Das Unbehagen mit aktuellen Selig- und Heiligsprechungen – und deren Ausbleiben (1. Teil)

Oder: Warum wird die letzte Seherin von Fatima nicht seliggesprochen?

Johannes XIII. und die Eröffnung des Zweiten Vaticanum
Johannes XIII. und die Eröffnung des Zweiten Vaticanum

von Wolf­ram Schrems*

Im Anschluß an mei­ne Aus­füh­run­gen über Fati­ma auf die­ser Sei­te soll auf­grund ent­spre­chen­der Anfra­gen einer­seits als auch rezen­ter Ereig­nis­se ande­rer­seits noch ein­mal das The­ma Fati­ma und des­sen Impli­ka­tio­nen, dies­mal bezüg­lich Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen, auf­ge­grif­fen und in drei kur­zen Tei­len behan­delt wer­den.

Sr. Lucia de Jesus dos Santos und Johannes Paul II. (2000)
Sr. Lucia de Jesus dos San­tos und Johan­nes Paul II. (2000)

Die Absicht dahin­ter ist, zu einer wei­te­ren Bewußt­seins­bil­dung inner­halb der Kir­che bei­zu­tra­gen und dadurch die drin­gen­de Umset­zung der Anwei­sun­gen von Fati­ma auf indi­vi­du­el­ler und kol­lek­ti­ver Ebe­ne zu för­dern. Die damit ver­bun­de­ne Hoff­nung ist, daß sich die kirch­li­chen Auto­ri­tä­ten besin­nen und ihrer­seits das Not­wen­di­ge tun: Ver­brei­tung der Süh­ne­sams­ta­ge, Ver­kün­di­gung der Bekeh­rung und der Glau­bens­wahr­heit von der Mög­lich­keit ewi­ger Ver­wer­fung, Wei­he Ruß­lands an die Imma­cu­la­ta durch den Papst und den Welt­epi­sko­pat, expli­zit, ohne Aus­flüch­te und Aus­re­den und rasch, und die Behe­bung der dok­tri­nä­ren und lit­ur­gi­schen Ver­wü­stun­gen im Gefol­ge des Kon­zils.

Die Zeit drängt, wir leben in einer ablau­fen­den Frist. Vie­le spü­ren das mit stei­gern­dem Unbe­ha­gen. Auf­merk­sa­me Men­schen guten Wil­lens erken­nen die „Zei­chen der Zeit“: „Weil die Miß­ach­tung von Got­tes Gesetz über­hand­nimmt, wird die Lie­be bei vie­len erkal­ten“ (Mt 24,12) und „Die Men­schen wer­den selbst­süch­tig sein, hab­gie­rig, prah­le­risch, über­heb­lich, bös­ar­tig (…), hoch­mü­tig, mehr dem Ver­gnü­gen als Gott zuge­wandt“ (2 Tim 3,2ff). Wir sehen das prak­tisch über­all.

Dabei gäbe es grund­sätz­lich immer noch die Mög­lich­keit, durch eine ent­schlos­se­ne Umkehr „von Haupt und Glie­dern“ im Sinn von Fati­ma die dro­hen­den Fol­gen der Apost­asie abzu­wen­den.

Das retuschierte Bild der Seherkinder ohne Sr. Lucia
Das retu­schier­te Bild der Seher­kin­der ohne Sr. Lucia

In die­sem Zusam­men­hang also zum The­ma der letz­tens oft sehr merk­wür­di­gen Hei­lig­spre­chun­gen:

Wenn man erstens mit­ver­fol­gen muß­te, wie über­falls­ar­tig die Hei­lig­spre­chung von Papst Johan­nes XXIII. unter Umge­hung des übli­chen Pro­ze­de­re (d. h. weder ein zwei­tes Wun­der noch signi­fi­kan­te Ver­eh­rung im Kir­chen­volk wur­den ver­langt) durch­ge­zo­gen wur­de (auch bei Papst Johan­nes Paul II. war man unüb­lich schnell) und wenn man zwei­tens zudem weiß, daß zwei der drei Seher­kin­der, näm­lich die Cou­sins von Sr. Lucia, Jacin­ta und Fran­cis­co Mar­to, längst selig­ge­spro­chen sind (13. Mai 2000), dann fragt man sich, war­um es noch kei­ne Selig­spre­chung von Sr. Lucia selbst gege­ben hat. Nicht ein­mal gespro­chen wird davon, nicht ein ein­zi­ges Wort über ein sol­ches Vor­ha­ben konn­te man bis jetzt hören. Dabei liegt das Able­ben von Sr. Lucia jetzt schon län­ger zurück.

Mir ist auch kein Wort des der­zei­ti­gen Pap­stes erin­ner­lich, das auf Sr. Lucia Bezug neh­men wür­de. Auch die offi­zi­el­len Fati­ma-Apo­sto­la­te tre­ten mit einer For­de­rung nach Selig­spre­chung mei­nem Kennt­nis­stand nach nicht in Erschei­nung.

In der Wie­ner Fran­zis­ka­ner­kir­che, in der sich die Grab­stät­te des Ehr­wür­di­gen Die­ners Got­tes P. Petrus Pav­licek, Grün­der des Rosen­kranz­süh­ne­kreuz­zu­ges, befin­det, ist bei der gegen­über des Gra­bes auf­ge­stell­ten Fati­ma-Sta­tue von P. Petrus, das bekann­te Pho­to der Seher­kin­der ange­bracht, das aber ledig­lich die bei­den jün­ge­ren Seher Jacin­ta und Fran­cis­co zeigt. Lucia ist offen­sicht­lich, wenn man das Pho­to aus Büchern und dem Inter­net kennt, weg­re­tu­schiert wor­den. Der bei den Fran­zis­ka­nern ange­sie­del­te Rosen­kranz­süh­ne­kreuz­zug, der in Öster­reich so gut wie kei­ne Rol­le mehr spielt, hat m. W. eben­falls eine Selig­spre­chung der letz­ten Sehe­rin nie the­ma­ti­siert, geschwei­ge denn postu­liert.

Was könn­te der Grund für die­ses ver­blüf­fen­de Schwei­gen sein? Immer­hin geht es um die bedeu­tend­ste „Pri­va­tof­fen­ba­rung“ des 20. Jahr­hun­derts, die noch dazu von der kirch­li­chen Hier­ar­chie aner­kannt wor­den ist.

Nun, zum einen ist Fati­ma seit der Eröff­nungs­re­de von Papst Johan­nes XXIII. am Kon­zil (Gau­det Mater Eccle­sia, vom 11.10.62), als er sich gegen die „Unheils­pro­phe­ten“ wand­te, evi­den­ter­wei­se ohne­hin kein Anlie­gen der amt­li­chen kirch­li­chen Lehr­ver­kün­di­gung mehr. Das ist nichts neu­es.

Daher zur jüng­sten Hei­lig­spre­chungs­po­li­tik als sol­cher, dabei etwas wei­ter aus­ho­lend:

Warum die Heiligsprechung von Johannes XXIII.?

Im Infor­ma­ti­ons­blatt der Petrus­bru­der­schaft 07/2014 wird man mit einem Arti­kel „War­um unfehl­bar hei­lig?“ von P. lic. Sven Leo Con­rad FSSP über­rascht. Die­ser beab­sich­tigt (aus dem Zusam­men­hang und der Bebil­de­rung ersicht­lich) eine Unter­maue­rung der Legi­ti­mi­tät der Hei­lig­spre­chung der Päp­ste Johan­nes XXIII. und Johan­nes Paul II. Die ein­gangs gestell­te Fra­ge „Wird man ein Hei­li­ger wegen der Kir­chen­po­li­tik? Die Medi­en haben zur Hei­lig­spre­chung von Papst Johan­nes XXIII. und Papst Johan­nes Paul II. genau die­sen Ein­druck ver­mit­telt. Zurecht?“ wird nach Kon­sul­tie­rung aktu­el­ler Leh­rent­schei­dun­gen und ver­schie­de­ner Theo­lo­gen, u. a. des hl. Tho­mas von Aquin (Quodl. 9, 16) am Ende so beant­wor­tet: „Ein Hei­li­ger wird man also nicht aus poli­ti­schen Grün­den, son­dern allein wegen der Hei­lig­keit, und gera­de dies garan­tiert die Unfehl­bar­keit der Kir­che.“

Na ja.

Irgend­wie ist das typisch für unse­re Zeit: Man geht auf die Pro­ble­me gar nicht inhalt­lich ein, son­dern beschränkt sich auf for­ma­le Fra­gen. Das wirkt irgend­wie fidei­stisch.
Grund­sätz­lich stimmt das zuletzt Gesag­te ja, man fragt sich aber nur, ob es auf den gegen­ständ­li­chen Fall anwend­bar ist.

Die Gül­tig­keit eines kirch­li­chen Rechts­ak­tes ist in aller Regel ohne­hin von des­sen äuße­ren, poli­ti­schen Umstän­den unab­hän­gig. Mit sei­ner Argu­men­ta­ti­on kommt P. Con­rad zumin­dest in die Nähe des gene­ti­schen Trug­schlus­ses, also der Ablei­tung der Gül­tig­keit einer Aus­sa­ge, Mei­nung, Welt­an­schau­ung o. a. von den Umstän­den von deren Ent­ste­hung.

Daß es poli­ti­sche Inter­es­sen bei einer Hei­lig­spre­chung gibt, macht die­se eo ipso ja ohne­hin nicht ungül­tig.

Außer man hät­te zugun­sten poli­ti­scher Inter­es­sen das vor­ge­schrie­be­ne Pro­ce­de­re nicht ein­ge­hal­ten. Papst Fran­zis­kus hat, wie schon oben erwähnt, genau das gemacht und die Kano­ni­sie­rung dem gläu­bi­gen Volk oktroy­iert, ohne daß es beson­ders begei­stert gewe­sen wäre.

Von die­sem Offen­kun­di­gen erfährt man aber in dem genann­ten Arti­kel nichts.

Die Fra­ge ist daher, ob der Autor wirk­lich von dem über­zeugt ist, was er schreibt.

Denn es waren auch kei­nes­wegs nur „die Medi­en“, die in die­sem Fall den Ein­druck der kir­chen­po­li­tisch moti­vier­ten Hei­lig­spre­chun­gen ver­mit­telt haben, son­dern es war der Papst selbst.

Sagen wir es ganz offen:

Die Hei­lig­spre­chung von Papst Johan­nes XXIII. hat­te ganz offen­kun­dig aus­schließ­lich kir­chen­po­li­ti­sche und kei­ne spi­ri­tu­el­len Zie­le: In Zei­ten, da die desa­strö­sen Fol­gen des II. Vati­ka­ni­schen Kon­zils sich in und außer­halb der Kir­che immer noch stär­ker aus­brei­ten und immer weni­ger geleug­net wer­den kön­nen, will sich die der­zei­ti­ge Hier­ar­chie, die sich dem Kon­zil ver­pflich­tet weiß, gegen zuneh­mend laut wer­den­de und sach­lich bestens begrün­de­te Kri­tik an den Kon­zils­tex­ten immu­ni­sie­ren.

Der Hei­lig­spre­chung wider­strei­ten mate­ria­li­ter die Fak­ten der Ron­cal­li-Vita: Prä­gung durch den libe­ra­len Bischof Gia­co­mo Radi­ni-Tede­schi, der sei­ner­seits Schü­ler des moder­nis­mus­af­fi­nen und logen­na­hen Kar­di­nals und (auf­grund des öster­rei­chi­schen Vetos 1903) Nicht-Pap­stes Maria­no Ram­pol­la del Tin­daro war, als Nun­ti­us in Paris Unge­hor­sam gegen­über Papst Pius XII. in der Fra­ge der Arbei­ter­prie­ster, sowie – als Papst – Kon­zils­fol­gen, Ost­po­li­tik, Unter­mi­nie­rung der christ­li­chen Zivi­li­sa­ti­on in Euro­pa, Auf­wei­chung der Resi­stenz gegen die kom­mu­ni­sti­sche Infil­tra­ti­on in Ita­li­en und welt­weit, erste (noch gerin­ge, aber sym­bol­träch­ti­ge) Ein­grif­fe in die über­lie­fer­te Lit­ur­gie, För­de­rung zwei­fel­haf­ter Per­so­nen in der vati­ka­ni­schen Hier­ar­chie und die Unter­drückung der Fati­ma-Bot­schaft.

