk­ter Wei­se. Bei­de bibli­schen Bücher „arbei­ten“ ja mit den Zah­len 42 Mona­te oder eine Zeit und zwei Zei­ten und eine hal­be Zeit oder 1260 Tage bzw. 1290 Tage (Dan 12,11). Das Buch Dani­el ist zusam­men mit der Gehei­men Offen­ba­rung sehr wich­tig für unse­re Zeit; aber auch die End­zeit­re­den unse­res Herrn Jesus Chri­stus gegen Ende der syn­op­ti­schen Evan­ge­li­en sind aktu­ell. Noch­mals dan­ke für Ihre kla­re­re Anga­be von Mt 24,15!

            Als ich gestern in der Vor­abend­mes­se zum heu­ti­gen Sonn­tag war (auch heu­te war ich in der Kir­che), hat doch der Prie­ster von der „Wort Got­tes-Theo­lo­gie“ gespro­chen und behaup­tet, daß die Lesung aus der hl. Schrift min­de­stens genau so wich­tig ist wie die eigent­li­che Eucha­ri­stie — die Umwand­lung von Brot und Wein in den Leib und das Blut Jesu Chri­sti, der Mit­tel­punkt der Eucha­ri­stie. Hier sind wir m.E. auf dem besten Weg zur Abschaf­fung der unblu­ti­gen Ver­ge­gen­wär­ti­gung des Kreu­zes­op­fers unse­res Herrn Jesus Chri­stus, indem die Eucha­ri­stie­fei­er wei­ter pro­te­stan­ti­siert wird. Die Lesung aus und in der hl. Schrift wird von mir nicht abge­wer­tet, es ist sehr wich­tig dar­in zu lesen und dar­über nachzudenken/zu medi­tie­ren. Auch wird in der SE (Seel­sor­ge­ein­heit) schon z.T. vom Vor­ste­her gespro­chen statt vom Prie­ster.

            Aber die Zei­chen der Zeit zei­gen uns, daß es immer schnel­ler geht mit der Abschaf­fung und Schlei­fung des­sen, was das Inner­ste und Wesent­lich­ste der rk Kir­che ist.

    • Sehr rich­tig was Kal­fak­tor schreibt. Ich den­ke Die Pius­bru­der­schaft hat das auch erkannt. Dies Geschich­te mit der Per­so­nal­prä­la­tur ist eine Stra­te­gie. Es soll lang­fri­stig nur den neu­en Ritus inner­halb der katho­li­schen Kir­che geben. Papst Fran­zis­kus ist ein ganz kla­rer Geg­ner der über­lie­fer­ten Mes­se.

  4. eine neue Rei­he von Mitt­wochs-Kate­che­sen über die Lit­ur­gie? Na, wenn er sich da kein Eigen­tor schießt…

  5. In der Tat, ich glau­be inzwi­schen auch, daß hier etwas gere­gelt wer­den soll­te. Als regel­mä­ßi­ger Kirch­gän­ger (auch werk­tags) habe ich nun 10 “ biri­tu­el­le“ Jah­re hin­ter mir: Novus Ordo in der ört­li­chen Pfarr­ge­mein­de mit ein­mal ange­bo­te­nem außer­or­dent­li­chen Ritus pro Woche durch unse­ren Pfar­rer und dane­ben das täg­li­che Ange­bot in der nahen Nie­der­las­sung der Pius­bu­der­schaf; im Grun­de para­die­si­sche Zustän­de. Hät­ten sich da nicht im Lau­fe der Jah­re mehr und mehr Momen­te ein­ge­schli­chen, in denen ich mich nach der Moti­va­ti­on des ört­li­chen Prie­sters frag­te, zusätz­lich eine Hl. Mes­se pro Woche im alten Ritus anzu­bie­ten. Kann es sein, daß man sich tra­di­tio­nell gibt, um einer Ver­set­zung ent­ge­gen zu wir­ken? Wo will man schon einen „sol­chen“ Prie­ster? Bei uns ist es jeden­falls so, dass sich in die alte Mes­se mehr und mehr Zustän­de aus dem Novus Ordo ein­ge­schli­chen haben: da gibt es den in Zivil(!) geklei­de­ten Lek­tor, der genau wie im Novus Ordo vom Ambo aus die Lesung auf deutsch vor­trägt. Da wer­den von vor­ne bis hin­ten Volks­ge­sän­ge gesun­gen, die zudem lit­ur­gisch nicht immer tref­fend sind. Momen­tan feh­len nur noch die Mini­stran­tin­nen. Und noch manch ande­res, was mir durch den mir mög­li­chen Ver­gleich mit den Pius-Mes­sen erst im Lau­fe der Zeit erst auf­ge­fal­len ist. Was in unse­rer Gemein­de zudem fehlt ist die nach dem Motu pro­prio erfor­der­li­che sog. Grup­pie­rung, die nach der alten Mes­se ver­langt. Sie wird halt ange­bo­ten ohne jemals nach­ge­fragt wor­den zu sein und führt dem­entspre­chend ein 10-jäh­ri­ges Mau­er­blüm­chen­da­sein. Mei­ne Mei­nung: die Prie­ster wie auch die Gläu­bi­gen soll­ten sich für einen Ritus ent­schei­den. Ich war fast 10 Jah­re der ent­ge­gen­ge­setz­ten Mei­nung, daß bei­des geht. Es geht im Grun­de aus mei­ner Sicht jedoch nicht. Inzwi­schen habe ich mich für die alte Mes­se ent­schei­den.

