Auf Malta bewegte sich Franziskus im Papamobil, das noch das Wappen von Benedikt XVI. trägt.
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Papst Franziskus: Alle sind schuld am Ukrainekonflikt

(Val­let­ta) Papst Fran­zis­kus besuch­te am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de Mal­ta. Seit 2004 gehört der Insel­staat im Mit­tel­meer als klein­stes Land zur EU. Auf dem Rück­flug sprach Fran­zis­kus vor allem über Migran­ten und den Ukrai­ne­kon­flikt – mit alt­be­kann­ten, aber auch eini­gen inter­es­san­ten Aussagen.
Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer, Tuschätzung von Francisco de Goya.
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„Zu anderen Zeiten stürzt sich das Furchtbedürfnis der Menschen auf …“

„Im Grun­de war dies neue Schreck­nis nicht eigent­lich neu, denn schon zu Aus­gang des abge­lau­fe­nen Jahr­hun­derts war es vor­aus­ge­se­hen und vor­aus­ver­kün­digt wor­den. Es war – dass wir dies bedenk­li­che Wort ent­schlos­sen und ohne Scheu aus­spre­chen – die Befürch­tung, ja, vie­ler­orts gar die gewis­se Erwar­tung einer neu­en Sündflut.
Heute wurde der text des Weihaktes veröffentlicht, der abgeändert wurde und nun der "ganzen Menschheit" gilt, wenn auch "insbesondere" der Ukraine und Rußland.
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Weihe „der ganzen Menschheit, insbesondere Rußlands und der Ukraine“

(Rom) Zwei Tage vor dem Wei­he­akt ver­öf­fent­lich­te das vati­ka­ni­sche Pres­se­amt den Wort­laut der „Wei­he an das Unbe­fleck­te Herz Mari­ens“. Die Ukrai­ne und Ruß­land wer­den in der Benen­nung des Aktes nicht mehr erwähnt. Seit Sonn­tag rudert der Hei­li­ge Stuhl zurück. Die Wei­he Ruß­lands und der Ukrai­ne, als die sie zunächst bekannt­ge­macht wur­de, tritt immer mehr in
US-Präsident Joe Biden, hier noch als Vizepräsident, zusammen mit seinem Sohn Hunter Biden. Nach welchen Kriterien erfolgt die Ukraine-Politik?
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Kritischer Medienkonsum statt betreutes Denken

(Kiew/​​Washington) Die Din­ge sind nicht immer das, was sie schei­nen oder was inter­es­sier­te Krei­se sie schei­nen las­sen wol­len. Mehr denn je ist in einer unru­hi­gen Zeit wie der jet­zi­gen ein kri­ti­sches Mit­den­ken gefor­dert, auch und gera­de von Katho­li­ken, auch von Prie­stern. Bedenk­lich wird es, wenn ein Gegen­über fast wört­lich wie­der­gibt, was am Vor­abend in den
Nicht nur Rußland, sondern auch die EU hätte es nötig, dem Unbefleckten Herzen Mariens geweiht zu werden.
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Im Ukraine-Konflikt „sind auch die NATO-freundlichen Katholiken und selbst der Papst nicht frei von Schuld“

(Rom) Der bekann­te Dog­ma­ti­ker und Meta­phy­si­ker P. Gio­van­ni Maria Caval­co­li OP äußer­te in Beant­wor­tung einer Anfra­ge gewohnt poin­tier­te Anmer­kun­gen zur bevor­ste­hen­den Wei­he Ruß­lands und der Ukrai­ne an das Unbe­fleck­te Herz Mariens.
Papst Franziskus ließ über die Nuntiaturen allen Bischöfen ein Einladung aussprechen, am 25. März mit ihm die Weihe Rußlands und der Ukraine zu vollziehen.
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Papst lädt alle Bischöfe ein, die Weihe Rußlands und der Ukraine mit ihm zu vollziehen

Der Apo­sto­li­sche Nun­ti­us in den USA bestä­tig­te gestern, daß Papst Fran­zis­kus die Wei­he Ruß­lands und der Ukrai­ne an das Unbe­fleck­te Herz zusam­men mit allen Bischö­fen der Welt voll­zie­hen möch­te. Eine ent­spre­chen­de Ein­la­dung, am 25. März nach Rom zu kom­men oder die Wei­he in der jewei­li­gen Diö­ze­se aus­zu­füh­ren, ist an alle Bischö­fe ergangen.
Statue Unserer Lieben Frau von Fatima auf dem Petersplatz in Rom: Weihbischof Athanasius Schneider ruft auf, die Weihe Rußlands und der Ukraine mit einer Novene zu unterstützen.
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Novene zur Vorbereitung der Weihe Rußlands und der Ukraine

Papst Fran­zis­kus reagiert auf den Kon­flikt in der Ukrai­ne mit der ein­zig rich­ti­gen Ant­wort: Er wird am 25. März die bei­den Kriegs­geg­ner, Ruß­land und die Ukrai­ne, dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens wei­hen. Bischof Atha­na­si­us Schnei­der ruft die Gläu­bi­gen und alle Men­schen guten Wil­lens dazu auf, bis dahin eine Nove­ne in die­sem Anlie­gen zu beten.
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Papst Franziskus blickt 2017 in Fatima auf die Statue Unserer Lieben Frau von Fatima.
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Die Weihe Rußlands und der Ukraine. Fatima oder nicht Fatima?

(Rom) Nun ist es fix: Der „Papst der Gesten“ wird am kom­men­den 25. März die Wei­he Ruß­lands „und der Ukrai­ne“ voll­zie­hen. Unklar ist das Aus­maß, in dem sich der Hei­li­ge Stuhl an die Mari­en­er­schei­nung in Fati­ma anleh­nen wird. Sicher ist, daß er bei­de Kriegs­par­tei­en dem Unbe­fleck­ten Her­zen Mari­ens wei­hen wird. Latein­ame­ri­kas Bischö­fe erklär­ten bereits, sich
Marianna, das Mariupoler Fotomodell - die Russen sprechen von Schauspielerin -, die den Opfern der russischen "Aggression" ein Gesicht gab.
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Der Krieg der Bilder

(Rom) Der Vati­kan ver­schärft unter dem Druck west­li­cher Staats­kanz­lei­en sei­ne Spra­che zum Ukrai­ne­kon­flikt. Der Hei­li­ge Stuhl habe sei­ne Ver­mitt­lung ange­bo­ten, doch Ruß­land habe bis­her nicht dar­auf reagiert. Der Osser­va­to­re Roma­no ver­öf­fent­lich­te auf sei­ner Titel­sei­te ein Foto, um die (rus­si­schen) Greu­el des Krie­ges zu zei­gen, das aller­dings im Ver­dacht steht, ein (ukrai­ni­sches) Fake-Bild zu sein.