Da das der­zei­ti­ge Pon­ti­fi­kat gro­ße Ver­un­si­che­rung ver­brei­tet und einen prä­ze­denz­lo­sen Kon­for­mi­täts­druck auf­ge­baut hat, füh­len sich offen­bar sogar die Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten, zumin­dest die­se eine, zu umso vor­aus­ei­len­de­ren Loya­li­täts­be­kun­dun­gen genö­tigt. (Ich wur­de heu­er im Juni in einer Kir­che der Bru­der­schaft Ohren­zeu­ge einer ent­spre­chen­den Pre­digt, die ich ohne Umschwei­fe als „papa­li­stisch“ bezeich­nen wür­de. Die war ein­deu­tig zu dick auf­ge­tra­gen. Der katho­li­sche Glau­be ver­langt bit­te­schön nicht, das Hirn aus­zu­schal­ten.)

Ange­sichts der intel­lek­tu­el­len Qua­li­tä­ten der Prie­ster der Bru­der­schaft erscheint es mir aus­ge­schlos­sen, daß man aus­ge­rech­net dort nicht die Absur­di­tät die­ser Hei­lig­spre­chung spü­ren soll­te. Und den­noch macht man gute Mie­ne zum bösen Spiel.

Damit beweist der Arti­kel unge­wollt das, was zu wider­le­gen er vor­gibt, näm­lich, daß die Kano­ni­sie­rung des Ron­cal­li-Pap­stes ein Poli­ti­kum war.

Wer aber die­se Kano­ni­sie­rung nicht gut fän­de und das öffent­lich aus­sprä­che, müß­te unter dem der­zei­ti­gen Pon­ti­fi­kat sehr wahr­schein­lich mit schmerz­haf­ten Kon­se­quen­zen rech­nen. (Die Fran­zis­ka­ner der Imma­cu­la­ta und Ex-Diö­ze­san­bi­schof Rogelio Livie­res Pla­no von Ciu­dad del Este in Para­gu­ay sind – in ande­rem Zusam­men­hang – erste pro­mi­nen­te Opfer der Kon­for­mi­täts­po­li­tik von Papst Fran­zis­kus – von den Umbe­set­zun­gen in den römi­schen Dikaste­ri­en noch ganz abge­se­hen. Die Eccle­sia-Dei-Gemein­schaf­ten könn­ten die näch­sten sein.)

Denn die­ses Pon­ti­fi­kat wirft den – lei­der ohne­hin viel zu zöger­li­chen – Restau­ra­ti­ons­kurs von Papst Bene­dikt über den Hau­fen und greift gna­den­los auf die ver­hee­rend­sten Ten­den­zen das II. Vati­can­ums zurück. Für die­ses – gleich­sam gewalt­sa­me – revi­val des Kon­zils brauch­te es u. a. eine Kano­ni­sie­rung von des­sen Prot­ago­ni­sten.

Ein notorischer Progressist bestätigt: Kanonisierungen sind ein Politikum

Pius IX. und die Eröffnung des Ersten Vaticanum
Pius IX. und die Eröff­nung des Ersten Vati­ca­num

Der eme­ri­tier­te Wie­ner Weih­bi­schof DDr. Hel­mut Krätzl, der es bis heu­te nicht ver­wun­den hat, 1985 nicht als Nach­fol­ger von Kar­di­nal König zum Wie­ner Erz­bi­schof bestellt wor­den zu sein und des­halb seit­dem mit sei­nen unzäh­li­gen lar­moy­an­ten Vor­trä­gen, Inter­views und Büchern den Leu­ten auf die Ner­ven geht, bestä­tig­te im aktu­el­len Pfarr­blatt der Wie­ner Dom­pfar­re (69. Jg., Nr. 2, Herbst 2014, S. 36f) genau die­sen Zusam­men­hang und belegt auf sei­ne Wei­se den beson­ders poli­ti­schen Cha­rak­ter man­cher Kano­ni­sie­run­gen.

Hier ein Aus­zug sei­nes, wie üblich gif­ti­gen, Bei­tra­ges – nur um exem­pla­risch zu zei­gen, wie die Toten­grä­ber der Kir­che Öster­reichs den­ken:

„Erst am 3. Sep­tem­ber 2000 wur­de Johan­nes XXIII. selig gespro­chen, aber mit einem diplo­ma­ti­schen Kom­pro­miss gemein­sam mit Pius IX. Offen­bar hat­ten sich jene Krei­se in Rom durch­ge­setzt, die Johan­nes XXIII. das Kon­zil noch immer nicht ‚ver­zei­hen‘ konn­ten. Pius IX. aber soll­te zei­gen, dass das II. Vati­ka­ni­sche Kon­zil nur zusam­men mit dem I. Vati­ka­num zu sehen sei, die Kir­che also nichts Neu­es sagen, son­dern nur das Alt­her­ge­brach­te in neue Wor­te fas­sen woll­te. Pius IX. hat­te 1864 im Syl­labus 80 angeb­li­che [sic] Irr­tü­mer der Zeit geäch­tet. Damit begann der unse­li­ge [sic] Kampf gegen den soge­nann­ten Moder­nis­mus, der die Wei­ter­ent­wick­lung der Theo­lo­gie emp­find­lich stör­te. Übri­gens war Giu­sep­pe Ron­cal­li selbst in frü­hen Jah­ren des Moder­nis­mus ver­däch­tigt wor­den. (…) Die Kon­zils­vä­ter lie­ßen sich von vor­mals zen­su­rier­ten auf­ge­schlos­se­nen [sic] Theo­lo­gen bera­ten und gaben gemein­sam mit dem Papst der Kir­che ein neu­es Bild. (…) Johan­nes XXIII. gelang es in nur vier Jah­ren die Kir­che in eine ganz neue Ära [sic] zu füh­ren. Sei­nen Nach­fol­gern und uns allen ist es bis heu­te auf­ge­tra­gen, sein Erbe noch [sic] frucht­ba­rer zu machen. Am 27. April 2014 wur­de der seli­ge Papst Johan­nes XXIII. hei­lig­ge­spro­chen, dies­mal nicht gemein­sam mit Pius IX, son­dern mit Johan­nes Paul II. Wie ist das kir­chen­po­li­tisch zu bewer­ten? [Ende]“

Hier wird der Bruch ganz offen zele­briert, der Moder­nis­mus glo­ri­fi­ziert und Papst Johan­nes XXIII. als Neue­rer gefei­ert. Zuletzt wird offen nach der kir­chen­po­li­ti­schen Dimen­si­on der Hei­lig­spre­chung von Johan­nes Paul II., die ihm offen­bar nicht gefällt, gefragt.

Wenn es also bei Pius IX. um Kir­chen­po­li­tik ging, wird es bei Johan­nes XXIII. nicht anders sein, wenn man der Logik des Weih­bi­schofs folgt.

Wenn Weih­bi­schof Krätzl recht hat, daß mit dem Kon­zil etwas neu­es gesetzt wer­den soll­te, dann hat auch Erz­bi­schof Lef­eb­v­re recht, der das­sel­be sag­te.

Was krän­kend ist, ist, daß ein in sei­nem Hir­ten­amt zutiefst geschei­ter­ter Mann einen Gro­ßen der Papst­ge­schich­te anschwärzt. Weih­bi­schof Krätzl kann Papst Mastai-Fer­ret­ti, einer exzep­tio­nel­len Gestalt der jün­ge­ren Papst­ge­schich­te, in kei­ner Hin­sicht das Was­ser rei­chen. Wie auch immer: Ange­sichts die­ser fata­len Ein­stel­lung kom­men einem die Wor­te des hl. Petrus an Saphi­ra in den Sinn, die – leicht abge­wan­delt – lau­ten: „Sie­he, die Füße derer, die dich hin­aus­tra­gen wer­den, ste­hen schon vor der Tür“ (Apg 5, 9).

Resümee

Sr. Lucia de Jesus dos Santos starb 2005
Sr. Lucia de Jesus dos San­tos starb 2005

Mit sei­nen Aus­füh­run­gen beweist Weih­bi­schof Krätzl, was ohne­hin evi­dent ist, näm­lich, daß Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen ein Poli­ti­kum sind. Die Kir­che hat als gött­li­che und mensch­li­che Insti­tu­ti­on immer eine poli­ti­sche Dimen­si­on. Päp­ste müs­sen nach der Oppor­tu­ni­tät ihrer Hand­lun­gen fra­gen, auch bei Kano­ni­sie­run­gen.

Selbst­ver­ständ­lich. Die Hei­lig­spre­chung des hl. Tho­mas Morus durch Papst Pius XI. 1935 bei­spiels­wei­se wird man als poli­ti­sche Ansa­ge gegen den Tota­li­ta­ris­mus der Zeit inter­pre­tie­ren kön­nen, inso­fern als Poli­ti­kum. Und doch wird nie­mand, der sei­ne Sin­ne bei­sam­men hat, die­sem Hei­li­gen die Hei­lig­keit abspre­chen kön­nen.

Bei Johan­nes XXIII. bleibt aber ein äußerst unbe­hag­li­ches Gefühl, wenn nicht gar ein offe­nes Ärger­nis.

Und wäh­rend­des­sen kein Wort von Sr. Lucia.

Der zwei­te Teil wird auf die geplan­te Selig­spre­chung von Papst Paul VI. Bezug neh­men.

*MMag. Wolf­ram Schrems, Linz und Wien, katho­li­scher Theo­lo­ge und Phi­lo­soph, kirch­lich gesen­de­ter Kate­chist

Bild: Pastorinhos/Wikicommons

59 Kommentare

  1. Ja Herr MMag. Schrems, DAS KONZIL, die­ses Super­kon­zil, das nur ein pasto­ra­les und kein dog­ma­ti­sches war, soll auf die­se Art dog­ma­tisch gemacht wer­den, dass man sei­ne Teil­neh­mer und Päp­ste alle hei­lig spricht. Nur Pius XII. nicht, weil das leh­nen Isra­el und der Jüdi­sche Welt­kon­gress ab.

      • Wie heißt denn die­ser Hoch­wür­den Hes­se im Vor­na­men , wo lebt und arbei­tet er? In mei­nem obe­ren Posting habe ich die Umstän­de nicht erschöp­fend auf­ge­zählt, nicht nur die bei­den Insti­tu­tio­nen leh­nen das ab son­dern auch die Kir­che unse­rer Tage, denn Pius XII. war ja dage­gen dass es so kommt wie es kam!

      • @wickerl: Hochw. Dr. Gre­gor Hes­se weilt nicht mehr unter den Leben­den. Er war Sekre­tär bei wei­land S. Emi­nenz Card. Stick­ler, ver­ließ dann nach des­sen Eme­ri­tie­rung das moder­ni­sti­sche Rom und kehr­te nach Wien zurück, wo er unter ande­rem als „frei­er Mit­ar­bei­ter“ bei der FSSPX Dien­ste über­nahm.