  6. Wie krie­gen Katho­li­ken eigent­lich das alles unter einen Hut
    daß in der vom Hl. Geist gelei­te­ten RKK

    1) Paul VI plötz­lich for­dert „Weg mit die­sem Plun­der!“ und die „Alte Mes­se“ mit unbarm­her­zi­ger Stren­ge ver­bie­tet.

    2) Bene­dikt XVI plötz­lich behaup­tet “ Die Alte Mes­se war nie ver­bo­ten “ — aber selbst im Peters­dom nie eine zele­briert und die Hei­lig­spre­chung von Johan­nes Paul II vor­an­treibt, der über die „Alte Mes­se“ wohl eher so dach­te wie Paul VI.

    • Papst Paul VI. hat­te kein Recht dazu, das ist das Pro­blem.
      Er nahm es sich ein­fach, um pro­gres­si­ven, moder­ni­sti­schen Kräf­ten ihren Wil­len zuzu­ge­ste­hen, und unter­drück­te auto­ri­tär den Wider­stand. Weil sie alle an den „Vati­ka­ni­schen Früh­ling“ glaub­ten. Daher hat­te Bene­dikt XVI. wahr­heits­ge­mäss ver­kün­det, wie die Sache um die Mes­se eigent­lich und in Wirk­lich­keit steht. Die über­lie­fer­te Mes­se kann und darf gar nicht abge­schafft wer­den, weil Nie­mand auf Erden die Auto­ri­tät dazu hat. Auch kein ein­zi­ger Papst. Er hat dies­be­züg­lich ledig­lich inner­halb der Kir­che die Macht des Fak­ti­schen, auch ent­ge­gen der Legi­ti­mi­tät, wie wir erleb­ten und erle­ben. Dass Pro­blem besteht also dar­in, den Regi­me­chan­ge, der 68 auch in der Kir­che statt gefun­den hat, egi­ti­mi­tät zu ver­lei­hen, das geht zugleich nicht ohne Rela­ti­vie­rung sei­ner selbst, zu klar und ein­deu­tig sind die Wie­der­sprü­che, ins­be­son­de­re in der Fra­ge des Herz­stückes, näm­lich der Fra­ge der Mes­se, in der sich eine gesam­te Theo­lo­gie, oder deren Chan­ge, aus­drückt. Wir wis­sen um die Gefahr des Glau­bens­ab­falls bis an die Spit­ze, ins­be­son­de­re
      La Salet­te, Fati­ma haben es so klar aus­ge­drückt, dass die­se War­nun­gen gar nicht zu über­se­hen oder über­hö­ren sind.

