Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin nahm zur Friedensmission von Kardinal Matteo Zuppi Stellung.
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„Kardinal Zuppi ist der einzige Gesprächspartner für Putin und Selenskyj“

(Rom) Papst Fran­zis­kus beauf­trag­te vor kur­zem Kar­di­nal Matteo Zup­pi, Erz­bi­schof von Bolo­gna, Vor­sit­zen­der der Ita­lie­ni­schen Bischofs­kon­fe­renz und Ange­hö­ri­ger der Gemein­schaft von Sant’Egidio, mit einer Frie­dens­mis­si­on in der Ukrai­ne. Sein Auf­trag ist die Ver­mitt­lung zur Been­di­gung des Kon­flikts in der Ukrai­ne. Nun prä­zi­sier­te Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin, daß Kar­di­nal Zup­pi damit der ein­zi­ge vati­ka­ni­sche Gesprächs­part­ner des rus­si­schen

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin (r.) nahm gestern im italienischen Senat an einer Buchvorstellung teil; (v. l.) Andrea Riccardi und Romano Prodi. Der Kardinal betonte am Rande die Bereitschaft des Heiligen Stuhls, den Vatikan als Ort für Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt anzubieten.
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Kardinalstaatssekretär Parolin: Vatikan steht als Ort für Friedensgespräche zur Verfügung

(Rom) Kar­di­nal­staats­se­kre­tär Pie­tro Paro­lin bot erneut den Vati­kan als Ort für even­tu­el­le Waf­­fen­­stil­l­­stands- und Frie­dens­ver­hand­lun­gen im rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Krieg an. Der Hei­li­ge Stuhl bemüht sich, trotz ver­schie­de­ner Stol­per­stei­ne, die Kon­flikt­par­tei­en an den Ver­hand­lungs­tisch zu brin­gen, um einen Dia­log zu begin­nen. Die Ant­wort aus Mos­kau ließ nicht lan­ge auf sich warten.

Papst Franziskus empfing Anfang November Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk in Audienz, mit einigen Konsequenzen.
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Ukraine-Konflikt: Hat Papst Franziskus seinen Kurs geändert?

Streif­lich­ter von Andre­as Becker „Uner­müd­lich bie­tet sich Papst Fran­zis­kus wei­ter­hin als Frie­dens­ver­mitt­ler an“, schreibt der Vati­ka­nist San­dro Magi­ster. Hat Fran­zis­kus aber im Ukrai­ne­kon­flikt sei­ne Glaub­wür­dig­keit als neu­tra­ler Ver­mitt­ler ver­spielt? Wenn ja, wem gelingt es dann, in die­sem Krieg die not­wen­di­gen Frie­dens­in­itia­ti­ven zu set­zen, um Mos­kau und Kiew, oder wie man­che sagen, bes­ser Mos­kau und Washing­ton

Großerzbischof Swjatoslaw Schewtschuk bei Benedikt XVI., rechts im Bild Kurienerzbischof Georg Gänswein
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Großerzbischof Schewtschuk berichtete Benedikt XVI. über die Ukraine

(Rom) Swja­to­slaw Schewtschuk, das Ober­haupt der ukrai­ni­schen grie­chisch-katho­­li­­schen Kir­che, befin­det sich der­zeit in Rom auf sei­ner ersten Aus­lands­rei­se seit dem Beginn des rus­­sisch-ukrai­­ni­­schen Krie­ges. Neben der Audi­enz bei Papst Fran­zis­kus und ande­ren Ter­mi­nen besuch­te Schewtschuk am Mitt­woch­abend auch Bene­dikt XVI. im Klo­ster Mater Eccle­siae im Vatikan.

Die Entstehung der Ukraine als Staat 1917/1918: Rot = bürgerlich regierte Ukrainische Volksrepublik; Grün = Sowjetukraine; Blau = Sowjetrepublik Odessa; Gelb = Westukrainische Volksrepublik (katholisch). Die Ukrainische und die Westukrainische Volksrepublik im Westen standen zusammen gegen die beiden Sowjetrepubliken im Osten.
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„Wahre Freiheit verlangt Gerechtigkeit“ − Der Ukrainekonflikt und die Kirche

Wir set­zen die Ver­öf­fent­li­chung von Bei­trä­gen zum Ukrai­ne­kon­flikt fort, um unter­schied­li­chen Mei­nun­gen Raum zu geben und mög­lichst vie­le Aspek­te zu beleuch­ten. Heu­te publi­zie­ren wir ein Schrei­ben des Sozio­lo­gen Pie­tro De Mar­co* an den Vati­ka­ni­sten San­dro Magi­ster. Lie­ber Magi­ster, ich ersu­che um Ihre Gast­freund­schaft für eini­ge Über­le­gun­gen, die durch den anhal­ten­den Krieg in der Ukrai­ne ver­an­laßt

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Ukrainische Fahnen beim Angelus auf dem Petersplatz.
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Ukrainische Fahnen auf dem Petersplatz

(Rom) Auf dem Peters­platz in Rom waren gestern beim Ange­lus mit dem Papst zahl­rei­che ukrai­ni­sche Fah­nen zu sehen. Bereits am Sams­tag hat­te Fran­zis­kus ein Tele­fon­ge­spräch mit dem ukrai­ni­schen Prä­si­den­ten Wolo­dym­yr Selen­skyj geführt und am Tag zuvor mit dem Groß­erz­bi­schof von Kiew-Halytsch.