        @ Mag. Schrems: Bra­vo zu Ihrem Arti­kel, der wie­der voll ins Schwar­ze trifft. Bei der Lek­tü­re P. Con­rads Jubel­ar­ti­kel über­ka­men mich die sel­ben Anwand­lun­gen, die sie mei­ster­haft ana­ly­siert und aus­ge­spro­chen haben. Das mit dem vor­aus­ei­len­den Gehor­sam hat­ten wir ja schon vor ein paar Jah­ren, als aus­ge­rech­net P. Lug­may­er sich zum Anwalt des Kasper­ra­tes mach­te, der eine Mes­se ohne Wand­lungs­wor­te für gül­tig erklär­te. Nur wird die gan­ze Anbie­de­rei die­sen Leu­ten nichts nut­zen: Kon­zilsrom wird sie solan­ge dul­den, solan­ge sie für die Revo­lu­tio­nä­re nütz­li­che Idio­ten sind, sobald man ihrer Fei­gen­blatt­funk­ti­on nicht mehr bedarf, wer­den sie liqui­diert wer­den! Ihnen Got­tes Segen, mögen Sie noch lan­ge Ihre mis­sio cano­ni­ca als Kate­chet behal­ten — bei wei­te­ren Arti­keln die­ser Art wer­den die Tage wohl ange­zählt sein!

    • Vor eini­gen Tagen jähr­te sich der Todes­tag von Pius XII. Wo wur­de sei­ner gedacht?
      Beim 100. Todes­tag von Pius X. war es ähn­lich, da wur­de auch nur von Staats­se­kre­tär Paro­lin dar­an erin­nert

  2. Ein vor­treff­li­cher ArtI­kel. Tref­fend geschrie­ben. Und auf das Heu­te bezo­gen, so sehen wir: Die Auf­wei­chung der Resi­stenz gegen die isla­mi­sche Infil­tra­ti­on. Und was sagt der Papst? Er ruft die Kir­che — Bischö­fe zum Dia­log mit den Mos­le­mi­schen Macht­ha­bern auf — so im Tschad. Er bit­tet sie „demü­tigst“ um Tole­ranz gegen die Chri­sten. Das ver­schlägt einem glatt die Spra­che! Die alten Chi­ne­sen bezeich­nen und nen­nen dies: Das Gesicht „ver­lie­ren“. Die­ser gegen­wär­ti­ge Papst — wie zuvor schon sei­ne vor­her­ge­hen­den Kon­zil­späp­ste, haben nicht nur das Gesicht ver­lo­ren — er und mit ihm die Kon­zils­kir­che -, erwei­sen sich gera­de­zu als höchst kir­chen­feind­lich, wenn nicht auch staats­ge­fähr­dent. Jeden­falls glaubt die­ser gegen­wär­ti­ge Papst und mit ihm sei­ne Stra­te­gen unter den Kar­di­nals­hü­ten, so mit unse­rer aller Frei­heit umge­hen zu müs­sen. Welch ein fata­ler Wahn. Aber so war es von Anfang an geplant. Dar­an — dass die Kir­che von Mor­gen und ein neu­es Kon­zil die­sen gan­zen Irr­sinn als häretisch/schismatisch ver­dam­men und ver­ur­tei­len wird, dar­an den­ken die­se Her­ren im Traum nie…

  3. Am 2. Okto­ber traf ich mich mit meh­re­ren Bekann­ten. Plötz­lich kam eine älte­re Frau auf den Fei­er­tag am näch­sten Tag zu spre­chen: „Ein Wun­der“, mein­te sie, „ein wirk­li­ches Wun­der. Die Wie­der­ver­ei­ni­gung ohne Krieg, ohne Blut­ver­gie­ßen, das Ende des Bol­sche­wis­mus ohne einen Krieg, der uns ver­nich­tet hät­te, es ist ein Wun­der.“ „Ja“, warf jemand zögernd ein, es war wohl …Gen­scher.“ Es war nicht Gen­scher, der dama­li­ge Außen­mi­ni­ster, dach­te ich mit inne­rer Über­zeu­gung, die­ses Wun­der haben wir der aller­se­lig­sten Jung­frau zu ver­dan­ken, der Wei­he Russ­lands durch Papst Pius XII., den aus­dau­ern­den Gebe­ten um die Bekeh­rung Russ­lands vom Kom­mu­nis­mus-Bol­sche­wis­mus unse­rer katho­li­schen Vor­fah­ren gemein­sam mit der Hier­ar­chie auf Anord­nung Pius XII., der auch der „Fati­ma-Papst“ genannt wur­de.

    Obwohl gläu­bi­ge Katho­li­ken in der Run­de ver­sam­melt waren, wag­te ich mei­ne Über­zeu­gung nicht zu äußern, was eher sel­ten ist. Weil einem die Anhän­ge­rin­nen und Anhän­ger der Non­ne Lucia dos San­tos nie­der­ma­chen wür­den.
    Und so hat das Wun­der Gen­scher voll­bracht. Oder Kohl, Gor­bi, Rea­gan und Baker. Sie waren ‑dem­nach — nicht nur Instru­men­te der gött­li­chen Vor­se­hung, nein, sie, die Poli­ti­ker haben die­ses Wun­der voll­bracht.

    Das ein­zig über­le­ben­de Seher­kind, das als Non­ne die Bot­schaft von Fati­ma ver­fälsch­te, gehör­te von Anfang an zur Nomen­kla­tu­ra der „Kon­zils­kir­che.“ Indem die­se Non­ne ihre eige­ne Visi­on ver­riet, indem sie Johan­nes Paul II. in sei­ner unsin­ni­gen Mei­nung bestärk­te, er wäre der Papst, der mit ande­ren Gläu­bi­gen flieht und ermor­det wird, war sie sich sei­nes Wohl­wol­lens sicher. Sie besaß die­ses Wohl­wol­len schon, als der Papst noch jung war. Eine gro­ße Men­ge von Fotos zei­gen sie mit dem jun­gen Papst so ver­traut wie auf dem Foto oben.

    Doch vor­her genoss sie schon die star­ke Wert­schät­zung Paul VI. Johan­nes Paul II. war ein kom­mu­ni­ka­ti­ver Mensch, Paul VI. wirk­te in den Medi­en eher scheu. Dass er sich im nahen Umgang mit Frau­en foto­gra­fie­ren ließ, ist kaum bekannt. Doch die Non­ne Lucia dos San­tos hat die gewis­se Scheu Paul VI. Frau­en gegen­über glatt über­rannt. Ent­spannt lächelnd steht oder sitzt er neben ihr. Eine Men­ge von Fotos spie­gelt das ent­spann­te Ver­hält­nis wider. Eine gewis­se Aus­strah­lung muss sie auf die bei­den Päp­ste und auf vie­le tra­di­ti­ons­ori­en­tier­te Prie­ster gehabt haben.
    Pater Pflu­ger zum Bei­spiel, der 1. Assi­stent des Gene­ral­obe­ren der FSSPX, spricht ganz selbst­ver­ständ­lich „die Got­tes­mut­ter hat gesagt“, wenn er irgend­ei­ne Bot­schaft wei­ter­gibt, die von der erwach­se­nen Non­ne Lucia dos San­tos stammt. Unge­prüft, als sei sie das Medi­um der aller­se­lig­sten Jung­frau oder der hei­lig­sten Drei­fal­tig­keit.

    Eine sol­che Kir­chen­kri­se gab es noch nie. Das 2. Vati­ka­ni­sche Kon­zil streut in sei­ne Doku­men­te gif­ti­ge Kei­me ein, die den Glau­ben zer­stö­ren. Katho­li­ken, die am über­lie­fer­ten Glau­ben fest­hal­ten, glau­ben an die­se Non­ne, die zum Estab­lish­ment der Kon­zils­kir­che gehört, als sei sie das Medi­um der aller­se­lig­sten Jung­frau.
    Fort­set­zung:

  4. Fort­set­zung:
    Es könn­te mir ja gleich­gül­tig sein. Wenn durch ein angeb­li­ches „Medi­um der aller­se­lig­sten Jung­frau“ unser Glau­be nicht im Kern bedroht wür­de.
    Dann wäre näm­lich das Lehr­amt der Päp­ste ein für alle­mal aus­ge­he­belt, es wäre glatt zer­stört. Einem „Medi­um der aller­se­lig­sten Jung­frau“ hat jeder Papst, Bischof, Prie­ster, haben alle Gläu­bi­gen bedin­gungs­los zu gehor­chen.
    Es ist voll­kom­men sicher. In der Heils­ord­nung steht die aller­se­lig­ste Jung­frau über jedem Papst, jeder Papst hat sie zu ver­eh­ren.

    Nur hat Jesus Chri­stus sei­ne Kir­che nicht auf Sehe­rin­nen gegrün­det. Nicht auf Men­schen, die durch angeb­li­che oder wirk­li­che direk­te himm­li­sche Bot­schaf­ten die katho­li­sche Kir­che len­ken und lei­ten. Sie unter­ste­hen dem von Jesus Chri­stus selbst ein­ge­setz­ten Lehr­amt. Dass es der­zeit am Boden liegt, ändert nichts dar­an.

    Ber­na­det­te Sou­bi­rous wur­de hei­lig­ge­spro­chen. Sie hat kei­ne eige­ne Bot­schaf­ten ver­kün­det. Ihre Treue zu den Bot­schaf­ten ihrer gelieb­ten „wei­ßen Dame“, war unver­brüch­lich. Sie gab Bot­schaf­ten wei­ter, die sie selbst nicht ver­stan­den hat. Als ihr ziem­lich wüten­der Pfar­rer von ihr ver­lang­te, sie sol­le die Dame fra­gen, wie sie hei­ße, wer sie sei, da war das Mäd­chen sehr erschrocken. Sie fand das sehr unhöf­lich gegen­über ihrer gelieb­ten Dame, aber sie gehorch­te. Und sie bekam die Ant­wort: „Ich bin die unbe­fleck­te Emp­fäng­nis.“ Das unge­bil­de­te Mäd­chen Ber­na­det­te konn­te nicht wis­sen, dass der Papst die­sen Titel zum Dog­ma erho­ben hat­te. Sie ver­stand ihn gar nicht. Aber ihre Treue zu ihrer „Dame“ gebot ihr, die­sen unver­ständ­li­chen Namen wei­ter­zu­ge­ben, dar­auf zu bestehen in Ver­hö­ren, denen sie aus­ge­setzt war.

    Abschlie­ßend eine Fra­ge des Sprach­stils, die theo­lo­gisch zwar kein Beweis ist, aber doch Hin­wei­se gibt:

    „Ich kann Ihnen nicht ver­spre­chen, dass Sie in die­ser Welt glück­lich wer­den. Aber in jener…“, sag­te die aller­se­lig­ste Jung­frau zu Ber­na­det­te.

    „Lei­dest du sehr, mein Töch­ter­lein?“, wur­de Lucia dos San­tos von ihrer Erschei­nung gefragt.

    Ich wei­ge­re mich, zu glau­ben, dass die aller­se­lig­ste Jung­frau so sen­ti­men­tal spricht zu einem Mäd­chen, von dem nicht bekannt ist, dass es durch schwe­re Prü­fun­gen gehen muss­te. Die Non­ne muss­te es auch nicht.
    Fast allen Hei­li­gen blie­ben schwer­ste Prü­fun­gen, gro­ßes Lei­den, nicht erspart. Dass sie auf­op­fer­ten mit dem lie­ben­den Blick auf unse­ren gekreu­zig­ten Herrn.

    Der Hin­weis auf den Sprach­stil allein beweist gar nichts. Wenn aber das Lehr­amt der Kir­che aus­ge­he­belt wird durch Sehe­rin­nen, dann ist unser Glau­be im Kern gefähr­det.
    Nicht weni­ger als durch libe­ral-pro­gres­si­sti­sche Bischö­fe und Theo­lo­gen der Kon­zils­kir­che.

    • Sie kön­nen es nicht las­sen, Ihre ver­zerr­te und zyni­sche Fati­ma-Les­art zu prä­sen­tie­ren. Sr. Lucia hat zu kei­nem Zeit­punkt zum„Establishment der Kon­zils­kir­che“ gehört.