      • 1) Gegen Ihre Fest­stel­lung, daß Paul VI die über­lie­fer­te Mes­se gar nicht ver­bie­ten hät­te dür­fen, spricht nun mal lei­der,
        daß Päp­ste schon gar man­ches abge­schafft haben:
        stren­ge Buß­wall­fahr­ten , die Ablaß­brie­fe, die Tia­ra, eine gewis­se Anzahl von Wun­dern vor der Selig- und Hei­lig­spre­chung, die Juden­mis­si­on, die obli­ga­to­ri­sche Ohren­beich­te vor der Kom­mu­ni­on, die 40tägige Fasten­zeit, die obli­ga­to­ri­sche Mund­kom­mu­ni­on, das Mini­stran­tin­nen­ver­bot, das Ver­bot, Pro­te­stan­ten, Juden oder Hei­den zu hei­ra­ten, das Ver­bot, Homo­paa­ren und wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen die Hostie dar­zu­rei­chen usw.

        2) Falls Paul VI die Alte Mes­se tat­säch­lich zu Unrecht ver­bo­ten hät­te, muß ein Katho­lik ihn dann über­haupt als recht­mä­ßi­gen Papst aner­ken­nen und gar als Seli­gen und dem­nächst als Hei­li­gen?

        3) Hat Bene­dikt XVI denn nicht geflun­kert, als er plötz­lich die Alte Mes­se als nie ver­bo­ten bezeich­ne­te?
        Daß die Alte Mes­se für Bene­dikt XVI ein Her­zens­an­lie­gen war, läßt sich doch nicht allen Ern­stes behaup­ten, denn er hat ja nie eine zele­briert — dafür aber die Hei­lig­spre­chung von JPII vor­an­ge­trie­ben, der die Alte Mes­se auch nicht moch­te und eher Events mit Pro­te­stan­ten, Juden, Mos­lems usw. bevor­zug­te.

        • In sei­nem Buch „Der Geist der Lit­ur­gie“ schrieb Bene­dikt XVI (damals noch Kard. Ratz­in­ger) selbst, daß Papst Paul VI. mit der Lit­ur­gie­re­form sei­ne Kom­pe­ten­zen über­schritt.

  7. Es erin­nert auch hier alles sehr an den Roman (und Film) „Katho­li­ken“ von Bri­an Moo­re.

  8. Kei­ne Sor­gen machen! Das wird nichts mehr mit Unter­drückung, Ver­bie­ten und so. Wo es doch kei­ne Sün­den mehr gibt. Vor 30 Jah­ren wur­den die „Lef­eb­v­reia­ner“ noch als sek­tie­re­ri­sche Rand­grup­pe belä­chelt. Jetzt sind es meh­re­re Gemein­schaf­ten mit ver­gleichs­wei­se deut­lich jün­ge­rem und über­pro­por­tio­na­lem Prie­ster­nach­wuchs. Die 68er Post-VII-Kir­che steht vor der Selbst­auf­lö­sung. Wenn man als Ehe­bre­cher pro­blem­los zur Kom­mu­ni­on gehen kann, soll man nicht zur Hl. Mes­se in der Form vor der Paul VI-Vari­an­te gehen dür­fen? Das ist ja gro­tesk, in jedem Fall jedoch bereits jetzt nicht mehr durch­setz­bar.

  9. Lei­der ist der öffent­li­che Ein­spruch gegen die dro­hen­den bzw. schon durch­ge­führ­ten dik­ta­to­ri­schen Maß­nah­men von Papst Fran­zis­kus (den eine künf­ti­ge Kir­chen­ge­schichts­schrei­bung viel­leicht als Gegen­papst ein­stu­fen wird müs­sen, wenn ein­mal alle Fak­ten um den myste­riö­sen Rück­tritt von Bene­dikt XVI. und das Kon­kla­ve auf dem Tisch sind) sei­tens der­je­ni­gen, die dazu auf­ge­ru­fen wären, nicht vor­han­den.

    War­um hat man sich etwa in Hei­li­gen­kreuz dar­um bemüht, die ordens­ei­ge­ne Hoch­schu­le nach Bene­dikt XVI. zu benen­nen — und jetzt kommt kein Mucks gegen die scheib­chen­wei­se Ver­nich­tung von Summorum Pon­ti­fi­cum (und ande­rem)?

    War­um mel­den sich Eccle­sia Dei und die nahe­ste­hen­den Kar­di­nä­le und Bischö­fe nicht zu Wort? War­um wird Quo pri­mum vom hl. Pius V. und die ent­spre­chen­de Aus­sa­ge von Bene­dikt XVI. nicht in Erin­ne­rung geru­fen?

