Die in Rom lebenden Kardinäle nahmen heute an der ersten Generalkongregation teil, mit der offiziell die Sedisvakanz festgestellt wurde
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Die Kardinäle treffen in Rom ein

Heu­te fand die erste Gene­ral­kon­gre­ga­ti­on nach dem Tod von Papst Fran­zis­kus statt. Dar­an nah­men rund 60 Kar­di­nä­le teil, also weni­ger als ein Vier­tel. Dabei wur­de der Fischer­ring des ver­stor­be­nen Pap­stes zer­bro­chen, der sei­ne Auto­ri­tät symbolisierte.
Am 6. Mai werden jährlich die Rekruten der Päpstlichen Schweizergarde vereidigt. Für dieses Jahr wurde die Vereidigung wegen der herrschenden Sedisvakanz und dem bevorstehenden Konklave verschoben
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Die Schweizergarde und die Sedisvakanz

Die Schwei­zer­gar­de, seit über einem hal­ben Jahr­tau­send die Leib­gar­de des Pap­stes, hat wegen des Able­bens von Papst Fran­zis­kus und der bevor­ste­hen­den Wahl eines neu­en Pap­stes die dies­jäh­ri­ge Ver­ei­di­gung der neu­en Rekru­ten auf unbe­stimm­te Zeit verschoben.
Papst Franziskus, 2013 bis 2025. Eines der letzten Bilder des vatikanischen Bilddienstes.
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Papst Franziskus wurde abberufen

Ein erster Nach­ruf von Giu­sep­pe Nar­di Gott der All­mäch­ti­ge hat Papst Fran­zis­kus um 7:35 Uhr abbe­ru­fen. Nach zwölf Jah­ren, einem Monat und acht Tagen ende­te damit das jüng­ste Pon­ti­fi­kat, das in die Rei­he der unsäg­li­chen in die Kir­chen­ge­schich­te ein­ge­gan­gen ist. Katho​li​sches​.info hat die­ses Pon­ti­fi­kat von Anfang an kri­tisch beglei­tet. Unse­re Daten­bank doku­men­tiert die­ses Pon­ti­fi­kat für jeden
Kardinal Jean-Marc Aveline mit Papst Franziskus (Archivbild). Der Franzose, der als Papabile unter den Bergoglianern gilt, wurde gestern zum Vorsitzenden der Französischen Bischofskonferenz gewählt.
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Der Papabile aus Marseille

Unter den mög­li­chen Papa­bi­li, die in der Nach­fol­ge von Papst Fran­zis­kus zu einem Papst Johan­nes XXIV. oder Fran­zis­kus II. wer­den könn­ten, befin­det sich Kar­di­nal Jean-Marc Ave­li­ne, der Erz­bi­schof von Mar­seil­le. Gestern wur­de Ave­li­ne zum neu­en Vor­sit­zen­den der Fran­zö­si­schen Bischofs­kon­fe­renz gewählt.
Kardinal Gianfranco Ghirlanda am Tag seiner Kardinalskreierung mit Pater Antonio Spadaro, einem weiteren Jesuiten
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Eine Änderung des Konklaves? „Fake News“

Wie­der­holt tau­chen Fra­gen auf wie jene, wor­an man erken­ne, daß der­zeit etwa im Vati­kan Anspan­nung und Unru­he herr­schen. Die Ant­wort soll an einem kon­kre­ten, aktu­el­len Bei­spiel auf­ge­zeigt wer­den: Kar­di­nal Gian­fran­co Ghir­lan­da, ein Jesu­it wie Papst Fran­zis­kus und bekann­ter Kano­nist, ging gestern an die Öffent­lich­keit, um ein Demen­ti auszusprechen.
Bischof Athanasius Schneider mit Joe McClane
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„Das muß der nächste Papst ganz klar verbieten“

Der Appell von Bischof Atha­na­si­us Schnei­der an Papst Fran­zis­kus sorgt für welt­wei­tes Auf­se­hen. Dar­in for­dert einer der pro­fi­lier­te­sten Bischö­fe der Welt das Kir­chen­ober­haupt auf, sich hel­fen zu las­sen und die Irr­tü­mer zu kor­ri­gie­ren, die sich in sei­nem Pon­ti­fi­kat aus­brei­ten konn­ten, teils durch Fran­zis­kus selbst geför­dert. Die­sen Appell äußer­te Msgr. Schnei­der in einem Video-Inter­­view mit dem
Die Gemeinschaft Sant'Egidio versucht auf das kommende Konklave Einfluß zu nehmen und setzt dabei auf Kardinal José Tolentino Calaça de Mendonça als Kandidaten.
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Die Gemeinschaft Sant’Egidio und ihr Kandidat im Konklave

Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster beleuch­tet die 1968 gegrün­de­te Gemein­schaft Sant’Egidio und deren Aspi­ra­tio­nen im bevor­ste­hen­den Kon­kla­ve. Bereits im Drei-Päp­­ste-Jahr 1978 hat­te die damals noch jun­ge Gemein­schaft Ambi­tio­nen, bei der Papst­wahl mit­zu­mi­schen. Damals mobi­li­sier­te sie für den dama­li­gen Erz­bi­schof von Nea­pel Kar­di­nal Cor­ra­do Ursi, „um gleich dar­auf in demon­stra­ti­ver Unter­stüt­zung für den gewähl­ten Karol Woj­ty­la zu
Konklave-Freuden?
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Wer der nächste Papst sein wird

Von Cami­nan­te Wan­de­rer* Fran­zis­kus liegt im Ster­ben. Unwi­der­ruf­lich. Da kön­nen sie uns noch so oft in den täg­li­chen Berich­ten des vati­ka­ni­schen Pres­se­am­tes erzäh­len, daß er die Nacht wie ein Engel geschla­fen hat, dann auf­ge­stan­den ist, in der Kapel­le gebe­tet hat, sich auf ein Sofa gesetzt hat, wo er Caf­fel­lat­te und Cor­net­ti gefrüh­stückt hat, die Zei­tun­gen
Erzbischof Edgar Peña Parra, Substitut im vatikanischen Staatssekretariat, mit Papst Franziskus
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Das Pontifikat in der Abenddämmerung – doch „der Herr der Ernte hat mich noch hier gelassen“

Papst Fran­zis­kus zeigt vom Kran­ken­bett in der Gemel­­li-Kli­­nik aus eine rege Regie­rungs­tä­tig­keit als abso­lu­ter Mon­arch. Der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster legt einen Über­blick der Ent­schei­dun­gen vor, die Fran­zis­kus in den ver­gan­ge­nen 20 Tagen sei­nes Kran­ken­haus­auf­ent­halts getrof­fen hat. Er zeigt auch auf, daß Fran­zis­kus gewis­se nega­ti­ve Gewohn­hei­ten nicht ändert.