      Herr Schrems trägt ja vor, dass dies allei­ne schon dadurch kennt­lich wird, dass man sie und die Bot­schaft von Fati­ma seit dem Kon­zil unter dem Label „Unglücks­pro­phe­ten“ (J23) einer­seits — auf­grund des star­ken Volks­glau­bens um Fati­ma — gewis­ser­ma­ßen neu erfun­den hat, ande­rer­seits förm­lich mund­tot gemacht und igno­riert hat. Es ist unlo­gisch, häre­ti­sche Päp­ste hei­lig­zu­spre­chen, eine angeb­lich fest im Estab­lish­ment die­ser Päp­ste ver­an­ker­te Non­ne aber total zu igno­rie­ren. Und nicht nur das, son­dern auch all die­je­ni­gen, die zunächst mit der Fati­ma-For­schung offi­zi­ell beauf­tragt waren, auf­grund der unlieb­sa­men Ergeb­nis­se — für das „Estab­lish­ment“ — zu sus­pen­die­ren, ans Ende der welt zu ver­set­zen oder zu patho­lo­gi­sie­ren.

      Sie blei­ben zu dem The­ma wie immer jeden Quel­len­ver­weis schul­dig.

      Erschreckend ist die ober­fläch­li­che Sicht auf die Welt:

      Dass Paul VI. mal auf einem Foto mit Sr. Lucia zu sehen ist, erhe­ben Sie in den Rang einer „Wert­schät­zung“ durch Pauls VI.?

      Es wur­de berich­tet, das Sr. Lucia gar nicht kom­men woll­te, um sich mit Paul VI. sehen zu las­sen und gezwun­gen wur­de, die­ses For­to­schau­spiel zu voll­zie­hen. Als sie gehorch­te und Paul VI. um ein Gespräch bat, lehn­te er ab.
      Mit solch lächer­li­chen „Argu­men­ten“ wäre also auch Stailn ein Men­schen­freund — schließ­lich ließ er sich ger­ne mit Kin­der­chen im Arm foto­gra­fie­ren.
      Fak­tum ist, dass Paul VI. mit Sr. Lucia zwar abge­lich­tet wur­de, aber mit ihr jedes Gespräch ver­wei­ger­te!
      Z.B. hier beschrie­ben: „Neit­her on the parch­ment nor in the case was the­re anything other than what I have said, not­hing that might con­sti­tu­te a com­mu­ni­ca­ti­on of fur­ther ide­as. At one moment Lucy mani­fe­sted a desi­re to tell the Pope some­thing for hims­elf alo­ne, but the Pope replied: “Now is not the time. If you wish to com­mu­ni­ca­te some­thing to me, tell your bishop; he will pass it on to me; have gre­at trust in and be very obedient to your bishop.” (The­se decla­ra­ti­ons by Fr. Almei­da, pro­bab­ly made on the requ­est of Paul VI hims­elf, were collec­ted by Fr. Lucas S.J., and broad­cast on Vati­can Radio on May 15, 1967; cf. D. C., 1967, col. 1242–1243) http://www.catholicvoice.co.uk/fatima4/ch6.htm#notes

      Auch die Nai­vi­tät und Ober­fläch­lich­keit, mit der Sie sich zu poli­ti­schen Vor­gän­gen äußern ist für einen Tra­di­tio­na­li­sten erschreckend!
      Ja, wir hat­ten die Gna­de einer fried­li­chen Wie­der­ver­ei­ni­gung. Wel­cher Art von „Frie­den“ dies aber zuzu­rech­nen ist, ist eine berech­tig­te Fra­ge!
      Die „Wen­de“ hat uns kei­nen Frie­den gebracht. Ange­sichts des ver­hee­ren­den gesamt­deut­schen Nie­der­gangs wür­de ich tat­säch­lich lie­ber dabei belas­sen, dies auf Gen­scher, Gor­bi und Rea­gan zurück­zu­füh­ren und nicht der Got­tes­mut­ter anzu­la­sten!
      Mit der Wie­der­ver­ei­ni­gung ist vie­les, was im Kom­mu­nims­mus legal war, auch bei mas­siv zum Aus­bruch gekom­men.

      (Forts.)

      • (Forts.)

        Auch in Russ­land ist doch in kei­ner Wei­se „Frie­den“ ein­ge­kehrt — es sei denn, Sie mei­nen „den Frie­den, den die Welt gibt“.

        Ich hab mir noch mal die Sta­ti­sti­ken ange­se­hen:
        Russ­land hat die höch­sten Abtrei­bung­zif­fern der Welt, mehr Abtrei­bun­gen als Gebur­ten!
        Russ­land lei­det mehr als jedes ande­re Land unter schlimm­stem Alko­ho­lis­mus.
        Russ­land ist Sitz bru­tal­ster mafio­ser Ban­den.
        Russ­land ist Zen­trum der Kin­der­por­no­gra­fie.
        Die HIV-Infek­tio­nen sind in Russ­land sprung­haft gestie­gen — von 2000 — 2003 hat sich die Rate ver­drei­facht — auf­grund homo­se­xu­el­ler Lebens­sti­le.
        Auch der Sata­nis­mus nimmt zu.

        Für mich ist das nicht die „Spra­che“ der Got­tes­mut­ter, wenn sie von einer „Bekeh­rung“ spricht.

        Man kann es umge­kehrt sehen: die „Wen­de“ hat zu einem Aus­tausch und zu einer Akzep­tanz aller Schänd­lich­kei­ten bei­der Sei­ten nun auf bei­den Sei­ten geführt.

        Die Mei­nung ande­rer Poster, dass Putin samt Russ­land sich nun ganz sach­te chri­stia­ni­siert hät­ten, zeugt von Unnüch­tern­heit und man­geln­der Glau­bens­tie­fe.

        Putin und sei­ne Leu­te, die aus dem Inner­sten des ehe­ma­li­gen KGB stam­men, haben nie offi­zi­ell dem Kom­mu­nis­mus und ihren Ver­be­chen abge­schwo­ren.
        Wie viel Ver­blen­dung gehört eigent­lich dazu zu glau­ben, unter sol­chen Vor­aus­set­zug­nen sei eine „Bekeh­rung“ gesche­hen?

        Karl Pop­per sag­te zu dem The­ma den ein­zig rea­li­sti­schen Satz, der ver­nünf­tig ist:

        „Wenn eine Per­son oder Grup­pe durch Gewalt an die staat­li­che Macht gekom­men ist, gibt sie die­se nie­mals mehr ohne äuße­re Gewalt­ein­wir­kung an ande­re ab.“ (K.P.: Uto­pie und Gewalt, 1975)

        Dass die­ser Satz wahr ist, dafür zeu­gen auch die Bezie­hun­gen zwi­schen Abend­land und Islam bzw. zwi­schen Chri­sten­tum und Islam im Ori­ent. Das Abend­land muss­te den Islam förm­lich besie­gen — denn isla­mi­sche Gehir­ne ver­rech­nen alles, wor­auf sie ihren Fuß je ein­mal gesetzt haben, als ihren Besitz. So auch heu­te der IS.

        Sie unter­schät­zen, dass ohne eine sicht­li­che und öffent­li­che Reue und Umkehr kein „Frie­den“ erreicht wird und man auch nicht die Got­tes­mut­ter dar­in sehen soll­te.

        Der inne­re Unfrie­den und die Unge­rech­tig­keit haben in Deutsch­land seit der Wen­de so zuge­nom­men, dass vie­le inzwi­schen lei­den — es gibt erschreckend hohe Armut, über die man nicht offen spricht, es gibt Gewalt­ta­ten, vor denen einen nie­mand mehr schützt, der Islam ist ein­ge­drun­gen und unter­wan­dert die gesell­schaft­li­chen Insti­tu­tio­nen und v.a die urba­nen Zen­tren syste­ma­tisch. In Mann­heim gibt es einen Stadt­teil, in dem man sich schon gar nicht mehr die Mühe macht, an den Läden deut­sche Inschrif­ten anzu­brin­gen. Anders­wo schicka­niert die Scha­ria­po­li­zei Men­schen und dass sie kurz mal gebremst wur­de, soll­te uns sagen, dass da noch mehr auf uns zukommt. Ande­rer­seits wird unser Ver­mö­gen zuneh­men kol­lek­ti­viert und zu irgend­wel­chen „Emp­fän­gern“ abge­saugt. Die sozia­le Schief­la­ge eska­liert schlei­chend.
        Krie­ge eska­lie­ren welt­weit.

        Schlimm, wenn Tra­dis das nicht vom Frie­den, den ER gibt, unter­schei­den kön­nen!

      • Dan­ke Zeit­schnur,
        in die­sem Punkt stim­men wir mal zu 100% über­ein, klare,wahre und not­wen­di­ge Wor­te.

    • dan­ke genau zeit­los, das ist es ja, das man das Gefühl hat, die Erschei­nung von Fati­ma sei wich­ti­ger als alles ande­re.
      Das Gehor­sam ver­langt wird gegen­über einer Pri­va­tof­fen­ba­rung, die wie der Name sagt, eben pri­vat ist, und das wo laut Leh­re der Kir­che alle Offen­ba­rung mit den Tod des letz­ten Apo­stels abge­schlos­sen ist.
      Und dazu kommt, dass Jesus genau nie gesagt hat „hört auf mei­ne Mut­ter!“ son­dern zu den Apo­steln (den Urbi­schö­fen und dem Urpapst) gesagt hat „wer euch hört, der hört mich!“
      Mehr als ver­ständ­lich, dass man sich in der aktu­el­len Wirr­nis, wo selbst der Stuhl Petri zu wan­ken scheint, am Him­mel fest­macht, aber wie schon oft gesagt ist an den Erschei­nun­gen von Fati­ma eini­ges frag­wür­dig.

      • Jetzt müss­ten Sie nur noch nach­wei­sen, wer die­ser „man“ ist, der das „Gefühl“ hat, die „Erschei­nung von Fati­ma sei wich­ti­ger als alles ande­re“.

        Jaja, die­se gefühl­ten Res­sen­ti­ments all­über­all.

        Ver­mut­lich redu­ziert sich die­ser „man“ sehr schnell, wenn man Zah­len und Fak­ten auf­fährt.

        Schon auf dem Kon­zil war augen­fäl­lig, wie eine Frak­ti­on moder­ni­sti­scher und pro­gres­si­ver Bischö­fe alles taten, um Fati­ma zu unter­drücken und zu ver­leum­den. (bei Ralph Wit­gen, Der Rhein fließt in den Tiber nach­les­bar)

        Schön, dass sich nun auch „die Tra­di­ti­on“ sich end­lich auf die­sem Niveau ein­fin­det, das nicht ertra­gen kann, dass Gott es sich immer noch selbst vor­be­hält, wann und mit wem er wo spricht bzw. wen er in außer­or­dent­li­cher Wei­se sen­det.

        1954 geschah noch ein­mal eine Wei­he Dtschl­ds durch Kard. Frings an das unbe­fleck­te Herz Mari­ens — ein iso­lier­ter Akt blieb dies seit über 50 Jah­ren. Auch Frings kehr­te sich von die­sem Han­deln spä­ter auf dem Kon­zil radi­kal ab.

        Sei­en Sie also so gut, und unter­le­gen Sie Ihre gefühl­ten Mei­nun­gen mal mit Bewei­sen. Nir­gends spuckt man mehr auf die Got­tes­mut­ter als in Deutsch­land.
        Vie­ler­orts hält man auch alte Gelüb­de ihr gegen­über längst nicht mehr ein, wo man sie — wie einst bei Lepan­to — ange­ru­fen und Hil­fe erhal­ten hat­te.