    Gibt es wirk­lich kei­ne Tap­fer­keit unter den hohen Wür­den­trä­gern mehr?

    Auch die FSSPX scheint ziem­lich lei­se. War­um? Die Eini­gung, wenn es denn eine sol­che wer­den soll, kann auch noch war­ten. Man soll­te das jetzt wirk­lich nicht übers Knie bre­chen. Bes­ser, Bischof Fel­lay fin­det jetzt die rich­ti­gen Wor­te zum Wüten eines Pap­stes, der die Kari­ka­tur des Petrusam­tes ist.

  10. Es wäre außer­or­dent­lich hilf­reich, wenn die Füh­rung der FSSPX zum welt­weit auf­se­hen­er­re­gen­den Arti­kel in ‚La Croix‘ klar und deut­lich Stel­lung bezie­hen wür­de. Wenn der Arti­kel der Wahr­heit ent­spricht, müß­te man para­do­xer­wei­se den­ken, daß Kar­di­nal Mül­lers kurz vor sei­ner Abset­zung geschrie­be­ner Brief mit den für die FSSPX ernied­ri­gen­den und damit unan­nehm­ba­ren Bedin­gun­gen eigent­lich als eine Ver­tei­di­gungs­maß­nah­me für Bene­dikt des XVI ‚Summorum Pon­ti­fi­cum‘ gedacht war. Aus Sicht Ber­go­gli­os machen die Behaup­tun­gen von ‚La Croix‘ übri­gens durch­aus Sinn: Denn einen Bischof Fel­lay als Prä­lat und Samm­ler der Tra­di­ti­on kön­nen sich in den Eccle­sia Dei-Gemein­schaf­ten wohl nur ganz weni­ge vor­stel­len…

  11. Seit die Gerüch­te in Umlauf sind, die FSSPX stün­de kurz vor ihrer Aner­ken­nung durch Rom, habe ich ein zuneh­mend ungu­tes Gefühl. Hof­fent­lich lässt sich die FSSPX nicht unge­wollt zum Werk­zeug der Tra­di­ti­ons­fein­de machen. Es ist schlimm, das sagen zu müs­sen, aber die­sem Papst und den Sei­nen ist nicht zu trau­en. Wenn die FSSPX trotz­dem in die Fal­le tap­pen soll­te, hof­fe ich doch, dass wenig­stens aus­rei­chend vie­le Prie­ster absprin­gen und eine neue Bru­der­schaft bil­den. Denn wo soll man als Gläu­bi­ger guten Gewis­sens die hll. Sakra­men­te emp­fan­gen, wenn sich sogar die Pius­bru­der­schaft dem neu­rö­mi­schen Wahn­sinn aus­lie­fert?

  12. Wenn die FSSPX. sich auf die Per­so­nal­prä­la­tur ein­läßt, ist die Tra­di­ti­on in der Kir­che ver­lo­ren, und „Summorum Pon­ti­fi­ci­um“ damit obso­let. Die zar­ten Pflänz­chen der Tra­di­ti­on in den Eccle­sia Dei-Gemein­schaf­ten wür­den ver­nich­tet. Man darf die­sen Coup de Jar­nac nicht durch­ge­hen las­sen. Fran­zis­kus ist nicht beson­ders intel­li­gent, doch bau­ern­schlau und geris­sen. Er ist ein Des­pot, und wenn sich die FSSPX. in sei­ne Hän­de begibt, wird sie über kurz oder lang das Schick­sal der „Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta“ tei­len, und zer­schla­gen wer­den.

  13. Das Papst Fran­zis­kus ein­fach die Bedeu­tung und Wich­tig­keit des über­lie­fer­ten Ritus nicht begreift und in die­sem Ritus eine Gefahr sieht und die­sen begren­zen will sagt viel über die­sen Mann aus. Ich erle­be dass die mei­sten men­schen dem alten Ritus ent­we­der neu­tral mit gewis­sem Unver­ständ­nis oder sehr offen gegen­über­ste­hen. Bei­des ist irgend­wie ver­ständ­lich. Bei Papst F. spü­re ich Ableh­nung .Papst F. will Kon­trol­le über etwas was sich nicht kon­trol­lie­ren lässt.Schade .

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