Amoris laetitia - die Strategie mit dem Dominoeffekt
Hintergrund

Amoris laetitia und der Dominoeffekt

(Rom) Die Bischö­fe der Emi­­lia-Roma­­gna erlau­ben wie­der­ver­hei­ra­te­ten Geschie­de­nen den Zugang zu den Sakra­men­ten. Gestern ver­öf­fent­lich­ten sie Richt­li­ni­en zur Umset­zung des Ach­ten Kapi­tels des umstrit­te­nen, nach­syn­oda­len Schrei­bens Amo­ris lae­ti­tia. Sie sagen alles noch deut­li­cher und ein­deu­ti­ger als die Bischö­fe von Bue­nos Aires. Der von Papst Fran­zis­kus ange­sto­ße­ne Pro­zeß ent­fal­tet den beab­sich­tig­ten Dominoeffekt.

Giuseppe Dossetti mit dem ehemaligen EU-Kommissionspräsidenten Romano Prodi, Bruder von Paolo Prodi
Hintergrund

„Schule von Bologna“ und progressive Nabelschau – Wie Franziskus die Kirche verändert

(Rom) Die Schu­le von Bolo­gna ist unter Kir­chen­in­si­dern ein Begriff. Der offi­zi­el­le Name lau­tet eigent­lich „Stif­tung für Reli­gi­ons­wis­sen­schaf­ten Johan­nes XXIII.“, doch den kennt kaum jemand. Die Schu­le ent­stand aus dem Umfeld füh­ren­der ita­lie­ni­scher Links­ka­tho­li­ken, die sich in den 60er Jah­ren mit der pro­gres­si­ven „Rhei­ni­schen Alli­anz“ koalier­ten. Pro­gres­siv ist ihre Aus­rich­tung noch heu­te. Aller­dings hand­le es