        So z.B. in Rastatt, das im 2. Welt­krieg von der Mut­ter­got­tes nach einem fei­er­li­chen Gelöb­nis an ihr Herz, voll­kom­men unver­sehrt bewahrt blieb, weil die tau­send schwe­ren Flie­ger­bom­ben, die abge­wor­fen wur­den, wie durch ein Wun­der alle­samt in einem unbe­wohn­ten Feld direkt an der Alt­satnd lan­de­ten, was bis heu­te nie­mand tech­nisch erklä­ren kann.
        Die damals für ewi­ge Zei­ten ver­kün­de­te Gelüb­de hält nie­mand mehr ein — weder das Rosen­krank­ge­bet, noch all die ande­ren Ver­spre­chen für ewi­ge Zei­ten.
        Ist gera­de neu erschie­nen im Myri­am Ver­lag, Autorin ist Agnes Feld­haus. Titel: Das Rastat­ter Gelöb­nis.
        Anders ist das nur nur an weni­gen Orten. Ein posi­ti­ves Bsp. ist in Über­lin­gen, wo bis heu­te ein Gelöb­nis an Maria anläss­lich der Ret­tung vor den Schwe­den ein­ge­hal­ten wird — sogar in der Kon­zils­kir­che.

        Das, Ver­ehr­te­ste, das sind die Rea­li­tä­ten in Deutsch­land.

        Solan­ge man noch die Mari­en­fröm­mig­keit pfleg­te, gabe es kei­ne pro­ble­me mit Ehe­schei­dun­gen im gro­ßen Stil oder über­haupt der Ein­hal­tung der Gebo­te.

      • Gott sel­ber hat sich gebun­den dar­an das er durch die Kir­che spricht, so wie er gespro­chen hat durch die Pro­phe­ten.
        Beken­nen wir in jedem gro­ßen Cre­do.
        Der gespro­chen hat durch die Pro­phe­ten und die eine, hei­li­ge, katho­li­sche und apo­sto­li­sche Kir­che.
        Nichts aber auch nichts deu­tet in der Schrift drauf hin, dass Gott sei­ne Kir­che ent­glei­ten kön­ne und er des­halb als Ersatz­lehr­amt und Ret­tungs­dienst, dann sei­ne Mut­ter schicken wür­de.
        Wenn Gott aber all­wis­send ist, dann muss er auch gewusst haben was aus sei­ner Kir­che wer­den wird und irgend­wo erklärt haben, dass man im Not­fall nciht mehr auf die Kir­che hören , son­dern auf die Mari­en­er­schei­nung von Fati­ma, die sozu­sa­gen die nöti­gen Anwei­sun­gen von oben über­bringt.

        Aber wie gesagt nichts von dem was Jesus gesagt hat, gibt das her.

        Noch­mal ich kapier echt nicht was an Fati­ma so toll und im Wort­sinn Not­wen­dend sein soll.
        Der 2. Welt­krieg wur­de vor­her­ge­sagt ist ein­ge­tre­ten, ja und auch ein­ge­tre­ten als Ergeb­nis der Gott­lo­sig­keit, Euro­pas, aber das führt hier zuweit.
        Dann hat die Erschei­nung gesagt „der hei­li­ge Vater wird mir.…“ für mich eine kla­re Vor­aus­sa­ge, kei­ne For­de­rung!
        Von daher kann man da mei­nes Erach­tens ganz gelas­sen sein, wenn der all­mäch­ti­ge Gott wirk­lich die Mut­ter­got­tes nach Fati­ma geschickt hat, dann wird irgend­ein Papst ihrem unbe­fleck­ten Her­zen Russ­land wei­hen.
        Tut es kein Papst, dann war die Erschei­nung doch nur eine Spie­ge­lung aus der Innen­welt klei­ner, from­mer Kin­der.
        Dass die Zei­ten schlecht sind, dar­in stim­men wir über­ein, das nur zur Klar­stel­lung.
        In; Lour­des übri­gens, aber das nur neben­bei for­dert die Erschei­nung Buße, ich fin­de das bedeu­tend ein­sich­ti­ger.

      • @ besorg­ter christ

        Gott hat sich nicht dar­an gebun­den, dass er allei­ne durch die Kir­che (Sie mei­nen wohl das Lehr­amt, neh­me ich an) spricht!

        Da phan­ta­sie­ren Sie was zusam­men. Das Lehr­amt ist dazu da, treu in der Leh­re durch die Zei­ten zu füh­ren. Nicht mehr und nicht weni­ger.

        ER hat die Kir­che auf den Fels Petri, das Lehr­amt gebaut. Ob und wann und wie und durch wen ER jedoch sonst noch situa­ti­ons­be­zo­gen spricht, ist damit nicht aus­ge­drückt. Und so hat es die Kir­che stets auch gehal­ten: Vie­le Male hat sich Gott auch wei­ter­hin auf ver­schie­den­ste Wei­se kund­ge­tan, Sache des Lehr­am­tes war es aber immer, dies zu prü­fen und als echt oder nicht echt anzu­er­ken­nen.
        Von den aner­kann­ten christ­li­chen Pro­phe­ten und Erschei­nun­gen und Wun­dern wur­de sogar ein hohes Maß an Impul­sen in das offi­zi­el­le Lehr­ver­ständ­nis auf­ge­nom­men. Das sind nun mal die geschicht­li­chen Fak­ten.

        Sie reden wie ein Pro­te­stant, ein Bibli­zist, der Gott vor­schrei­ben will, ob Er sich Men­schen, Völ­kern oder Grup­pen auch heu­te noch­mit­tei­len kann.
        Es ist selt­sam, dass Sie davor so gro­ße Angst haben!
        Denn ER KANN!
        Sie müss­ten, wenn Sie tief­gläu­big wären, doch ganz gelas­sen sagen kön­nen: Wenn Gott uns wich­ti­ge Impul­se geben will durch Pro­phe­ten (die wer­den ja immer­hin im NT noch wie selbst­ver­ständ­lich, trotz abge­schlos­se­ner Offen­ab­rung, beschrie­ben!!!), dann wer­den die nie­mals im Gegegn­satz zur Offen­ba­rung ste­hen kön­nen.

        Irgend­wie haben Sie kein Gott­ver­trau­en. Merk­wür­dig.

      • also die­je­ni­ge die hier immer dem Unter­gang des Abend­lan­des das Wort redet sind doch eher Sie, wer­te Frau Zeit­schnur, von wegen Gott­ver­trau­en.

        Es ist Leh­re der Kir­che, dass alle Offen­ba­rung mit dem Tod der letz­ten Apo­stel abge­schlos­sen ist.
        Und Gott seit­dem eben genau nicht mehr gespro­chen hat, weil er alles, was zu sagen war, dadurch gesagt hat, indem er „das Wort“ sein Wort, das gött­li­che Wort gesandt hat.
        Und vor nichts warnt Jesus so sehr wie vor denen die in „sei­nem Namen Wun­der tun, Dämo­nen aus­trei­ben und dergl, mehr…“

    • Ach Zeit­los Sie brau­chen sich kei­ne Sor­gen zu machen, die Kir­che tat am KONZIL und auch sonst ohne­hin nicht das was die Got­tes­mut­ter in Fati­ma und spä­ter auch noch gegen­über Sr. Lucia äußer­te. Wer redet heu­te in der Kir­che von Fati­ma? Wo fin­det heut­zu­ta­ge noch eine Süh­ne­sams­tag­an­dacht statt? Das gibt es doch fast nir­gends mehr!

      • @ wickerl

        Dies­mal sind wir auf einer Linie: genau das habe ich oben näm­lich auch gefragt!
        Und die Süh­ne­sams­ta­ge sind fast ganz ver­ges­sen.

        Die Wahr­heit ist, dass das Abend­land sich stets auf die mächt­ge Für­spra­che Mari­ens ver­las­sen hat, wenn es hart auf hart kam und auch ger­ne über­na­tür­li­che Zei­chen ernst­nahm.

        Ich sehe nur, dass man seit 50 Jah­ren glaubt, dar­auf flä­chen­deckend ver­zich­ten zu kön­nen…

      • „Solan­ge man noch die Mari­en­fröm­mig­keit pfleg­te, gabe es kei­ne pro­ble­me mit Ehe­schei­dun­gen im gro­ßen Stil oder über­haupt der Ein­hal­tung der Gebo­te.“
        Da ist was dran. Wenn heu­te ein Mann eine katho­li­sche Frau hei­ra­tet ist er auch nicht mehr sicher. Wenn er aber eine katho­li­sche Frau hei­ra­tet die den Rosen­kranz betet und eine gro­ße Mari­en­ver­eh­re­rin ist steigt sei­ne Sicher­heit enorm an. Wenn heu­te eine Frau einen katho­li­schen Mann hei­ra­tet ist sie auch nicht mehr sicher. Wenn sie aber einen Mann hei­ra­tet der den Rosen­kranz betet und ein gro­ßer Mari­en­ver­eh­rer ist steigt ihre Sicher­heit enorm an. Aber das ist ja heu­te nicht mehr cool und geil (ich kann die­ses tag­täg­li­che Wort kaum noch ertra­gen) ist es auch nicht.
        Per Mari­am ad Chi­stum.

      • Ent­schul­di­gung wer­ter wickerl. Mein Bei­trag von 19:56 soll­te unter den sehr guten Bei­trag von Zeit­schnur lan­den.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

      • Ach Zeit­schnur , an ande­rer Stel­le las ich heu­te schon, Sie wür­den sich mit Zeit­los einen Zicken­krieg lie­fern und so wei­ter, Sie hät­ten es gar nicht not­wen­dig per­sön­lich, belei­di­gend und aggres­siv zu wer­den, erset­zen Sie Ihre Beschimp­fun­gen doch durch Argu­men­te, die Ihnen ja offen­bar durch und durch zur Ver­fü­gung ste­hen, und wenn Ihnen ein­mal nichts ein­fällt , dann schrei­ben Sie ein­mal nichts, anstatt per­sön­lich zu wer­den.

    • Nie­mand weiß was Lucia wirk­lich gesagt hat. Es sei denn es hät­te jemand aus ihrem Mund gehört. Wir wis­sen nur was ande­re behaup­ten was Lucia gesagt hät­te. Wir wis­sen auch nicht ob das 3. Geheim­nis wirk­lich so gege­ben wur­de. Und beden­ken wir eines: Für jedes unüt­ze Wort wer­den wir am Tage des Gerich­tes Rechen­schaft able­gen müs­sen. Unnütz ist es auch etwas wei­ter­zu­sa­gen von dem wir nicht wis­sen ob es wahr ist.

  5. @ Zeit­los

    Es gibt auch die Theo­rie der zwei Luci­as, d.h. dass die Lucia nach 1960 nicht mit der Lucia vor 1960 iden­tisch ist. Mög­lich ist alles, mach­bar war es auch, und die­se Ver­tau­schung wür­de vie­les erklä­ren. Falls die Pho­tos in den betref­fen­den Bei­trä­gen und Fil­men echt sind, so zei­gen sie m.E. zwei ver­schie­de­ne Frau­en.

    http://www.youtube.com/watch?v=ENWYRPkA7Ao&list=PL39FF339E0E7A85AF
    http://www.traditioninaction.org/HotTopics/g11htTwoSisterLucys_Horvat.htm

    Dass die­se The­sen von extre­men Tra­di­tio­na­li­sten oder Sedis­va­kan­ti­sten ver­tre­ten wer­den, bedeu­tet nicht auto­ma­tisch, dass sie falsch sind. Als Theo­rie in einem Indi­zi­en­pro­zess erscheint sie mir strin­gent. Die Fra­ge ist nicht, was ist mög­lich, son­dern inwie­weit bin ich bereit, mei­ne Auf­fas­sung von dem, was mög­lich ist, zu erwei­tern.

    Den­noch neh­me ich Pri­va­tof­fen­ba­run­gen nicht der­ma­ßen ernst. Es ist gekom­men, was kom­men muss­te und was wir jetzt alle fest­stel­len kön­nen.

