Paul VI. wurde von Papst Franziskus im Oktober 2014 seliggesprochen und im Oktober 2018 heiliggesprochen. Im Bild der an der Fassade des Petersdom zu diesem Anlaß ausgehängte Teppich mit der Darstellung von Paul VI. und dem Wappen von Franziskus.
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Sind Heiligsprechungen unfehlbar? War Papst Paul VI. ein heiliger Papst? – Neue Einsichten (2. Teil)

Von Wolf­ram Schrems* Die­ser Teil schließt unmit­tel­bar an den ersten Teil vom 17.08.26 an. Die dort dar­ge­stell­ten Über­le­gun­gen zur Unfehl­bar­keit von Hei­lig­spre­chun­gen ent­zün­den sich natür­lich an der gera­de­zu unver­schämt kon­tra­fak­ti­schen Hei­lig­spre­chung der Kon­zil­s­päp­ste. Im genann­ten Sam­mel­band Are Cano­nizati­ons Infal­lible? (Sind Hei­lig­spre­chun­gen unfehl­bar?) the­ma­ti­siert Peter Kwas­niew­ski beson­ders die unver­ständ­li­che Erhe­bung Papst Mon­ti­nis zur Ehre der Altä­re: …
Die neue Sexualmoral des Synodalen Wegs hat trübe Vorläufer
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Die trüben Quellen der neuen Sexualmoral des Synodalen Wegs

Von Hubert Hecker Kar­di­nal Marx mein­te kürz­lich bei einer Aus­stel­lungs­er­öff­nung, die Kir­che hät­te bis­her „ein nega­ti­ves Bild von der mensch­li­chen Sexua­li­tät gezeich­net, was zu Ver­drän­gung und Dop­pel­mo­ral geführt“ habe. Alles Sexu­el­le sei zu einer „toxi­schen Wirk­lich­keit erklärt wor­den“, wo man eigent­lich nur noch Sün­den und Feh­ler bege­hen könn­te. Laut Prä­am­bel hat sich der Syn­oda­le Weg …
Der Rote Faden der Neomalthusianer durch die Geschichte der vergangenen 150 Jahre: (v. l.) Francis Galton, Marie Stopes, David Rockefeller, Bill Gates.
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Ist die sexuelle Revolution „zufällig“ passiert?

„Ist die sexu­el­le Revo­lu­ti­on ‚aus Ver­se­hen‘ pas­siert?“ Die­se Fra­ge stell­te sich die jun­ge eng­li­sche Blog­ge­rin Miri Anne Finch, nach­dem sie die femi­ni­sti­sche Pro­pa­gan­da­schrift „The Case Against The Sexu­al Revo­lu­ti­on“ (Cam­bridge 2022) in die Hand bekom­men hat­te. In die­ser heißt es ganz bei­läu­fig:  „Und wenn es sich um ein gro­ßes histo­ri­sches Ereig­nis wie die sexu­el­le Revo­lu­ti­on …
Jean-Marc Sauvé am 5. Oktober, als er den Bericht der nach ihm benannten Mißbrauchskommission vorstellte.
Hintergrund

Nicht 330.000, sondern „nur“ bis zu 28.000 Mißbrauchsopfer?

(Paris) Acht nam­haf­te Mit­glie­der der Aca­dé­mie catho­li­que de France (Katho­li­sche Aka­de­mie von Frank­reich) las­sen mit einer Gegen­stu­die auf­hor­chen, mit der sie den Bericht der Sau­­vé-Kom­­mi­s­­si­on über sexu­el­len Miß­brauch von Kle­ri­kern und von Lai­en an kirch­li­chen Ein­rich­tun­gen in Frank­reich demon­tie­ren. Die Zah­len des Sau­­vé-Berichts, der inter­na­tio­nal für Ent­set­zen sorg­te, sei­en halt­los auf­ge­bläht. Es gehe nicht um …
Humanae vitae und Paul VI. Ein neues Buch erzählt die Entstehungsgeschichte neu.
Buchbesprechungen

Humanae vitae: „Geheimkommission“ legt Ergebnisse vor

(Rom) Papst Fran­zis­kus setz­te vor einem Jahr eine geheim­nis­vol­le Kom­mis­si­on ein, die sich der bedeu­tend­sten und umstrit­ten­sten Enzy­kli­ka von Papst Paul VI. anneh­men soll­te. Hum­a­nae vitae wird von Lebens­schüt­zern und glau­bens­treu­en Katho­li­ken als „pro­phe­ti­sche“ Enzy­kli­ka gese­hen, wäh­rend sie von pro­gres­si­ven Kir­chen­krei­se offen abge­lehnt wird – und das seit dem Tag ihres Erschei­nens 1968. Beden­ken und …
Kasachstan
Lebensrecht

50 Jahre Humanae vitae

(Ast­a­na) Die Bischö­fe Kasach­stans haben zum 50. Jah­res­tag der Enzy­kli­ka Hum­a­nae vitae einen gemein­sa­men Hir­ten­brief ver­öf­fent­licht. Die Enzy­kli­ka bil­det seit einem hal­ben Jahr­hun­dert einen Kon­tra­punkt zum „Wen­de­jahr“ 1968. 
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Nachrichten

Sexueller Mißbrauch: Martin Mosebach macht den nachkonzilaren Aufbrauch mitverantwortlich

(Frank­furt) Der Schrift­stel­ler Mar­tin Mose­bach sag­te im Bezug zu den sexu­el­len Miß­bräu­chen in katho­li­schen Ein­rich­tun­gen dem Online-Maga­­zin The Euro­pean: „Wir müs­sen uns aber fra­gen, wie­so es in katho­li­schen Inter­na­ten gera­de in den unmit­tel­bar auf das Zwei­te Vati­ka­ni­sche Kon­zil fol­gen­den Jah­ren gehäuft zu Sexu­al­straf­ta­ten von Prie­stern gekom­men ist. Es führt kein Weg an der bit­te­ren Erkennt­nis …