  6. Wenn man stu­die­ren will, wie die Tra­di­ti­on sich gegen­sei­tig zer­fleischt und in unfass­ba­rer Wei­se schwächt, anstatt um des stra­te­gi­schen Zielsder Erneue­rung der Kir­che wil­len zusam­men­zu­ste­hen gegen den links­frei­mau­re­ri­schen Geist: dann muss man nur den seit Mona­ten andau­ern­den Häu­ser­kampf zwi­schen den Damen Zeit­schnur und Zeit­los zur Kennt­nis neh­men. Mit dem Wort „Zicken­krieg“ ist dies wohl sehr ver­harm­lo­send umschrie­ben. Der Hl. Pau­lus hat­te doch Recht: Mulier taceat in eccle­si­am!

    • Sehr geehr­ter Tra­di­ti­ons­treu­er
      Bit­te behal­ten Sie doch Kom­men­ta­re auf die­sem Niveau das näch­ste mal für sich. Auch wenn Sie in der Sache viel­leicht Recht haben könn­ten — Sie scha­den damit der Tra­di­ti­on mehr als die bei­den Damen es je könn­ten.

    • So, so. Dass es eine aus­ge­mach­te Häre­sie sein soll, das Leben Jesu durch die Geheim­nis­se des Rosen­kran­zes vor dem Aller­hei­lig­sten zu betrach­ten, ist für einen sich selbst als „Tra­di­ti­ons­treu­en“ bezeich­nen­den nichts wei­ter als ein „Häu­ser­kampf“ !

      Wo Sie aber ein ganz „Tra­di­ti­ons­treu­er“ sind, ist in Ihrer her­ab­las­sen­den, kau­zi­gen Hal­tung Frau­en gegen­über. Womög­lich nicht mal nur dann, wenn Sie nicht mehr wei­ter wis­sen, son­dern ganz all­ge­mein, eben schön „tra­di­tio­nell“.

    • Sie haben lei­der recht!
      Wür­den die Damen so groß­her­zig an katho­li­sches info spen­den, wie sie schrei­ben, bräuch­ten wir uns kei­nen Augen­blick über den Fort­be­stand die­ser so kost­ba­ren Infor­ma­ti­ons­quel­le sor­gen.…

      • Geehr­te @Marianna,
        Ich gebe Ihnen voll­kom­men recht.
        Den Feh­ler den ich ein­mal gemacht habe- näm­lich, ganz frisch auf die­sem Forum, zu mei­nen, es han­del­te sich bei den bei­den Damen um eine Per­son mit 2 unter­schied­li­chen Namen, wer­de ich sicher nicht mehr bege­hen.
        Sehr ver­schmitzt übri­gens Ihre Bemer­kung zu den Finan­zen:
        All zu vie­le hier schei­nen den schö­nen zwei­tei­li­gen Satz des Hl. Don Bos­co in sei­ner zwei­ten Hälf­te zu rezep­tie­ren:
        „Tut was Ihr könnt, Gott wird das tun was wir nicht kön­nen“
        (Grim­ber­gen OPra­em): Ardet nec con­su­mitur

      • Mat­thä­us 6: „Hebt acht, dat gij uw aal­moes niet doet voor de mensen, om van hen gezi­en te wor­den; anders zo hebt gij geen loon bij uw Vader, Die in de heme­len is.“

        Hof­fent­lich las­sen sich die Pro­vo­zier­ten nicht pro­vo­zie­ren.

  7. Von dok­tri­nä­ren und lit­ur­gi­schen Ver­wü­stun­gen im Gefol­ge des Kon­zils ist in den Fati­ma-Bot­schaf­ten NIE die Rede.

    • Es gibt hier den merk­wür­di­gen Satz, den Lucia im Anschluss an das Geheim­nis, das nicht vor 1960 ver­öf­fent­licht wer­den soll­te, als Ver­hei­ßung Mari­ens zitiert:
      „In Fati­ma wird das Dog­ma des Glau­bens erhal­ten blei­ben!“

      Hat Maria die­se so merk­wür­di­ge For­mu­lie­rung (klei­nen Kin­dern gegen­über!) gewählt, weil sie viel­leicht doch davon gespro­chen hat, dass die Pra­xis des Glau­bens ver­än­dert oder ver­fälscht wer­den wür­de, aber zumin­dest in Por­tu­gal wenig­stens der Glau­bens­in­halt erhal­ten blei­ben wür­de?

      Die­se merk­wür­di­ge Aus­drucks­wei­se lässt zumin­dest in Kennt­nis der Ver­hee­run­gen der Nach­kon­zils­zeit auf­hor­chen und nach­den­ken!

    • „Von dok­tri­nä­ren und lit­ur­gi­schen Ver­wü­stun­gen im Gefol­ge des Kon­zils ist in den Fati­ma-Bot­schaf­ten NIE die Rede.“
      Das wäre ja auch ein star­kes Stück wenn die Kon­zil­so­lig­ar­chen mit der Fatima­bot­schaft sich sel­ber abge­schos­sen hät­ten. Ich per­sön­lich glau­be nicht das der Kon­zils­geist ein gro­ßer Freund der Wahr­haf­tig­keit ist. Das Jahr 1960 wird sehr viel genannt, aber es ist nichts pas­siert. Das wird sei­ne Grün­de haben. Es ist ja nun auch egal. Der ehe­ma­li­ge Vor­sit­zen­de der Glau­bens­kon­gre­ga­ti­on Ratz­in­ger hat in sei­ner Inter­pre­ta­ti­on gesagt „Das unbe­fleck­te Herz Mari­ens wird sie­gen“. Das stimmt nicht. Es heißt „Das unbe­fleck­te Herz Mari­ens wird tri­um­phie­ren“. Da bin ich ganz genau in sol­chen Din­gen weil ich es für sehr wich­tig hal­te. Und von einem der die Jung­frau­en­schaft der Mut­ter Got­tes onto­lo­gisch begrün­det hat laß ich mir eh nichts erzäh­len.
      Per Mari­am ad Chri­stum.

  8. War­um die Selig­spre­chung von Schwe­ster Lucia so wenig Unter­stüt­zer fin­det?

    Das mag auch damit zusam­men­hän­gen, dass von ihr im Gehor­sam der Kon­takt nach außen fast völ­lig unter­sagt wor­den ist. Man weiß daher kaum etwas von ihrem ver­bor­ge­nen Leben oder von dem, was sie wirk­lich gesagt und getan hat. Das ist sehr bedau­er­lich, da es ja in Bezug auf die Ver­öf­fent­li­chung ihrer von Maria erhal­te­nen Geheim­nis­se auch in kirch­li­chen Krei­sen sehr unter­schied­li­che Inter­es­sen gab.

    Und so wur­de über sie auch Wider­sprüch­li­ches über­lie­fert, und weder sie noch ande­re konn­ten zur Auf­klä­rung bei­tra­gen, weil sie im Gehor­sam fast durch­ge­hend zum Schwei­gen ver­ur­teilt war. Ein Ver­fäl­schung ihrer Bio­gra­phie ist unter sol­chen Vor­aus­set­zun­gen zumin­dest mög­lich.

    Eine ande­re Fra­ge ist auch ihr hohes Alter: War sie bis zum Ende noch in der Lage, alles ent­schie­den zu beant­wor­ten?

    • Kor­rek­tur:
      Es soll­te nicht hei­ßen: “ … dass von ihr im Gehor­sam der Kon­takt ..unter­sagt wor­den ist“
      son­dern: „dass ihr im Gehor­sam der Kon­takt … unter­sagt wor­den ist.“

  9. @ Tra­di­ti­ons­treu­er:
    da sich die Männer,wie es scheint,vom gei­sti­gen Schlacht­feld zurück­ge­zo­gen bzw. kapi­tu­liert haben, tobt jetzt tat­säch­lich der „Krieg der Zicken“, sprich Frau­en.
    Und das sage ich ganz ohne femi­ni­sti­sche Atti­tü­den!
    Zwi­schen den Extre­men „Femen“ und Mari­en­ver­eh­re­rin­nen und Rosen­kranz­be­te­rin­nen gibt es, logi­scher­wei­se, Abstu­fun­gen.
    Mir scheint es logisch,da die End­schlacht von einer Frau ange­führt wird,sind die „Krie­ger“ eben auch Frau­en bzw. „Krie­ge­rin­nen“, bewußt oder unbe­wußt, so what (:-).
    An mei­nem smi­ley sehen Sie, das ich es nicht total ernst und ver­bis­sen sehe, aber etwas ist sicher dran, an mei­nen Über­le­gun­gen.
    Schö­nen Herbst­sonn­tag, allen!

    • Die­ser Poster ist lei­der samt sei­nen Cla­queu­ren so ober­fläch­lich, dass er gar nicht erfasst, dass die­ser „Häu­ser­kampf“ eine der wesent­li­chen Fra­gen unse­rer Zeit ist.

      Wäre sie es nicht, hät­te ich kein Inter­es­se, über­haupt den Grif­fel zu heben.

      Es ist ein Pro­blem, dass sich in der Tra­disze­ne viel zu vie­le kon­flikt­scheue, har­mo­nie- oder auch herrsch­süch­ti­ge Per­so­nen sam­meln, die weder klug noch wahr­haf­tig rin­gen wol­len, son­dern sich mit­hil­fe einer teil­wei­se hämi­schen Basta-Kul­tur und einem star­ken Grup­pen­druck in einer sim­pli­fi­zier­ten Auf­fas­sung der Din­ge ver­schan­zen.

      Ich könn­te aller­dings nicht behaup­ten auf­grund mei­ner Erfah­run­gen, dass nur Män­ner die­se Men­ta­li­tät auf­wei­sen wür­den.

      Eines bit­te ich die Her­ren Tra­di­ti­ons­hü­ter zu beden­ken: das Vati­ca­num hät­te die Kir­che nie so kalt erwischt, wenn man nicht zuvor Män­ner wie Frau­en aufs Mund­hal­ten („tacet“) und dump­fes Ver­trau­en in die „Obe­ren“ ein­ge­schwo­ren hät­te, was immer mit einem Ver­hin­dern der par­ti­ci­pa­tio actuo­sa auch außer­halb der Hl. Mes­sen ein­her­ging. Das ist doch gera­de der Grund, war­um ich in die­ser Ein­schwö­rung aufs Gehor­chen kurz vor dem Kon­zil ein fast teuf­li­sches Pro­gramm sehe — gera­de damit wur­den die Men­schen gehin­dert zu erken­nen, was geschieht und zu reagie­ren.

      Mit sol­cher Basta-Kul­tur hat man das der­zei­ti­ge Desa­ster mit ver­schul­det.

      • Ent­schul­di­gen Sie nun aber mal, das was sie betrei­ben ist ein­fach unfair und lieb­los.
        Die Zei­ten vor dem Kon­zil waren ein­fach die, dass die Leu­te des­ori­en­tiert, fer­tig kreigsge­schä­digt, müde und ver­schreckt waren.
        Der letz­te Rest von Euro­pas Glanz udn Glo­rie war mit dem ersten Welt­krieg unter­ge­gan­gen, alles was vor­her an tra­dier­ten Gewohn­hei­ten (Kul­tur die die­se Wort ver­dient) war eben­falls frag­wür­dig gewor­den.
        Man konn­te sich einer­seits nicht vor­stel­len, dass das alles auch die Kir­che betref­fen wür­de, man war schon irgend­wie faul zum sel­ber den­ken gewor­den udn dergl mehr.
        Sie haben in vie­lem Recht wer­te Frau zeit­schnur, nur sei­en sie doch nicht ein­fach so lieb­los.
        Die Kir­che das sind die, die nichts sind in den Augen der Welt, die­je­ni­gen die den Grie­chen ein Ärger­nis, den Juden eine Tor­heit sind.
        begrei­fen Sie denn nicht dass der Herr uns seit dem Kon­zil mit auf sei­nen Kreuz­weg nimmt und das das, was mit der Kir­che geschieht das­sel­be ist wie die Pas­si­on des HERRN?
        Völ­lig über­flüs­sig, total doof und gemein, aber im Plan Got­tes!

      • @zeitschnur
        Herrsch­süch­tig, aggres­siv und belei­di­gend — das sind Sie. Sie hal­ten sich für die Größ­te, die Gläu­big­ste, die Klüg­ste, „die Intel­li­genz“ schlecht­hin, der hier nie­mand das Was­ser rei­chen kann! Ande­re Kom­men­ta­to­ren sind für Sie doch nur Nichts­wis­ser, Ein­falts­pin­sel und Dumm­köp­fe. Das geben Sie immer wie­der deut­lich zu ver­ste­hen (was auch ande­re Teil­neh­mer hier bereits rea­li­siert haben). Mitt­ler­wei­le steht mir Ihr unab­läs­sig selbst­herr­lich-auf­ge­bla­se­nes, arro­gan­tes Auf­tre­ten bis oben hin. Offen­sicht­lich haben Sie es drin­gend nötig, sich per­ma­nent auf die­se unge­hö­ri­ge Art und Wei­se zu pro­du­zie­ren.

  10. Selig-und Hei­lig­spre­chun­gen im Kampf um die Kir­chen­volks­mehr­heit. das ist nur noch pein­lich, wider­lich und trau­rig.

  11. Das gro­ße Pro­blem de Moder­ni­sten ist daß sie mit Hei­li­gen, mit dem Sakra­len nichts anfan­gen kön­nen.
    Hei­lig­keit, Sakra­li­tät kann nur bestehen als Abglanz von und Hin­ge­bung zu Gott.
    Die­ses Kri­te­ri­um ist jetzt bei vie­len Per­so­nen der jün­ge­ren Geschich­te bei genau­er und objek­ti­ver Betrach­tung nun nicht sehr deut­lich wahr­nehm­bar.
    Die aktu­el­le Selig- und Hei­lig­spre­chun­gen sind unter die­sem Blick­win­kel in der Tat pro­ble­ma­tisch: sowohl vom Pasto­ra­lem her, wo die Nei­gun­gen von bestimm­ten Gläu­bi­gen denen von and­ren ent­ge­gen­ste­hen, als auch vom orga­ni­sa­to­ri­schen, als hier juri­stisch schlam­pig gear­bei­tet wird.
    Nach 50 Jah­ren Glau­bens­de­mo­lie­rung hat die Qua­li­tät der kirch­li­chen Ober­eta­gen das Niveau der unte­ren Char­gen erreicht.
    In Bel­gi­en wur­de mit sehr viel Lärm und unter Anteil­nah­me des gan­zen Lan­des P. Dami­a­an de Veu­ster OMI hei­lig erklärt (Apo­stel der Lepro­sen auf Molo­kai); sein Bron­ce­denk­mal bei der Basi­li­ka v. Koekel­berg steht fast immer ein­sam da.
    Noch schlim­mer erging es dem Hl. Johan­nes Berch­mans SI, Patron­hei­li­ge der Stu­den­ten und der Pflichts­er­fül­lung in Demut:
    Bei einem Besuch v. nie­der­län­di­schen Semi­na­ri­sten an sei­ne Geburts­stadt Diest, wur­den sie dort emp­fan­gen vom Pfar­rer (jetzt Dechant ernannt), her­um­ge­führt und dann sag­te er gera­de­aus: „St. Jan Berch­mans soll­te man sich nicht als ein süßes Keks­lein vor­stel­len, es war ein ech­te jun­ger Mann MIT BALLEN“(sic) (Alles seit meh­re­ren Jah­ren auf der Home­page des besu­chen­den Semi­nars zu lesen)
    (NvdA Es hat natür­lich kei­ne neue Erkennt­nis­se über dem Leben des St. Jan Berch­mans gege­ben)
    Es ist nun ein­mal so: für sehr vie­le, auch in der Kir­che, ist das Emp­fin­den der Sakra­li­tät ver­schwun­den oder abwe­send.
    Die alte hei­li­gen braucht man nicht mehr und die neue haben sowie­so nur ein bestimm­tes poli­ti­sches Inter­es­se.

  12. Eini­ge Anmer­kun­gen:
    1) Zunächst wei­se ich die bös­ar­ti­ge Unter­stel­lung von @Zeitschnur zurück, ich wür­de „wie immer“ ohne jede Quel­len­an­ga­be schrei­ben.
    2) Eine Unmen­ge Fotos zei­gen, dass Sr. Lucia dos San­tos mit den Päp­sten Paul VI. und Johan­nes Paul II. einen ver­trau­ten Umgang hat­te. Und zwar häu­fig. 99,9 % aller Ordens­frau­en und Frau­en könn­ten davon nur träu­men.
    2. Johan­nes Paul II. hat sich aus­drück­lich an sie gewen­det und sich von ihr bestä­ti­gen las­sen, er sei der der Papst, der in einer ihrer Visio­nen mit einer Men­ge von Gläu­bi­gen flieht, zum Kreuz hin, und den Mär­ty­rer­tod stirbt.
    3. Wer dar­an glaubt, hat den Ver­stand ver­lo­ren. Ein Mär­ty­rer kann als Ver­stor­be­ner kei­nen Men­schen irgend­et­was fra­gen. Er hat es auch — dar­über hin­aus — gar nicht mehr nötig. Weil er im Him­mel ist.
    4. Da weder Johan­nes Paul II. noch Lucia dos San­tos ihren Ver­stand ver­lo­ren hat­ten, muss die Non­ne ihre eige­ne Visi­on umän­dern. Kein Mensch, dem die aller­se­lig­ste Jung­frau Maria erschie­nen ist und eine Bot­schaft zur Wei­ter­ga­be anver­traut hat, hat das Recht, die­se Bot­schaft zu ver­än­dern. Und zwar in einer der­ma­ßen schwer­wie­gen­den Form, dass die Sub­stanz ver­än­dert wird.
    5. Wir alle wis­sen, dass Johan­nes Paul II im Bett gestor­ben ist. Dass er ein Atten­tat erlit­ten und über­lebt hat. Es ist när­risch: Oben auf dem Foto plau­dert die Non­ne Lucia dos San­tos mit einem leben­den Mär­ty­rer­papst.
    6. Dem­nach hat die Bot­schaft von Fati­ma eine Ver­fäl­schung erlit­ten in der Kon­zils­kir­che wie die zen­tra­len Glau­bens­wahr­hei­ten. Doch das ehe­ma­li­ge Seher­kind, die Non­ne Lucia dos San­tos, trägt dafür weit­ge­hend die Ver­ant­wor­tung.
    7. Sie hat Pius XII. unter­stellt, sei­ne Wei­he Russ­lands an die Got­tes­mut­ter sei ungül­tig gewe­sen.
    Sie und mit ihr eine gro­ße Schar von ihren Anhän­gern unter­stel­len wei­ter­hin, dass Papst Pius II., die Bischö­fe, Prie­ster und Gläu­bi­gen die Bot­schaft von Fati­ma miss­ver­stan­den hät­ten, indem sie e die Bekeh­rung Russ­lands mit der Bekeh­rung vom Bol­sche­wis­mus fälsch­li­cher­wei­se ver­knüpft hät­ten.

    8. Mir wur­de wei­ter unter­stellt, es sei mei­ne Über­zeu­gung, man dür­fe bei der Aus­set­zung des Altars­sa­kra­ment nicht den Rosen­kranz beten, weil es häre­tisch ist. Was Gläu­bi­ge still beten, und wie sie den Rosen­kranz beten, hat nie­mand zu beur­tei­len.
    9. Davon ist strikt zu unter­schei­den: Dem Gott­men­schen Jesus Chri­stus ist nach dem Kon­zil von Tri­ent der Kult der Got­tes­ver­eh­rung zu erwei­sen, wenn er öffent­lich ver­ehrt wird. Und das sind die Sakra­ment­s­an­dach­ten und das Fest Fron­leich­nam. Aus­drück­lich hat das Kon­zil von Tri­ent dies gefor­dert, und zwar in einem Dog­ma. Ich habe es ent­ge­gen der Lüge von @ zeit­schnur zitiert.
    Die Prie­ster­bru­der­schaft St. Pius X. hat min­de­stens in Deutsch­land die­se Sakra­ment­s­an­dach­ten abge­schafft. Nicht irgend­ein „klei­ner Pater auf dem Lan­de“, son­dern die Lei­tung selbst. Ent­ge­gen aller Gesang- und Gebet­bü­cher vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil lässt sie bei fei­er­li­chen Anläs­sen den Rosen­kranz beten und nennt dies Sakra­ment­s­an­dacht.

    • Fort­set­zung:
      In den diö­ze­sa­nen Gebet- und Gesang­bü­chern, die aus­drück­lich vom Bischof geneh­migt wer­den, drückt sich das ordent­li­che Lehr­amt der katho­li­schen Kir­che aus. Prie­ster haben nicht das Recht, eucha­ri­sti­sche Andach­ten so zu ver­än­dern, dass dar­aus eine „Rosen­kran­z­an­dacht mit Aus­set­zung“ wird.
      Es liegt hier ganz klar ein Ver­stoß gegen das Lehr­amt der Kir­che vor.

      10) Doch es ist zu befürch­ten, dass sie es gar nicht mehr mer­ken: Denn jetzt zitie­re ich aus dem „Sal­ve Regi­na“, dem Gesang- und Gebet­buch der Pius­bru­der­schaft Mün­chen, dass das Wei­he- und Süh­ne­ge­bet zum unbe­fleck­ten Her­zens Mari­ens gedruckt hat, und zwar den Schluss:
      P.: Las­set uns beten! Unbe­fleckt emp­fan­ge­ne Jung­frau, hei­lig­ste Got­tes­ge­bä­re­rin, Köni­gin des Him­mels und der Erde, wen­de Dei­ne barm­her­zi­gen Augen zu uns und ste­he uns bei im Kamp­fe mit den Mäch­ten der Fin­ster­nis, damit wir als Dei­ne Kin­der die Sün­de stets mei­den, Dei­ne Tugen­den stets nach­ah­men und ZU DIR IN DEIN HIMMLISCHES REICH GELANGEN.
      A. : Amen.“ Sal­ve Rigi­na, Nr. 547, S. 696.

      Es ist wie mit den mei­sten Kon­zils­do­ku­men­ten: Glau­bens­wahr­hei­ten wer­den mit Häre­si­en oder häre­sieb­gün­sti­gen­den Sät­zen ver­mischt. Des­we­gen habe ich die Häre­sie her­vor­ge­ho­ben, sie ist nicht im Ori­gi­nal­text in Groß­buch­sta­ben gedruckt.

      In die­sem häre­sie­be­gün­sti­gen­den Gebet gibt es kei­ne Sil­be, die sich an unse­ren Herrn rich­tet, auch nicht an Gott Vater und den Hei­li­gen Geist.

      „Denn letzt­end­lich ist immer unser Herr der Mit­tel­punkt und das Herz unse­res gan­zen Lebens und wird es für die Ewig­keit sein. Durch ihn und in ihm kön­nen wir aus der Gna­de und aus der Lie­be leben und unse­re Ewig­keit vor­be­rei­ten. Es gibt kei­nen ande­ren Weg.“ (Mar­cel Lefebvre:„Das Geheim­nis unse­res Herrn Jesus Chri­stus, S. 13).

      „Die Auf­op­fe­rung des Mess­op­fers wird im Him­mel fort­dau­ern. Wir wer­den auf immer Opfer­ga­ben sein, zu Ehren des lie­ben Got­tes. Wir wer­den noch immer unter dem Ein­fluss der Pas­si­on Jesu und sei­nes Kreu­zes sein, unse­rem Herrn wer­den wir die Gna­de der seli­gen Anschau­ung ver­dan­ken. Unser Herr Jesus Chri­stus wird sich in sei­nem ver­herr­lich­ten mysti­schen Lei­be wäh­rend der Ewig­keit zum Lob und zum Dank auch wei­ter­hin an die hei­lig­ste Drei­fal­tig­keit auf­op­fern. Wir wer­den die klei­nen leben­di­gen Zel­len unse­res Herrn Jesus Chri­stus sein, die sein Lob die gan­ze Ewig­keit hin­durch sin­gen wer­den.“ (Mar­cel Lef­eb­v­re. Das Opfer unse­rer Altä­re, S 111).

      Ein groß­ar­ti­ger Text des Erz­bi­schofs, nicht nur dog­ma­tisch kor­rekt, was bei ihm selbst­ver­ständ­lich ist, son­dern in der unglaub­lich ein­fa­chen aber poe­tisch- inni­gen Spra­che her­aus­ra­gend. Frei von jeg­li­chem sen­ti­men­ta­len Kitsch. Auf einer Ebe­ne — sprach­lich gese­hen — mit Tere­sa von Avi­la, die mit Johan­nes vom Kreuz als die größ­te Mysti­ke­rin der katho­li­schen Kir­che gilt.

      Prie­ster, die ein „Reich Mari­ens“ fan­ta­sie­ren, wür­de er aus­schlie­ßen. Wie es jeder katho­li­sche Bischof vor dem 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zil getan hät­te, wür­de es ihm bekannt.

      „Das Reich Mari­ens“ ist eine ein­deu­ti­ge Häre­sie.

      • Ich muss mich kor­ri­gie­ren in einem Punkt: Einen sol­chen Text, der eine Glau­bens­wahr­heit so fein und poe­tisch schön aus­drückt, wie Erz­bi­schof Lef­eb­v­re über die Ewig­keit habe ich auch bei Tere­sa von Avi­la nicht gefun­den.
        Mir ist kein Hei­li­ger, kei­ne Hei­li­ge bekannt, der oder die in die­ser Tie­fe über das Mess­op­fer spre­chen und leh­ren konn­te.

        Dass so wenig bei „sei­nen Prie­stern“ hän­gen geblie­ben ist, ist ein Trau­er­spiel.

      • In der katho­li­schen Kir­che wur­de der Hei­li­ge Geist weit­ge­hend durch den Papst und durch Maria ersetzt. Nach der Leh­re des Neu­en Testa­ments ist der Hei­li­ge Geist der „Stell­ver­tre­ter Chri­sti“ auf Erden.

      • Zeit­los
        Sogar Pro­te­stan­ten müss­ten zuge­ben, dass der hwst. Erz­bi­schof Lef­eb­v­re klar chri­sto­zen­trisch ist, so wie die gan­ze gött­li­che Offen­ba­rung des Alten und Neu­en Testa­ments.

      • „Das Reich Mari­ens“ ist eine ein­deu­ti­ge Häre­sie.“
        Wenn ich die Dis­kus­sio­nen über die Mut­ter Got­tes so lese bekom­me ich lang­sam das Grü­beln. Ich habe kei­ne Pro­ble­me mit der Ver­eh­rung der „Aller­se­lig­sten Jung­frau“ denn ohne ihren Sohn wür­de ich sie ja gar nicht ken­nen. Aber nun ein Kom­pro­miß­vor­schlag an alle denen die Ver­eh­rung der Mut­ter Got­tes zu weit geht.
        Dür­fen wir ihr wenig­stens die Dau­men drücken wenn sie der Schlan­ge den Kopf zer­tritt und ihr unbe­fleck­tes Herz tri­um­phiert?
        „Ich bin die Toch­ter des Vaters, die Mut­ter des Soh­nes und die Braut des hei­li­gen Gei­stes. Ich bin die drei­fach gekrön­te Köni­gin“.
        Ich find das groß­ar­tig obwohl ich kein Femi­nist bin.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

    • Zeit­los — 13. Okto­ber 2014 um 9:45

      //P.: Las­set uns beten! Unbe­fleckt emp­fan­ge­ne Jung­frau, hei­lig­ste Got­tes­ge­bä­re­rin, Köni­gin des Him­mels und der Erde, wen­de Dei­ne barm­her­zi­gen Augen zu uns und ste­he uns bei im Kamp­fe mit den Mäch­ten der Fin­ster­nis, damit wir als Dei­ne Kin­der die Sün­de stets mei­den, Dei­ne Tugen­den stets nach­ah­men und ZU DIR IN DEIN HIMMLISCHES REICH GELANGEN. A. : Amen.“ //

      Und des­halb ist „die Tra­di­ti­on“ für mich lei­der kei­ne Alter­na­ti­ve zur zweit­va­ti­ka­ni­schen Kir­che.
      Jesus Chri­stus hat klar gesagt, vor wem wir uns allein nie­der­wer­fen sol­len und wem wir allein die­nen sol­len, bei der drit­ten Ver­su­chung in der Wüste (Matth 4,10). Und er bestä­tig­te es, als er den Apo­steln sag­te: So soll­te ihr beten: Unser Vater im Him­mel…
      Und die Mut­ter des Herrn selbst bestä­tig­te es, denn das letz­te bezeug­te Wort, das wir von ihr haben, lau­tet: Was er sagt, das tut! — bei der Hoch­zeit von Kana.
      Und in der Offen­ba­rung des Johan­nes — kein Gebet zu Maria oder ande­ren Hei­li­gen, kein Gebet zu Engeln, son­dern nur Gebet zu Gott!
      Ist das so schwer, sich an den Herr­gott selbst zu wen­den?

      • @Leo Laemm­lein
        „kein Gebet zu Maria oder ande­ren­Hei­li­gen, kein Gebet zu Engeln, son­dern nur Gebet zu Gott!“

        Lie­ber Leo Laemm­lein, Sie müs­sen das rich­tig ver­ste­hen!
        Ganz klar beten wir NUR zu Gott!
        Wir bit­ten die Got­tes­mut­ter, die Hei­li­gen und Engel um Ihre Für­spra­che bei Gott, unse­rem Herrn. Wenn wir bei­spiels­wei­se ein Pater noster und Ave Maria beten, über­ge­ben wir ihnen die­ses Gebet, damit sie es zu unse­rem HERRN tra­gen und gleich­zei­tig ihre Für­spra­che für uns ein­le­gen. Und glau­ben Sie mir, auf die­se Wei­se habe ich selbst (und ande­re Men­schen) schon hun­dert­mal Hil­fe in größ­ten Nöten erhal­ten. Es gibt kei­nen Zwei­fel, dass es Gott wohl­ge­fäl­lig ist, wenn wir uns an Sei­ne Hei­li­gen und Engel wen­den und um Für­spra­che bit­ten. Um vie­viel mehr, wenn wir dies bei Sei­ner aller­hei­lig­sten Mut­ter tun!! — Sie­he da, dei­ne Mut­ter!

      • „Was er sagt, das tut! – bei der Hoch­zeit von Kana.“
        „Als nun Jesus die Mut­ter sah und den Jün­ger, wel­chen er lieb­te, dabei­ste­hen, spricht er zu sei­ner Mut­ter: Frau, sie­he, dein Sohn! Dann spricht er zu dem Jün­ger: Sie­he, dei­ne Mut­ter! Und von jener Stun­de an nahm der Jün­ger sie zu sich.“
        Also tun wir gefäl­ligst das was er gesagt hat.
        Per Mari­am ad Chri­stum.

  13. Das hier der Begriff „Häu­ser­kampf“ (eigent­lich ein Begriff aus der Par­ti­sa­nen­sze­ne) öfter fiel,finde ich ganz inter­es­sant.
    Die rea­le Welt scheint tat­säch­lich ein Spie­gel der gei­sti­gen zu sein.
    Dazu aus dem drit­ten Geheim­nis :
    .…wir sahen… die Leu­te WIE IN EINEM SPIEGEL vor­rüber­ge­hen usw.!
    Viel­leicht sahen die Kin­der nur die gei­sti­gen Ereig­nis­se als rea­les Gesche­hen!?

  14. Der Begriff kommt nicht aus der Par­ti­sa­nen­sze­ne, Par­ti­sa­nen füh­ren den soge­nann­ten Klein­krieg ähn­lich wie heu­te Jagd­kom­man­dos, sprich das Aus­füh­ren im feind­li­chen Hin­ter­land von Sabo­ta­ge, Hand­strei­che, Hin­ter­hal­te und Spren­gun­gen etc.,das ist eine ande­re Bau­stel­le. 50 Lie­ge­stüt­zen bit­te 😉

    Ich hab sel­ber schon mal die Pan­zer gese­hen, die bald durch Deutsch­land rol­len wer­den, und das war sehr real, bei mir war es so, ich stand zwi­schen den Bäu­men und die Kolon­nen fuh­ren end­los an mir vor­bei (Abstand ca 20m), ich woll­te mich ins Gras wer­fen instink­tiv, aber es war nicht not­wen­dig denn sie sahen mich ein­fach nicht, so als sei man unsicht­bar, also das Gesche­hen war schon deut­lich wahr­zu­neh­men, aber für die Rus­sen nicht.

  15. @ Hein­rich:
    also die­se „rol­len­den Rus­sen-Pan­zer“, mit Ver­laub, ken­ne ich zur Genü­ge, salopp gesagt bis zum Erbre­chen aus der Eso-Pro­phe­zei­ungs­sze­ne unse­li­gen Andenkens.
    Bit­te nicht schon wie­der, hier geht es, noch, um Gehalt­vol­le­res!

    • Für Euro­pa und die Kir­che ist Russ­land aber die Haupt­be­dro­hung weni­ger der Islam, dar­um ging es auch in Fati­ma, also war­um Tei­le aus­blen­den nur weil die einem nicht gefal­len, wir sind alle nur klei­ne Stei­ne auf einem gro­ßen Berg. So macht sich jeder sei­nen eige­nen klei­nen Gott…schöne neue Welt

      • Naja Fati­ma ist immer­hin der Name der Toch­ter Moham­meds, und somit hat Fati­ma schon einen Bezug auf den Islam, auch wenn ich das nicht deu­ten kann.

      • Sobald die Moham­me­da­ner ihre Krumm­schwer­ter zücken — was nicht mehr lan­ge dau­ern wird, ein­fach ein­mal in eine Tages­zei­tung schau­en — brau­chen wir uns um die Rus­sen kei­ne Gedan­ken mehr zu machen.

  16. Mei­ner Mei­nung nach war die Wei­he Ruß­lands 1917 rele­vant, denn dann wäre die Okto­ber­re­vo­lu­ti­on mit all ihren Fol­gen, bis hin zum 2.Weltkrieg, gar nicht erfolg­reich gewe­sen!
    Ruß­land ist also Schnee von gestern!
    Und der viel­zi­tier­te „Rußen­ein­marsch“ mit sei­nen Pan­zern erfolg­te 1945, schon ver­ges­sen!?
    Das die Mut­ter­got­tes in einem Ört­chen namens „Fati­ma“ erschien ist natür­lich inter­es­sant, viel­leicht ein Hin­weis auf den End­kampf zwi­schen Chri­sten und den Anhän­gern des „fal­schen Pro­phe­ten „, wer das sein könn­te, sehen wir ja nun deut­li­cher.
    Die ist aber nur mei­ne Pri­vat­mei­nung.

    • Was ich sah war alles aktu­el­les Kriegs­ge­rät und die Ent­wick­lung Ukrai­ne etc deu­tet auch schon auf eini­ges hin, aber wir wer­den es ja bald sehen. Mir ging es auch weni­ger um den Inhalt, son­dern wegen dem von Ihnen erwähn­ten SPIEGEL, wie gesagt ich war mit­ten drin im Gesche­hen also nicht als wür­de man vor einem TV sit­zen, Spie­gel ja aber kein 2 Dimen­sio­na­ler.

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